NRW: A13 nur für neu ausgebildetet Grundschullehrer?

    • Lehramtsstudent schrieb:

      ...Ballungsgebiet muss man sich eben leisten können; für diejenigen mit Hausambitionen und geringerem Gehalt gibt es Land und Brennpunkt. Es kann nicht jeder eine Villa im Reichenviertel stehen haben ;) .
      Danke. Das ist so weise. Und auch so neu, geradezu inspirierend! Ach ich wünsche dir Brennpunkt inklusive Inklusion für dein Ref, damit Du einfach mal überprüfen kannst, wovon du immer sprichst :engel:

      Bitte bis dahin nicht vergessen: noch hast du weder irgendeinen Abschluss geschweige denn Verbeamtung. Noch hast du weder für Frau/Mann noch Kinder Verantwortung. Und: noch bist du gesund. Wenn du groß bist, wirst du verstehen, was es bedeutet, (nicht) privat versichert zu sein, gut zu verdienen, ein Haus (nicht) zu besitzen. Leute gratis auszubilden, die dann besser verdienen. Bis dahin wäre es für alle anderen schön, wenn du deine "Weisheiten" für dich behältst, sie könnten verletzend für alle anderen hier sein.

      Andererseits: Du kannst natürlich auch weiterhin in jedes Fettnäppfchen treten, was du hier zwischen den Zeilen findest. In wirklich jedes. Vielleicht trittst du dann in deinem real-life-Berufsleben in keins mehr, was deinen real-life-Kollegen, die du vielleicht mal haben wirst, wirklich zu wünschen ist. Oder, andere Idee: du meldest dich auf referendar.de an. Da kann man Referendarsfragen stellen. Wenn du denn mal im Ref bist.
    • Lehramtsstudent schrieb:



      @lamaison: Nein, nicht nur die Jungen haben ein Recht darauf. Es ist nur so, dass die Berufseinsteiger eher gewillt sind, in den kommenden paar Jahren ein Haus zu kaufen, als jemand, der den Beruf seit 20 Jahren ausübt und nur mit wenigen außergewöhnlichen Kosten außerhalb der Reihe (Hochzeit, Familiengründung, Hauskauf, Auto,...) mehr zu rechnen hat. Der Berufseinsteiger entscheidet ja mit der Annahme einer Stelle, womit er zumindest die ersten paar Jahre seinen Lebensunterhalt bestreiten will, während ich mal davon ausgehe, dass jemand mit Mitte 40 in der Regel in vielerlei Hinsicht "gesettled" ist und sich an sein Verdienstniveau gewöhnt hat.
      Gehts noch? Ich habe 3 Kinder, davon 2 im Studium und der dritte kommt bald nach :grimmig: Und Schulden!
    • Schulden hat ja fast jeder. Du musst allerdings nicht mehr die Babyerstausstattung kaufen, durch die "alle paar Wochen neue Kleidung"-Phase bist du auch durch und Studenten sind ja in dem Alter nicht mehr sooo auf die finanzielle Unterstützung durch die Eltern angewiesen. Natürlich hat jeder sein Päckchen zu tragen, aber ich beschrieb ja bereits, warum die finanzielle Ausgangslage bei einem Berufsneueinsteiger anders aussieht als bei jemandem, der seit 20 Jahren im Beruf ist - und da musst du mir doch zustimmen, oder ;) ?
    • Lehramtsstudent schrieb:

      Schulden hat ja fast jeder. Du musst allerdings nicht mehr die Babyerstausstattung kaufen, durch die "alle paar Wochen neue Kleidung"-Phase bist du auch durch und Studenten sind ja in dem Alter nicht mehr sooo auf die finanzielle Unterstützung durch die Eltern angewiesen. Natürlich hat jeder sein Päckchen zu tragen, aber ich beschrieb ja bereits, warum die finanzielle Ausgangslage bei einem Berufsneueinsteiger anders aussieht als bei jemandem, der seit 20 Jahren im Beruf ist - und da musst du mir doch zustimmen, oder ;) ?
      Entschuldige mal, wie kommst du denn auf diese Aussagen. Die Studenten sind mindestens genauso teuer, meist teurer als Babys. Also zumindest meine Kinder waren bis zur Einschulung komplett vom Kindergeld zu versorgen. Und das ist bei Studenten eindeutig nicht mehr der und da sie aber auch einen Unterhaltsanspruch gegenüber der Eltern haben, ist da meist deutlich mehr zu zahlen. Und dann sind da eben auch dazu noch meist die bisher nicht abgezahlten Häuser, denn nicht jeder schafft es vorher die abzuzahlen (gerade die älteren haben das eher bei den früheren Zinsen nicht geschafft).

      Und warum sollte jeder Schulden haben? Kann ich nicht nachvollziehen, unsere einzigen Schulden ist der Hauskredit, wenn man kein Haus hat, warum sollte man dann also Schulden haben?
    • Lehramtsstudent schrieb:

      Caro07 schrieb:

      Am besten wäre gleich A 13 für alle.
      Dann hätte man aber weder einen finanziellen Anreiz für Neulinge, um den Beruf überhaupt auszuüben, noch für die erfahrenen Grund- und Mittelschullehrer als Belohnung für Treue im Job und eine konstant hohe Arbeitsqualität. Gleiches Gehalt für alle würde letztendlich alle zu Faulheit "motivieren", weil man dann auch nicht bereit wäre, mehr als der Andere zu machen, da man letztendlich eh das gleiche Gehalt erhält. In dem Fall wäre die Motivation deutlich größer, wenn es eine geringe Anzahl an Beförderungs- oder Zusatzzahlungsmöglichkeiten gäbe oder die Entlohnung grundsätzlich leistungsbasiert wäre (Problem: schwierig bei der Kategorisierung).
      Wie kommt das, dass man sich den gegen einen selbst gerichteten Standpunkt des Arbeitgebers zu eigen macht?

      Ich kann mir das nur durch zwei falsche Annahmen erklären:
      1. Von "Wirtschaftswachstum" würden alle profitieren.
      2. Man ist sich siegessicher in der anstehenden Konkurrenz um ganz wenige Beförderungen.

      Aber mal zurück zu "A13 für alle": natürlich wäre das ein Anreiz für Neulinge, um den Beruf überhaupt auszuüben. Genau aus diesem Grund wurde das teilweise auch eingeführt.
    • pepe schrieb:

      Ernst gemeint oder Heuchelei? Die SPD fordert nun als Opposition A13 für alle.
      Die hoffen wohl darauf, dass sie mit den Stimmen der naiven GEW- Lehrerschaft die nächste Wahl wieder gewinnen...

      Morse schrieb:

      Wie kommt das, dass man sich den gegen einen selbst gerichteten Standpunkt des Arbeitgebers zu eigen macht?
      Lehramtsstudent sollte langsam mit dem Studieren aufhören und in der schulischen Realität ankommen. Dann wird er schon merken, was von seinen "Leistungsanreizen" bei der schulischen Basis tatsächlich ankommt... oder er geht gleich ins Kultusministerium, da kann er schön weiterschwafeln und bekommt auch seine Beförderungsstellen, denn in den Ministerien wird ja besonders viel "geleistet", wie jeder Lehrer bestätigen kann...

      Gruß !
      Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

      "In theory there is no difference between theory and practice. In practice there is." (Yogi Berra)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mikael ()

    • Ich glaube langsam, Lehramtsstudent, du vergisst immer wieder, mit wem du hier schreibst. Anders kann ich mir nicht vorstellen, dass du als Student tatsächlich so dreist bist, gestandenen Lehrern mitzuteilen, dass du bei Einstellung natürlich mehr Gehalt verdient hättest als sie. Für den gleichen Job wohlgemerkt. Den eine Vielzahl erfahrener Lehrer mit Sicherheit besser ausführt als eine Vielzahl der gerade neu verbeamteten Referendare. Aber schon klar, dass du A13 willst. Und wenn es alle haben, ist es gleich nicht mehr so schön, wie?


      Das System in Bayern, von Caro erwähnt, mag ein Ansporn sein, kann aber auch viel Missgunst in ein Kollegium bringen. Die Schulleitung schreibt die Beurteilungen. Manchmal ist das nicht ganz objektiv ;-). Am gerechtesten wäre einfach gleiches Gehalt für alle Lehrer. Wenn das nicht möglich ist, gleiches Gehalt für alle Grundschullehrer.
    • Lehramtsstudent schrieb: "...während ich mal davon ausgehe, dass jemand mit Mitte 40 in der Regel in vielerlei Hinsicht "gesettled" ist und sich an sein Verdienstniveau gewöhnt hat."

      Genau. Deshalb werden ja in der Wirtschaft Tarifverträge auch immer nur für Jüngere ausgehandelt - die Alten haben sich schon an die Ungerechtigkeit gewöhnt und harren still aus, bis sie ins Gras beißen! Unfassbar ... Dass jemand ab Mitte 40 auch nicht mehr mit vielen außergewöhnlichen Kosten rechnen muss, ist außerdem hochgradig blauäugig. Autos gehen kaputt, Ehen werden geschieden, Hypotheken für das Haus müssen abbezahlt werden, von persönlichen Schicksalsschlägen wie Erkrankungen ... ganz zu schweigen. Kurz: Leben ist nicht vorausberechenbar, auch nicht für "gesettelte" Greise über 40. Wie man auf die Idee kommen kann, eine offenkundige Lohnungerechtigkeit, die auch rechtlich sicher problematisch ist, noch zu begründen und als Lehrer zu verteidigen, entzieht sich meinem Fassungsvermögen. Und ganz unabhängig davon, ist es aus meiner Sicht völlig egal, ob ein Arbeitgeber einen höheren Finanzbedarf hat als ein anderer - Lohn und Gehalt wird nicht danach gezahlt, ob jemand ein Haus bauen will, sondern nach der Arbeit, die er tut. Für alles andere gibt es z.B. klar geregelte Zuschläge oder etwa Kindergeld.
    • pepe schrieb:

      Von Anfang an Druck machen... Nicht nur die Gewerkschaften, alle!

      WN schrieb:

      Neu ausgebildete Grundschullehrer in Nordrhein-Westfalen sollen künftig mehr Geld verdienen.

      ...
      Grundschullehrer erhalten derzeit A 12. Ihr Anfangsgehalt soll um knapp 600 Euro auf A 13 (4133 Euro) steigen.

      ...

      Das Kabinett habe außerdem beschlossen, auch die Bezahlung der bereits aktiven Grundschullehrer auf den Prüfstand zu stellen. Auch sie sollten «in geeigneter Weise von einer verbesserten Besoldung profitieren».
      Das hört sich nun nicht direkt nach A13 für alle an, oder?


      A 13 kriegen doch eh nicht alle. Das ist eine Schimäre.

      Manche kriegen auch A 14 oder höher (?). Lehrer mit DDR-Ausbildung sollen es teilweise im Osten auch nicht bekommen. Seiteneinsteiger, Quereinsteiger ... was kriegen die eigentlich? Und Vertretungslehrer ohne Lehrerausbildung?

      Und manche kriegen A 13 mit Erfahrungsstufe 1 und andere mit Erfahrungsstufe 5 (bei Neueinstellung) usw.-usw.
      Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

      „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).
    • Lehramtsstudent schrieb:

      Wo ist das Problem, das neu ausgebildete Grundschullehrer mehr Geld bekommen sollen? Klar, die Arbeit ist die gleiche, aber es soll ja durch die zusätzliche Vergütung ein Anreiz für die Berufsausübung geschaffen werden. Ein Lehrer, der den Beruf seit 20 Jahren ausübt, wird den Beruf nicht besser oder schlechter machen, nur weil er jetzt A13 statt A12 bekommt. Für diejenigen, die noch keine Lehrer sind, kann der Sprung von A12 auf A13 Motivation sein, den Job überhaupt ausüben zu wollen - der Hauskredit lässt sich schließlich nicht mit strahlenden Kinderaugen, sondern nur mit Geld abbezahlen. Und wem bringt die Gehaltserhöhung dann langfristig mehr - dem Lehrer, der den Beruf bereits 20 Jahre ausübt, oder dem Neuling?

      Ich glaube sowieso nicht, dass der Lehrermangel am angeblich zu geringen Verdienst liegt. Deutschlands Lehrer verdienen gut.

      Der Lehrermangel liegt eher an Fehlplanungen in den letzten Jahrzehnten (Stellenstreichungen im Schuldienst und in der Lehrerausbildung).

      Der Lehrermangel liegt auch an dem Bild, das von den Medien transportiert wird (Lehrerhasserbuch; Rütli-Schule, Hubschraubereltern, Prozess gegen Musiklehrer Parusel ...). Das mögen sich viele nicht antun!

      Niemand wird nicht Lehrer, weil man da zu wenig verdient !
      Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

      „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).
    • Mara schrieb:

      Natürlich ist das ein Problem! Es führt zu Zwietracht in den Kollegien und vermutlich dazu, dass die bereits arbeitenden LehrerInnen ihr Engagement deutlich zurückfahren, was angesichts der derzeitigen Situation katastrophale Auswirkungen haben könnte, denn momentan leben die Grundschulen vom Engagement der LehrerInnen.

      ...

      Aber sowieso verdienen alle Lehrer im Kollegium unterschiedlich - je nach Erfahrungsstufe.

      Ich habe noch nie gehört, dass jemand gesagt hat, er engagiere sich jetzt weniger, weil der Kollege aufgrund seiner Erfahrungsstufe oder seines Anstellungsverhältnisses (Beamter / Angesteller etc.) mehr oder weniger verdient.

      Es gibt so oder so immer Leute, die sich engagieren und solche, die nur das Nötigste tun. Ganz unabhängig vom Gehalt.
      Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

      „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).
    • sofawolf schrieb:

      A 13 kriegen doch eh nicht alle. Das ist eine Schimäre.

      sofawolf schrieb:

      Niemand wird nicht Lehrer, weil man da zu wenig verdient !

      Lehramtsstudent schrieb:

      Und wem bringt die Gehaltserhöhung dann langfristig mehr - dem Lehrer, der den Beruf bereits 20 Jahre ausübt, oder dem Neuling?
      Wie viel gequirlter Dünnpfiff wird hier wohl noch verbreitet? Hohle Phrasen und blödsinnige Behauptungen... oje. Pardon.
    • Morse schrieb:

      Susannea schrieb:

      DAs was bei uns gerade zu dem meisten Unmut führt ist, dass die Leute, die als Mentoren arbeiten (müssen, weil sie das angeordnet bekommen haben) und nicht mal eine Entlastungsstunde usw. dafür erhalten jemanden ausbilden und dann hinterher weniger als er bekommen. Scheinbar also nicht so qualifiziert wie er sind. Aber qualifiziert genug, um ihn auszubilden.

      Da stimmt doch was nicht!
      Daran merkt man: die Bezahlung hat unmittelbar nichts mit der Qualifikation zu tun.
      Im Kapitalismus regelt sich die Höhe eines Lohns durch Konkurrenz am Arbeitsmarkt. Diskussionen über einen vermeintlich "gerechten" Lohn sind da einfach unangemessen.

      So ist es wohl.
      Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

      „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).
    • pepe schrieb:

      Wie viel gequirlter Dünnpfiff wird hier wohl noch verbreitet? Hohle Phrasen und blödsinnige Behauptungen... oje. Pardon.

      Und was bringt so ein Kommentar für einen "Hinzugewinn"? Außer, dass jetzt jeder weiß, wie sehr du dich gerade über unsere anderen Meinungen ärgerst, weil sie deiner Meinung nicht entsprechen ?! Reagierst du so auch auf abweichende Schülermeinungen? Sicherlich, denn niemand kann ja bekanntlich aus seiner Haut.

      Möchtest du jetzt das Gleiche "zurücklesen"? Überzeugt dich das dann? Ok, kannst du haben.

      Wie viel gequirlter Dünnpfiff wird von dir, @pepe, hier wohl noch verbreitet? Lauter hohle Phrasen von dir und blödsinnige Behauptungen ... oje. Pardon.
      Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

      „Alle Menschen neigen nämlich dazu, eher nach Hinweisen zu suchen, die ihre eigenen Thesen bestätigen, als nach solchen, die ihnen widersprechen“, erklärt Philipp Hübl (Universität Stuttgart).
    • <Mod-Modus >

      Das waren leider zwei "gequirrlte Dünnpfiffe" zu viel. Ich mache mal ein bisschen dicht.

      Wie leider so oft.

      Kl.gr.Frosch

      P. S. : Ich frage mich immer wieder, warum es so schwierig ist sich einfach mal NICHT zu beleidigen. *Kopfschüttel*

      ----

      Wieder offen.
      Free Tibet!!
      ----
      Die meisten meiner Beiträge entstehen auf einer tablet-Tastatur. Da es dort kein haptisches Feedback gibt, schleichen sich schneller Tippfehler ein. Sorry.
    • Eugenia schrieb:

      Genau. Deshalb werden ja in der Wirtschaft Tarifverträge auch immer nur für Jüngere ausgehandelt - die Alten haben sich schon an die Ungerechtigkeit gewöhnt und harren still aus, bis sie ins Gras beißen! Unfassbar ... Dass jemand ab Mitte 40 auch nicht mehr mit vielen außergewöhnlichen Kosten rechnen muss, ist außerdem hochgradig blauäugig. Autos gehen kaputt, Ehen werden geschieden, Hypotheken für das Haus müssen abbezahlt werden, von persönlichen Schicksalsschlägen wie Erkrankungen ... ganz zu schweigen. Kurz: Leben ist nicht vorausberechenbar, auch nicht für "gesettelte" Greise über 40. Wie man auf die Idee kommen kann, eine offenkundige Lohnungerechtigkeit, die auch rechtlich sicher problematisch ist, noch zu begründen und als Lehrer zu verteidigen, entzieht sich meinem Fassungsvermögen. Und ganz unabhängig davon, ist es aus meiner Sicht völlig egal, ob ein Arbeitgeber einen höheren Finanzbedarf hat als ein anderer - Lohn und Gehalt wird nicht danach gezahlt, ob jemand ein Haus bauen will, sondern nach der Arbeit, die er tut. Für alles andere gibt es z.B. klar geregelte Zuschläge oder etwa Kindergeld.
      Wir sind im Gegensatz zu Angestellten in der freien Wirtschaft an unseren Dienstherren gebunden und dürfen nicht streiken. Der Vorschlag von Lehramtsstudent mag zwar assozial sein, ist aber dennoch effizienter als die Besoldung aller anzupassen.
    • Habe leider nicht alle Beiträge lesen können.
      Meine Meinung: junge wie alte Grundschullehrer müssen gleich bezahlt werden, denn die Anstrengung ist die gleiche!

      (Habe heute in der Bahn gehört, wie eine Gymnasiallehramtsanwärterin zu ihrer Begleitung meinte, dass ihrer Meinung nach Grundschullehrer genauso viel verdienen sollten wie Gymnasiallehrer. Das fand ich unheimlich toll und solidarisch!)
    • Pausenbrot schrieb:

      Habe leider nicht alle Beiträge lesen können.
      Meine Meinung: junge wie alte Grundschullehrer müssen gleich bezahlt werden, denn die Anstrengung ist die gleiche!

      (Habe heute in der Bahn gehört, wie eine Gymnasiallehramtsanwärterin zu ihrer Begleitung meinte, dass ihrer Meinung nach Grundschullehrer genauso viel verdienen sollten wie Gymnasiallehrer. Das fand ich unheimlich toll und solidarisch!)
      Lehrer und ihre Gewerkschaften müssen bei der Diskussion um gleichen Lohn/Besoldung nur sehr drauf achten, dass in Zukunft nicht alle wie Grundschullehrer bezahlt werden. Dies traue ich der Politik durchaus zu.
    • Neu

      Landlehrer schrieb:

      Wir sind im Gegensatz zu Angestellten in der freien Wirtschaft an unseren Dienstherren gebunden und dürfen nicht streiken. Der Vorschlag von Lehramtsstudent mag zwar assozial sein, ist aber dennoch effizienter als die Besoldung aller anzupassen.
      Warum nicht gleich komplett ehrenamtlich arbeiten und auf Gehalt verzichten? Das wäre NOCH effizienter für den Arbeitgeber!

      Warum hält man als Arbeiter eine hohe "Effizienz" für eine gute Sache, wenn sie doch nur bedeutet, dass für möglichst wenig Lohn möglichst viel Leistung aus einem herausgepresst wird?