Aufmerksamkeitsqualitäten von Grundschulkindern in Verbindung mit der Stellung des Mondes im Tierkreis

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      Mondschule schrieb:

      Bullshit für Nele.
      Ok. Dann wollen wir mal.

      Mondschule schrieb:

      ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema : Mond und Lernen und habe mit Freunden so ein kleines Praxisforschungsprojekt am laufen.
      Erklär doch mal. Wie genau sieht dieses "Praxisforschungsprojekt" aus? Was genau erforschst du und wie?

      [Über Barbara Gloetz] Sie geht davon aus, dass der Mond die Aufnahmefähigkeit von Schülern beeinflusst. Innerhalb eines Monats zieht er durch die 12 Tierkreiszeichen und immer im Wechsel gibt es Tage, an denen die Schüler sehr gut lernen können, darauf folgen Tage, an denen sie sehr phantasievoll nach Außen gehen, dann kommen Tage, wo sie sich auf sich besinnen, in sich zurückziehen und letztlich Tage, an denen sie sehr sozial sind, gerne in Gruppen zusammen und kaum streiten. Drei mal im Monat durchlaufen die Schüler diese vier Qualitäten. Sagt sie.
      Wie hat Gloetz das herausgefunden? Wie erklärt Gloetz diesen vermeintlichen Einfluss? Auf welcher Grundlage definiert Gloetz diese "Qualitäten"?

      Mondschule schrieb:

      Nachdem ich es nun schon eine Weile beobachte denke ich : Ja. Ist wohl was dran.
      Worauf konkret stützen sich deine Beobachtungen? Wie genau hast du sie dokumentiert und quantifiziert? Wie schließt du den Confirmation Bias aus? Wie hast du deine Kontrollgruppe gestaltet?

      Mondschule schrieb:

      Gibt es hier jemanden, der sich mit dem Thema beschäftigt hat ?
      Sagen wir mal so - mit kreativen Wirklichkeitswahrnehmungen dieser Art beschäftige ich mich schon länger als du dir vielleicht denkst. :)
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      Schönes Bild, Valerianus.

      Nele :
      Sie hat zuerst einmal Buch geführt über die Stimmungen in der Klasse.

      Da kommt einem ja immer etwas entgegen. Und das, was einem da so entgegen kommt, hat ja nicht zwangsläufig etwas mit mir zu tun. Die Klasse ist einfach manchmal "so". Aufgedreht, ruhig, konzentriert...
      Und oft ist es doch so, dass in den Fluren, auf dem Pausenhof, eine generelle Stimmung, Gefühlsgewichtung, wahrnehmbar wird, - da ähneln sich viele Schüler in ihrer Art. Das mag viele Faktoren haben. (Montag, Wetter, Aufregung wegen weißichwas...) Aber letztlich, vermutlich, ist das ganze eingebettet in einen größeren Rhythmus.
      Das ganze beschränkt sich übringens nicht nur auf Schüler, Wer mal in Kneipen gearbeitet hat weiß : Es ist das gleiche dort.

      Dann hat sie nach einiger Zeit, die notierten Beobachtungen mit dem Aussaatkalender von Maria Thun verglichen. Dort gibt es Blatt-, Frucht-, Wurzel- und Blütentage. Sie fand Übereinstimmungen. Immer wenn die Tagesqualität sich verändert hatte, hatte sie auch eine Veränderung bei den Schülern festgestellt.
      Sie begann Vergleichsarbeiten zu schreiben. An Phantasietagen war die Sprache der Schüler ausschweifend und bildhaft, an Aufmerksamkeitstagen verdichtet und auf den Punkt gebracht.
      Sie verglich Bilder von verschiedenen Tagen auf Farbigkeit, Farbauftrag, etc.

      Ich könnte mir vorstellen, dass man auch Handschriften untersuchen könnte.

      Ich beobachte das Ganze nun schon eine Weile, oft ohne zu wissen, was für ein Tag gerade ist. Meine Frau ( Grundschullehrerin) und ich achen uns oft einen Spaß daraus, zu raten, was gerade für ein Tag ist. Ich denke, zu 80/90 % liegen wir mittlerweile richtig.
      Ja, ich weiß, nicht wissenschaftlich. Aber unsere Wahrnehmung.

      Ansonsten versuche ich gerade Wege zu finden, das Ganze wirklich zu untermauern und es aus der Subjektivität zu holen. Darum bin ich hier, wollte wissen, ob hier vielleicht jemand ist, der sich damit beschäftigt hat. Wäre doch spannend, den Kindern immer genau das zu geben, was sie gerade "verdauen"
      Können.
      Goletz hat z.B. In den ersten zwei Schuljahren Gruppenarbeiten nur an Gemeinschaftstagen ( Harmonietagen) gemacht, weil sie wusste, dann streiten sich die Schüler nicht. Neues eingeführt nur aun Aufmerksamkeitstagen, weil es dann besonders gut sufgenommen wurde. Und an Dumpfheitstagen hat sie sie nicht unnötig mit neuem Stoff gequält, sondern ihnen Aufgaben gegeben, die sie "mechanisch" abarbeiten konnten.

      Meinen Unterricht stelle ich jetzt nicht grundsätzlich darauf ein, mir erklärt sich dadurch jedoch oft etwas im Nachhinein, warum etwas gut, oder auch nicht so gut geklappt hat.
      Und wenn ich dann sehe, heute war dieser Tag, morgen ist wahrscheinlich noch einmal so eine Stimmung, dann gehe ich auch schon mal darauf ein.

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      Ich habe mich nicht damit beschäftigt, aber ich antworte aus dem Bauch und mit dem gesunden Menschenverstand, weil es mich nervt, dass eine ernsthafte Fragen über längere Antworten aus meiner Sicht unernsthaft beantwortet wird. Ich wünsche mir ein Forum, in dem ich jede ernst gemeinte Thema zur Diskussion stellen kann, ohne durch den Kakao gezogen zu werden.

      Nun zu deiner Frage:
      Dein angesprochenes Thema ist nicht mein Thema, von daher kann ich dir nur eine Einschätzung aus meinem Bauch heraus geben. Bestimmt gibt es Kinder, die auf den Einfluss des Mondes reagieren - ob man daraus generelle Aussagen über die Gestaltung des Unterrichtes ziehen kann - kann ich mir nicht genau vorstellen.
      Meine These, dass der Mond einen Einfluss haben kann, stütze ich auf die Beobachtung, dass eines meiner eigenen Kinder bei Vollmond laut und wild im Schlaf vor sich hinspricht. Es gibt ja auch schlafwandelnde Kinder.

      Aus dem biologisch-dynamischen Anbau habe ich mitbekommen, dass Holz zum hochwertigen Gebrauch (Instrumentenbau, Möbel) nach alter Lehre nur an bestimmten Tagen des Monats gefällt wird, weil damit Rissen vorgebeugt wird. I

      ch kenne auch eine Bekannte, die darauf schwört, nach einem uralten Mondkalender ihre Haare zu schneiden und Blumen zu gießen.

      Wenn man davon ausgeht, dass der Mond Auswirkungen haben kann, kann er eben auch Auswirkungen auf die Lehrkraft haben. Es könnte ja auch sein, dass alleine die Einstellung der Lehrerin zum Mond und die erwartete Schülerreaktion eine andere Erwartungshaltung der Lehrerin zur Folge haben....... und eine selbsterfüllende Prophezeiung in Gang setzen. ...



      Wenn du von der Mondtheorie angesprochen bist und deinen Unterricht auf bestimmte Mondverläufe abstimmen willst, kann es bestimmt nicht schaden, wenn du dadurch die Lehrplanvorgaben nicht vernachlässigst und auch die Gesamtsituation der Klasse/Schule im Blick hast.

      flippi
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      elefantenflip schrieb:

      Ich wünsche mir ein Forum, in dem ich jede ernst gemeinte Thema zur Diskussion stellen kann, ohne durch den Kakao gezogen zu werden.
      Ich (persönlich und vor allem auch als Moderatorin) wünsche mir ein Forum, in dem ich mich darauf verlassen kann, dass ernst klingende Fragen auch ernst gemeint sind. Zu oft schon kamen ernst klingende Fragen von wegelagernden Trollen - und das schürt längerfristig das Misstrauen einiger erfahrener User gegenüber neu Angemeldetn, die hier als erstes eine ungewöhnliche oder plakative Frage stellen.

      elefantenflip schrieb:

      Meine These, dass der Mond einen Einfluss haben kann, stütze ich auf die Beobachtung, dass eines meiner eigenen Kinder bei Vollmond laut und wild im Schlaf vor sich hinspricht. Es gibt ja auch schlafwandelnde Kinder.
      Ich habe um Vollmond herum auch mehrere müde Kinder in der Klasse. Den meisten ist es in den Nächten zu hell, das hat Einfluss auf die Zirbeldrüse. Meine Jalousie schließt z.B. auch nicht gut genug, um den Vollmond draußen zu lassen, sodass ich unruhiger schlafe. Das passiert mir aber auch, wenn ein Krankenwagen mit Blaulicht auf der anderen Seite der Straße steht.

      elefantenflip schrieb:

      Aus dem biologisch-dynamischen Anbau habe ich mitbekommen, dass Holz zum hochwertigen Gebrauch (Instrumentenbau, Möbel) nach alter Lehre nur an bestimmten Tagen des Monats gefällt wird, weil damit Rissen vorgebeugt wird.
      Ich kenne auch eine Bekannte, die darauf schwört, nach einem uralten Mondkalender ihre Haare zu schneiden und Blumen zu gießen.
      Das Problem ist nun, dass viele hier wissenschaftlich orientiert sind. Beides ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Beim 1. würde mich sehr interessieren, ob es tatsächlich einen Zusammenhang gibt (oder wieso die alten Meister ihn herstellten) und wenn ja, worin genau dieser besteht.
      Zum Mondkalender: Ja, solche Bekannte habe ich auch. Ich habe noch nicht mitbekommen, dass eine davon glücklicher ist oder sonst welche positiven Auswirkungen hat, die Menschen ohne Mondkalender nicht haben. (Den Rest meiner hier anknüpfenden Ausführungen habe ich lieber gestrichen, damit ich nicht noch mehr Popcorn bereitstellen muss.)

      Irritationen rief bei mir dieser Thread aus folgendem Grund hervor: Es ist zwar offiziell nur nach dem Mond gefragt (und du beantwortest genau auch nur diesen Teil der Frage), aber die Überschrift stellt gleichzeitig eine ganz andere Frage, da wird der Tierkreis erwähnt und dann ist man im Bereich der Astrologie. Wenn man die in Mondschules Profil verlinkte Homepage anschaut, erfährt man, dass aus Mondschules Sicht den Tierkreiszeichen, abhängig von ihrem zugrunde liegenden Element, unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben werden, welche mit der 4-Säfte-Lehre, die in der Anthroposophie aufgegriffen wurde, und damit zur Waldorfpädagogik gehört, verknüpft sind.
      4-Säfte-Lehre gilt heute nicht mehr als besonders aktuell. Anthroposophie ist umstritten. Waldrofpädagogik ist umstritten. Astrologie ist umstritten. - Um es positiv auszudrücken.

      "Ach Gott, jetzt auch noch Sternzeichen!", war mein erster Gedanke. Ja, ich kenne Menschen, die auf Horoskope und Tierkreiszeichen schwören und danach Menschen beurteilen oder ihre Tagesgeschäfte ausrichten. Konkret habe ich eine Kollegin, die neulich im Lehrerzimmer stand und in meinem Beisein laut verkündete, dass Löwen (nein, nicht die Tiere) keine Lehrer sein sollten, die wären zu dominant und zu cholerisch und würden arme Kinder traumatisieren. Sie ahnt trotz ihrer Selbstsicherheit und "tierkreisischen" Erfahrung (und des im Lehrerzimmer hängenden Geburtstagskalenders) bis heute nicht, welches Sternzeichen ich habe, denn bei mir ist sie sich sicher, dass ich eine gute Lehrerin bin.

      elefantenflip schrieb:

      Wenn man davon ausgeht, dass der Mond Auswirkungen haben kann, kann er eben auch Auswirkungen auf die Lehrkraft haben. Es könnte ja auch sein, dass alleine die Einstellung der Lehrerin zum Mond und die erwartete Schülerreaktion eine andere Erwartungshaltung der Lehrerin zur Folge haben....... und eine selbsterfüllende Prophezeiung in Gang setzen. ...
      Das ist ein sehr guter Gedanke, denn davor ist leider keiner gefeit, auch nicht Barbara Gloetz.
      Mir fiel sofort Freitag, der 13. ein als ein Beispiel sich selbst erfüllender Prophezeihungen. Und schwarze Katzen.


      Ich gehe jetzt mal schulinternes Curriculum schreiben, damit ich morgen in der Fachkonferenz nicht mit schwarzen Katzen werfen muss, um mich vor dem Zorn der anderen zu schützen.
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      "Banal gesagt ist wissenschaftliches Denken eine Methode zur Überprüfung von Vermutungen. Wenn ich vermute: "Im Kühlschrank könnte noch Bier sein …", und ich schaue nach, dann betreibe ich im Prinzip schon eine Vorform von Wissenschaft. In der Theologie dagegen werden Vermutungen in der Regel nicht überprüft. Wenn ich also nur behaupte: "Im Kühlschrank ist Bier", bin ich Theologe. Wenn ich nachsehe, nichts finde, aber trotzdem behaupte: "Es ist Bier drin!", dann bin ich Esoteriker.
      [ ... ] Deswegen kann ein Esoteriker in fünf Minuten auch mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann."

      Vince Ebert: Was wäre, wenn es die Wissenschaft nicht gäbe?
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      Mondschule schrieb:


      Da kommt einem ja immer etwas entgegen. Und das, was einem da so entgegen kommt, hat ja nicht zwangsläufig etwas mit mir zu tun. Die Klasse ist einfach manchmal "so". Aufgedreht, ruhig, konzentriert...
      Und oft ist es doch so, dass in den Fluren, auf dem Pausenhof, eine generelle Stimmung, Gefühlsgewichtung, wahrnehmbar wird, - da ähneln sich viele Schüler in ihrer Art. Das mag viele Faktoren haben. (Montag, Wetter, Aufregung wegen weißichwas...) Aber letztlich, vermutlich, ist das ganze eingebettet in einen größeren Rhythmus.
      Ja, diese Stimmungen gibt es. An meiner derzeitigen Schule konnte ich beobachten, dass diese Stimmungen meistens von ca. 5 bis 10% der Schüler "hervorgerufen" werden. "Der Rest" fällt nicht weiter auf, weil diese 5 bis 10% sich so anders verhalten oder so viel Aufmerksamkeit fordern.

      Manchmal sind es mehr Schüler, die außergewöhnlich reagieren - z.B. hatte meine Klasse am Mittwoch (nach deinem Kalender Fantasietag) einen hochgradig weißen Tag und am Donnerstag (Fantasietag) einen hervorragenden Gemeinschaftstag. Fast alle trugen diese beiden Tage mit. Wetterwechsel. Tiefdruckgebiet, Regen.

      "Mondschule" schrieb:


      Sie begann Vergleichsarbeiten zu schreiben. An Phantasietagen war die Sprache der Schüler ausschweifend und bildhaft, an Aufmerksamkeitstagen verdichtet und auf den Punkt gebracht.
      Kann ich nicht bestätigen bei meiner Klasse. Würde mich freuen, wenn es so wäre.

      Hier greift nun auch das Phänomen der sich selbst erfüllenden Prophezeihung: Wenn ich meine Aufmerksamkeit darauf richte, dass vielleicht gerade ein Pflanztag ist und nun bei meinen Schülern nach Veränderungen suche, werde ich sie finden - und wenn sich nur einer anders verhält, der rückt in meinen Fokus.
      Gleichzeitig ändert sich auch etwas an meiner Haltung: Wenn ich in die Klasse gehe und mich selber vorher darauf fokussiere, dass ich heute eine Gruppenarbeit machen möchte und diese bitte produktiv und ohne Streit laufen soll, dann funktioniert das in meiner Klasse auch: Ich kenne die Schüler so gut, dass ich die Gruppen passend zusammenstelle. Notfalls passe ich spontan an: X verträgt sich heute super mit Z statt wie sonst mit Y --> Ich tausche die Gruppenzusammensetzung. Gleiches bei spontanem Streit. Beste Freunde kommen nur dann in eine Gruppe, wenn sie gemeinsam arbeiten können. Gleichzeitig nicht in der 1. Stunde, da sind die Kinder noch nicht richtig angekommen. Etc. pp. Letztlich stelle ich mich mit der Erwartung "Ihr könnt das!" vor die Klasse und erinnere noch einmal an die Gruppen, bei denen es bei der letzten Gruppenarbeit super klappte.
      Streit gibt es noch: Bei Tiefdruckgebieten und nahendem Regen oder wenn ich selber nicht richtig gut fokussiert auf das Ziel war. Zusätzlich gibt es 2 Kinder, bei denen Gruppenarbeit an sich kritisch ist, weil sie beide der Chef sein und alles bestimmen wollen, aber keine Kritiv vertragen. Die frage ich, ob sie mitmachen können oder lieber alleine arbeiten wollen. Und ein Kind habe ich, das hat bei Gruppenarbeiten unabhängig von Mond und Wetter immer Rückzugstage.

      "Mondschule" schrieb:


      Ansonsten versuche ich gerade Wege zu finden, das Ganze wirklich zu untermauern und es aus der Subjektivität zu holen. Darum bin ich hier, wollte wissen, ob hier vielleicht jemand ist, der sich damit beschäftigt hat. Wäre doch spannend, den Kindern immer genau das zu geben, was sie gerade "verdauen" Können.
      Ja, das wäre in der Tat spannend, wenn das stimmen würde. Man könnte das auch durch gute Beobachtung und sehr schnelle, flexible Reaktionen schaffen. Und - wenn man sich an Tierkreiszeichen und diese durchstreifendem Mond orientiert - sollte man nicht die Kinder aus den Augen verlieren, auf die die Voraussagen nicht zutreffen. Die könnten sich dann u.U. unverstanden fühlen.




      Apropros Curriculum: Ich könnte heute dringend einen auf Gemeinschaft fokussierten Tag gebrauchen.
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      Wenn ich im Chemiezimmer stehe, aus dem Fenster schaue und feststelle, dass es schüttet wie aus Eimern, bekomme ich augenblicklich schlechte Laune, weil ich daran denke, dass ich nachher mit dem Fahrrad nach Hause fahre und sicher nass bis auf die Unterhose werde. Sicher einem Drittel der SuS in der Klasse geht es ähnlich. Eigentlich reicht allein schon der Anblick von dunklen Wolken am Himmel. So einfach ist der Zusammenhang zwischen Wetter und Stimmung in der Unterrichtsstunde hergestellt. Das Phänomen tritt gerade jetzt im November gehäuft auf, weil das halt ein niederschlagsreicher und stürmischer Monat ist --> "grösserer Rhythmus" aka "Jahreszeiten". Mystifizieren muss man das alles meiner Ansicht nach nicht.
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      Den Eso-Schwirblern fehlt einfach das Kalkül (eigentlich sympathisch). ..
      Wenn die Autoren sich einfach mal an Leuten wie Hattie orientieren würden, ein paar Tabellen und Schaubilder einbauen (alles total wissenschaftlich! "Effektstärke" sogar mit Kommazahlen!) und Argumente zur für Einsparungen für Schulen liefern, gibt's wahrscheinlich demnächst eine neue Schulart.