Frau Löhrmann: Erhalten Sie die Förderschulen in NRW ! Elterninitiative reicht Petition ein

    • Ich kann mir eigentlich nur die Optionslösung vorstellen: dass eine Familie das Recht hat auf eine allgemeinbildende (entsprechend ausgestattete) Schule, aber auch das Recht auf eine Förderschule. Dazu müssen diese natürlich erhalten bleiben und die Ressourcen für die allgemein bildenden Schulen erhöht werden.
      WE are the music-makers, and we are the dreamers of dreams,
      World-losers and world-forsakers on whom the pale moon gleams
      yet we are the movers and shakers of the world for ever, it seems.
    • Meike, ich glaube schon, dass dies bei der Elternschaft eine Lobby hat. Ein großer Teil (wahrscheinlich nicht der Großteil, aber klein ist der Anteil jedenfalls nicht) der Eltern bei uns wünscht sich die Förderschule für ihr Kind... und auch viele Schüler sehen die Förderschule oft als richtige Schulform für sich.
    • Ich kann mir eigentlich nur die Optionslösung vorstellen: dass eine Familie das Recht hat auf eine allgemeinbildende (entsprechend ausgestattete) Schule, aber auch das Recht auf eine Förderschule. Dazu müssen diese natürlich erhalten bleiben und die Ressourcen für die allgemein bildenden Schulen erhöht werden.

      Selbstverständlich. Eine realistische Forderung für NW, das bekanntlich finanziell gut aufgestellt ist.

      Wir brauchen überhaupt Verbesserungen in vielen Bereichen. Ich bin für eine Verschärfung des vorbildlichen NW-Tariftreue- und Vergabegesetzes
      derwesten.de/politik/nrw-tarif…stand-aimp-id8829679.html

      für die unbedingte Verabschiedung des neuen Hochschulgesetzes trotz des mäkelnden Koalitionspartners
      zeit.de/2013/48/hochschulgesetz-nordrhein-westfalen

      für höheren Begründungsverpflichtungen bei schlechten Noten
      derwesten.de/region/weniger-sc…chmacherei-id9126310.html

      oder für eine weitere Stärkung der Personalräte, damit sie endlich nicht nur ganze Betriebe lahmlegen, sondern gleich deren Leitung übernehmen können.

      NW war ja schon immer ein Land, in dem vergleichsweise wenig funktionierte. Heute ist es ein Land, in dem wenig funktioniert und ein Trio grinsender Inkompetenz die wenigen verbleibenden Ressourcen unablässig in Weltverbesserungs-Initiativen pumpt, damit die Schulden sprudeln und überhaupt nicht mehr zielgerichtet gearbeitet wird. Die NW-Inklusion gehört sicher dazu, egal, ob man nun dafür ist oder dagegen. An keiner Stelle der wuchernden Weltverbesserungs-Gesetzgebungen wird jedoch ernsthaft über Finanzierungsfragen oder Fragen der Umsetzbarkeit nachgedacht. Das ist eben NW-Style.
    • Wurde soeben unterschrieben.

      Interessant ist, dass wir (Förderschule ESE) momentan so viele Aufnahmewünsche haben, dass wir nicht mehr genug Kapazitäten haben. Fast immer geht es um Kinder, die am GL gescheitert sind.
      Aber man kann scheinbar nicht mitten im Schuljahr neue Lehrerstellen ausschreiben, obwohl der Bedarf grundsätzlich da wäre. :daumenrunter:
      Schöne Grüße,
      dzeneriffa


      Am Ende wird alles gut! Wenn´s noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende =)
    • jole schrieb:

      Meike, ich glaube schon, dass dies bei der Elternschaft eine Lobby hat. Ein großer Teil (wahrscheinlich nicht der Großteil, aber klein ist der Anteil jedenfalls nicht) der Eltern bei uns wünscht sich die Förderschule für ihr Kind... und auch viele Schüler sehen die Förderschule oft als richtige Schulform für sich.

      Ja, aber sind das nur die Eltern, deren Kind eine Behinderung/Einschränkung hat, oder auch die anderen? Ich könnte mir gut vorstellen, dass es auch genug Eltern gibt, deren Befürwortung der Förderschule auf der Idee basiert, dass die "Behinderten auf der Regelschule nix verloren haben" und zu einem exklusiven Förderschulmodell (alle Kinder, die nicht "voll funktionsfähig" sind" NUR auf Förderschulen) zurückkehren möchten. Dafür würde ich nicht unterschreiben wollen und habe es deshalb auch bei dieser Petition nicht getan, weil das aus dem Text für mich nicht richtig klar wird, was genau gefordert wird. Ich bin für GUT GEMACHTE und VON ALLEN BETEILIGTEN GEWOLLTE Inklusion. Nicht für Zwangksinklusion gegen den Willen der Betroffenen, nicht für Sparinklusion und nicht für eine Inklusion, wie ich sie in England kennen lernen "durfte": alle gehen in die Regelschulen und die Kinder mit bestimmtem Förderbedarf sind dann halt die Klassendeppen und Störfaktoren. Diese Exklusion in der Inklusion fürchte ich bei unserem Sparmodell. Das heißt aber nicht, dass ich absolut gegen Inklusion wäre. Das was wir jetzt betreiben oder betreiben müssen, ist halt keine.
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    • Erhalt vom Förderschulen - Senkung der Mindestschülerzahl

      Soweit ich das verstanden habe geht es darum, dass die von oben verordnete Schülerzahl von 144 gesenkt wird, damit die Förderschulen eine echte Wahl haben und das existierende Förderschulsystem nicht von hinten ausgehöhlt wird.
    • Das fände ich dann gut. Ich muss es nochmal genauer lesen... (edit: genauer gelesen und unterschrieben).
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    • unter uns schrieb:

      NW war ja schon immer ein Land, in dem vergleichsweise wenig funktionierte. Heute ist es ein Land, in dem wenig funktioniert und ein Trio grinsender Inkompetenz die wenigen verbleibenden Ressourcen unablässig in Weltverbesserungs-Initiativen pumpt,

      Aha. Und deswegen fordern wir gar nichts mehr, senken ergeben das Haupt und nehmen was kommt. Wie gute Beamte eben.

      Aber: Meckern nicht vergessen. Immer auch gerne besonders aggressiv an denen herum, die immerhin überhaupt eine Vorstellung haben. Oder sich für was engagieren ... ;)

      oder für eine weitere Stärkung der Personalräte, damit sie endlich nicht nur ganze Betriebe lahmlegen, sondern gleich deren Leitung übernehmen können.
      Interessante Sichtweise... !!
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    • Aha. Und deswegen fordern wir gar nichts mehr, senken ergeben das Haupt und nehmen was kommt. Wie gute Beamte eben.

      Was "wir" tun, weiß ich nicht. Ich spreche für mich, wenn Du für alle sprichst (oder von Dir selbst im Plural), bitte.

      Aber: Meckern nicht vergessen. Immer auch gerne besonders aggressiv an denen herum, die immerhin überhaupt eine Vorstellung haben. Oder sich für was engagieren ...

      Du meinst, Frau Kraft engagiert sich? Oder Frau Löhrmann? Oder die gute Svenja? Sicher. Für die eigenen Parteifreunde und die eigene Klientel.

      Wofür ich mich engagiere, kannst Du wohl eher nicht einschätzen.

      oder für eine weitere Stärkung der Personalräte, damit sie endlich nicht nur ganze Betriebe lahmlegen, sondern gleich deren Leitung übernehmen können.
      interessante Sichtweise... !!

      Mehr als interessant, wenn mans miterlebt.
    • Na, wenn du nur für dich und deine Schule sprichst... kanns dem thread ja egal sein.

      Ob Frua Lörhmann sich engagiert? Keine Ahnung. Die meinte ich aber natürlich auch nicht. Engagierst du dich?
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    • unter uns schrieb:

      07:31 Uhr...

      Kein Kommentar.
      In der Sbahn am Handy und mir war langweilig?

      Aber wenn du meinst, das nicht kommentieren zu müssen, ist es auch richtig so... (Oh, und falls dir 9.35 auch nicht passt: Klausuraufsicht und immer noch langweilig.. :P )

      Mal ab von diesem seltsamen kindischen Geplänkel was die Uhrzeit meiner Kommentare angeht, sehe ich halt nicht, inwiefern man meinen Kommentar von weiter oben - in welchem ich ausdrücke, dass ich mir eine Wahlfreiheit für Eltern wünsche, einen Erhalt der Förderschulen und eine bessere Ausstattung von Regelschulen - mit einer Auflistung hahnebüchener Forderungen entgenen muss, die offensichtlich dazu gedacht sind, meinen Beitrag ins Lächerliche zu ziehen. Das Ganze wird dann abgerundet mit einem Frontalangriff auf Personalräte, der so formuliert ist, als würde es alle Schulen in NRW betreffen - und der nichts mit dem Ausgangsthema zu tun hat.

      Also nochmal: du möchtest nicht, dass jemand eine Vorstellung hat davon, wie Schule sein soll. Weil es eh nicht realistisch ist. (Ich weise kurz darauf hin, dass es Zeiten gab, wo die Beschulung Schwarzer unrealistisch schien, oder die Beschulung von Frauen. Oder die Abschaffung der Prügelstrafe. Immer wurden die, die das forderten, weltfremde Spinner und Träumer genannt ...)

      Du hast aber selber offensichtlich auch keine. Außer die, dass in NRW alles Scheiße läuft und alle inkomepetnt sind (vermutlich außer dir).

      Was möchtest du also? Dass hier auch niemand anderes seine Vorstellungen äußert? Warum? Weil sie nicht in dein Weltbild (Alles Mist und das wird sich auch nicht ändern) passen? Und dass sich niemand engagiert, weil das alles weltfremde Spinerei ist und eh nix bringt?
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    • Eine Mutter beschreibt den Werdegang ihres Kindes mit sonderpäd. Förderbedarf in Regelschule und Förderschule - Petition an Frau Löhrmann

      Wie die Schließung der Förderschulen in der Sicht der Eltern aussieht, erkennen Sie aus dem Brief einer Mutter:

      Mein Name ist Tina Brune, ich bin Mutter von drei Kindern, sie sind 12,11 und 8 Jahre alt. Mein jüngster Sohn Max wurde Ende Januar 8 Jahre alt und hat in seinem Leben schon viele Hürden überwinden müssen .Gesundheitlich hat Max ein paar Baustellen und von daher war es für ihn immer schon schwerer sich im Leben zurecht zu finden, als es das für "normale" Kinder ist.
      Max wurde im Sommer 2012 eingeschult . Er kam in eine Klasse mit 25 weiteren Kindern. Die Schule und auch seine Klassenlehrerin kannte ich bereits von meinen beiden älteren Kindern.Max hat sich auf die Schule gefreut, doch leider stellte sich recht schnell heraus, dass die Schule für Max ein harter Weg werden würde. Er hatte große Probleme sich in der großen Klasse zurecht zu finden und den Leistungsanforderungen zu genügen. Max gab sich große Mühe, doch es gelang ihm nicht das zu leisten, was von ihm erwartet wurde. Er lernte nur sehr sehr langsam. Alle seine Klassenkameraden hatten ihn schnell abgehängt. Max spürte jeden Tag dass er an seine Grenzen stieß und er wurde immer trauriger.
      Mein zuvor fröhlicher Junge veränderte sich, er wurde immer trauriger, frustrierter und weinte nur noch. Ständige Bauchschmerzen stellten sich ein, wenn er zu Schule sollte, das Hausaufgabenmachen endete täglich in großen Weinarien.
      Mein Kind verzweifelte jeden Tag ein bisschen mehr und wurde immer unglücklicher. Er merkte, dass er jeden Tag an seine Grenzen kam und dass andere mehr konnten als er selbst.
      "Mama, ich bin dumm, ich kann nur Sport," war ein Satz, den wir sehr oft hörten und mir tat es im Herzen weh zu sehen, wie Max immer und immer mehr zerbrach innerlich.
      Ich hatte unzählige Gespräche in der Schule. Man wollte Max ja helfen, aber die Rahmenbedingungen ließen dies nicht vernünftig zu. Am Ende der ersten Klasse konnte Max 4 Buchstaben sicher zuordnen . Andere Kinder können zu diesem Zeitpunkt bereits schon fremde Texte lesen ...Ich konnte nicht mehr mit ansehen, wie schlecht es Max ging und begann mir Hilfe zu holen. Ich wollte Förderung für mein Kind, denn ich konnte einfach nicht glauben, dass es normal sein sollte, dass Max so große Probleme hatte. Wie gesagt, ich habe noch zwei Kinder und ich habe bei beiden erlebt, was sie am Ende der Klasse 1 konnten.

      Ich stieß bei meiner Recherche auf die Förderschule hier im Ort und rief dort an. Ich schilderte meine Sorgen und man richtete für Max zu Beginn der zweiten Klasse eine achtwöchige Probezeit ein. In dieser Probezeit blühte Max auf. Plötzlich ging Max wieder gerne zur Schule, er machte Fortschritte, wurde selbstbewusster. Max war wieder fröhlich und begann an sich selbst zu glauben. " Mama, hier kann ich lernen, es dauert nur, bis ich das alles kann, was die anderen machen."
      Ein Fortschritt nach dem anderen stellte sich ein, kleine Fortschritte zugegeben, aber sie waren für Max so wichtig. Endlich Erfolgserlebnisse !
      Als ich diese positive Veränderung mit Max miterlebte, beantragte ich das Verfahren zur Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfes. Das Gutachten, das erstellt wurde, bescheinigte Max den Bedarf einer besonderen Förderung. Er konnte auf der Förderschule bleiben.

      Warum schreibe ich Ihnen das nun? Ich schreibe es Ihnen um Ihnen zu zeigen, wie wichtig es ist, dass Förderschulen erhalten bleiben. Inklusion ist eine tolle Sache, aber es gibt auch Kinder, die den geschützten Raum einer Förderschule dringend benötigen. An einer Förderschule gibt es andere Rahmenbedingungen für diese Kinder und die sind so unglaublich wichtig. Zum jetzigen Zeitpunkt kann eine Regelschule eine solche Förderung nicht bieten und für viele Kinder wäre es der falsche Weg sie in Regelschulen zu geben. Aufgrund der Mindestanzahl von Schülern, die für eine Förderschule nun im 9. Schuländerungsgesetz festgelegt ist, sind viele Schulen nicht mehr in der Lage weiter zu bestehen. Viele Schulen müssen schließen. Aber auch wenn sie in Fusion mit einer anderen Schule gehen können, sind sie nicht gerettet. Die Teilstandorte haben ja ebenfalls festgelegte Mindestzahlen, die sie an Schülern aufbringen müssen.
      Ich als Mutter bin sehr erschüttert über diese Entwicklung und ich würde mir wünschen, dass die Förderschulen bestehen bleiben können. Ich habe an Max gesehen, wie wichtig sie sind und wie wertvoll ihre Arbeit ist. Ich kann nicht verstehen, wie man ein gut funktionierendes System so "vor die Wand fahren" lässt auf Kosten der Kinder. Natürlich gibt es Kinder, die in Regelschulen zurecht kommen können, aber es gibt eben auch die, für die das eben nicht gilt.
      Wenn eine Firma ihre Produktion umstellt, wird doch auch die laufende Produktion weiter belassen und das Neue nebenher eingeführt. Kein Unternehmen würde auf etwas Neues umsteigen und sofort etwas Altes einstampfen. Rahmenbedingungen würden erst angepasst und beide Systeme würden nebeneinander weiterlaufen, bis man eben sicher ist, dass das neue System sich etabliert hat und ohne Probleme läuft. Kein Unternehmen würde das Risiko eingehen, dass das neue System nicht funktioniert, man aber das alte zerstört hat, auf das man zurückgreifen könnte. Genau das tut man aber nun mit unseren Kindern, indem man Förderschulen mehr oder weniger in die Schließung drängt . Hier geht es nicht um Maschinen, hier geht es um das Kostbarste, was wir Menschen haben: um unsere Kinder, die wir doch beschützen müssen!

      Ich weiß, dass Sie nun argumentieren könnten, dass die Eltern ja entscheiden, wohin sie ihre Kinder zur Schule schicken und es eben viele Eltern gibt, die ihr Kind in den gemeinsamen Unterricht geben. Aber man muss auch sehen, warum sie das tun. Da ist zum einen das mangelnde Wissen darüber, welche Förderung an einer Förderschule geboten wird, wie Förderschulen arbeiten, wie viele Förderstunden zur Verfügung stehen oder welche Rahmenbedingungen die Kinder dort vorfinden. Es ist aber auch oftmals das gesellschaftliche Bild: Viele Eltern scheuen sich einfach ihr Kind auf eine Förderschule zu geben, weil Vorurteile im Raum stehen. Die langen Anfahrtswege sind ebenfalls ein Grund. Besonders hier im ländlichen Raum haben die Kinder lange Schulwege zu ihrer Förderschule. Viele Eltern entscheiden aufgrund des Schulweges ihr Kind in den GU zu geben, weil eben die Förderschule so weit entfernt ist.

      Da ich mit der Entwicklung absolut nicht zufrieden bin und ich mir für all die vielen Förderkinder wünsche, dass sie richtig gefördert werden und den Zugang zur Bildung erhalten, so wie sie es brauchen , habe ich in der letzen Woche eine Petition zum Erhalt der Förderschulen online gestellt. Über 1500 Menschen haben bereits in den letzten 5 Tagen unterzeichnet. Hunderte Eltern, aber auch Pädagogen. Wir alle wollen, dass unsere Kinder das bekommen, was Ihnen zusteht , nämlich ihr Recht auf Bildung und das ist ganz klar nur dann gesichert, wenn Förderschulen erhalten bleiben und Eltern die Möglichkeit haben auf diese Schule zurück zu greifen!

      Ich möchte Sie hiermit nun gerne bitten sich die Petition anzuschauen und uns zu helfen. Hier ist der Link:

      openpetition.de/petition/onlin…lerzahl-an-foerderschulen

      Vielen Dank!

      Tina Brune
    • Seid ihr für den Erhalt von Förderschulen in NRW?

      Dann gibt der Petition eure Stimme!
      Eine Elterninitiative in Plettenberg kämpft mit allen Mitteln für den Erhalt ihrer Förderschule und die Rücknahme der Mindestgröße für Förderschulen Lernen von 144 Schülern. Jede Stimme zählt!!

      openpetition.de/petition/onlin…lerzahl-an-foerderschulen

      :)
    • Schon längst geschehen! Habe meinen gesamten Freundes- und Bekanntenkreis mobilisiert, mich mit der Petitionsstellerin in Verbindung gesetzt, ausgetauscht, und bin an vielen weiterführenden Aktionen beteiligt.

      Übrigens ist die Petition ausgeweitet worden auf den Erhalt aller Förderschulen in NRW!

      (Schaut mal in Facebook:
      Rettet die Vier-Täler-Schule
      und
      Wir zeigen V )

      Ich denke, wo, wenn nicht hier, sollte kräftig geworben werden...

      Danke, rotherstein, für den Thread! :rose:


      P. S.: Auch Niedersachsen macht mobil:

      Jetzt reicht's! Erhalt der Förderschulen Lernen in Niedersachsen

      Ich denke, Solidarität ist an allen Fronten angesagt!

      P. P. S.: Ich möchte an dieser Stelle auch nochmals auf die "Gegenpetitionen" hinweisen, die den "Fall Henri" betreffen:

      Zitat User "Masa" vom Freitag, 18. April 2014, 20:31

      Es gibt mittlerweile 2 "Gegenpetitionen" - man ksann hier etwa folgendes lesen:

      Die meisten der bisher gehörten oder gelesenen Meinungen drehen sich vordergründig um das Wohl oder Nicht-Wohl von Henri. Wer einen einigermaßen gesunden Menschenverstand besitzt, weiß was in diesem Fall richtig ist. Ich werde mich dazu nicht auch noch näher auslassen.

      Weshalb ich diese Petition unterstütze hat aber noch ganz andere Gründe:

      Ich bin direkt betroffen, da zwei meiner Kinder Mitschüler von Henri sind. Und damit sind wir schon bei der Gruppe von Menschen, die bisher bei all den Überlegungen, Diskussionen, Medienbeiträgen etc. überhaupt noch NIE ins Spiel gebracht oder gehört wurde: die große Gruppe der Eltern der nicht behinderten Kinder dieser Grundschulklasse!

      Seinerzeit wurden alle Eltern bei der Grundschulanmeldung gefragt, ob ihr Kind die Inklusionsklasse besuchen möchte. Meine Frau und ich fanden das damals eine gute Sache und sind auch heute noch der Meinung, daß Inklusion funktionieren kann. Unabhängig davon, ob und was es den Kindern der Klasse in ihrer sozialen Entwicklung gebracht hat, sind wir jedoch enttäuscht, wie manche Dinge abgelaufen sind. In den letzten vier Jahren sind die Eltern der nicht-behinderten Kinder bei vielen inklusionsrelevanten Diskussionen und Entscheidungen, die im Endeffekt die ganze Klasse betroffen haben, weder miteinbezogen noch rechtzeitig informiert worden. Kritisches Nachhaken wurde meist abgewiegelt. Das hat mich zwar geärgert, da es dadurch jedoch nicht zu wirklich gravierenden oder dauerhaften Probleme für die Kinder gekommen ist, habe ich mir immer gesagt, da müssen wir jetzt durch, bald ist es vorbei. So oder ähnlich empfanden die meisten anderen Eltern dies auch. Trotzdem blieb unterschwellig das Gefühl, nur als 'Füllmaterial' benutzt zu werden. Es gab auch nie nur den leisesten Versuch des zuständigen Schulamtes, die Meinung aller Eltern der Klasse zu hören, wie es denn läuft. Auf eine offizielle Evaluation, die m.E. zu einem solchen Versuch einfach dazugehört, warten wir heute noch. Vielmehr wurde bei o.g. inklusionsrelevanten Diskussionen mit den amtlichen Stellen von den allein daran teilnehmenden Eltern der Inklusionskinder immer die Botschaft vermittelt, alles liefe bestens. Und genau das ist der Punkt, der mich mittlerweile am meisten ärgert: Henris Eltern ERWARTEN und VERKÜNDEN einfach, dass alle weiterhin schön brav mitmachen, auch beim Projekt 'Henri aufs Gymnasium'. DEM IST ABER DEFINITIV NICHT SO!!! Ich lasse mich ungern fremdbestimmen und ich nehme mir ebenso die Freiheit, zu entscheiden, was für meine Kinder gut ist. Deshalb sollen meine Kinder nicht mehr eine Inklusionsklasse am Gymnasium Walldorf besuchen, wie sie von Henris Eltern gefordert wird.

      Ein weiterer, nicht weniger gewichtiger Grund, diese Petition zu unterstützen, ist die Tatsache, dass mittlerweile die Diskussion die sachliche Ebene verlassen hat und persönliche Diffamierungen im Raum stehen. Ich finde es unverschämt, Frau Falkner und ihr Kollegium dermaßen an den öffentlichen Pranger zu stellen. Hier unterschwellig eine Behindertenfeindlichkeit zu unterstellen und Frau Falkner der Unehrlichkeit zu bezichtigen, ist schon ein starkes Stück. Ich kenne Frau Falkner schon seit fast 35 Jahren, war selbst mal Schüler von ihr. Sie ist gesellschaftspolitisch und sozial engagiert, sowie eine tolle Pädagogin und Schulleiterin, die sich ganz für das Wohl der Kinder an ihrem Gymnasium einsetzt. Henris Eltern überschreiten durch diesen persönlichen Angriff bei ihrem mittlerweile in allen Medien geführten Feldzug für ihre Sache eine Grenze, und das kann ich nicht akzeptieren.

      Vielen Dank, lieber Raphael Fritz für diese Petition!


      nachlesen unter : change.org/de/Petitionen/herr…gymnasium-gehen



      Wichtig finde ich vor allem das: change.org/de/Petitionen/erha…icher-inklusion

      VG masa


      Ich sehe gerade, die Links im Zitat funktionieren nicht. Also nochmal:

      Henri sollte für sein und das Wohl aller nicht auf das Gymnasium gehen

      Erhalten Sie das Gymnasium als Schule mit zielgleicher Inklusion
      Carpe noctem!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lea ()

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