Trapitos Arbeitszeit - endlich lückenlos dargelegt - n=1 ;-)

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    • Es wird noch schlimmer. Nachdem ich in der letzten Woche schon ordentlich kränklich war, war ich heute beim Arzt und bin nun für die ganze Woche krankgeschrieben. Die gesetzliche Arbeitszeit beträgt damit wohl 0 Stunden. Wenn ich nun doch zwischendurch am Schreibtisch sitze, würde ich ja mehr arbeiten als... ich müsste.
      Verdammte Lehrer :ohh:
    • Krankgeschrieben kannst du aber keine Minusstunden sammeln. Das zählt genau so, als ob du deine reguläre wöchentliche Arbeitszeit geleistet hättest.
      Also auch, wenn du den ganzen Tag im Bett liegst, zählt das, als ob du z.B. 8 Stunden gearbeitet hättest.

      Gute Besserung!
    • Gute Besserung! Hatte auch mal angefangen, meine Stunden aufzuschreiben, bin aber schon zum 2. Mal in diesem Halbjahr krank. Aber jetzt kommt ja langsam der Frühling, da wird es hoffentlich besser.
      Modernes Märchen: ... und denn wollte der Prinz fragen: „Willst du mich heiraten?“ Und dann hat Bella gesagt: „Nein danke!“
    • Ich verfolge dieses Thema interessiert seit der Erstellung und bin derzeit im 2. Jahr, indem ich auf ähnliche Weise meine Arbeitszeit dokumentiere. Es waren nur wenige Wochen, in denen ich auf über 40 Stunden gekommen sind. Meistens lag dieses Jahr im 1. Halbjahr die Arbeitszeit bei ca. 35 Stunden, im 2. Halbjahr sind es um die 30 Stunden, wobei ich derzeit noch eine Stunde aus meinem Arbeitszeitkonto zurückbezahlt bekomme, die an den tatsächlichen Zeiten aber auch nichts herausreißt.
      Mit meinen Fächern habe ich jetzt nicht so viele Korrekturen und mittlerweile auch den Dreh raus, die Arbeiten insgesamt korrekturfreundlich zu erstellen. Für eine Stegreifaufgabe in der Unterstufe benötige ich im Schnitt ca. 2 Stunden, für eine Schulaufgabe der Oberstufe 7 - 10 Stunden, je nach Kursgröße. Die Unterrichtsvorbereitung kostet mich nicht so viel Zeit, da ich im Regelfall auf mein Material zurückgreifen kann. Am meisten Zeit nimmt zuhause mittlerweile die Verwaltung in Anspruch, also dienstliche Emails bearbeiten, Material für die Sammlung bestellen und einfach meinen Kram organisieren.
      Beim Erfassen der Zeiten notiere ich mir auch, wenn ich z.B. in der Stadt Schulmaterial für den Unterricht besorge, wobei es schon wieder schwierig wird, wenn ich parallel dazu für mich privat auch etwas einkaufe. Da suche ich dann einen fairen Mittelweg. Wenn ich während der Arbeit zuhause mir mal einen Kaffee koche, ziehe ich das von der Arbeitszeit auch nicht ab, denn jemand im Büro geht auch nicht zur Stechuhr, bevor er sich einen Kaffee holt. Bei längeren Pausen stoppe ich den Timer natürlich.
      Deutlich für mich wurde in all der Zeit auch, wie schwierig es in unserem Beruf ist, privates von dienstlichem zu trennen. Wenn ich mich mit einem Kollegen etwas dienstlich bespreche und dann in ein privates Gespräch abrutschte (oder umgekehrt), wo setzt man die die Grenze? Das passiert in der Schule im Lehrerzimmer, in der Cafeteria, aber genauso häufig auch bei Telefonaten mit Kollegen.
      Letzte Woche hatte ich auch die Situation, dass ich nach einer Operation gut eine Woche krank geschrieben war, aber trotzdem die Arbeit am Schreibtisch erledigt habe, weil das gut machbar war. Da habe ich mir auch überlegt, ob ich jeden Tag 8 Stunden Arbeitszeit dazu notieren soll, habe es dann aber gelassen, weil ich die Aufstellung sowieso nur für mich privat mache und sie keine Konsequenzen hat. (Grins, hatte zwischendurch aber mir der Lehrkraft, die in der Schulleitung die Vertretungen organisiert, gewitzelt, dass ich mir diese Zeit als Mehrarbeit anrechnen lasse.)

      Sarek
    • Woche 4: Montag/Dienstag waren Ferien, ich war aber die ganze Woche richtig krank und gar nicht in der Schule. Ich habe trotzdem ~ 10-15 Stunden zu Hause gearbeitet und weiß nun nicht, wie ich das aufschreiben soll (41 Std. bei 41 Soll? 15 Std. bei 41 Soll? 56 Std. bei 41 Soll? Oder 15 Std. bei 0 Soll?), deshalb habe ich die ganze Woche erstmal gar nicht aufgeschrieben.

      Woche 5: Ich habe 23 Stunden gegeben und an zwei kleinen Fortbildungen teilgenommen. Geschätzt hätte ich meine Arbeitszeit in dieser Woche eventuell etwas höher als sie wirklich war. :ohh:


      SchuleGesamtHeimGesamtBeides GesamtGesamt HalbjahrSoll
      Montag7,307,301,001,008,3094,44
      Dienstag6,2013,501,752,7516,25102,39
      Mittwoch8,5022,000,002,7524,75110,89
      Donnerstag0,0022,003,506,2528,25114,39
      Freitag5,7527,752,258,5036,25122,39
      Samstag3,9031,650,008,5040,15126,29
      Sonntag0,0031,654,5013,0044,65130,79164,00
    • Woche 6: 23 Stunden.

      Gefühlt war das eine anstrengende Woche.
      Ich wollte ja eigentlich jedem zeigen, dass Lehrer echt viel arbeiten und ich dafür ein gutes Beispiel bin. Eigentlich bin ich das in diesem Jahr nicht (wie gesagt, keine eigene Klasse, günstig verteilte/doppelte Kurse), aber ich habe in diesem Halbjahr schon etwa 90 Klausuren korrigiert und die Arbeitszeit ist ... wenig Selbst unter den günstigen Umständen ist das überraschend. Immerhin verdiene ich eine Menge Geld, vergleicht das mal mit der freien Wirtschaft :P
      Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass ich mich entweder schämen oder lieber aufhören sollte meine Arbeitszeit aufzuschreiben.


      SchuleGesamtHeimGesamtBeides GesamtGesamt HalbjahrSoll
      Montag5,665,661,001,006,66137,45
      Dienstag6,0011,661,252,2513,91144,70
      Mittwoch6,0017,660,002,2519,91150,70
      Donnerstag0,0017,665,007,2524,91155,70
      Freitag7,5025,160,007,2532,41163,20
      Samstag0,0025,161,508,7533,91164,70
      Sonntag0,0025,162,5011,2536,41167,20205,00
    • Du hast aber keine Vollzeitstelle, oder?
      Ich habe bei einer Vollzeitstelle und ohne, dass ich Klausuren korrigieren muss, in den vergangenen 6 Wochen zwischen 40 und 45 Stunden wöchentlich gearbeitet und fand das schon recht entspannt.
      Modernes Märchen: ... und denn wollte der Prinz fragen: „Willst du mich heiraten?“ Und dann hat Bella gesagt: „Nein danke!“
    • Ups! Bei uns 28, aber ich habe keinen freien Tag und habe trotzdem in 6 Wochen nur 2mal weniger als 6 Stunden in der Schule gearbeitet und im Schnitt 2mal wöchentlich länger als 8. Mich wunderten halt deine kurzen Arbeitszeiten in der Schule, daher die Frage.
      Modernes Märchen: ... und denn wollte der Prinz fragen: „Willst du mich heiraten?“ Und dann hat Bella gesagt: „Nein danke!“
    • Neu

      Mich wundert das auch. Ich bin schon mit einer 50 % Stelle regulär nach Stundenplan 15, 5 Stunden wöchentlich in der Schule. Da ist noch kein einziges Gespräch mit meinem Co, kein einziges Elterngespräch und - vor allem - keine einzige schulische Pflichtveranstaltung bei. Die finden zur Zeit etwa wöchentlich statt: FKs, pädagogische Halbtage (Plural!), Dienstbesprechungen, LKs, Kommunikationsprüfungen, etc. Dann kommen da noch mal etwa 1,5 Stunden zu, also 17 Stunden.

      Diese Woche ist heftig: Dienstag LK bis 16.30 Uhr, DO und FR mündliche Prüfungen bis jeweils 15.30 Uhr. Wie gesagt, ich bin nur Teilzeitkraft.

      Aber selbst ohne diese Veranstaltungen blieben mir ja nur 4,5 Stunden am heimischen Arbeitsplatz. Mit Klassenleitung, 2 Korrekturfächern und der normalen Unterrichtsvorbereitung komme ich da nicht hin.

      Irgendwie scheint die Arbeit bei Lehrern sehr ungleich verteilt zu sein.
    • Neu

      Conni schrieb:

      Mich wunderten halt deine kurzen Arbeitszeiten in der Schule, ...

      Anna Lisa schrieb:

      Mich wundert das auch....

      Mich wundert das doch selbst. Wirklich. Ich garantiere, dass ich auch schon Wochen mit 50 oder 60 Stunden hatte. Ist ist ja nicht nur die Arbeitsbelastung von Lehrer zu Lehrer unterschiedlich, sondern auch von Woche zu Woche. Im Moment ist irgendwie nicht so viel.
    • Neu

      Ich hab die letzten 4 Wochen mal so grob aufgezeichnet - und komme auf einmal 48, einmal 51, einmal 38 und einmal 50 Zeitstunden. Wobei ich korrigieren im Wartezimmer, emails in der Sbahn, bisschen Dateien sortieren während des Fernsehns und ein paar Telefonate von unterwegs nicht mitgezählt habe. Müsste also etwas drüber liegen. Diesen Monat waren auch keine Kommissionen (bzw nur eine), keine abendlichen gerwerkschafts- oder Personalratsveranstaltungen, keine Schulung, keine schulischen Gremien und keine Beratungen mit Schülern, außer en bisschen Abiturpanik.

      Alle 4 Wochen liefen etwa so:
      Montag: 4 St. PR und Unterricht a 45 Minuten, 10-15 Minuten Nacharbeit, Noten, Kopieren, Notizen etc, dann Büroarbeit im SSA, 3-4 Stunden, abends Unterricht vorbereiten 1 Std = 9 Stunden
      Dienstag genauso, nur homeoffice statt Büro (Länge variiert, es gibt meist zwischen 10 und 30 mails mit Rechts- und anderer Beratung, Recherche, Stellungnahme, Sitzungsvorbereitung, Information von Kollegen. 8 Stunden.
      Mittwoch: GPR Sitzungsvorbereitung ab 8.00 oder 9.00 - 10.00, Sitzung 10-c.a. 15.00, Sitzungsnachbereitung bis c.a 16.00, dann heim: Unterricht vorbereiten und Administration, 1-2 Stunden = 9-10 Stunden
      Donnerstags: 2 Stunden: Unterricht mit Nachbereitung, 1- 2 Stunden Arbeit in der Schule (Beratung, Koordination, liegen Gebliebenes, Gespräche mit Kollegen, Planen, Koperen, Drucken), bei Bedarf fahre ich ins Büro: = c.a 6 Stunden
      Freitag: 4 Stunden Unterricht mit Nachbereitung usw, zu Hause etwa 2-4 Stunden Korrekturen, Unterrichtsvor- und Nachbereitung, Administration = 6-7 Stunden.
      Samstag: Alles, was ich aus dem Büro weiter geleitet habe und was sich angesammelt hat: Material- und Eingaben/Briefe/Anfragensichtung all dessen, was auf die nächste Sitzung soll, Protokolle lesen und überarbeiten, Recherche, viel lesen: 4 Stunden über den Tag verteilt
      Sonntag: Korrekturen und Liegengebliebenes - zwischen 2 und 4 Stunden.
      Manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger, aber das ist - bei höchster Effizienz, die geht: - so das übliche Pensum außerhalb der Ferien. Schnitt etwa 45 Stunden.

      Und dann ....

      sind Oster"ferien" - eine E2 Klausur (Englisch mit Pflicht zur Positivkorrektur und ausführlichen Anmerkungen = 20 Zeitstunden)', ein Satz Abiturgutachten (21 mal c.a. drei Stunden, wenns gut lief = 63 Stunden), zwei Lektüren lesen (10 Stunden), diese grob in Unterrichtsreihen verwandeln und das Material dazu finden und bearbeiten (5-10 Stunden), eine Personalräteschulung inhaltlich vorbereiten (5 Stunden wenn nicht neue Erlasse oder Themen geändert), Zwischennoten machen (2 Stunden), Beratung und voraussichtlich 2 Bürotage mit Nachbereitung = 12-16 Stunden = insgesamt ca 117-120 Stunden Arbeit... geteilt durch 14 Tage ...stöhn
      Ich freu mich schon auf die "schöne Feeeerien!" Grüße der Schüler und die neidischen Blicke der Nachbarn. :/

      Also, ich komm nicht auf unter oder um die 40 Stunden, auch nicht, wenn ich schluffiger arbeiten würde. Was ich nicht vorhabe.
      WE are the music-makers, and we are the dreamers of dreams,
      World-losers and world-forsakers on whom the pale moon gleams
      yet we are the movers and shakers of the world for ever, it seems.
    • Neu

      Firelilly schrieb:

      Trapito schrieb:

      Ich garantiere, dass ich auch schon Wochen mit 50 oder 60 Stunden hatte.
      Und warum trägst Du nur Wochen in denen Du wenig Stunden arbeitest in Deinen Zeitplan ein?!

      Äh, weil ich erst seit dem 01.02. meine Arbeitszeit aufschreibe und die erwähnten Wochen offensichtlich in der Zeit davor lagen?
    • Neu

      Meike. schrieb:

      Ich hab die letzten 4 Wochen mal so grob aufgezeichnet - und komme auf einmal 48, einmal 51, einmal 38 und einmal 50 Zeitstunden. Wobei ich korrigieren im Wartezimmer, emails in der Sbahn, bisschen Dateien sortieren während des Fernsehns und ein paar Telefonate von unterwegs nicht mitgezählt habe. Müsste also etwas drüber liegen.
      Meist lief es etwa so:
      Montag: 4 St. Unterricht a 45 Minuten, 10-15 Minuten Nacharbeit, Noten, Kopieren, Notizen etc, dann Büroarbeit im SSA, 3-4 Stunden, abends Unterricht vorbereiten 1 Std = 9 Stunden
      Dienstag genauso, nur homeoffice statt Büro (Länge variiert, ca 10 mails mit Rechts- und anderer Beratung, Recherche, Stellungnahme, Sitzungsvorbereitung. 8 Stunden.
      Mittwoch: GPR Sitzungsvorbereitung ab 8.00 oder 9.00 - 10.00, Sitzung 10-15.00, Sitzungsnachbereitung, -16.00, heim, Unterricht vorbereiten und Administration, 1-2 Stunden = 9-10 Stunden
      Donnerstags 2 Stunden Unterricht mit Nachbereitung, 1- 2 Stunden Arbeit in der Schule (Beratung, Koordination, liegen Gebliebenes, Gespräche mit Kollegen), bei Bedarf Büro, = c.a 6 Stunden ges.
      Freitag: 4 Stunden Unterricht mit Nachbereitung, zu Hause etwa 2-4 Stunden Korrekturen, Unterrichtsvor- und Nachbereitung, Administration = 6-7 Stunden ges.
      Samstag: Material- und Eingaben/Briefe/Anfragensichtung all dessen, was auf die nächste Sitzung soll, Protokolle lesen, Recherche, usw. 4Stunden über den Tag verteilt
      Sonntag: Korrekturen und Liegengebliebenes - zwischen 2 und 4 Stunden.
      Manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger, aber das ist - bei höchster Effizienz, die geht, so das übliche Pensum außerhalb der Ferien.

      Und dann ....

      Bald sind Oster"ferien" - eine E2 Klausur (Englisch mit Pflicht zur Positivkorrektur und ausführlichen Anmerkungen = 20 Zeitstunden)', ein Satz Abiturgutachten (21 mal c.a. drei Stunden, wenns gut lief = 63 Stunden), zwei Lektüren lesen (10 Stunden), diese grob in Unterrichtsreihen verwandeln und das Material dazu finden und bearbeiten (5-10 Stunden), eine Personalräteschulung inhaltlich vorbereiten (5 Stunden wenn nicht neue Erlasse oder Themen geändert), Zwischennoten machen (2 Stunden), Beratung und voraussichtlich 2 Bürotage mit Nachbereitung = 12-16 Stunden = insgesamt ca 117-120 Stunden Arbeit... geteilt durch 14 Tage ...stöhn
      Ich freu mich schon auf die "schöne Feeeerien!" Grüße der Schüler und die neidischen Blicke der Nachbarn. :/

      Also, ich komm nicht auf unter oder um die 40. auch nicht, wenn ich schluffiger arbeiten würde. Was ich nicht vorhabe.

      Das tut mir wirklich leid.

      Es scheint so, als müsste ich extra dazusagen, dass ich wirklich nicht absichtlich wenig arbeite. Ich erledige meine Aufgaben gewissenhaft und bereite meinen Unterricht gründlich vor. Ich habe in diesem Jahr aber z.B. keine Abschlussklassen, im nächsten Jahr schon. Ich habe auch keine Abiturklassen, im nächsten Jahr vielleicht auch. Mit dem Abitur habe ich in diesem Jahr nur während der mündlichen Prüfungen zu tun. Wie gesagt, habe ich auch keine Klassenleitung, im nächsten Jahr vermutlich zwei. Elterngespräche hatte ich auch noch keine und Sonderaufgaben sehr wenige (noch recht neu).

      Es gibt gar keinen Grund, jetzt grummelig zu werden, wie es einige offenbar schon sind. Ich habe niemandem was getan und meine persönliche Arbeitszeit ist nicht zu eurem Nachteil.
    • Neu

      Trapito schrieb:

      Es gibt gar keinen Grund, jetzt grummelig zu werden, wie es einige offenbar schon sind. Ich habe niemandem was getan und meine persönliche Arbeitszeit ist nicht zu eurem Nachteil.
      Ich bin nicht grummelig, nur verwundert, falls du mich meinst.
      Was bei mir halt wirklich hinzukommt, ist die Grundschule. Ich habe immer die Aufsichtspflicht, sobald ein Kind in meinem Raum ist, d.h. in jeder "kleinen Pause" das macht am Tag im Schnitt 50 min aus; ohne Hofaufsichten. Dazu kommt die Arbeitsgruppensucht in unserer Schule.

      Das einzige, was mich in diesem Thread grummelig macht ist, dass sich hier - wie ständig in letzter Zeit - Leute einmischen, die statt konstruktiver Beiträge behaupten, dass manche hier nicht richtig rechnen können oder wollen. Da habe ich dann nämlich gar keinen Bock mehr, irgend etwas Persönliches zu schreiben, da ich einfach nicht wie eine Zweitklässlerin behandelt werden möchte.
      Modernes Märchen: ... und denn wollte der Prinz fragen: „Willst du mich heiraten?“ Und dann hat Bella gesagt: „Nein danke!“
    • Neu

      Also, ich finde es gut, dass Du das so hier mal darstellst. Ich selbst habe es für mich auch mal festgehalten (möchte das aber nicht ganz so offenlegen, wie Du es tust). Und ich stelle fest: ich fühle mich sehr gestresst, dürfte es aber nicht sein, denn ich arbeite wirklich nicht zu viel. Also mehr als die "normalen" Beamtenwochen mit 42 Std hatte ich nie. eher liege ich drunter, obwohl ich in diesem Schuljahr wirklich viel "nebenher" mache. Und auch ich arbeite Vollzeit und bereite meinen Unterricht (so wie ich finde) gewissenhaft vor. Trotzdem stelle ich fest, dass ich nach den Jahren einen großen Fundus habe und vieles wirklich nur noch feintune. Ich muss auch sagen, dass ich in einigen Klassen Projekte mache, die auch so um die 20 Unterrichtsstunden dauern. Was für mich heißt, dass ich zwar als Ansprechpartnerin anwesend bin, aber nicht mehr so aktiv unterrichten muss, wie vielleicht in einem 1. Ausbildungsjahr. In dieser Zeit bleibt mir Raum für diverse andere Sachen. Und ich nutze jede Freistunde.

      Alles in allem zeigt mir die Aufzeichnung, dass die Anforderungen im Lehrerjob härter sein müssen. Ich fühle mich gestresster, als ich es war, wenn ich in meinem alten Job 50 Std gearbeitet habe. Und ich arbeite weniger als die Stunden, die ich eigentlich müsste.

      Interessant! Danke für den Anstoß! Und da Du ja auch am BK bist: Vielleicht ist in der SEK II auch einfach weniger: weniger drumherum.
    • Neu

      Conni schrieb:

      Trapito schrieb:

      Es gibt gar keinen Grund, jetzt grummelig zu werden, wie es einige offenbar schon sind. Ich habe niemandem was getan und meine persönliche Arbeitszeit ist nicht zu eurem Nachteil.
      Ich bin nicht grummelig, nur verwundert, falls du mich meinst.Was bei mir halt wirklich hinzukommt, ist die Grundschule. Ich habe immer die Aufsichtspflicht, sobald ein Kind in meinem Raum ist, d.h. in jeder "kleinen Pause" das macht am Tag im Schnitt 50 min aus; ohne Hofaufsichten.

      Das einzige, was mich in diesem Thread grummelig macht ist, dass sich hier - wie ständig in letzter Zeit - Leute einmischen, die statt konstruktiver Beiträge behaupten, dass manche hier nicht richtig rechnen können oder wollen. Da habe ich dann nämlich gar keinen Bock mehr, irgend etwas Persönliches zu schreiben, da ich einfach nicht wie eine Zweitklässlerin behandelt werden möchte.

      Nein, ich meinte nicht dich. Ich habe allgemein das Gefühl, dass ich mit der Stundenaufzeichnung inzwischen etwas Unmut auf mich ziehe.
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