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Autor Beitrag
Thema: Anti-Burnout, Reduktion der Arbeitsbelastung, Selbstschutz ... und mehr.
hofnarr

Antworten: 60
Hits: 43.039
02.09.2010 17:02 Forum: allgemein


Klasse Meike! Sowas habe ich schon die ganze Zeit für meinen am Rad drehenden PoWi Ref gesucht und auch zu vermitteln versucht, aber beim Finden der richtigen Worte scheinst du da echt unschlagbar. Ich drucke es aus und ihm in die Hand. Es wird helfen, da bin ich sicher.
Thema: Mal wieder: Täuschungsversuch - Beweis- und Handlungsproblem
hofnarr

Antworten: 51
Hits: 3.420
11.07.2010 19:46 Forum: allgemein


Zitat:
Ähnlich schmal ist der Grat bei den Hausaufgaben. Die Eltern sollen dafür sorgen, dass die ordentlich gemacht und sauber in den Unterricht mitgebracht werden. Dort werden sie häufig benotet (ich schreibe mal häufig, an unseren Schulen war das immer so und unsere Lehrer versicherten uns, das sei gesetzlich vorgeschrieben). Wo hört denn da die erlaubte Hilfe auf und wo beginnt der "Betrug"?

In der Oberstufe hatten wir es übrigens immer so, dass die Arbeiten in speziellen Räumen geschrieben wurden, die so groß waren, dass alle einzeln saßen. Das Abschreiben ganzer Aufsätze war da nicht möglich.

Keines meiner Kinder wurde je in irgendeiner Weise beim Mogeln bei Klassenarbeiten erwischt. Freunde aber durchaus. Das wurde sehr unterschiedlich gehandhabt.

Eine Freundin hatte mal - als einzige aus der Klasse - das Klassenarbeitsheft aus dem Jahr davor weiterbenutzt. Sie schrieben eine Grammatikarbeit zu einem bestimmten Thema, zu dem es auch aus dem Jahr davor eine gab. Das war dann ein Täuschungsversuch. Weil sie da ja hätte nachschlagen können. Wenn sie sich noch erinnert hätte. Dafür bekam sie eine 6. Die dann vom Lehrer mittels Bauchgefühl-mündlich-Note ausgeglichen wurde.

Eines meiner Kinder war darauf spezialisiert, gleich oben über der Arbeit das Datum falschzuschreiben. Oder an der Grundschule das "Diktat" in der Überschrift mit ck. Ich hatte ihm geraten, vorsichtshalber eine Arbeit zurückzuschlagen und das zu überprüfen. Das wäre ja dann auch ein Täuschungsversuch. Noch dazu ein von mir initiierter.

Interessant finde ich drüben den Hinweis, dass wir Eltern sowieso moralisch alle unzulänglich, nicht fachkundig (müssen wir das sein?) und sowieso niedrigsten Niveaus seien. Das kommt mir irgendwo bekannt vor. Lehrer sind normalerweise fest davon überzeugt, dass Eltern den Schulstoff nicht beherrschen. Woraus sie die Gewissheit ziehen, dass Eltern bei den Hausaufgaben nicht helfen können und man die deswegen als Leistung des Kindes benoten kann.

Da habe ich jetzt mal pauschalisiert.


Zitat:
Macht ja auch keinen Sinn, jemanden nicht zu versetzen, weil er mal das Heft schräg gehalten hat.

Dass der Lehrer meint zu wissen, wer da von wem abgeschrieben hat, weil er mal geguckt hat, in welchen Schubladen er die beiden Schüler bisher abgelegt hat, ist natürlich auch nicht wirklich ein Beweis und kann eine gefährliche Sache sein. Der Schüler könnte ja auch gelernt haben.

Ich habe es mehrfach miterlebt, dass sehr schlechten Schülern, die auf einmal eine gute Arbeit schrieben, unterstellt wurde, das könne nur gemogelt sein.

Es wirklich ins freie Ermessen der Lehrer zu stellen, die Täter festzulegen ("Susannea" meint, alles andere passe nicht in unser Rechtssystem. Hoffentlich unterrichtet sie nicht Gemeinschaftskunde), halte ich nicht wirklich für eine gute Idee. Aber ich fürchte fast, dass das so ist.


Zitat:
Susannea ist aus Berlin - da muss man nicht besonders gut sein als Lehrer. Von nix kommt nix



Zitat:
Zitat:
Ganz fies als Warnung für alle könnte man das ganze auch als mündliche Befragung vor der Klasse machen; jeder bekommt eine etwas andere Fragestellung, die den Stoff, der mit der abgeschriebenen Aufgabe abgedeckt wurde, enthält, dann würde man ja sehen, wer flüssig antworten kann und wer stockt.


Klar. Ergänzend zur 6 die Kinder noch vor der Klasse bloß stellen. Das hat was.

Vielleicht sieht man dann auch nur, wer in so einer Situation nicht so schnell Angst kriegt. Oder wer sich besser darstellen kann.

Aber man konnte ja drüben lesen, dass es immer zwei sind, von denen der eine super und der andere grottig ist. Da ist es dann leicht, das zu unterscheiden.

Würdest du auch vorschlagen, beiden Kindern eine sechs zu geben? Im LF sind neun dafür, drei dagegen und zwei unentschieden.


http://forumhochbegabung.siteboard.org/v...5&start=60&sid=

großes Grinsen
Thema: Ausstieg aus dem Lehrerberuf
hofnarr

Antworten: 126
Hits: 16.302
28.05.2010 13:33 Forum: allgemein


Zitat:
Original von Vaila
Damit Gewerkschaftsmitglieder von Schule zu Schule herumgondeln und in den Gesprächen mit den KollegInnen betroffene Gesichter machen? - Immerhin besser und geruhsamer, als einen Vormittag Unterricht zu machen!
Man sieht, dass du von gewerkschaftlicher Arbeit keine, aber auch wirklich gar keine Ahnung hast.
Thema: Internettraining für Oberstufenschüler
hofnarr

Antworten: 4
Hits: 725
27.05.2010 11:11 Forum: Sekundarstufe I / Sekundarstufe II / Berufsschule


Wir machen das jahrgangsweit im Rahmen der Methodentage in Klasse 8 und nochmal (akademischer) in 11 -
die Schüler bekommen ein kleine Präsentationsthema, müssen dazu
1. selber günstige Recherchevorgehen besprechen und festlegen, auch
2. eine Liste mit "no-nos" aufstellen
3. die Recherche durchführen
4. dabei die Probleme und Fragen, die auftauchen, protokollieren
5. die Ergebnisse vorstellen und
6. mit der Klasse besprecchen, wie man die Schwierigkeiten umgehen kann, Effizienztipps, Quellentipps, Evaluationstipps, Nutzungstipps entwickeln etc
- wichtig ist dabei, dass die Schüler sich das, was sie selbst entwickelt haben, besser merken und eher beachten als das, was sie auf Lehrerhandouts bekommen.

Zum Einlesen bekommen die Schüler folgenden Link:
http://www.werle.com/intagent/ - das ist die derzeit beste Einführungsseite zum Thema, vor allem die Seite "Informationen beurteilen"
Thema: Elternvertreter bei Abiturprüfungen??
hofnarr

Antworten: 14
Hits: 1.165
07.05.2010 13:32 Forum: allgemein


In RLP sind die Elternvertreter auch bei der Notenbesprechung dabei? Das müsste man ja um "über den Tisch ziehen" überhaupt beurteilen zu können.

Ansonsten kommt das wohl eher aus dem Bereich der Fiktion.

Und in welchem Bundesland kann mann Samstag und Sonntagsunterricht anordnen und den benoten bzw unentschuldigte Fehlstunden geben, wenn Schüler da nicht auftrauchen?
Zitat:
Meine Tochter hatte einen Grundkurs, in dem ständig Sondertermine angesetzt wurden. Gerne ganztags am Wochenende. Natürlich an beiden Tagen. Wir diskutieren noch drüber, ob man im Falle, das so ein Extra-Wochenende in den Ferien lag und wegen Aschewolke nicht erreicht wurde, unentschuldigte Fehlstunden wohl gerechtfertigt sind. Punktabzug gibt es sowieso.

Und was ist, wenn man einen Komplett-Sonntag komplett in zwei Grundkursen verpflichtend verbringen muss? Problem des Schülers. Na klar.
So die selbe Dame im Elternforum über angeblich alltägliches Erleben im Schulalltag...
Thema: Elternvertreter bei Abiturprüfungen??
hofnarr

Antworten: 14
Hits: 1.165
07.05.2010 08:29 Forum: allgemein


Schleswig Holstein und Hessen auch nicht ...
Thema: Gibt es auch Erfolgsgeschichten?
hofnarr

Antworten: 27
Hits: 3.951
07.05.2010 07:55 Forum: Referendariat


Ich hatte gute Mentoren und furchtbar schlechte Fachleiter. Das führte zu erheblichen Belastungen. Dazu kam eine vorherige langjährige Berufserfahrung in einem ganz anderen Bereich, der es mir schwer machte, mich so manchem kindischen Spiel in den Ausbilsungsseminaren anzupassen.
Wenn aber nicht gerade Seminar oder Unterrichsversuch war, war das Referendariat ganz stimmig. Meine Mentoren haben realitätsnah beraten und mich machen lassen, ich bekam ein angemessenes Feedback: "Das musst du noch nicht können, solltest du aber anstreben. Das konntest du nicht wissen, ist eine Erfahrungs/Routinefrage. Aber das aber musst du dir schon vorher überlegen...etc". Das hat mir sehr geholfen.
Thema: Durchsetzen - Eure besten Sanktionen
hofnarr

Antworten: 35
Hits: 7.408
07.05.2010 07:49 Forum: Sekundarstufe I / Sekundarstufe II / Berufsschule


Zitat:
Original von putzmunter
Vor allem hab ich durch dieses Buch begriffen, wie wichtig es ist, dass man den Schülern die Wertschätzung nicht entzieht, wenn man sie diszipliniert. Hört sich widersprüchlich an, macht aber wirklich Sinn. putzi
Das ist überhaupt nicht widersprüchlich und Bestandteil einer jeden guten Erziehung, auch als Papa, nicht nur als Lehrer.
Thema: Elternvertreter bei Abiturprüfungen??
hofnarr

Antworten: 14
Hits: 1.165
Elternvertreter bei Abiturprüfungen?? 07.05.2010 07:44 Forum: allgemein


Im Elternforum http://forumhochbegabung.siteboard.org/f....html?start=160 schreibt Michaela
Zitat:
Klar möchten die Lehrer nicht, dass sich die Eltern in der Oberstufe noch "einmischen". Dann können sie sie besser "über den Tisch ziehen".

Dieses Wissen meint sie hierbei
Zitat:
An drei dieser Schulen war ich Elternbeiratsvorsitzende, also durchaus Durchblick. Ich habe unzählige Male dem mündlichen Abitur beigesessen. Mir also zu erklären, meine Meinung sei irrelevant - ist schwierig.
generiert zu haben.

Interessant. In welchem Bundesland dürfen denn Elternvertreter an Abiturprüfungen teilnehmen? Und wo ist das dort erlassmäßig geregelt?
In den beiden Bundesländern, in denen ich gearbeitet habe gab/ gibt es das jedenfalls nicht.

Freie Erfindungen sind ja nun durhaus frequenter Bestandteil von Forenbeiträgen mancher Menschen, in diesem Falle kenne ich allerdings nicht die Regelungen aller BL und es würde mich doch mal interessieren, ob ich hier die literarische Freiheit nur vermute, oder ob es diese Teilnahme tatsächlich gibt.
Thema: Darf ein Lehrer....?
hofnarr

Antworten: 53
Hits: 4.500
19.04.2010 14:00 Forum: allgemein


Zitat:
Original von neleabels
Zitat:
Original von Knödelfee
Also ich kann die Problematik gut verstehen, wir haben auch Ärzte, die mit dem Ausstellen von Krankenscheinen sehr übereifrig sind. Ich halte es aber für sehr problematisch, solche Atteste einfach willkürlich als Quatsch zurückzuweisen. Der Schulleiter ist kein Arzt und hat nicht das Recht ein solches Attest zu ignorieren. Wenn ein Lehrer sich mit Attest krank meldet, dann kann der Schulleiter das ja auch nicht einfach übergehen. Haben sich denn noch nie Eltern in solchen Fällen beim Schulamt beschwert?


Es gibt in NRW rechtlich im Zweifelsfall die Möglichkeit, schulischerseits eine amtsärztliche Gegendiagnose ausstellen zu lassen - ich habe aber noch niemals davon gehört, dass eine solche Maßnahme tatsächlich durchgeführt worden wäre.

Ich wäre allerdings auch sehr vorsichtig damit, ein ärztliches Attest aus dem Hangelenk zurückzuweisen, auch wenn es von einem notorischen Doc Holiday käme; immerhin bin ich medizinischer Laie und kann nicht beurteilen sondern nur vermuten, ob eine krankheitsbedingte Unterrichtsunfähigkeit vorliegt oder nicht. Wenn der Schulleiter das auf seine Kappe nimmt und eine entsprechende Dienstanweisung gibt, ist das für mich in Ordnung, aber selber würde ich die Verantwortung für so eine Entscheidung nicht tragen.

Nele


Naja, es wird ja keine ärztliche Diagnose zurückgewiesen. Aber wenn ein Schüler für einen Tag krank geschrieben ist - und in der 3. - 6. Stunde desselben Tages piepsgesund und fröhlich zum Unterricht erscheint, nur nicht zur ersten und zweiten Stunde, wo der Test war - dann ist er ganz offensichtlich an dem Tag nicht krank oder unterrichtsunfähig. Und eine Krankschreibung kann vom Schüler nicht selektiv stundenweise eingesetzt werden. Bzw dann gilt das nicht als Entschuldigung für den Test!

Wenn er konsequent den ganzen Tag fehlt, muss man es, wenn auch zähneknirschend, akzeptieren. Übrigens auch dann, wenn man den Schüler nachmittags beim Getränkemarkt trifft mit einem sixpack unterm Arm - oder?
Thema: Darf ein Lehrer....?
hofnarr

Antworten: 53
Hits: 4.500
19.04.2010 07:45 Forum: allgemein


Kann es sein, dass der "Darf ein Lehrer"-thread bisher eher zur Verwirrung als zur Klärung beiträgt?
Ich würde ja den Chef oder die Chefin fragen, die haben das zu wissen.

Bei uns ist es derzeit zum Beispiel Mode, zu den beiden "Doc Holidays" zu gehen, die hier in der Nähe ansässig sind, und die Schülern auf Zuruf Atteste ausstellen, wie die Narren in Köln zu Fassenacht Konfetti.
Jene Schüler beginnen jetzt, diese Atteste selektiv einzusetzen (also für den Kurztest in der ersten und zweiten Stunde - und dann aber nicht mehr in der 3. und 4. , 5. und 6. Stunde).

Das berechtigte Rückweisen dieser Atteste seitens der Kollegen wurde öfter mal mit der Frage "Darf ein Lehrer ein Attest zurückweisen?" kommentiert. Es gab Diskussionen.

Wir haben den Chef gefragt, und der hat gesagt "Klar darf man so einen Quatsch zurückweisen", hat das über die Klassenlehrer den Schülern mitteilen lassen und seitdem ist Ruh.
Thema: Medienanalyse im DU
hofnarr

Antworten: 4
Hits: 725
19.04.2010 07:39 Forum: Sekundarstufe I / Sekundarstufe II / Berufsschule


Vielen Dank Meike und Hawkeye, das waren genau die Tipps die ich brauchte, damit kann ich gut weiterarbeiten. Danke!!
Thema: Medienanalyse im DU
hofnarr

Antworten: 4
Hits: 725
Medienanalyse im DU 15.04.2010 15:38 Forum: Sekundarstufe I / Sekundarstufe II / Berufsschule


Als Exjournalist ist mir das natürlich ein Anliegen: Zeitungen analysieren, onlinemedien auseinandernehmen, Beiträge TV und Radio kritisch inspizieren. Das bekomme ich - schon aufgrund der Berufserfahrung - denke ich auch ganz gut hin, zumindest melden mir das die Schüler zurück. Ich habe auch immer Praxistage dabei: Besuch beim HR, bei einer Kasselaner Zeitung und einer Werbeagentur.

Was mir schwerfällt, denn ich bin eher der analytische Typ, ist kreative Gestaltungs, Reflexions- und Schreibaufgaben und Arbeitsformen in diesem Zusammenhang zu (er)finden. Jenseits von "schreibt jetzt den Artikel selber, im Bildzeitungs- FAZ oder TAZ Stil".

Kann ich hier bei den Deutschkollegen Anregungen bekommen?

Vielen Dank!
euer Narr

Ohja: Klassenstufen 9 und 10
Thema: Deutsch/Lehrplan für Hessen?
hofnarr

Antworten: 9
Hits: 1.096
15.04.2010 15:26 Forum: Sekundarstufe I / Sekundarstufe II / Berufsschule


Stimmt ... da muss man ja schon froh sein.

Ein bekannter Professor an der Uni berichtete mal, wie eine Studentin im Examenssemester ihn fragte, welche Kapitel aus "dem Buch" des Autors sie denn lesen müsse für die Prüfung (der Prof dachte eher so an alle Kapitel aus allen Büchern), und als er dann erstaunt guckte, meinte sie, sie hätte ein Problem damit "ganze Bücher zu lesen".

großes Grinsen großes Grinsen

Okay, kann ja vorkommen. Dass man nicht so gerne liest, meine ich. Aber warum dann ein Germanistikstudium?
Thema: Ist dieser Mann eigentlich noch irgendwie zu retten?
hofnarr

Antworten: 46
Hits: 3.324
12.03.2010 15:57 Forum: allgemein


Volle Zustimmung Nuki
Thema: Ist dieser Mann eigentlich noch irgendwie zu retten?
hofnarr

Antworten: 46
Hits: 3.324
12.03.2010 15:44 Forum: allgemein


Zitat:
Die Generation meiner Groß- und Urgroßeltern hats versaut und die haben auch bitter dafür bezahlt. Und das zu Recht.
Die Aufgabe der nachfolgenden Generationen ist doch nicht dauernd in gebeugter, schuldvoller Haltung durch die Welt zu gehen und sich permanent Vorhaltungen wegen der Ereignisse des dritten Reiches machen zu lassen.
Bitter bezahlt haben die jüdischen Familien oder die von Behinderten, Schwulen, Zigeunern. Die (Ur-)Großelterngeneration hat sich in kürzester Zeit das Wirtschaftswunder zusammengabstelt und über "die Ereignisse" erstmal zwanzig Jahre ausgeschwiegen. Bitter bezahlt haben wirklich wenige davon. Manche leben heute noch in Südamerika und denken nicht ans Zahlen.

Dass man sich zensurfrei informieren können soll über jedwede Problematik, damit gehe ich d'accord. Dass Thilo S. in irgendeiner Form "Aufklärung" betriebe wäre mir neu:
Zitat:
"Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate." Und: "Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert."

Wenn ich was über Migration, Immigration und Integration wissen will, lese ich die hinlänglichen Studien und befrage keinen platitüdenauskotzenden Neoliberalisten, dessen Hauptproblem offenbar ein Mangel an Aufmerksamkeit ist.
Thema: Ist dieser Mann eigentlich noch irgendwie zu retten?
hofnarr

Antworten: 46
Hits: 3.324
12.03.2010 11:05 Forum: allgemein


Super
Super
Super
Thema: Dienstvereinbarungen - hilfreiche Regelwerke an euren Schulen?
hofnarr

Antworten: 11
Hits: 1.239
11.03.2010 16:02 Forum: allgemein


Meines Wissens kann jeder solche Vorschläge auf einer Konferenz einbringen, in Form von Anträgen.
Ich glaube aber auch zu wissen, dass die Vereinbarungen zwischen Betriebsrat und Chefetage verhandelt werden. Das ist ordentlich Arbeit. Ich würde den Lehrerrat vorher ansprechen und ihnen erklären, warum du das wünschst, so dass du bei der Personalversammlung gleich Rückendeckung hast.
Thema: Ist dieser Mann eigentlich noch irgendwie zu retten?
hofnarr

Antworten: 46
Hits: 3.324
11.03.2010 16:00 Forum: allgemein


Danke, Hawkeye. Es erschüttert mich immer wieder, wie solche Menschen die Medien missbrauchen können (und sich die Medien gerne missbrauchen lassen) um derartige plattes Gedankengut zu verbreiten - das dann von ähnlich platten Geistern gerne zur Zementierung ihrer Betonmeinungen verwendet wird. Einer der vielen Gründe, warum ich den Journalistenberuf an den Nagel gehängt habe.
Thema: "Witzige" Eltern
hofnarr

Antworten: 156
Hits: 20.362
08.03.2010 15:50 Forum: allgemein


Der "Witzige Lehrer" Faden im Elternforum geht parallel weiter:

Zitat:
Ja, das Übergewicht ist Dauerthema. Gefolgt von, ich bin zweimal durchs Examen gefallen. Wie kann ich trotzdem noch Lehrer werden. Wozu dann tolle Ratschläge kommen, weil alle fest davon überzeugt sind, dass so ein Examen nichts zu sagen hat. Der Umgang mit dem Lehrplan zur Gesundheitserziehung ist also wohl eher theoretisch.

Übelriechende Lehrer sind im Prinzip nicht witzig. Für die Kinder ist das eine schlimme Heimsuchung. Im Grunde auch eine Variante des Themas "Lehrer hat immer recht". Es traut sich nämlich niemand, dass den Betreffenden mal zu sagen.

Und wenn sie aus dem Betrieb, in dem der fleißige Schüler sein Praktikum ableistet, rausfliegen, wegen unangemessenen Outfits und herrischen Auftretens - kriegt halt der Schüler eine 5.

Aber wie gesagt, all das ist nicht witzig.



Zitat:
Hier wird es wieder witzig:

BINNENDIFFERENZIERUNG - Umsetzung im Alltag?

Zitat:

Zitat:
Hallo die wehrten Damen und Herren Kollegen ( bald jedenfalls Augenzwinkern ),

Ich hab im Seminar schon sehr viel über die ominöse Binnendifferenzierung gehört, und auch ein paar Beispiele bekommen, aber wie setzt man das nun in Realität um? Dazu würde ich gerne euren Erfahrungsschaft zu greifen, denn so richtig kann ich mir darunter noch nichts vorstellen.


Zitat:

Zitat:
...gehört zu den zählebigen Mythen der Bildungsdiskussion. Diese Mythen finden ihren Niederschlag in den neueren Bildungsplänen und in den "Orientierungsrahmen zur Schulqualität".


Und dann kommen die Fremdevaluatoren an die Schulen und suchen und suchen und...





Zitat:
Zitat:
Zitat:
Sehe ich ein bisschen anders - ich denke, dass angepasste JUnterrichtsinhalte und -aufgaben eine wirklich wichtige Sache sind. Ich stimme dir aber darin zu, dass der enorme didaktische Bohei, der um Binnendiffernzierung betrieben wird, weitgehend verzichtbar ist. Genau wie beim "bilingualen Lernen" übrigens - dann unterrichte ich eben Geschichte auf Englisch und führe nebenbei Lernvokabular ein; so what, um das zu können brauche ich keinen Hochschuldozenten, der noch niemals unterrichtet hat."



Brauchen wir nicht - und falls doch: alles easy. Da brauchen wir niemanden, der uns das beibringt.


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