Ein Handbuch, das Mut macht

    • Offizieller Beitrag

    Ein Handbuch, das Mut macht
    Wolfgang Göb, Traumberuf LehrerIn – Alltag und Vision. Das etwas andere Handbuch der pädagogischen Praxis“ ISBN 978-3-00-042458-8, 291 S., 24,95 Euro



    Wenn heute Begriffe „Traumberuf“ und „LehrerIn“ zusammen genannt werden, tauchen immer Fragezeichen auf. Gegen solche Zweifel entwickelt der Autor sein Bild vom „Traumberuf“. So warnt er gleich zu Beginn die am Lehramt Interessierten „Werden Sie nicht Lehrer, wenn …“, er hinterfragt Zielsetzungen der Ausbildung, die ja letztlich zu einem gelungenen Start in den Lehrberuf führen sollen und gibt jede Menge praktische Tipps, wie sich eine angstfreie Lehrer-Schüler-Beziehung in Fairness und Disziplin, motivierend, leistungsorientiert und zugleich sozial-emotionale Kompetenz fördernd aufbauen lässt. Dazu werden alle Bereiche des Unterrichtsalltags von der ersten Stunde in einer neuen Klasse an über Elternarbeit bis hin zu Amok- und Suizidprophylaxe anhand von Beispielen aus 34-jähriger Berufserfahrung erfasst („Alltag“).
    Für den Autor ist es nicht nur wichtig, nachhaltig Stoff zu vermitteln – auch hier gibt es Tipps – sondern jungen Menschen fächerübergreifend die globalen ökologisch-wirtschaftlichen Zusammenhänge nahe zu bringen. Schule wird so auch verstanden als Weg, „von unten“ ein Denken und Handeln in die Gesellschaft hineinzutragen, das unserer Spezies in einer kritischen Phase ihrer Existenz noch ein Zeitfenster offen lässt, alles zum Guten zu wenden. Fächerspezifische Beispiele liefert das Buch dazu viele („Vision“).
    LehrerIn darf sich hier verstehen als Multiplikator, um ihrerseits verantwortungsbewusste, mündige Multiplikatoren ins „Leben“ zu entlassen, ja auf diese Weise junge Menschen Schule als sinnvollenim wahrsten Sinne „wert“vollen Lebensabschnitt erfahrenzu lassen. Wenn man so will auch eine Prophylaxe gegen Burnout.


    Universitätsprofessor em. LMU München Dr. Helmut Zöpfl:
    „Ein großartiges Buch … Hätte ich noch meinen Lehrstuhl inne, würde ich es sofort zur Pflichtlektüre erklären.“

    Wer einen Rechtschreib- oder Grammatikfehler findet, darf ihn behalten.

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