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Nachrichten

  • Neu

    Hallo,

    Ich wurde Mitte April zu einem Auswahlgespräch an einer Hauptschule eingeladen. Das Gespräch lief sehr gut und ich würde der Bezirksregierung vorgeschlagen. Bei diesem Gespräch erklärte mir der Herr von der ZdsL, dass meine im Studium erworbenen Credits ausreichen würden, um OBAS machen zu können.
    Ich habe einen Bachelor (6 Semester und auch innerhalb der Regelstudienzeit fertig geworden) in Germanistik und Geschichte und weise genügend Berufserfahrung nach (10 Jahre). Ich habe fünf Semester im Master studiert (Master of Arts), aber abgebrochen.
    Die Bezirksregierung hat mir nun die Annahmeerklärung zugesandt und mir OBAS verwährt. Auf Nachfrage erklärte mir die Sachbearbeiterin, dass es ihr sehr leid täte, ich hätte wirklich alle Vorraussetzungen erfüllt, doch leider hätte ich ein Studium studiert mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern, da aber eine Regelstudienzeit von sieben Semestern vorgeschrieben sei, könne sie nichts machen und ich könne nun lediglich…
  • Neu

    Hallo Kollegen,

    ich unterrichte in Frankfurt in einer Intensivklasse in der GS. Gibt es ein Unterforum zu DAZ-Unterricht?
    Zu dem spannenden Thema hab ich auch ein Buch geschrieben.
    Unterrichtet hier noch jemand aus Hessen?

    Meine Hobbies sind Hörbücher, Formel 1 und Schlafen.
    LG
    Rainer
  • Neu

    Seit über einer Woche streiken die polnischen Lehrer. Die Bevölkerung zeigt viel Solidarität - die älteren Schüler aber fürchten um ihre Abschlüsse.
    ...
    Der Arbeitskampf startete pünktlich zum Beginn der Prüfungszeit, die im polnischen Schulsystem von enormer Bedeutung ist
    ...
    Je nach Region verdient ein diplomierter Lehrer demnach, inklusive Zulagen, maximal 700 Euro. Mit noch weniger Geld im Monat müssen der Umfrage zufolge Referendare auskommen, die knapp 2.000 Zloty (470 Euro) verdienen
    ...
    "Die Lehrer sind nicht nur wegen ihrer geringen Gehälter, sondern auch wegen der lügenhaften Darstellung ihrer Arbeit in den regierungstreuen Medien verzweifelt. Wir kämpfen nicht nur ums Geld. Wir kämpfen auch um unsere Würde und um das gesellschaftliche Ansehen", sagt Urban. Tatsächlich werden seit Wochen in der regierungsnahen Presse Lehrer als faule und geldgierige "politische Terroristen" dargestellt, die "Kinder zu ihren Geiseln" machten.
    ...
    Senatsmarschall Stanislaw
  • Neu

    Ausgehend von meiner Frage, gibt's irgendwo eine Übersicht über die Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte ( Verlust der Pension bei Entlassung? ) und der anschließenden Anregung von gingergirl, befragen wir doch einfach die Experten, also uns selber!

    Bitte diese Thread nicht durch Diskussionen "anreichern", sondern nur Fakten darstellen. Ich fange einmal am:

    1. Bundesland: Niedersachsen
    2. Lehramt: Gymnasium
    3. Status: Beamter
    4. Eingangsbesoldung: A13, minimal zum Berufseinstieg: 4012€ (Besoldungstabelle 2018, brutto, inkl. Stellenzulage)
    5. Unterrichtsverpflichtung: 23,5 U-Stunden
    6. Wochenarbeitszeit der Beamten: 40 Stunden
    7. Anrechnungsstunden für besondere Funktionen: Werden vom Schulleiter verteilt, z.B. für Fachleitungen oder Sammlungsleitungen
    8. Altersermäßigung: 1 U-Stunde ab 60 Jahren
    9. Regelbeförderung: keine
    10. Weihnachtsgeld: keins (1. und 2.Kind: je 120€, 3. und weiter Kinder: je 400€)
    11. Familienzuschlag: ab 135€ (ohne Kinder)
    12. Kostendämpfungpauschale: keine
    13. Altersteilzeit: Ab 55 Jahren möglich


    Wer Vorschläge…
  • Neu

    Eine Grundschule mit schwieriger Klientel ist überfordert. Einige Kolleginnen sind langzeitkrank, Quereinsteiger und Vertretungskräfte decken Bedarf an Fachunterricht. Sätze, wie der obige oder "ich verdiene hier mein Geld, mir ist es egal, was ihr macht" fallen vor Achtjährigen. Im Treppenhaus wird so geschubst, dass Kinder blaue Flecken davontragen. Ein Kind wird auf dem Klo von Älteren festgehalten und bedroht. Ein anderes kriegt im Unterricht beim Streit eine Schere in den Rücken. Ein Weiteres wird auf dem Hof gewürgt.

    Jaja, schwierige Arbeitsbedingungen, Verständnis und Kollegialität. Ich frage mich nur: haben Kinder auch noch Anrecht auf menschenwürdige Behandlung? Sowohl die Verhaltensgestörten als auch die normal Sozialisierten? Müssen sie "da halt durch", denn die Lehrer machen ja Fortbildungen, der Sozialarbeiter Spiele zum normalen Miteinanderumgehen? Der Lehrermangel ist halt eklatant und die Aufsicht beim Raumwechsel wird eben erst in den Klassen abgedeckt, die am…

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