Interaktives Lernen und interaktive Schulbücher

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  • Interaktives Lernen und interaktive Schulbücher

    Liebe Lehrer_innen und angehende Lehrer_innen,

    wir sind Masterstudenten der Macromedia Hochschule in Stuttgart und führen im Moment ein Projekt rund um das Thema interaktive Schulbücher durch. In diesem Zusammenhang sollen Bedürfnisse von Lehrern und Eltern von Schulkindern bezüglich der Anforderungen an interaktive Schulbuchformate erhoben werden.

    Die Umfrage ist anonym und erhobenen Daten werden streng vertraulich behandelt sowie nicht an Dritte weitergegeben.

    Hier der Link zur Befragung: https://www.umfrageonline.com/s/507dcd3

    Wir freuen uns über jeden Teilnehmer!

    Herzlichen Dank und Beste Grüße
    JW
  • Ironie off: @Macrologe, die Umfrage ergibt wirklich keinen Sinn. Wie soll ich treffend beschreibende Attribute für etwas benennen, das ich nicht kenne? Abgesehen davon, dass dieses Werbegeschwurbel nicht zu dem passt, was ich mir unter einem pädagogisch durchdachten Programm vorstelle, ist die Frage schon falsch gestellt.

    Wie wärs mit: „wie sollte eine ... für Sie sein?“ dann würde ich sagen: benutzerfreundlich (=leicht anwendbar, übersichtlich), mit Aufforderungscharakter (für Kinder ansprechend, Grafik nett aber nicht überfrachtet, Punkte sammeln möglich etc.) und vor allem didaktisch sinnvoll aufbereitet (All das, was ein Grundschullehrer lernt und die Schulbuchverlage leider selten umsetzen).
  • Macrologe schrieb:

    Liebe Chilipaprika,

    herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung und die "Teilnahme" am Fragebogen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tja, ihr wollt nunmal freigeschaltet werden, also musste ich doch kurz durchgucken (sonst hätte ich es mir vom Titel her gar nicht angeguckt).
    aber ich konnte trotzdem der Umfrage nicht entnehmen, worum es geht und WAS ich überhaupt bewerten soll.
  • Krabappel schrieb:

    Wie wärs mit: „wie sollte eine ... für Sie sein?“
    EDIT: Teil entfernt, das wird tatsächlich erklärt - EDIT ENDE

    Bisher dachte ich immer, diese Vielzahl an unausgereiften Umfragen die hier aufschlagen seien die Folge davon, dass jeder eine Bachelorarbeit schreiben muss und hab das auch entsprechend verteidigt (was bleibt denn Profs und Studenten anderes übrig als halbgare Umfragen auszuwerten, bei der Menge an Themen, die man braucht?).
    Wenn das aber MASTERniveau sein soll, ist's schlicht und einfach traurig.
    Gruß,
    DpB
    Pleased to meet you, hope you guess my name.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DePaelzerBu ()

  • Ich wollte das Ende der Umfrage sehen, hab mal alles angeklickt. Es blieb bis zum Ende so bodenlos.

    Dann habe ich gelacht und gedacht "ok, reingefallen, Macromedia Hochschule, wie "Macromedia Flash", die gibts ja gar nicht ...

    Die gibt es leider wirklich.

    Leute, die machen die Schulbücher von morgen, putzt schon mal die Tafeln ...
  • o.g. Studie schrieb:

    Bitte stellen Sie sich vor, dass die "interaktive digitale Schulbuchreihe" eine Person ist...
    Hä?!?!

    Ist LSD wieder in? ...oder was nehmt ihr?
    Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P

    8_o_) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:
  • Zitat aus der Studie:
    "Bitte stellen Sie sich vor, dass die "interaktive digitale Schulbuchreihe" eine Person ist....und ordnen Sie folgende Attribute zu (sinngemaß) ...."

    Hier der Versuch einer sachlichen Kritik:
    Das ist vielleicht kreativ, aber nicht wissenschaftlich. Einer digitalen Schulbuchreihe, also digitalen Schulbüchern, kann man keine personenbezogenen Eigenschaften zuordnen.
    Ich habe das Gefühl, wie schon jemand oben angesprochen, ihr sucht eher geeignete Werbeslogans für eine derartige Schulbuchreihe und checkt die Attribute ab. Dann aber schreibt das genau in euer Vorwort.
    Nie im Leben erfüllt eure Umfrage den in der Einleitung geschilderten Zweck, die Bedürfnisse - und darunter verstehe ich vor allem Lerneffekte und Motivationscharakter, also den praktischen Nutzen - von Lehrern, Schülern und Eltern im Hinblick auf digitale Schulbücher in der Grundschule auszuloten.

    Übrigens gibt es schon einige Schulbücher, die digitalisiert sind, aber das wissen ja die meisten.
    scook.de/

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Caro07 ()

  • Aber noch ein paar Worte mehr. Da ich in einem Lehrgang "abitur-online" unterrichte, bei dem 50% der Lernzeit auf interaktive, durch den Lehrer gesetzte und moderierte Inhalte läuft, bin ich an solchen Themen offensichtlich interessiert und habe diese Umfrage mitgemacht. Interaktive Unterrichtsformen sind ja momentan eine ganz große Kiste und daran gibt es auch tatsächlich viel zu forschen und zu entwickeln. Gerade auf dem Markt interaktiver Schulbücher gibt es de facto kaum Produkte, die den Namen verdienen. Die großen Schulbuchverlage wie z.B. Cornelsen bieten bestenfalls PDFs ihrer traditionellen Schulbücher an oder knüpfen Webangebote, die auf eine reine Wissenspräsentation reduziert sind, was auch nicht viel mit interaktiver Mediendidaktik zu tun hat.

    Forschungsziel soll ja wohl folgendes sein:

    Macrologe schrieb:

    In diesem Zusammenhang sollen Bedürfnisse von Lehrern und Eltern von Schulkindern bezüglich der Anforderungen an interaktive Schulbuchformate erhoben werden.
    Tatsächliche, praktische Bedürfnisse, die dem Lernprozess und mit der praktischen, didaktischen und rechtlichen Umsetzung eines interaktiven Schulbuches zusammenhängen, werden in dieser Umfrage hier nirgendwo berührt.

    Bestenfalls kann ich in den Fragen ein psychologisches Moment erkennen, das im Rahmen einer Werbekampagne einen Sinn hätte; welches rein gefühlsbedingte "Image" hat das Konzept eines interaktives Schulbuches und wie lässt sich dieses Image von der Firma Macromedia werbestrategisch so verändern, dass das Produkt marktfähig wird.

    Hat das mit Wissenschaft zu tun? Nein.
  • An die Umfrageersteller:
    Seid doch bitte so ehrlich und schreibt in euer Vorwort, um was es euch wirklich in der Umfrage geht.
    Ich bin nämlich der Meinung, dass man da bewusst nicht schreibt, um was es wirklich geht bzw. einen anderen Zweck in der Umfrage erreichen will (treffende Werbeslogans), wie oben ausgeführt.
    Ich will euch einmal nicht unterstellen, dass ihr die Umfrage total unüberlegt ins Netz gestellt habt - da käme ich nämlich sehr über die Qualität eines Hochschulstudiums ins Grübeln.
  • Meerschwein Nele schrieb:

    Bestenfalls kann ich in den Fragen ein psychologisches Moment erkennen, das im Rahmen einer Werbekampagne einen Sinn hätte; welches rein gefühlsbedingte "Image" hat das Konzept eines interaktives Schulbuches und wie lässt sich dieses Image von der Firma Macromedia werbestrategisch so verändern, dass das Produkt marktfähig wird.
    So empfinde ich das auch. Dieser Umfragetyp ist schon üblich, ich kenne ihn aber auch nur aus „kommerziellen“ Zusammenhängen. Stellen Sie sich vor, dieser Drogeriemarkt, dieses Telefon, diese Gemüsebrühe, ... ist eine Person.
  • Ich hab´s jetzt nochmal genauer nachgeschaut. Die Macromedia GmbH hat mit Macromedia Flash (Software bzw. Softwarefirma) nur den Namen gemein. Immerhin.

    Die aktuell vorhandenen Digitalen Schulbücher (BiBox, Bildungslogin) haben lediglich einen Vorteil: Sie sind besser als gar keine digitalen Schulbücher. Man kann, wenn man sowieso ein digitales Endgerät hat, das schwere Buch zu Hause lassen.

    Abgesehen davon sind sie aber unsäglich schlecht. Sie setzen auf veraltete Technologien (Flash), sind im Fall von Bildungslogin nicht mal für den Offline-Betrieb herunterzuladen (das gilt auch für die App auf Tablets!) und erlaube nicht mal eine vernünftige Leseansicht (es werden immer Doppelseiten angezeigt).

    Von der Interaktivität sollte man sich nicht zu viel erhoffen. Es gibt hier, vor alle im AFB I Bereich, natürlich sinnvolle Anwendungen. Wenn man z.B. Bruchrechnung lernt und dann direkt Übungen eintippen kann, der Computer dann Rückmeldungen über Richtig oder falsch gibt, dann ist das sinnvoll (allein schon, damit sich nicht ein Fehler festigt, den man 10 mal macht, bevor die Hausaufgabe dann verglichen wird).

    In den 70er Jahren hat man das "programmierte Lernen" getestet - damals noch mit komplexen, verzweigten Anweisungen auf Papier. Das Konzept gilt als gescheitert, man könnte es mit dem Computer natürlich viel einfacher Umsetzen als auf Papier.

    Multimedial aufbereitete Lehrwerke könnten toll sein. Man stelle sich z.B. eine Einführung über Mozart vor, wo man dann die entsprechenden Musikstücke direkt anhören kann oder eine interaktive Partitur hat.

    Allerdings braucht man da mit etwas Medienkompetenz - die die Schüler ja sowieso erwerben sollen - kein Schulbuch dafür. Die Musikstücke gibt es alle, teilweise in sehr guter Qualität, auf Youtube.

    Das ideale Format für digitale Schulbücher wäre m.E. ähnlich wie ein Wiki. Das wäre dann gut auf allen Lesegeräten anzuzeigen, Texte und Bilder könnten gut weiterverarbeitet werden.