Berufsunfähigkeit versichern

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    • Berufsunfähigkeit versichern

      Hallo zusammen,

      ich suche eine Dienstunfähigkeitsversicherung (das soll ja das Pendant zur Berufsunfähigkeitsversicherung sein). Ich bin Beamtin auf Probe.
      Gibt es Empfehlungen, Tipps oder Versicherungen, von denen abgeraten wird?

      Dankeschön :)

      LG
      Hanna
    • Lese dir die Versicherungsbedingungen genau durch. Schaue genau darauf, in welchem Fall du überhaupt Anspruch darauf hast. Denn Versicherungen werden im Fall der Anspruchsforderung alle Hebel in Bewegung setzen, einen (vollen) Anspruch zu verhindern.
      Verstehst du die Bedingungen nicht, dann lass es bleiben. Niemals etwas abschließen, was man nicht versteht.

      Da steht alles wichtige:

      berufsunfaehigkeitsversicherung.info/berufsgruppen/beamte

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yummi ()

    • Such dir eine Versicherung die keine eigene ärztliche Einschätzung vornimmt, sondern für die das Urteil des Amtsarztes bindend ist ("echte Dienstunfähigkeitsklausel"). Ansonsten kann es passieren, dass dich der Amtsarzt für dienstunfähig erklärt und der Arzt der Versicherung sagt, dass du berufsfähig seist und du hast jahrelangen Rechtsstreitigkeiten und kein/kaum Einkommen. Und ganz wichtig: Beantworte die Gesundheitsfragen so genau und ausführlich wie möglich. Nichts ist dämlicher als mehrere Jahre einzuzahlen und dann einen leistungsfreien Versicherer zu hinterlassen, weil man irgendeinen Kleinscheiß verschwiegen hat.
      The price of freedom is eternal vigilance. (Leonard H. Courtney)
    • Nimm dir einen guten, unabhängigen Versicherungsmakler, der für dich die beste Versicherung raussucht und all diese Stolperfallen bereits aussondiert.
      Alleine steigt man da doch wenig durch und hat am Ende selten das, was a.) zu einem passt , b.) einen soliden Preis für solide Leistung bietet.
    • Danke,
      hier ist ja auch so ein Versicherungsmakler: Link
      Ich habe den genauso angeschrieben wie den Makler von Yummi, ob sie unanbhängig sind, kann ich ja nicht erkennen.

      LG
      Hanna

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von immergut () aus folgendem Grund: Link ersetzt. Verdacht auf Werbung.

    • Ich hab jetzt durch meine Uni an mehreren Seminaren teilgenommen und bin danach auch zu Besprechungen gegangen mit Versicherungsmaklern. Das Problem ist: ich vertrau denen nicht. Allen dreien nicht. Die können es so gut verkaufen und man denkt: wow..ich bin ja sowas von naiv und hab Null Plan. Der wirds schon wissen. Aber viele tricksen einen so, dass man jedes Jahr noch andre,"bessere" Angebote bekommt.

      Hab jetzt einbisschen mitbekommen von wegen Dienstunfähigkeit, Optionstarif ...

      Meine Frage: wie seid ihr da vorgegangen?
      Es ist alles so komplex...
    • Ich habe keine Dienstunfähigkeitsversicherung (bin nicht versicherbar), kann aber generell die "Fairsicherungsläden", die es in den meisten Städten gibt. Dort wurde ich für alle meine Versicherungen sehr gut beraten, sie haben mir auch Zeit gelassen, und ich habe dann viel im Internet nachrecherchiert, ob die Infos passen, zb. und irgendwo muss man auch vertrauen, denn schliesslich: ich bin ausgebildete Lehrerin und NICHT Versicherungsmaklerin / -spezialistin.

      chili
    • So formuliert klingt es natürlich nicht besonders positiv.
      Ich formuliere es anders: da ich (leider?) viel zu viel Zeit in Online-Foren verbringe und sowohl im Referendar- als auch Lehrerforum schon lange vorm Ref angemeldet war und da ziemlich alles gelesen habe, was ich nicht gebraucht habe UND (hier definitiv: leider) mir ziemlich alles merke, war es mir wichtig, dass die Infos zusammenpassen.
      Aber generell: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, ich will immer mindestens zwei unterschiedliche Quellen haben, wenn ich eine Entscheidung treffe. und ich werde hoffentlich nie erfahren, dass ich die schlechte Entscheidung getroffen habe, weil es dann bedeuten würde, dass ein Ernstfall eingetroffen ist.
    • Ich habe mich vor zwei Jahren auch darum gekümmert und bin zu einem unabhängigen Versicherungsberater gegangen. Makler arbeiten ja doch mit einer überschaubaren Anzahl von Versicherungen zusammen, sodass man nie alle in Frage kommenden Versicherungen in Betracht ziehen kann.
      Die Beratung hätte ich stundenweise bezahlen können. Durch Eintritt in den Verein (ca 130€ pro Jahr, 2 Jahre Mitgliedschaft) habe ich unbegrenzte Beratungszeit erworben, das hat sich für mich schnell gerechnet (deckt dann auch andere Versicherungen ab, wenn gewünscht). Ich bin nicht sicher, ob solche Vereine flächendeckend existieren, aber unabhängige Versicherungsberater findet man schon.
      Meine Wahl kostet zwar jeweils den Jahresbeitrag, ist aus meiner Sicht aber gut investiertes Geld. Gerade zu Beginn während der ersten Berufsjahre, wenn der Arbeitgeber noch nicht für dich aufkommt, gibt eine DU Sicherheit.

      Er hatte ein spezielles Programm, ist sehr auf die von mir genannten Erwartungen und Bedingungen eingegangen und kannte Klauseln, von denen ich noch nie etwas hörte. Als Laie ist es nahezu unmöglich, solche versteckten Formulierungen zu erkennen, die einem sonst ganz gewaltig zum Nachteil ausgelegt werden können.
      Nun bin ich versichert und habe meine Mitgliedschaft (im Verein) wieder gekündigt.

      Eine Kollegin von mir ist diesen Weg auch gegangen, auch bei der selben Versicherung gelandet. Da würde ich dir aber eher eine Beratung empfehlen, vielleicht hast du ganz andere Vorstellungen der Absicherung.

      Viel Erfolg bei der Suche!