Methode zur "Gruppenarbeitsfindung"

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    • Methode zur "Gruppenarbeitsfindung"

      Hi, hat jemand auf Anhieb eine Methode parat, wie ich in einer Klasse der Sek.II zeitig - ohne großen Aufand - Gruppenarbeits-Teams zusammen stellen kann; mit einer "pfiffigen Idee", die besonders gut bei Unterrichtsbesuchen ankommt ;)
      Also kein simples Abzählen oder Nummerkarten ziehen, aber auch kein "Lieder summen" und somit seine Gruppe finden - denn dies würde zu viel Zeit & Co. kosten...

      Da fällt mir noch ein!
      Wenn ich in einer Gruppenarbeit in jedem Team "Rollen" verteile - die vorab besprochen worden sind..."Moderator", "Präsentator", "Zeitwächter"...dann wende ich doch auch eine Methode an, mit welcher die SuS etwas lernen.
      Wie würdet ihr diese Methode nennen?

      Schlaft gut :)
      Null problemo :aufgepasst:
    • Pfiffig, keine Ahnung, aber einfach wäre bunte Punkte auf die Rückseite des Arbeitsblattes kleben. Oder die Gruppe drauf schreiben. Geht auch bei Gruppenpuzzeln. Dann schreibst du A1, A2.... B1,... oder mittels Kartenspiel.
      Wenn du Arbeitsblätter unterschiedlich sind einfach mischen, rumgeben, fertig. Kannst auch auf buntes Papier drucken.
      Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.
    • Alf1980 schrieb:

      Wenn ich in einer Gruppenarbeit in jedem Team "Rollen" verteile - die vorab besprochen worden sind..."Moderator", "Präsentator", "Zeitwächter"...dann wende ich doch auch eine Methode an, mit welcher die SuS etwas lernen.
      sWie würdet ihr diese Methode nennen?
      Es sind zumindest Elemente einer kooperativ strukturierten Gruppenarbeit - so nennt es Frank Borsch in seinem Buch "Kooperatives Lernen" (finde ich übrigens sehr lesenswert). Ob es sonst noch einen speziellen Namen dafür gibt, weiss ich nicht.
    • Für Unterrichtsbesuche würde ich aus arbeitsökonomischen Gründen einfach ein bewährtes Konzept nehmen.

      Z.B. das "Postkartenpuzzle". Zerschneide mehrere Postarten in Puzzleteile (nein, das müssen keine runden Noppen sein und ja, laminiere die Postkarten, um sie recyclingfähig zu machen) und verteile sie in der Lerngruppe. Die Arbeitsgruppen finden sich dann darüber, dass sie aus den Puzzleteilen zusammen eine Postkarte formen.

      In der wirklichen Welt ist das Zeitverschwendung. Theoriedidaktisch ist das "oooh-aaaaah-toooollll". :/

      Nele
    • Meine Fachleiterin hat mal Schokolade verteilt (Celebrations, Merci oder Mini Ritter Sport) und alle mit gleichen Sorten waren eine Gruppe. Fanden wir Refis super :D kommt bestimmt gut bei der Unterrichtsreihe Gesunde Ernährung. Bloß ein Mädel wollte keine Schoki haben (meine Figur!)...
      Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.
    • Krabappel schrieb:

      SekII? Wie wärs mit „bildet 3er-Gruppen“?
      "Och näää, schon wieder?"
      "Wollen wir machen?" "Nee, wir sind schon zu Dritt!"
      "Ich habe noch keinen Partner."
      "Können wir auch alleine machen?"
      "Gehen auch Vierergruppen?"
      "Schakkeline, wollen wir zusammen arbeiten?"
      "Wer braucht noch jemanden?"
    • Ist ein Argument ;) . Wobei ich von Gruppenarbeiten eh nicht viel halte. Da hatte ich in der Schule schon das Gefühl, dass dabei wenig rauskommt (und das, obwohl wir in der Uni gefühlt zu jedem Thema irgendeine "sinnvolle" Gruppenarbeit mit anschließender Postergestaltung machen müssen :autsch: ).
    • In einem UB sollte man schon begründen können, warum die Gruppen so oder nicht anders zusammengesetzt sind (leistungshomogen, leistungsheterogen, soziale Aspekte).
      Daher würde ich für einen UB die Gruppen vorher einteilen oder eben begründen, warum die Gruppen gelost werden sollen.

      Wenn ich sie lose, dann durch Abzählen (oder im Informatikunterricht durch eine Software, passend zum Fach). Mit Gedöns würde ich keine Zeit verschwenden.
    • Vielen Dank´für die zahlreichen Antworten! Freut mich...

      Klar, sollte es bei einem UB zeitlich hinhauen und es ist eine Sek.II-Klasse, aber gerade da würde ich gerne einmal die Gruppen mischen und dann argumentieren, dass wohl nach dem Zufallsprinzip ´eh starke & schwache gemischt sind und voneinander profitieren etc.
      Nur das Vorhaben sollte halt keinen langen Aufwand mit sich bringen ;)

      Danke für den Hinweis -> "Kooperativ strukturierten Gruppenarbeit" klingt gut, für jene Elemente. Ich werde google befragen!
      Null problemo :aufgepasst:
    • yestoerty schrieb:

      Problem daran ist, dass sich dann immer die gleichen Gruppen bilden. Ich hätte gerne schon ab und zu mal eine Durchmischung. Und es werden nicht immer die gleichen ausgeschlossen.
      Da bin ich ganz rabiat: "Laura tauscht mal bitte mit Lars den Platz und Caroline mit dem Jonas". Basta. Ich diskutiere doch mit 16+ Jugendlichen nicht über wer mit wem und warum oder warum nicht. Wir wollen doch erwachsen werden, nicht wahr?
    • Also ich hab in den UBs meine Gruppen vorher selbst eingeteilt. Die starken bekamen die schwierigen Teilaspekte, die weniger starken die einfacheren. Lässt sich wunderbar über Binnendifferenzierung und Förderung der individuellen Fähigkeiten begründen (Edit: Und stimmt sogar!) und spart eine ganze Menge Zeit.

      Da eins Deiner Fächer SoWi ist, am Beispiel: Gruppe "saustark" bekommt einen Text aus einem echten Fachbuch und eine Grafik, die man interpretieren muss. Gruppe "mittel" bekommt einen Schulbuchtext und eine leicht zu analysierende Karikatur, Gruppe "nicht ganz so begabt" einen selbstgeschriebenen Text mit einfachen Sätzen und eine sehr einfach lesbare Statistik.

      Gruß,
      DpB
      Back in the Saddle
    • yestoerty schrieb:

      Meine Fachleiterin hat mal Schokolade verteilt (Celebrations, Merci oder Mini Ritter Sport) und alle mit gleichen Sorten waren eine Gruppe. Fanden wir Refis super kommt bestimmt gut bei der Unterrichtsreihe Gesunde Ernährung. Bloß ein Mädel wollte keine Schoki haben (meine Figur!)...
      kenn ich auch. Hat ewig gedauert, bis jeder sein Stück Schokolade gewählt hatte ("was gibts denn sonst noch? ach neee, das lieber nicht. oder gibts noch xy? Dies mag ich nicht/ dies vertrage ich nicht") :heul:
      pingo, ergo sum
    • Eine Ergänzung zu Meerschwein Nele:
      Die Postkarten können zum Fach passen oder sogar zum Thema, das in der Stunde behandelt werden soll. So kann das schon gleich eine Einstimmung oder sogar ein Einstieg ins Thema sein. Je nach zur Verfügung stehender Zeit können/sollen die Gruppenmitglieder über ihr Postkartenmotiv sprechen, und evtl dem Rest der Klasse das vorstellen (je nach Zeit, die das dauern darf, und ob es sinnvoll ist)

      Ich habe pro Fach einen derartigen Klassensatz, der also zum jeweiligen Fach passt. Aber für einen Unterrichtsbesuch macht man sich ja schon mal gern etwas mehr Arbeit...
      ;)

      Hamilkar
    • Ein Quartett mit Autos kam gut an. Es müssen sich dann die Vierer-Gruppen finden, die den gleichen Buchstaben haben (auf jeder Karte stand was wie A1, E4 und so). Bei 3er Gruppen dann eben die 4 aussortieren.
      Oder bekannte Trios suchen (Bands oder so), Namen einlaminien und die Trios müssen sich finden. Da kenne ich nur so wenige. Müsstest du dann mal Googlen.

      Hab das mal mit Pärchen gemacht. War ziemliches chaos, weil mein H&M nicht erkannt wurde. Das H suchte vergeblich das B :victory:
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