MeVo schert nun auch aus - Inklusion nicht mehr für alle

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    Ein paar Ausnahmen (in Bayern wurde die Prügelstrafe erst 1983 abgeschafft), aber prinzipiell...gerne...
    Aber man könnte auch zwischen den Bundesländern ein wenig voneinander lernen...Ich beneide z.B. die Bayern um ihre Lehrpläne mit denen man (meiner Ferneinschätzung nach) tatsächlich arbeiten kann, im Gegensatz zu dem unpräzisen Unsinn den wir in NRW haben...
    The price of freedom is eternal vigilance. (Leonard H. Courtney)
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    Krabappel schrieb:

    nach all dem mimimi endlich mal ein konkreter Vorschlag!
    Krabappel:

    Da du ja so ein Verfechter der Inklusion und des individuellen Lernens bist: Verrate uns doch einmal an welcher Schulform in welchem Bundesland du unterrichtest. Vielleicht können wir alle was davon lernen, wenn wir wissen wo es so toll läuft...
    Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

    "In theory there is no difference between theory and practice. In practice there is." (Yogi Berra)
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    plattyplus schrieb:

    Frapper schrieb:

    Es ist politisch eine gewisse Bereitschaft da, mehr Geld in die Hand zu nehmen, aber wenn man dann wie ich schildert, wie es für Kinder aussehen müsste, die zu unserer ureigensten Schülerschaft gehören (also nicht die leichteren Fälle), wird klar, was für ein teures Unterfangen eine zu Ende gedachte Inklusion wirklich ist. Es geht nicht nur um ein bisschen mehr, sondern um wahnsinnig viel. Dadurch, dass es nicht in einer Klasse von ca. 8 Schülern gebündelt ist, fallen die Kosten dann mehrfach an.
    Moin,
    also um das "wahnsinnig viel" mal grob abzustecken, würde ich sagen, daß dafür dann eine 1:1 Betreuung her muß. Es braucht also jedes Inklusionskind einen eigenen Förderschullehrer in wirklich jeder Stunde. Das wäre zumindest meine ganz grobe Einschätzung. Krankheitsreserven sind da natürlich noch nicht drin und über die Umgestaltung der Schulgebäude und etwaigen Technikeinsatz haben wir auch noch gar nicht geredet. Da Du jetzt von Klassenstärken von 8 Schülern redest, würden sich folglich die Personalkosten verachtfachen.

    Daher auch meine Meinung, daß die Politik das mal schnell machen wollte, um Geld zu sparen ohne auch nur ansatzweise zu erkennen, was das für ein Brocken ist und das es derzeit im Alltag halt absolut nicht läuft.

    Eine 1:1-Betreuung ist sicherlich nicht nötig, denn nicht in allen Fächern muss wirklich jemand zweites dabei sein. Nichtsdetotrotz ist es ein erheblicher Mehraufwand, selbst bei nur 2/3 der zu erteilenden Stunden. Ich habe das Buch "Die Inklusionfalle" von Felten gelesen und dort wird eine Studie aufgeführt, die die Grünen mal in Auftrag gegeben haben. Laut der Studie kostet die komplett inklusive Beschulung der derzeitigen Förderschüler mehr als dreimal so viel wie das derzeitige Förderschulsystem. Das war wohl eine Zahl, die so erschreckend war, dass man sie lieber ignorierte und hoffte, es würde nicht so teuer.

    Unsere Maximalschülerzahl pro Klasse beträgt 11 - da wird es auch in der Mittel- und Hauptstufe in den Räumen sehr eng. Unser Gebäude ist 150 Jahre alt und nicht für so große Klassen ausgelegt. Minimal sind 5 Schüler in einer Klasse. Manchmal wird auch mit 4 Schülern eine Klasse gebildet, wenn es einfach nicht anders sinnvoll ist. Da die Schüler eine gewisse Stundenzahl mitbringen, macht man bei 8 Schülern pro Klasse kein Minus. So habe ich es zumindest immer gehört. Bei Sport sind immer zwei Klassen zusammen. So spart man sich zwei Stunden und man kann immerhin auch mal Mannschaftssportarten machen. Versucht das sonst mal mit so wenigen Hanselns. :D Doppelbesetzungen gibt es bei uns nicht so häufig und dann eigentlich nur in den größeren oder von der Leistungsspanne herausfordernden Klassen. Ich hatte das noch nie. Ich bin immer alleine vor der Klasse. Auch in meinem Ref an einer LH-Schule waren wir eigentlich immer alleine. Wenn sie zusätzliche Stunden verbraten durften, hatten sie eher Kurse für die Hauptfächer gebildet als Doppelbesetzungen.

    Was noch gar nicht ernsthaft diskutiert wird, ist die Öffnung der Förderschulen für Regelschüler. Auch eine interessante Variante, um Kinder mit und ohne Behinderung zusammenzubringen, aber gleichzeitig die Standards zu halten. Ich weiß, dass es auch schon Eltern versucht haben, ihr Kind bei uns anzumelden. Am Pfalzinstitut wird oder wurde das jahrelang betrieben und es lief gut.

    Je mehr ich hier aus anderen Bundesländern lese, umso mehr weiß ich Hessen zu schätzen. :)
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    11 Kinder. :O

    Ein EUSE-Kind bräuchte schon in jeder Stunde eine eigene Kraft.

    Ich habe in einer Klasse das Glück, dass ich eine pädagogische Kraft immer in Mathe dabei habe. Das liegt daran, dass ein Kind autistische Züge hat. Das heißt sie ist immer in der Klasse dabei. Das ist sooo toll. Sie ist voll ins Team integriert und wenn mal jemand krank ist, kann sie auch untersützen mit Infos und weiß über alle Vorgänge Bescheid.

    Also eigentlich bräuchte man einfach nur eine zweite pädagogische Kraft in jeder Klasse. Das würde schon viel helfen.
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    Frapper schrieb:

    Da die Schüler eine gewisse Stundenzahl mitbringen, macht man bei 8 Schülern pro Klasse kein Minus.
    Bei uns an der Regelschule liegt das Mittel bei 19,5 Schülern pro Klasse. Darunter macht man minus. Allerdings haben wir das Problem, daß wir manche Klassen bilden müssen und das leider auch mit in die Statistik fällt. Konkret rede ich hier von Landesfachklassen. Es gibt also in ganz NRW nur eine Azubi-Klasse für diesen Beruf. Wenn da dann nur 2 Azubis sitzen, müssen wir trotzdem die Klasse anbieten. Entsprechend ist gerade in den Vollzeit-Klassen eine Schülerzahl von 28-30 wirklich die Regel, um im Schnitt dann wieder auf 19,5 zu kommen.


    Frapper schrieb:

    Laut der Studie kostet die komplett inklusive Beschulung der derzeitigen Förderschüler mehr als dreimal so viel wie das derzeitige Förderschulsystem.
    Und da frage ich mich dann, ob nicht die normalen Kinder übervorteilt werden. Was können sie dafür, daß sie normal sind? Darf man deswegen bei ihnen den Rotstift ansetzen, um dann für die EUSE-Kindern noch mehr Geld zur Verfügung zu haben? Ich denke nein!
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    Anja82 schrieb:

    11 Kinder. :O

    Ein EUSE-Kind bräuchte schon in jeder Stunde eine eigene Kraft.
    Weniger geht natürlich immer, aber 1. ist 11 bereits deutlich weniger als 20-25 (müsste so die durchschnittliche Grundschulklassenstärke sein), 2. muss auch ein Kind mit Verhaltensstörungen sich langfristig an den Umgang mit anderen Kindern gewöhnen, was schwer ist, wenn es stets alleine mit einem Erwachsenen ist. Die Beschulung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten ist sicher von allen Einschränkungen die herausforderndste, aber durch besondere Rahmenbedingungen kann eine Förderschule auch diese Schüler wieder auf den richtigen Pfad bringen. Es gab mal auf You Tube ein Video einer solchen Schule (den Link finde ich gerade leider nicht), in deren Klassen die Schüler (ich meine, es waren auch so um die 10) von insgesamt 3 (!) Lehrern beschult wurden. Es wurde sehr viel Wert auf Regeln und System gelegt und die Lehrer schritten bei einer Anbahnung eines Konflikts sofort ein, um dem Ganzen die Luft rauszunehmen. Fast alle Kinder hatten in der Regelschule große Probleme und fühlen sich in der neuen Schule deutlich wohler, ebenso deren Eltern. Am Ende des Videos wurde noch etwas zu der Rückführungsquote gesagt, aber an den genauen Wert erinnere ich mich leider nicht mehr...
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    Anja82 schrieb:

    11 Kinder. :O

    Ein EUSE-Kind bräuchte schon in jeder Stunde eine eigene Kraft.
    In Förderschulen, die ausschließlich soz.-em. unterrichten, knallen halt 11 von ihnen aufeinander. Ziemlich abartiges Unterrichten. Zumal das eine Durchgangsschule ist, so dass man die Schüler zurückschicken muss, sobald sie halbwegs "laufen" und dann ein neues Kind mitten im Jahr reinbekommt. Gift für psychisch kranke Kinder.

    Diese Idee finde ich originell:

    Frapper schrieb:

    ...
    Was noch gar nicht ernsthaft diskutiert wird, ist die Öffnung der Förderschulen für Regelschüler. Auch eine interessante Variante, um Kinder mit und ohne Behinderung zusammenzubringen, aber gleichzeitig die Standards zu halten. Ich weiß, dass es auch schon Eltern versucht haben, ihr Kind bei uns anzumelden. Am Pfalzinstitut wird oder wurde das jahrelang betrieben und es lief gut.
    ...
    Ich mache so etwas ähnliches mit meinen eigenen Kindern. Sie sind an sog. Brennpunktschulen. Und zwar deswegen, weil diese Schulen jeweils engagiertes Personal haben, Möglichkeiten suchen und finden, mit der Heterogenität der SchülerInnen umzugehen und Konflikte zu bewältigen. Sowas wie ein Konzept. Solange es den Kids dort besser geht, als an Schulen mit hohem Akademikeranteil und viel heißer Luft, bleiben sie auch dort. Dem Leistungsniveau schadet es bisher auch nichts, da meinen Kindern der Stoff nicht schwer fällt, ob andere in der Klasse Probleme damit haben oder nicht, ändert nichts an ihren Lernergebnissen.
    Und als Durchschnittseltern (der Art: Vorlesen/ Hobbies/ Ernährung und Erziehung spielen eine Rolle in der Familie) kann man sich auch einbringen und am Klassenklima und dem Lernwillen der Gruppe mitgestalten. Die anstrengenden SchülerInnen, denen der Stoff schwer fällt, werden nicht zu Außenseitern, sondern können integriert werden. Oder halt andersrum: sozial normal Sozialisierte werden ins Milieu integriert. Inklusion eben, wenn mans nicht mehr auseinanderhalten kann ;)
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    Krabappel schrieb:

    Du kannst eine Grundschulkollegin, die keine Lust/ Zeit/ Nerven hat nicht zwingen, dem hörbehinderten Kind mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Es gibt aber durchaus Grundschullehrerinnen, die dazu bereit und in der Lage sind. Wenn also in einer Situation (gemessen an den eigenen Erwartungen) etwas nicht so passiert, wie ich mir das wünsche, bedeutet es noch lange nicht, dass eine ganze Idee gescheitert ist.
    Für bessere Bedingungen kämpfen: unbedingt!
    Du verortest einen guten Teil der Probleme bei Lehrkräften, die keine Lust zur Inklusion haben, und schlägst vor, für bessere Bedingungen zu "kämpfen"? Wie denn konkret? Die Verbände und Gewerkschaften fordern seit Jahren bessere Bedinungen, es passiert aber nichts seitens der Verantwortlichen, und die sitzen NICHT in den Schulen!

    Krabappel schrieb:

    Du sagst selbst, Inklusion klappt in soundsoviel Fällen gut. Woran liegt das? leistest du dort die bessere Inklusionsarbeit? Oder liegt es daran, dass die Lehrer an diesen Schulen gewillt und die Klassen kleiner sind?
    ...
    Es kann nicht das Ziel sein, jede Inklusionsbemühung zu torpedieren, so wie viele Kollegen es aus Prinzip machen.
    Nicht "aus Prinzip" sondern aus der alltäglichen Praxiserfahrung wissen die Kollegen und Kolleginnen, dass die Inklusion in der jetzigen Form Murks ist. Es liegt nicht primär an nicht gewillten Lehrkräften... und wie groß die Klassen sind, entscheiden nicht die Schulen vor Ort, ebensowenig über die Förderbedarfsquoten (siehe unten).

    Krabappel schrieb:

    Was Conni beschreibt, ist ein großes Problem. Dass einfach kein Förderbedarf mehr festgestellt werden darf und in Brennpunktklassen dann alle Förderschwerpunkte vorhanden sind, nur ohne Bezeichung derselben. Es hindert aber auch niemand die Schulen daran, sich zusammenzutun und bei den Ländern auf der Matte zu stehen, um die großartig angekündigten Mittel freizugeben.
    Man darf auch mal was anderes machen, als zu jammern. "Späterer Schulbeginn", "Projektwoche abschaffen"... das sind Vorschläge aus dem anderen Thread, wofür es sich als Kollegium zu kämpfen lohne. Ich finde das traurig.
    Ich frage mich wirklich, wieviel Praxiserfahrung du mit real existierender Schule hast. Wie stellst du dir das vor, dass sich "Schulen zusammentun und bei den Ländern auf der Matte stehen"? Glaubst du nicht, dass die Schulen das schon im Rahmen ihrer Möglichkeiten tun? Letztendlich sind die Schulen weisungsgebunden und müssen umsetzen, was von oben angeordnet wird. Und wer einfach so "späteren Schulbeginn" fordert, ohne überhaupt eine Ahnung davon zu haben, gegen welche Interessen und Widerstände eine Schule dabei angehen müsste, um so etwas durchzusetzen (Schulbehörde, Schulträger, Elternschaft), der beweist eigentlich, dass er von Schulpraxis kaum Ahnung hat.

    Mikael schrieb:

    Krabappel schrieb:

    nach all dem mimimi endlich mal ein konkreter Vorschlag!
    Krabappel:
    Da du ja so ein Verfechter der Inklusion und des individuellen Lernens bist: Verrate uns doch einmal an welcher Schulform in welchem Bundesland du unterrichtest. Vielleicht können wir alle was davon lernen, wenn wir wissen wo es so toll läuft...
    Also ich wiederhole meine Frage. Lebst du auf einer Insel der Glückseligen bezüglich Inklusion? Wie groß ist deine Kenntnis der schulischen Praxis überhaupt?
    Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

    "In theory there is no difference between theory and practice. In practice there is." (Yogi Berra)

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    plattyplus schrieb:

    Bei uns an der Regelschule liegt das Mittel bei 19,5 Schülern pro Klasse. Darunter macht man minus. Allerdings haben wir das Problem, daß wir manche Klassen bilden müssen und das leider auch mit in die Statistik fällt. Konkret rede ich hier von Landesfachklassen. Es gibt also in ganz NRW nur eine Azubi-Klasse für diesen Beruf. Wenn da dann nur 2 Azubis sitzen, müssen wir trotzdem die Klasse anbieten. Entsprechend ist gerade in den Vollzeit-Klassen eine Schülerzahl von 28-30 wirklich die Regel, um im Schnitt dann wieder auf 19,5 zu kommen.
    Das ist bei uns auch so mit dem Bilden von Klassen und ich finde es ungerecht, dass so stur nach Schüler-Lehrer-Schlüssel gerechnet wird. Wir haben oft Haupt- und Realschüler in einer Klasse, wenn sich das von den Zahlen her nicht strikt trennen lässt. Manchmal sind es einfach nicht viele R-Schüler. Letztes Jahr hatten wir dann eine R10 mit vier Schülern. Dieses Jahr haben wir zwei R10-Schüler, die dann zusammen mit den R9ern in eine Klasse gepackt wurden. Zum Glück sind die beiden 10er so ruhige Typen, die echt alleine ackern können und das auch gerne so machen, sonst wäre es echt schwierig. Für manche Fächer wie die Naturwissenschaften und Geschichte ist so eine Truppe aber eine blöde Mischung.
    Dann hatten wir noch eine Willkommensklasse mit fünf gehörlosen Flüchtlingen, die zum Teil gar keine Sprache hatten, und vom Alter her auch von Grundschule bis erwachsen reichten. :sterne: Immerhin blieben sie freitags zu Hause. Nach vier Tagen Schule waren sie eh völlig fertig.
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    Mikael schrieb:


    ...
    Also ich wiederhole meine Frage. Lebst du auf einer Insel der Glückseligen bezüglich Inklusion? Wie groß ist deine Kenntnis der schulischen Praxis überhaupt?
    ich hab das so oft schon geschrieben, Mikael. Wie sieht’s denn bei dir aus? Hast du je behinderte Kinder im Unterricht gehabt? Je was anderes ausprobiert oder wenigstens Alternativen mit eigenen Augen gesehen?

    Bei uns gibt es noch keine Inklusionsbestrebungen. Durch das neue Schulgesetz und Pilotphasen wird man sich jetzt wohl auch beim „Bildungssieger“ damit auseinandersetzen müssen. Und ich habe durchaus vor, hier mitzumischen und nicht jammernd alles zu beklagen, was nicht ideal läuft.

    Und bzgl. Mitbestimmung: wenn du findest, dass späterer Schulbeginn und Abschaffen von Projektwochen die tollsten Ziele sind, für die es zu kämpfen lohnt, dann überrascht mich das. Ich erlebe hier sonst mehrheitlich Kollegen, die ihre Arbeit gerne machen.
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    Krabappel schrieb:

    Ich mache so etwas ähnliches mit meinen eigenen Kindern. Sie sind an sog. Brennpunktschulen.
    Wo hab ich sowas das letzte Mal gelesen..? Ich glaube es war To miss with love, anderes Schulsystem, ähnliche Problematik, endet ünschön...
    The price of freedom is eternal vigilance. (Leonard H. Courtney)
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    Krabappel schrieb:

    Bei uns gibt es noch keine Inklusionsbestrebungen. Durch das neue Schulgesetz und Pilotphasen wird man sich jetzt wohl auch beim „Bildungssieger“ damit auseinandersetzen müssen. Und ich habe durchaus vor, hier mitzumischen und nicht jammernd alles zu beklagen, was nicht ideal läuft.
    Dann bin ich mal gespannt, wie das so läuft; ob man aus den Fehlern gelernt hat, die andere Bundesländer sehenden Auges gemacht haben; ob du dann wirklich etwas verändern kannst, wenn du vor vollendete Tatsachen gestellt wirst in Sachen zugewiesener Stunden, Schüler und anderer Bedingungen - der Teufel steckt immer im Detail. Das stellst du dir doch recht einfach vor ...
    Und wieder kann ich mit einem Beispiel aus der hessischen Entwicklung aufwarten: Ein Lehrer der Förderschule Lernen ist mit 14 Stunden an der Regelschule im Team Teaching in einer Klasse. Das läuft wirklich gut, denn die Hälfte der Stunden ist doppelt besetzt. Weil es so erfolgreich läuft, wird es natürlich im nächsten Schuljahr weitergemacht, aber mit nur der Hälfte an Stunden.
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