Mathe 6. Klasse/9. Klasse stundenbesprechung

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    • Mathe 6. Klasse/9. Klasse stundenbesprechung

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      Hallo,
      Bin an Ende meines 1. Ausbildungsabschnittes im Ref.
      Heute (knapp 1 Woche vor den Sommerferien) kam meine Mentorin zu mir und meinte, dass sie sich "Sorgen mache" wegen meinem Mathe-Unterricht.
      Deswegen meine Bitte :kann sich jemand meine geplante Stunde für die 6.klasse (volumen quader) und 9.Klasse (Einführung Wahrscheinlichkeit) anschauen und mit Rückmeldung geben (wo könnte es Schwierigkeiten geben, wo muss ich besonders aufpassen, was muss ich unbedingt noch einbringen,...?)?

      Für die 6.Klasse ist folgendes geplant :
      -Einstieg :verschiedene Quader aus Lego - Steinen. In welchen der quader passt am meisten? Hierbei wird auch nochmal der Begriff volumen geklärt.
      -dann folgt eine Folie mit quadern aus Einheitswürfeln. Durch abzählen sollen die sus auf das Volumen kommen. Dann gemeinsame Umsetzung in eine Formel. Anschließend nochmal kurzes Merkblatt (Einheitswürfel, volumen nochmal geklärt, dann Beispiel)
      -zum Schluss ein ab mit Übungen

      Stoplersteine????

      9.klasse Wahrscheinlichkeit
      -einstieg:Beispiel notengebung durch würfeln, schüler kommen auf den Begriff Zufall, Klärung von Zufall, Zufallsexperiment, zufallsgerät
      - Besprechung von Aufgaben zum Thema Zufall oder nicht
      -4 Lego-steine (1 grüner, 1 gelber, 1 roter, 1 blauer) in einer box - > wird groß ist die Wahrscheinlichkeit einen gelben zu ziehen? An Tafel kurze verschriftlicbung, dann gleiches mit mehreren Lego Steine
      -ab mit merksatz
      -aufgaben

      Worauf muss ich achten? Worin seht ihr Probleme?
      Für Vorschläge /ideen/Kritik/ hinwris auf stolpersteine bin ich sehr dankbar!!!!!
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      Hast du genauer nachgefragt, wo deine Mentorin Probleme sieht?
      "Sorgen machen" kann ja sein, dass du den Stoff zeitlich nicht hinbekommst, dass du deine Schüler nicht im Griff hast, dass du fachlich unsauber arbeitest, .... Auch die beste Ausarbeitung bringt nichts, wenn die Schüler im Unterricht dann über die Tische springen oder der Stoff zu leicht/schwer ist.

      Falls sie nicht mehr gesagt hat, könntest du noch mal um ein Gespräch bitten.

      Was mir bei beiden Ausarbeitungen fehlt ist das Ziel. Was möchtest du jeweils am Ende der Stunde haben. In der 6. die Formel (Volumen Quader?), in der 9. kommt es für mich nicht wirklich raus, evtl. Laplace?)

      In der 6. finde ich es etwas seltsam, dass du verschiedene AB verwendest, hier könnten die Schüler durcheinander kommen. Aber wenn du das immer so machst, dann wird es schon passen.
      Inhaltlich klingt es soweit ok, evlt. etwas leicht für eine sechste. Meine sind relativ schnell mit dem Zählen fertig (hängt aber auch von der Schwierigkeit der Aufgaben ab).

      In der 9. finde ich es insgesamt etwas schwammig, mir ist wie gesagt nicht ganz klar auf was du genau hinaus willst. Hast du hier nen roten Faden oder so?
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      Ich komme zwar aus dem Primarstufenbereich, aber der Unterrichtsvorschlag für Klasse 9 kommt mir doch etwas sehr einfach vor. In etwas abgewandelter Form würde ich das in Klasse 4 machen, nicht in Klasse 9. Denke daran, dass deine Schüler ja auch schon einiges an Erfahrung im Bereich Stochastik mitbringen! Das Kerncurriculum meines Bundeslandes sieht für die Realschule in Klasse 9/10 "mehrstufige Zufallsexperimente" vor - wie sieht das bei euch aus?
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      Mach dir erstmal eine ordentliche Verlaufsplanung. Ohne den genauen Verlauf & iIel der Stunde und das Material zu kennen kann man hier keine Aussage treffen. Aber ich vermute, ähnlich wie der Beitrag hier im Forum (Rechtschreibung, Zeichensetzung!) ist die Stunde auch nur hingeschludert worden.



      Und hast du dir nicht überlegt, deine Mentorin mal anzusprechen? Was konkret sie damit meint?
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      Erstmal vielen Dank für die Antwort!

      Mein Ziel in der 6. Klasse ist, dass die Schüler die Formel für volumen Berechnung kennen (bzw je nach niveau:diese selbst finden) und diese benutzen können.
      Ich hab einmal als AB in der Art eines merkblattes (mit lückentext), das andere mit Übungen.


      In der 9. Klasse ist mein (Haupt) Ziel, dass die Schüler auf die Formel zur Berechnung eines laplace Experiments kommen und diese benutzen können. Aber auch den Aspekt des Zufalls (im mathematischen Kontext unterscheiden können, was ein Zufall ist und was nicht) finde ich wichtig.

      Ich arbeite anscheinend eher unsauber (ich hab mal Einheiten vergessen, auf den abs zahlendreher in der Aufgabenstellung o.Ä. ). Und kann, so die Rückmeldung, nicht gut erklären.
      Tafelbild oder das, was ich sagen möchte, notierte ich mir vorher
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      Plane die Stunden vom Ende her:

      1.) Was ist das Lernziel der Stunde?
      2.) Was muss dafür am Ende der Stunde an der Tafel stehen (Sicherung) und welche Aufgaben können die Schüler danach bearbeiten, die sie vorher nicht lösen konnten? (Übung oder Vertiefung)
      3.) Zu welcher Frage ist dein Tafelanschrieb die Antwort (Ideen für den Einstieg) und mit welchem Material kann diese Frage beantwortet werden? (Erarbeitung)

      Zur 9. Klasse: Welche Formel sollen die Schüler am Ende kennen? Nur die Laplace-Formel? Die wird in NRW irgendwann in Klasse 7 gemacht, ich kann mir nicht vorstellen, dass das in Baden-Württemberg erst in Klasse 9 dran ist...
      Zur 6. Klasse. Ich finde Legosteine eine schöne Idee, aber das "wie viel passt hinein" ist bei Legosteinen durch die "Innenausstattung" nicht allzu zielführend...es gibt schönes Montessori-Material zum Volumen, da erkennt man das einfacher. Wenn du "reinpassen" haben möchtest, würde ich was nehmen, was auch quaderförmig ist und tatsächlich gefüllt wird (Schwimmbad, Aquarium, Tetrapak, etc.)
      The price of freedom is eternal vigilance. (Leonard H. Courtney)
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      @Mareike-89, nachdem ich den Plan gelesen habe, möchte ich doch noch meine 5 Cent dazugeben. Die Stunde in der 9. würde ich anders aufziehen, denn sie hat meiner Ansicht nach grosses Potenzial für eine schöne schülerzentrierte Stunde - nämlich indem sie selbst würfeln! Arbeitsblatt mit Würfelaugen 1-6, daneben Platz für eine Strichliste und los. PA, einer würfelt, einer schreibt, sagen wir 60 Würfe ;-). Dann sie (evtl. durch Hinweise geleitet?) den Zusammenhang zwischen relativer Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit entdecken lassen. Für mich ist das ist naheliegender, als sie auf "günstig durch möglich" selbst kommen zu lassen, das würde ich dann eher zusammen machen oder vorgeben (bzw. differenziert für Leistungsstarke?). Wie gesagt, wäre mein Einstieg - ganz besonders bei Besuch (will deine Mentorin in die Stunde kommen?) wenn bekannt ist, dass der nicht so auf Unterrichtsgespräche steht. ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Philio ()

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      Hab mir mal die Pläne durchgelesen.

      6. Klasse würde so passen. Abhängig davon was du dann aufschreibst und sagst und wie schwer die Aufgaben sind.

      9. Klasse finde ich auch etwas Lehrerzentriert, da kann man deutlich mehr mit Schüleraktivierung machen, siehe Philio.
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