Umfrage zum Thema Essstörungen im Kontext Schule

  • Liebe Lehrkräfte und Lehramtsstudierende,
    Im Rahmen meiner Zulassungsarbeit zum Thema Essstörungen im Kontext Schule führe ich eine online Befragung unter Lehramtsstudierenden und Lehrkräften durch zur Einschätzung und Verbesserung des Umgangs mit SchülerInnen, die an einer Essstörung leiden. Ich würde mich freuen, wenn ihr daran teilnehmt! Dauert etwa 10 Minuten und ist anonym!
    Hier ist der Link zum Fragebogen:


    https://www.soscisurvey.de/essstoerungen_schule/


    Vielen Dank für die Unterstützung!

  • Lehrkräfte sind keine Therapeuten! Ich kann höchstens (und muss!) Kontakte zu Beratungskräften und -stellen herstellen und die Eltern sensibilisieren.

    Dödudeldö ist das 2. Futur bei Sonnenaufgang.

  • So langsam frage ich mich, ob es noch Zulassungsarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und hastenichtgesehen ohne Umfragen gibt?! Oder wird ein Student dann einfach nicht mehr zur Zulassungsarbeit, Bacherlorarbeit, Masterarbeit und hastenichtgesehen zugelassen?
    Wir hatten damals noch Bibliotheken, in denen standen Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Aufsätze, Doktorarbeiten, etc., das mussten wir lesen, um danach was schreiben zu können. Braucht man das nicht mehr? Ist das out? (Und ich alt?)


    Ich glaube, ich mach bei diesen Umfragen jetzt einfach nicht mehr mit. Die letzte mit diesen Vornamen war dermaßen dröge, dass ich mir die anderen auch sparen kann.

    I wonder which mistake I'm going to try to learn from today.

    • Offizieller Beitrag

    an "Drögheit" war die letzte Umfrage kaum zu überbieten, so sind sie nicht alle.
    Diese hier ging halbwegs.


    Wobei ich mich frage, was um alles in der Welt genau der Focus der Umfrage war: was sollte eigentlich herausgefunden werden?

  • So langsam frage ich mich, ob es noch Zulassungsarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und hastenichtgesehen ohne Umfragen gibt?!

    Das ist mal wieder ein Beweis dafür, dass das Lehramtsstudium eben doch oftmals (!) die Schmalspurvariante ist. Ich habe für meine Diplom-Arbeit in Chemie 6 Monate im Labor gestanden, habe zwei verschiedene Synthesewege vergleichen, mich dafür in Fachliteratur und Publikationen in entsprechende, zum Teil sehr komplizierte Reaktionsmechanismen eingearbeitet, NMR-Spektren ausgewertet, Daten zur Reaktionskinetik erhoben und mathematisch ausgewertet.
    Dagegen ist eine Umfrage im Vergleich etwa so anspruchsvoll wie das Addieren im Zahlenraum bis 10.
    Aber wer Schüler unterrichtet ist ja in der Regel eh eher pädagogisch beschäftigt. Inhaltlich ist seit Inklusion und der erhöhten Abiturientenquote eh nichts mehr zu holen. Irgendwann wird Lehrer ein Ausbildungsberuf oder an der FH angeboten.

  • Ich mach diese Befragungen eigentlich ganz gern. Ist so eine Erinnerung an die BRAVO-Zeiten. Schade nur, dass am Ende nicht rauskommt, welcher Typ ich bin!
    A: du hast Vorurteile gegen Menschen, die Claudia heißen und bist nur mittelgut auf den Umgang mit Magersucht im Geschichtsunterricht der Oberstufe vorbereitet.
    B: du hältst jeden Jason für 30-40 jährig, intelligent und den Namen für recht wenig deutsch
    oder C: du bist eigentlich keine Zielgruppe, weil jeder Mensch hier anonym x-mal teilnehmen kann, inklusive dem, der die Ergebnisse dann als Forschungsarbeit verkauft.

  • ...Ich habe für meine Diplom-Arbeit in Chemie 6 Monate im Labor gestanden, habe zwei verschiedene Synthesewege vergleichen, mich dafür in Fachliteratur und Publikationen in entsprechende, zum Teil sehr komplizierte Reaktionsmechanismen eingearbeitet, NMR-Spektren ausgewertet, Daten zur Reaktionskinetik erhoben und mathematisch ausgewertet.

    Das ist bemerkenswert. Im Labor gestanden, eingearbeitet UND gelesen?!

    • Offizieller Beitrag


    oder C: du bist eigentlich keine Zielgruppe, weil jeder Mensch hier anonym x-mal teilnehmen kann, inklusive dem, der die Ergebnisse dann als Forschungsarbeit verkauft.

    Wie, man könnte die MEHRFACH ausfüllen? Echt? Da explodiert nicht der Computer und der Hund des Nachbarn fängt auch nicht an zu singen?
    Finde das auch schade mit den fehlenden Auswertungen.

  • abgebrochen wegen Sinnfreiheit. Ich bin Lehrerin, nicht Therapeutin.
    Außerdem habe ich den Eindruck, dass es für die Erstellerin nur 2 Formen der Essstörung gibt.
    Viele Schüler sind übergewichtig. Warum steht da immer die Magersucht im Vordergrund?

  • ...
    Viele Schüler sind übergewichtig. Warum steht da immer die Magersucht im Vordergrund?

    Weil sich die Fragen auf das Erkennen der Erkrankungen bezogen und Bulimie sieht man keinem an.

  • ?
    In dem gesamten Fragebogen sind 2 Fragen, woran man Magersucht und Bulimie erkennen kann. Woran man Adipositas erkennen kann, muss man m.E. niemanden fragen.
    Und alle anderen Fragen beziehen sich auf allgemeine Anzeichen von Essstörungen, dem Umgang damit im Kontext Schule und ob man noch mehr Infos wünscht.

    • Offizieller Beitrag

    Es gibt aber nunmal auch noch weitere Essstörungen. Wobei ich eine allgemeine Fehlernährung für das größere Problem halte.

    In der derzeit gültigen ICD-10 GM sind Magersucht und Bulimie je durch 2 eigene, detailliert beschriebene Unterkategorien definiert. Alles andere fällt untero "Essattacken" oder "Erbrechen bei anderen psychischen Störungen" mit wenig konkreten Hinweisen. Das ist stark überarbeitungsbedürftig, vermutlich wird sich aber darauf bezogen.
    Ich halte allerdings ebenfalls allgemeine Fehlernährung für das größte Problem.


    Quelle

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