Lapbooks im Unterricht

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  • Lapbooks im Unterricht

    Hallo, liebe Foren-Mitgleider!

    Habt ihr schonmal mit Lapbooks gearbeitet? Was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht?

    Wir vom AOL-Verlag haben bisher viel Gutes gehört und sind daher auf der Suche nach einem interessierten Lehrer / einer interessierten Lehrerin, der oder die Zeit und Lust hätte, einen Ratgeber zur Methode der Lapbooks im Grundschulunterricht zu schreiben. Darin sollen alle wichtigen Fragen abgehandelt werden, die dabei so aufkommen: Was sind Lapbooks überhaupt? Wie kann man sie in welchen Klassen einführen (Schritt-für-Schritt-Leifaden)? Wie offen/geschlossen lässt sich die Methode für die Schüler gestalten? Wie lässt es sich bewerten? Und dazu soll es viele Vorlagen geben: Wie werden sie gebastelt und wofür eignen sie sich besonders gut?

    Ich habe selbst nach intensiver Suche lediglich einzelne Vorlagen und Beispiele gefunden, keinen schön strukturierten Praxisratgeber.

    Wer nimmt die Herausforderung an? ;) Ich freue mich über Rückmeldungen - und auch über Erfahrungsberichte, ggf. auch direkt an meine E-Mail-Adresse: S.Hosbach@aol-verlag.de

    Viele Grüße!
  • Das mag daran liegen, dass es (in meinen Augen) totaler Mumpitz ist, ein Buch zu nur einer Präsentationsmöglichkeit zu schreiben. Würde ich nicht kaufen.
    Zudem leben wir im digitalen Zeitalter. Das Internet ist voll mit Beispielen für Lapbooks, Einsatzmöglichkeiten, Bewertungsmöglichkeiten und Elementvorlagen.

    Schreib doch mal eine gewisse Grundschulbloggerin an, die die Bücher raushaut wie am Fließband. Die macht es bestimmt!

    bildungsserver.berlin-brandenb…ndex.php?id=lesen_lapbook
  • @immergut: Danke für den Tipp! Schon vergeblich versucht.
    Ich gebe dir recht, das Internet hat sehr viel zu bieten. Aber es ist eben auch sehr unsortiert, unübersichtlich und nicht fundiert aufbereitet. Und was völlig fehlt, sind gute Erfahrungswerte sowie eine didaktische Anleitung. Was ich mir vorstelle, ist eine "Gebrauchsanwesung", wie man diese Methode, die ja viel von den Schülern abverlangt, gut und sinnvoll einführt mit dem Ziel, dass die Kinder die Themen irgendwann mit dieser Methode weitgehend selbstständig erarbeiten und effektiv & motiviert dabei lernen. Klar, es ist "nur" eine Methode, aber sie bedarf eben auch vergleichsweise viel Material.

    @Schantalle: Reich werden kann man als Autor bei uns nicht, das ist aber vermutlich bei keinem Verlag der Fall. Die Bezahlung ist natürlich abhängig von der Anzahl der verkauften Hefte. Autoren erhalten bei uns 6% des tatsächlichen Erlöses. Also, wenn das ein Renner wird, dann kommen da schon ein paar Euro zusammen. Unsere genauen Konditionen kann ich dir gern geben, schreib mir einfach eine kurze Mail (siehe oben).
  • @immgergut - besagte Bloggerin will nicht ?! ... :?: :whistling:
    Jetzt schreib ich doch mal dazu, obwohl immergut es eigentlich schon ganz gut ausgedrückt hat. Es ist eine von x Präsentationsmethoden. Dazu brauchen wir kein Buch und auch nicht wirklich eine detaillierte Anleitung. Viele Kolleginnen (und Kollegen) kriegen das mit Hilfe des Internets und Büchern (Ohne Arbeitsblatt gehts auch Teil 1 und 2 z.B.) gut hin.
    Sicher gäbe es auch dafür Abnehmer, denn es gibt genug Hamsterer unter Lehrern, aber ...
    Erfahrungswerte wozu? Wie man die Lapbookarbeit einführt? Da gibt es wie für x andere Sachen auch kein Patentrezept, weil es auf die Ziele und die Lerngruppe ankommt. Dieses Buch wäre wie so vieles, was auf dem Markt ist, ...wenig hilfreich.
    Wissen Sie, was unendlich viele Lehrer über diese diversen Anleitungsbücher z.B. zu "Ich übernehme eine 1. klasse", "Zum ersten Mal Klassenlehrer" "Wie baue ich ein Lapbook auf" ... meinen: Liest sich nett, aber ich konnte letztendlich nur sehr wenig verwenden. Das ist so, weil es für unseren Job keine Patentrezepte gibt und das was hier funktioniert, ist dort Asche. Unser Job ist oft Learning by doing und ich mag das sogar (wenn man denn seine Arbeit auch reflektiert). Wer dazu ein Buch für 29,95 kauft ..., verhökert es kurz danach bei diversen online-antiquariaten wieder, aber das ist ja dem Verlag dann egal.
    Übrigens gibt es unter anderem Begriff sowas schon beim Matobe-Verlag ...


    Sinnvoller wäre da vielleicht eine CD-Rom mit Millionen von Vorlagen für Büchlein, Fächer, Taschen usw. in allen möglichen Formen ... Die man aber eigentlich auch schon reichlich im web finden kann. Und dann noch ein paar Vorlagen für mögliche Bewertungsraster.
    Attacke ....
    8) LG cubanita1

    Achte gut auf deinen Körper. Er ist der einzige Ort, in dem du leben kannst.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cubanita1 ()

  • Ich befürchte ja, dass es nicht wenige sind, die solche Ratgeber kaufen, sonst würde besagte Bloggerin ja nicht ein ums andere Buch schreiben ;)

    Ich fände auch mal eine kritische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Lapbook-Komplettlösungen interessant/hilfreich. Einige dieser Lösungen bestehen ja in der Hauptsache darin, Vorlagen (die im schlimmsten Fall sogar schon komplett beschriftet sind) auszuschneiden und aufzukleben. Wo bleibt da die kognitive Leistung des Schülers? Bei einem Lernplakat kleben die Schüler doch auch nicht einfach Texte auf, die die Lehrerin für sie getippt hat, oder?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bingenberger ()

  • Jetzt mal abgesehen von diesem konkreten Beispiel: Gibt es überhaupt irgendein Material von Daniela, das ist deinen Augen Daseinsberechtigung hat? Ich muss das einfach wissen, weil mir dein ideenreise-Bashing auf jeder nur möglichen Plattform so dermaßen auf die Nerven geht.
  • Das hat doch jetzt nichts mit einer best. Person zu tun. Ich habe mir einfach das erstbeste Suchergebnis gegriffen und habe daran deutlich machen wollen, wie die eigtl. gute und anspruchsvolle Methode mitunter umgesetzt wird. Das hat doch nichts mit Bashing zu tun. Oder habe ich sie beschimpft?
  • Da dir seltsamerweise immer nur Beispiele von Daniela einfallen, finde ich, dass man hierbei durchaus von Bashing sprechen kann. Und ich meine, das sagt man dir auch nicht zum ersten Mal.
  • Ich werde aber nicht bei mir rauslöschen worum es ging. Ist ja nun auch nicht das erste Mal, dass du sowas dann nachträglich zurück ziehst.

    Versteh mich richtig: Kritisch zu sein ist richtig und in Ordnung. Sich dabei aber immer wieder nur auf eine Bloggerin zu beziehen und ggf. andere Anbieter unter dem Label "diverse andere" zu parken, ist einfach keine Art. Ich wünschte mir, du würdest das einfach mal VORHER bedenken und nicht hinterher reflektieren.