Als Ingenieur Lehrer werden? Waere dankbar fuer Erfahrungen / Tipps zur Entscheidungsfindung.

  • Das liegt an dir: du scheinst mit realistischen Vorstellungen den SE wagen zu wollen. Da gabs hier schon andere.


    Das was mimimaus schreibt, sehe ich genauso. Ich bin mittlerweile richtig angekommen. Der Unterricht geht mir so leicht von der Hand. Ich arbeite im IT-Fachbeirat mit, organisierte EU-Schulaustausche und mache noch einiges anderes. Das ist einfach toll und macht Spaß. Es hat bei mir einige Jahre gedauert, aber ich habe es niemals bereut.

  • Ich bin auch gerade in der OBAS (BK) und kann dir gerade bei deinen genannten Beweggründen wirklich nur dazu raten den Weg des Seiteneinstiegs zu gehen!


    Die OBAS ist hart, allerdings "nur" was das Arbeitspensum betrifft (Die vorher genannten 60h Wochen sind Realität). ABER: Die Tätigkeit macht Spaß und ist meiner bescheidenen Meinung nach auch nicht sehr anstrengend, da man die meiste Zeit zuhause verbringt und den Unterricht plant oder im Seminar bunte Bildchen malt (etwas überspitzt ausgedrückt). Das Niveau dort ist wirklich sehr überschauber und in keinster weise nicht mit einem ingenieurs- oder naturwissenschaftlichen Studium zu vergleichen (lediglich meine Meinung, vielleicht gibt es anspruchsvollere Seminare).
    Die Zeit in der Schule kann je nach den Klassen in denen du eingesetzt bist schon nervraubend sein, allerdings sind das nur 19*0,75h = 14,25 Zeitstunden, also nicht mal 1/4 des wöchentlichen Zeitaufwandes, von daher gibt es genügend Zeit sich zwischendurch zu regenerieren.


    Vielen Dank auch von mir, dass du mit dem Mythos der Ingenieursgehälter aufräumst. Auch ich kann das ständige Gejammer einfach nicht mehr hören. Selbst nach einem Jahr unterrichten merke ich schon wie stark doch bereits vorbereitetes Material den Vorbereitungsaufwand minimiert. Ich kann dir nur raten von Tag 1 an alles sorgfältig digital abzulegen und dir irgendein System zu überlegen mit dem du zurechtkommst. Ich habe von Kollegen anfangs Material bekommen, dass war ein Ordner und da war einfach jede Datei drin die sie besitzen, kein Wunder, dass man da ein Burnout bekommt, das hab ich auch fast als ich das gesehen habe...


    Mein Résumé nach einem knappen Jahr: 80% ist reine Selbstorganisation und Zeitmanagement.
    Übrigens: Auch ich bin in der FFW, von daher kann ich deine Beweggründe nur allzugut verstehen, lass dir da nichts anderes einreden!

  • An BBSen ist der/die Ingenieur(in) eher die Regel als die Ausnahme unter den Lehrkräften in Metall und ET.


    Manchmal arbeitest du mit Freiheiten fast wie ein Selbständiger, manchmal wirst du von den Grenzen im ÖD arg eingeengt.
    Du hast Klassen, da kommst du nach einer Unterrichtsstunde platt heraus, du kommst in andere und arbeitest mit den Schülern vier Stunden lang intensiv und begeistert.
    Du bist Organisator, Trainer, Mediengestalter, Problemlöser und vieles anderes gleichzeitig.
    Spannender und toller Job, nie langweilig, äußerst fordernd.


    (Was das Geld angeht: Als Ingenieur stünde ich (mit meinem früheren Job) heute ~10% besser da. Was bei Vergleichen gern vergessen wird: Beim Beamten musst du das echte Netto nach KV betrachten und nicht den Auszahlungsbetrag. Außerdem gibts kein 13. Monatsgehalt. Die Dienstbezüge sind aber wirklich völlig in Ordnung.)

  • Leute vielen vielen Dank fuer eure Nachrichten.


    Ich bin gerade aus dem Sanatorium (liebevoll von den Kollegen in anderen Abteilungen genannt) zuhause angekommen.


    Witzigerweise habe ich heute Mittag eine automatische Email von LOIS erhalten mit der Bemerkung, dass neue Stellen fuer Seiteneinsteiger ausgeschrieben wurden. So es der Zufall will sind etwa 10 Stellen davon in direkter Naehe. Am Sonntag schicke ich also meine Bewerbungen ab und hoffe endlich zu finden, was ich schon so lange suche!

  • Mach das! Das ist eine tolle Sache! Vor allem am "Tag der richtigen Berufswahl" ;)


    Spass beiseite: Ich arbeite natürlich hauptsächlich, um Geld zu verdienen. Wenn dieses Übel nun mal sein muss, dann gerne in einem Job, der mir Spass macht. Und wenn Du aus der Wirtschaft kommst, wirst Du für einiges dankbar sein, für anderes nicht. Der Beruf hat, wie jeder andere auch, seine Schattenseiten. Es nervt mich zB unheimlich, dass ich mittlerweile in einigen anderen Ländern ins System schnuppern durfte und die das so viel besser hinbekommen, als wir. Es läuft da schon einiges schief. Aber in der freien Wirtschaft auch, durfte ich wieder kürzlich bei meinem Mann erleben. Und da überwiegen beim Lehrerberuf eindeutig die Vorteile, jedenfalls für mich.

  • Danke für den realistischen Beitrag. Ich bekomme auch immer von Kollegen gesagt, dass man in der Wirtschaft ja soviel mehr verdient. Kann aus eigener Erfahrung auch sagen: Man kann mehr verdienen. Aber der junge Durchschnittsakedemiker (auch in MINT-Fächern) wird in seinem Leben eher nicht mehr verdienen als ein verbeamteter A13er. Die Zeiten sind vorbei.



    Ich bin sehr zufrieden mit meinem Lehrerberuf. Erfüllt mich um Welten mehr als die Arbeit in der Industrie. Stressig ists auf jeden Fall auch mal. Aber man sieht meist, warum man arbeitet. Es gibt immer ein paar Schüler, bei denen einem klar wird, dass sie sehr viel vom Lehrer gelernt haben... Mir gefällt auch die Autonomie in dem Job. Im Klassenzimmer ist man auf sich selbst gestellt und kann gestalten, wie man will. Das bringt natürlich auch eine große Verantwortung mit sich. Und ja, manchmal läufts auch eher suboptimal. Solange das aber beim nächsten mal ausgebügelt wird, dann passts...

  • Also, tut mir Leid, aber das ist doch völliger Schwachsinn oder?


    Ich verdiene inkl. Boni mit Bachelorabschluss nach 2 Jahren BE 64000 / Jahr.


    30 Tage Urlaub, 38,5 Stunden, alle Überstunden bezahlt oder in Urlaub gewandelt. Gleitzeit. Außerdem gelegentliche Geschäftsreisen möglich, wenn einem langweilig wird.


    Wenn man mit einem Masterabschluss in Maschbau 3500€ brutto bekommt (42000€ Jahresgehalt), hat man bei der Verhandlung was falsch gemacht oder sich bei der falschen Firma / Dienstleister beworben.


    Würde ich in BaWü einen Direkteinstieg machen, hätte ich nicht nur in den ersten 3 Jahren 8% weniger Besoldung, inzwischen sogar nur 50% Beihilfe auch für Ehegattin.


    Aber der große Punkt:


    1. Man beginnt eine Ausbildung für den Schuldienst. Nach einem halben Jahr kann man nie wieder in die Wirtschaft zurück, weil alle über den angefangen Lehrberuf im Lebenslauf stolpern werden.
    2. Man hat im Vertrag keinerlei Zusicherungen, wie man eingestuft wird, welche Berufserfahrung angerechnet wird, und noch nichtmal hat man drin stehen, dass man verbeamtet wird!!


    Sogar in der Zeit der Ausbildung können sich die Konditionen für Beamte ändern und man kann nichts daran machen.


    Ich habe momentan 3100€ netto pro Monat. In BaWü würde ich nach 3 Jahren stressiger Ausbildung mit einem schlechten Gehalt einsteigen. Wäre meine Partnerin zu Hause und ich müsste sie versichern (wie geplant), käme ich bei 2100-2200€ netto raus (2x 50% KV, 8% weniger Sold die ersten 3 Jahre).


    Monetär lohnt sich so ein Seiteneinstieg eben nicht!!


    Ganz zu schweigen von dem Geld was man in der Ausbildung verliert.


    Das mit den Tarifverträgen mag ja sein, es gibt aber auch genug andere Firmen die gut zahlen. Auch Tarifverträge gibt es genügend (viel aber durch Vitamin B vergeben).


    Mir bringt es auch nix, dass ich mit 60 dann 4000€ netto habe als Lehrer. Vielleicht bin ich dann schon tot, aber die Kinder sind jedenfalls bereits durchfinanziert, da brauche ich soviel garnicht mehr.


    Der Job kann dir ja wirklich besser gefallen, keine Frage. Aber versprich dir keine finanziellen Meisterleistungen, vor allem mit Familie.

  • Monetär lohnt sich so ein Seiteneinstieg eben nicht!!
    Ganz zu schweigen von dem Geld was man in der Ausbildung verliert.

    Moin,


    ich sehe es etwas anders. Ich habe sowohl das 1. StaEx als auch den Dipl. in der Tasche und natürlich auch das 2. StaEx. Was mir bei den Quereinsteigern immer wieder sauer aufstößt ist die Tatsache, daß sie über die mangelnde Bezahlung etc. nölen und gleichzeitig im Vgl. zu einem bodenständigen Referendar wesentlich besser gestellt sind.


    • Der Quereinsteiger hat bei bestandenem 2. StaEx die Stelle sicher und muß sich mit der Examensnote nicht noch einmal irgendwo bewerben.
    • Da der Referendar nach dem bestandenen 2. StaEx arbeitslos werden kann, wiegt es umso schwerer, daß er im Ref. Beamter auf Widerruf ist. Folglich hat der Arbeitgeber nicht in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt und der ehem. Referendar schlägt gleich auf Hartz 4 durch. *selber erlebt*
    • Der Quereinsteiger macht ein paar Stunden mehr, bekommt dafür aber auch netto gut das doppelte Gehalt. Mit 850,- € netto als Referendar habe ich noch einen Nebenjob annehmen müssen, um das Referendariat finanzieren zu können. Wenn einen die Verwaltung quer durchs ganze Bundesland schickt, muß man ja von irgendetwas einen Zweitwohnsitz unterhalten.
    • Der bodenständige Lehramtsstudent kann nicht mal eben schnell umschwenken, wenn am Ende des Studiums auf einmal in seinem Fachbereich eine Lehrerschwemme auftritt. Er legt sich schon Jahre vorher zu Beginn des Studiums fest und ist dann dem System ausgeliefert.

    Kurzum: Den Quereinsteigern werden im Vgl. zu den bodenständigen Bewerbern die Stellen förmlich hinterhergeworfen. Ich würde mir wünschen, daß mit dieser Praxis Schluß gemacht wird. Oder wie Trump es sagen würde: "Referendar first!"

    • Kurzum: Den Quereinsteigern werden im Vgl. zu den bodenständigen Bewerbern die Stellen förmlich hinterhergeworfen. Ich würde mir wünschen, daß mit dieser Praxis Schluß gemacht wird. Oder wie Trump es sagen würde: "Referendar first!"

    Naja, das würde ich etwas differenzierter sehen wollen. Ein Seiteneinsteiger bekommt die Stelle ja nur, weil sich eben kein grundständiger Referendar darauf beworben hat. Soweit ich das weiß, wird die Stelle erst für den Seiteneinstieg geöffnet, wenn diese nicht regulär besetzt werden konnte. Von daher wird sie ja schon prinzipiell nach dem "Referendar first"-Prinzip vergeben...

  • Mag ja sein. Dafür haben bodenständige Lehramtsstudenten auch in den Fächern Deutsch, Englisch, etc. eine Chance beamtet zu werden. Das mit der Praxis finde ich allerdings auch. Seit dem 1. Semester ist man dem System in 6-7 Jahren ausgeliefert, was sich natürlich noch stark ändern kann. Beschließt das Land, dass Lehrer nach dem Ref. nach Bedarf an Schulen geschickt werden und nicht nach Bewerbung, hat man die A-Karte. Nur als Beispiel. Die 850€ netto im Ref. sind ein Witz. Warum bietet man Studienplätze auch nicht nach geplantem Bedarf an? Im Computerzeitalter ohne Probleme möglich. Stattdessen lässt man 50000 Studenten im Jahr Deutsch auf Lehramt studieren. Warum muss es Beamtentum sein, warum nicht angestellt im öffentlichen Dienst? Dann würden Lehrer auch endlich mal in die Sozialkassen einzahlen und den Staat nicht unnötig belasten. Da könnte man sich sicher auch mehr Stellen leisten. Das stand aber alles nicht zur Diskussion.


    Die Direkteinsteiger mögen besser gestellt sein. Allerdings kriegen sie kein 2. Staatsexamen (heißt: sie bleiben in BaWü). Seiteneinsteiger haben es da besser.


    ABER: Es geht darum, dass die Stellen immer noch nicht für Ingenieure erstrebenswert sind und unterbezahlt sind. 900€ netto wiegen auch kaum den Vorteil in der Pension auf. Nichts für die Sozialkassen zu tun und irgendwelchen privaten Krankenkassen (AKTIENGESELLSCHAFTEN) ihren Lohn zu bezahlen, fühlt sich nicht gut an. Die meisten Seiteneinsteiger sind doch anfang oder mitte 30 und planen eine Familie. Wenn ich in der Zeit schlecht bezahlt werde, was hab ich da für eine Motivation?


    Der Threadersteller schrieb von 42500€ brutto mit Masterabschluss als Maschbau-Ingenieur, darüber kann man nur lachen.


    So schwarz gemalt sieht unsere Wirtschaft noch lange nicht aus!! Ich will den Lebenslauf und das Anschreiben garnicht sehen, mit denen man so einen Hungerlohn kriegt.


    Es ist letztendlich einfach unwahr, dass es sich für Maschbau / Etechnik Ingenieure finanziell lohnt, in den Seiteneinstieg zu gehen.


    Dafür dann noch 3 Jahre lang eine 60 Stunden Woche über sich ergehen lassen, mein Gott...


    Man muss es aus Berufung tun, und nicht objektiv sehen, sonst funktioniert das nicht.

  • In meinem Vertrag war keine Übernahme garantiert. Und ich habe nicht „ein paar“ Stunden mehr gemacht, sondern hatte an den vier Tagen 21 Stunden eigenständigen Unterricht.
    Dass man mit einem Studienabschluss arbeitslos wird und noch keine Sozialbeiträge gezahlt wurden, ist nicht ungewöhnlich.
    Ebenso gibt es viele Studienrichtungen, die sehr speziell sind und am Ende des Studiums keinen Arbeitsplatz garantieren.
    Ansonsten stimme ich nehsog zu.

  • Eben. Wenn ich jetzt einen unbefristeten Vertrag habe, nehme ich doch keinen an, wo nach 3 Jahren Ausbildung nicht mal die Übernahme garantiert wird. Und auch keine Beamtung!


    Und zeig mir mal einen etechnik/maschbau Ingenieur, der momentan arbeitslos ist, bitte.


    Im Bereich 20-40 Jahre wird es da wohl kaum jemanden geben, der trotzdem fähig wäre als Lehrer zu unterrichten.

  • Ein Seiteneinsteiger bekommt die Stelle ja nur, weil sich eben kein grundständiger Referendar darauf beworben hat.

    Ja schon, aber der Referendar bewirbt sich ja erst am Ende des Referendariats um die Stelle.


    Oder, wie ich es selber erleben mußte: Wir waren zu zweit an einer Ausbildungsschule mit der gleichen Fächerkombination. Mein Konkurrent war Seiteneinsteiger, ich war Referendar. Wir haben gleichzeitig angefangen und sind gleichzeitig fertig geworden, er mit dem Vorbereitungsdienst (OBAS), ich mit dem Referendariat. Er hat mit 3,8 abgeschlossen, ich mit 2,3. Er hatte die Stelle, weil er die ja schon zu Beginn der 2jährigen Vorbereitung fest hatte, ich war danach 1,5 Jahre arbeitslos.


    Noch irgendwelche Fragen?


    Bei uns in NRW sind die Seiteneinsteiger während des Vorbereitungsdienstes Angestellte mit Bezahlung nach TV-L 13 und nach bestandenem Vorbereitungsdienst werden sie mit A13 verbeamtet, bekommen also genausoviel wie bodenständige Referendare mit 2. StaEx.

  • Und wie kommt ihr auf 850€ im Ref? Ich bekam (2009-2011) in NRW ca. 1100€ (davon ging dann noch die PKV ab, das waren 90€). Also netto ca. 1000€ und das wird wohl auch mittlerweile mehr sein.

    Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.

  • Ja schon, aber der Referendar bewirbt sich ja erst am Ende des Referendariats um die Stelle.

    Genau. Und wenn die Stelle dann nicht besetzt werden kann, weil sich kein (fertiger) Referendar darauf bewirbt/diese Stelle annimmt, wird diese für den Seiteneinstieg geöffnet. Ich kann nicht erkennen, was daran grundständige Referendare benachteiligt. Hätte ein Referendar diese Stelle angenommen, stünde sie zum Zeitpunkt, an dem ein zweiter Referendar, der gleichzeitig mit dem Seiteneinsteiger seinen Vorbereitungsdienst beendet, doch auch nicht mehr zur Verfügung...



    Bei uns in NRW sind die Seiteneinsteiger während des Vorbereitungsdienstes Angestellte mit Bezahlung nach TV-L 13 und nach bestandenem Vorbereitungsdienst werden sie mit A13 verbeamtet, bekommen also genausoviel wie bodenständige Referendare mit 2. StaEx.

    Dass die OBASler nach dem Ende des Vorbereitungsdienstes identisch zu grundständigen Lehrern mit 2. StaEx bezahlt werden liegt vermutlich daran, dass auch die Seiteneinsteiger das 2. StaEx haben.

  • Und wie kommt ihr auf 850€ im Ref? Ich bekam (2009-2011) in NRW ca. 1100€ (davon ging dann noch die PKV ab, das waren 90€). Also netto ca. 1000€ und das wird wohl auch mittlerweile mehr sein.

    Zahl Du mal die GKV, weil dich aufgrund von Vorerkrankugnen aus Kindertagen keine PKV haben will. Kleiner Tipp: Du mußt dann 100% versichern, also auch den "Arbeitgeberanteil" zahlen. :rotwerd:


    Und ja, "netto" heißt für mich "netto nach Krankenkasse" und nicht "gesetzliches Netto", weil bei den Angestellten ist die Krankenkasse ja auch schon abgezogen bevor der Nettobetrag ausgewiesen wird.

  • Ich beginne ab Januar meinen Vorbereitungsdienst. Der Anwärterbezug liegt bei ca. 1400€ Brutto + 70 % Mangelfachzuschlag in BW.
    Hatte gute Noten und war im Rahmen von meinem Praktikum und Abschlussarbeit bei OEMs tätig. Ich empfand die Arbeit auf Dauer monoton und als nicht erfüllend, eben typische Entwicklerstellen (da mag es auch Unterschiede geben).
    Darum habe ich mich für den Weg des Seiteneinstiegs entschieden, mit der Hoffnung auf ein erfüllteres Arbeitsleben, auch wenn es mir keine monetären Vorteile bringt :)

  • Dass die OBASler nach dem Ende des Vorbereitungsdienstes identisch zu grundständigen Lehrern mit 2. StaEx bezahlt werden liegt vermutlich daran, dass auch die Seiteneinsteiger das 2. StaEx haben.

    Ich habe das nur erwähnt, weil ich das hier eben so verstanden habe, daß OBASler nach bestandenem Examen benachteiligt sind, weil sie eben nicht verbeamtet werden usw., hab das aber wohl mit dem Direkteinstieg (siehe oben) verwechselt.

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