Die Zukunft des Lateinunterrichtes

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      Das liegt daran, dass lebendige Fremdsprachen eben zu etwas nütze sind.

      Ich vertrete meinen Schülern gegenüber auch den Standpunkt, dass Englisch i.A. nützlicher* ist als Mathematik, insbesondere, was den Oberstufenstoff angeht. Fast alles, was man in Mathematik in der Oberstufe macht, ist nur dann wirklich nützlich, wenn man es für´s Studium braucht. Das gilt so ähnlich auch für Latein. Lebende Fremdsprachen hingegen sind in direkter Weise nützlich.

      Müsste man sich nicht an den Lehrplan halten und hätte man keine Schüler im Zentralabitur (bei uns gibt es keine reinen "Abeckerkurse"), so würden mir sicher nützlichere Sachen in Mathematik einfallen als Kurvendiskussionen.


      *genauer: Die Zahl der Schüler, die nach der Schule von ihren Englischkenntnissen werden profitieren können ist größer als die Zahl der Schüler, die von ihren Mathematikkenntnissen (insbesondere der Oberstufe) werden profitieren können.
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      Friesin schrieb:

      Und das hat nichts damit zu tun, ob ein Schületr fürs Gymnasium generell geeignet ist.
      Mein Statement bezog sich explizit auf den Satz mit den Schülern, die schon mit Deutsch und Englisch überfordert sind ;)


      Friesin schrieb:

      Merkwürdig eigentlich, dass sich niemals jemand fragt, wozu er im Laufe seines Schülerlebens z.B. Kurvendiskussionen "gebraucht" hat.
      Echt jetzt? Die Frage habe ich Schüler schon gefühlte 1000 x stellen hören. Soll ich Dir was sagen ... ich hab selbst erst während der Diplomarbeit kapiert wofür Matrizen-Rechnung gut ist :) "Wofür wird xy eigentlich gebraucht?" gehört meiner bescheidenen Anschicht nach aber sowieso nicht ans Gymnasium.

      Ich mag meine Latein-Kollegen übrigens sehr, die sind so schön allgemein gebildet!
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      Früher war mehr Lametta!
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      goeba schrieb:

      Fast alles, was man in Mathematik in der Oberstufe macht, ist nur dann wirklich nützlich, wenn man es für´s Studium braucht.
      Das ist genau das Argument dafür, dass nur diejenigen, die auch studieren wollen/sollen, ein Abitur machen sollten.
      Alles andere ist m.E. Ressourcenverschwendung.
      8_o_) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:
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      Das habe ich mich auch schon oft gefragt.
      Ich weiß auch nicht recht, woher die politische Forderung nach mehr Abiturienten damals hergekommen ist. Da hat doch weider jemand über den Teich geguckt, ohne die Schul- und Ausbildungssysteme auch nur ansatzweise zu durchschauen. *nerv*
      Dödudeldö ist das 2. Futur bei Sonnenaufgang.