Probleme Westlehrer im Osten

  • Hallo erstmal,
    ich habe mich jetzt mal in diesem Forum angemeldet, weil ich doch einen Austausch brauche. Ich war 15 Jahre im Westen an einer Schule tätig. Danach wechselte ich aus persönlichen Gründen ^^ nach Sachsen. Über mehrere Umwege in Privatschulen bekam ich vor gut 3 Jahren eine Stelle an einer staatlichen Schule in Sachsen. Das Kollegium hat gemeinsam die Wende durchlebt und ich war die erste "Neue", die in dieses Kollegium kam. Und dann noch aus dem Westen. Ich habe schon große Probleme mit meinen Kollegen und wollte hier einmal fragen, ob es "Leidensgenossen" gibt, die vielleicht auch Erfahrungen haben mit Ostschulen als "Wessi". Meine Erfahrungen sind eher negativ und inzwischen habe ich das Gefühl, dass ich gegen eine meterdicke Wand anrenne zur Zeit.

  • Hallo,


    ohne deine Probleme herunterspielen zu wollen: Ich möchte einfach mal vermuten, dass das Problem nicht so sehr Ost-West ist, sondern eher das "Eindringen" in ein bisher geschlossenes Kollegium.


    Warum?
    Ich war nur wenige Jahre nach der Wende als "Wessi" im Osten an verschiedenen Schulen (so kurz nach der Wende, dass Verkäufer noch auf den ehemaligen recht hohen EVP-Preis bei Waren hinwiesen, um die Qualität anzupreisen...). Auch privat war ich zunächst "inkognito", jedoch war "es" (Wessi/Ossi) regelmäßig Thema, so dass man sich irgendwann auch "outen" musste...
    An den Schulen (und auch im privaten Bereich) war mein "Wessi-Sein" (nach einem kurzem "Was, du?") nicht wirklich ein Problem.
    Wesentlich größere Probleme hatte ich dann, als ich in ein festgefügtes (West-)Kollegium kam, in dem es zehn Jahre lang keine Veränderungen gegeben hatte. Bis ich dort "angekommen" war (und angenommen wurde), dauerte es einige Jahre... (Nur einige Beispiele: Man fragt nach Absprachen/Regelungen etc., und erhält nur Antworten wie "na ja, so wie halt üblich, so wie immer" - heißt, wie eben schon seit 10 Jahren - aber wer hinzukommt, braucht etwas mehr Informationen; Gespräche, die über das dienstlich Notwendige hinausgehen, habe ich zuerst (nach einigen Jahren) mit jüngeren (neu hinzugekommenen) Kollegen / Referendaren führen können; etc.).
    Noch ein Erfahrungswert: Das Kollegium (in dem ich jetzt nach einigen Jahren gut "angekommen" bin) besteht heute zu ca. 2/3 aus "Wessis", 1/3 aus "Ossis" - ein Problem ist das überhaupt nicht. An der einen oder anderen Stelle gibt es mal kleine "Frotzeleien" o.ä., jedoch wirklich nur der gutmütigen Art.


    Wenn ich es richtig verstehe, ist die Situation für dich zur Zeit "sowieso" ziemlich unerträglich (schlimmer werden kann's doch wohl nicht, oder?). Mein (persönliches) Vorgehen in der Situation wäre wahrscheinlich die Flucht nach vorn: Ein direktes/offenes Thematisieren der Probleme / Wahrnehmungen, vielleicht mit dem Personalrat oder mit einigen Personen, die mir persönlich eher sympathisch sind (ist natürlich leicht gesagt, so auf die Entfernung...)

  • Auch hallo,
    danke für Deine schnelle Antwort. Natürlich hast Du recht..lange verschweißte Kollegien sind immer ein Problem. Ich empfinde es allerdings inzwischen als unerträglich, dass ich jeden Tag erleben muss, wie es vor der Wende zugegangen sein muss. Ich stoße hier auf Unterrichtsmethoden, die wirklich noch mehr als irritierend für mich sind. Nur mal einige Beispiele: Vor Unterrichtsbeginn müssen die Kinder hinter ihren Stühlen stehen und in monotonem Ton den Lehrer begrüßen. Die Bücher liegen bereits...sehr wichtig...der Größe nach sortiert...auf den Tischen. Es wird ausschließlich frontal unterrichtet..bis auf einige Stunden "Projekt" oder "Werkstattunterricht"... individuelle Förderung = 0...im Sportunterricht stellen sich die Kinder geteilt nach Geschlecht und der Größe nach auf. Als Krönung müssen alle "ein fröhliches Sport frei" brüllen. Ich mache eher freien Unterricht...mit Plänen, wenig frontal..nach Möglichkeit sehr individualisiert..die Schulleitung akzeptiert das, die Eltern finden es gut, die Kollegen finden das befremdlich...Ein "offenes" Gespräch führte unlängst dazu, dass eine Kollegin jetzt krankgemeldet ist, da sie meint, dass ihre Arbeit, die sie seit 30 Jahren macht, nicht gewertschätzt wird...ich finde das alles ganz gruselig..zumal nur wenige Leute im Westen wissen, was hier wirklich noch abgeht...

  • :D Die Beispiele, die du nennst, sind wirklich nicht "ossi-spezifisch".


    :D...nix für ungut.


    Bei uns stehen die Kinder zu Beginn des Unterrichts auch auf. Das monotone SingSang "Gu-ten Mor-gen, Herr Hawk-eye." habe ich ihnen mittlerweile abgewöhnt. Wir begrüßen uns kurz und knapp.


    "Sport frei" war früher (ok, sehr viel früher), als ich in Hamburg zur Schule ging, ein üblicher Sportgruß.


    Und Freude am Frontalen...das gibts doch wohl landauf landab....


    Und alte Kollegien auch...wobei das nicht die Grundvoraussetzung für Grusel ist ;).


    Du wirst hier im Forum einige Leute antreffen, die im "Osten" unterrichten und ich habe bei diesen nicht das Gefühl, dass deine Beobachtungen zu generalisieren sind.

  • Ich glaube nicht, dass hier "zu generalisierend" verfahren wird und dass es nur um Dinge geht, die mit "dem" Osten nichts zu tun haben. Dass es auch in den neuen Bundesländern tausende von Kollegen gibt, die mit modernen Methoden unterrichten, kann m. E. nicht darüber hinwegtäuschen, dass man hier mit Strukturen und Problemen konfrontiert sein kann (!), die sehr wohl regionenspezifisch sind. Dass es in den östlichen Bundesländern eine Vielzahl von Menschen gibt, die durch den Umbruch von 1989 tief verunsichert und teils persönlich getroffen wurden, lässt sich wohl kaum bestreiten und auch nicht in allgemeinmenschliche Probleme auflösen. Und dass hier Leute der DDR nachtrauern (und sicher gerade im Staatsdienst) und alles "Westliche" kritisch betrachten, ist m. E. Fakt.


    Ich habe auch mal - in etwas anderem Kontext - mit älteren (Ü 50, Ü 60) Ostkollegen zusammengearbeitet, und es war teilweise (!) mehr als befremdlich. Ich erinnere mich an eine Diskussion, die wir im kleinen Kreis mit Marianne Birtler hatten und wo einzelne Kollegen fast mit Schaum vor dem Mund die Stasi verteidigt haben (verharmlosend als "der Verein" bezeichnet) - oder an einen Abend, an dem sie unter Protest aus dem Raum stürmten, als ein Ex-Dissident mit Gitarre sein Schicksal in satirischen Liedern geschildert hat. An Kollegen, die einen ideologischen Singsang gesungen haben, den man als "Wessi" erst einmal gar nicht versteht, weil einem der Jargon - Wörter wie "Demokratie" inklusive - so fremd ist. Usw. Im Alltag - also in der Welt allgemeiner Höflichkeitsformen - war der Umgang okay, aber die Reichweite des Alltags war eben begrenzt.


    Nur ist eine andere Frage, wie man mit diesen Problemen umgeht. Wie alt ist denn das Kollegium? Gibt es keine Aussicht auf Bewegung? Schon ein paar kleine personelle Umbauten können doch vieles verändern. Ansonsten denke ich, dass je nach Verhärtung der Fronten nur Durchhalten hilft. Offenbar gibt es ja eine Reihe wichtiger Leute, die Deine Arbeit schätzen. Im Notfall muss das m. E. erstmal reichen. Abgesehen davon würde ich versuchen, mich im Alltag vorsichtig (!) mit kleinen Gesten anzunähern. Auf keinen Fall würde ich Diskussionen über Ost und West anstoßen.

  • Danke für die interessanten Äußerungen. Mein Kollegium ist im Durchschnitt Mitte 50. Es stellte sich in den letzten Monaten heraus, dass eine Diskussion über neuere Methoden nicht möglich ist. Ein Beispiel: Ich muss dieses Jahr mit einer Kollegin die Einschulungsfeier gestalten. Die Kollegin gab mir dann Texte , die offensichtlich noch aus DDR Zeiten waren:" ich bin froh ein Pionier zu sein"...ich habe dann versucht mit dieser Kollegin eine Einigung zu finden, das heißt neuere, den Zeiten angepasste Formen zu finden. Ich habe die Texte verändert und modernere Lieder vorgeschlagen...sie hat das nicht verstanden...also es bleibt schwierig....solange ich das aushalte, bleibe ich ruhig und bin froh, wenn ich Kinder und Eltern auf meiner Seite habe...danke für eure Kommentare..das ist für mich sehr hilfreich.

  • Danke für die interessanten Äußerungen. Mein Kollegium ist im Durchschnitt Mitte 50. Es stellte sich in den letzten Monaten heraus, dass eine Diskussion über neuere Methoden nicht möglich ist. Ein Beispiel: Ich muss dieses Jahr mit einer Kollegin die Einschulungsfeier gestalten. Die Kollegin gab mir dann Texte , die offensichtlich noch aus DDR Zeiten waren:" ich bin froh ein Pionier zu sein"...ich habe dann versucht mit dieser Kollegin eine Einigung zu finden, das heißt neuere, den Zeiten angepasste Formen zu finden. Ich habe die Texte verändert und modernere Lieder vorgeschlagen...sie hat das nicht verstanden...also es bleibt schwierig....solange ich das aushalte, bleibe ich ruhig und bin froh, wenn ich Kinder und Eltern auf meiner Seite habe...danke für eure Kommentare..das ist für mich sehr hilfreich.



    Das ist natürlich ein anderes Kaliber, das mit den Pionieren - die obigen Beschreibungen waren eher schwammig.



    Andrerseits sterben im Westen die Holocaust-Leugner komischerweise auch nicht aus.



    Aber vielleicht schalten sich hier ja noch "Ostlehrer" mit ein.

  • Hallo zusammen,
    die Geschichte mit den alten Texten zur Einschulungsfeier ist mir wirklich ernsthaft passiert. Natürlich sollte der Satz mit den Pionieren nicht gesagt werden, aber dennoch ist dieser Vorfall symptomatisch für das, was ich so erlebe. Alles ist eigentlich so geblieben, wie es vor der Wende war. Die sozialistischen Begriffe werden eben ausgetauscht. Es hat sich in fast 25 Jahren aber an der Einstellung vieler Lehrer nichts geändert. Der Unterricht ist an vielen Stellen noch sehr geprägt von dem, was die Leute in ihrer Jugend gelernt haben. Nicht das Individuelle zählt, sondern marschieren möglichst im Gleichschritt. Fast alle Unterrichtsinhalte werden kleinschrittig vorgegeben. Man meint, man wäre individuell, wenn zusätzliche Arbeitsblätter gegeben werden. Elternmitarbeit ist eigentlich nicht erwünscht. Oft werden die Eltern von oben herab behandelt. Mir wurde schon häufiger signalisiert, dass meine Westausbildung qualitativ schlechter ist, als die ehemalige Ostausbildung. Es wäre unfair, dass Ostlehrer damals eine Zusatzqualifikation machen müssten, Westlehrer, die in den Osten kämen, aber gleich übernommen würden. Übrigens wurde hier meine Berufstätigkeit im Westen bei der Einstellung bei der Gehaltsgruppeneinstufung nicht berücksichtigt. Ich könnte noch viele Beispiele nennen, doch das soll jetzt erstmal reichen.

  • Ich bin seit einem Jahr als Wessi-Referendarin sozusagen in einem "Ostkollegium" eingesetzt (Zwei weitere Lehrkräfte kommen ursprünglich aus Westdeutschland, sind aber auch ganz neu im Kollegium).
    Mir geht es sehr, sehr gut im Kollegium, treffe auf offene und hilfsbereite Menschen und ich denke, dass wir uns alle bereichern. Ich hatte noch nie eine Schulleitung, wo einfach alle drei (Schulleiterin, stellvertretender Schulleiter, Oberstufenkoordinatorin) äußerst nett und sympathisch sind. Meine beiden Ausbildungslehrerinnen sind wirklich kaum zu toppen - fachlich, menschlich - es stimmt einfach alles. Ich wurde beispielsweise auch gefragt, ob ich nicht auf einer Dienstberatung mal kooperative Methoden vorstellen will. Bei verschiedenen Hospitationen war ich vom Ideenreichtum der Kolleg/innen beeindruckt. So, jetzt höre ich mal auf, aber es ist tatsächlich so. Auch solche Erfahrungen gibt es.
    Und dies schreibe ich, nachdem ich das Referendariat zunächst im Westen begonnen habe und dort mit für mich unhaltbaren Zuständen konfrontiert worden bin, so dass ich nach langen Überlegungen das Bundesland gewechselt habe.
    .

  • Hallo afrinzl, was Du schreibst, gibt mir ja Hoffnung, dass es auch positive Beispiele gibt. Vielleicht sind es bei mir an der Schule wirklich einfach nur sehr unglückliche Umstände. :whistling:

  • Sehrratlos, kannst Du nicht die Schule wechseln? Ich könnte mir auch gut
    vorstellen, dass es eher ein Problem dieses spezifischen Kollegiums ist
    (oder der Region??). Ich habe auch von meinen Refendarskolleg/innen
    oder Schulkolleg/innen nie solche Geschichten gehört. Wenn, dann waren
    es Schwierigkeiten, die an jeder Schule auftauchen können.

  • Also ein Schulwechsel kommt für mich nicht mehr in Frage...das hat viele Gründe, aber der Hauptgrund ist bestimmt, dass ich ja mit Kindern und Eltern sehr gut klarkomme. Die Schulen hier in der Region sind alle ähnlich strukturiert..käme also vom Regen in die Traufe...das ist für mich bestimmt keine Lösung. Es wäre wirklich schön, wenn hier mal ein Lehrer aus dem Osten posten würde. Ein sachlicher Austausch würde bestimmt interessante Aspekte zeigen. Naja..jetzt erstmal Wochenende 8)

  • Hallo Sehrratlos!


    Ich (Wessi) kann das sehr gut nachvollziehen. Ich bin nach dem Referendariat Mitte / Ende der 90er in eine Kleinstadt in Sachsen gegangen, weil man mir dort eine Stelle angeboten hat. Damals stellte mein Heimatbundesland kaum ein, und mit meinen Fächern erst Recht nicht.


    Das Kollegium war gewachsen, manche hatten schon gemeinsam Abitur gemacht, gemeinsam studiert - und wenn jemand in einer anderen Stadt als Dresden, Leipzig oder Jena studiert hatte, dann war der auch schon irgendwie exotisch.
    Und dann komme ich, Ende 20, alleinstehende Frau, des Wegs, frisch aus dem Referendariat, Wessi - und unterrichte Gemeinschaftskunde am Gymnasium ... Das passte einfach nicht in das Weltbild.
    Der Schulleiter: zu DDR-Zeiten hohes Tier in der FDJ, dann passend in die CDU eingetreten ... und der Oberhammer war, dass er meinte, mir das Grundgesetz erklären zu müssen.


    Es gab auch einige wenige offene Kollegen, die ich menschlich zu schätzen gelernt habe. Aber sonst?


    Ich habe viel gearbeitet - als Anfänger ist das natürlich notwendig, aber ich habe mich auch in der Arbeit verkrochen.
    Die Umstellung auf Faktenwissen vermittelnden Frontalunterricht ist mir sehr schwer gefallen. Partnerarbeit und Gruppenarbeit - sowas war dort Fehlanzeige. Das kannte man nicht, das machte man nicht.
    Vielleicht ist aus den Schülerinnen und Schülern auch ohne diese Arbeitsformen etwas geworden.


    Es gab auch das Jammern nach den guten alten Zeiten, in denen alles besser war - gleichzeitig wurde aber von den neuesten Urlaubsplänen (Flugreise nach Bali etc.) geschwärmt.


    Ich habe mich an dieser Schule und dieser sächsischen Kleinstadt nie richtig wohlgefühlt, habe dann nach gut 6 Jahren meine Versetzung durchbekommen, bin jetzt an einer experimentierfreudigen Gesamtschule mit einem offenen Kollegium.
    Das ist jetzt keine Perspektive für dich - aber du bist mit deinen Eindrücken als Westlehrer im Osten nicht allein - wobei ich meine Erfahrungen auch nicht generalisieren möchte. Es sind meine persönlichen Erfahren, und die Diskussion zeigt ja, dass auch andere Erfahrungen möglich sind (z.B. afrinzl).


    Erschreckend finde ich allerdings, dass du diese Situation heute immer noch erlebst - ich bin seit mittlerweile 9 Jahren nicht mehr in Sachsen tätig.
    Laß dich nicht unterkriegen! Du kommst mit den Kindern und Eltern gut klar - wenigstens die honorieren deine Arbeit und wie du sie machst und deine Art!
    LG,
    Peselino

  • Hallo,


    ich als vor einem Jahr in den bösen Westen gezogener Ossi (Sachsen) kann dir berichten, dass es im Osten durchaus auch andere Kollegien gibt... voller engagierter und am pädagogischen Vorankommen interessierter Menschen, die auch neue Lernmethoden ausprobieren, sich am Schulleben beteiligen etc. (zumindest war dies der Eindruck, den ich in meiner kompletten Schulzeit und sämtlichen darauffolgenden Praktika gewonnen habe...aber vielleicht war ja einiges davon auch nur Fassade ?! - so lange bin ich ja noch nicht dabei...) Die von dir beschriebenen Kollegen kann ich mir aber lebhaft vor meinem inneren Auge sehen...und bestätige, dass da auch der eine oder andere mir schon über den Weg gelaufen ist... dann hast du wohl die geballte Ladung abgekriegt 8|


    Bzgl. Individualität/ Gleichschritt denke ich, dass das einfach unterschiedliche Wertvorstellungen sind, mit denen man im Westen bzw. im Osten (auch teilweise heute noch) aufwächst und das sitzt einfach tieeeef. Mich irritiert z.B. die für mich ungewohnte fast überindividuelle Förderung des einzelnen Kindes hier.


    Einen wirklichen Tipp kann ich dir leider nicht geben... Aber gibt es nicht vielleicht EINEN deiner Kollegen, den du als "offen für Neues" klassifizieren könntest? Vielleicht kannst du mit dem ins Gespräch kommen, das wäre ein Anfang :-)

  • Danke pselino und ellah für eure Posts. Auch ich wollte natürlich die Situation nicht generalisieren, doch finde ich es sehr gut, dass hier viele Kollegen von ihren Erfahrungen berichten. Das hilft mir sehr, meine Situation einzuordnen. Nachdem es letzte Woche nach einer eigentlich harmlosen Diskussion zu einer Eskalation gekommen ist, scheint sich doch etwas zu bewegen. Es finden zum ersten Mal vorsichtige Gespräche statt. Ich habe nur bisher die Erfahrung gemacht, dass nach ein paar Wochen alles wieder so war wie vorher. Naja, jetzt sind ja erstmal Ferien und ich bin sehr gespannt, was sich dann weiter tut.Ich werde nach den Erfahrungen der letzten Woche aber noch intensiver den Dialog zu suchen. Vielleicht gelingt es ja doch, Vorbehalte und Vorurteile langsam aufzubrechen. :whistling:

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