Physik-Quereinstieg wagen

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    • Physik-Quereinstieg wagen

      Hallo erstmal,

      ich bin neu hier. Ich bin Physikerin der TU Berlin und bin auf die Idee gekommen, den Quereinstieg in das Lehramt zu machen.

      Warum?
      Ich bin theoretische Physikerin und meine Zukunft liegt im Bereich der IT-Branche, also dauerhaft vor dem PC zu sitzen, wobei mir
      wirklich die zwischenmenschliche Interaktion fehlt. Ich habe auch eine soziale Seite und engagiere mich auch für Soziale Ökonomische
      Kooperativen.
      Ich kenne mittlerweile schon 3 Physiker-Kollegen, die es nicht bereut haben. Ich würde gerne auf dem Gymnasium unterrichten bzw.
      Sek I-II an einer Berufsschule. Das 1. Fach Physik erfülle. Ich habe Mathe-Lehrveranstaltungen für Mathematikerinnen besucht. Sofern
      mir Nichtgleichgewichts-Statistik als mathematisches Fach angerechnet werden würde, käme ich auf 42 SWS von 40 geforderten für
      Sek I-II. Dies werde ich mir vom Prüfungsobmann des mathematischen Instituts bestätigen lassen (man weiß nie).

      Leider weiß ich nicht, wie gut meine Chanchen sind, denn ich habe neben dem Studium gearbeitet und deshalb aus Eigeninteresse
      und Leidenschaft das Physik-Studium absolviert, aber länger gebraucht, 8 Jahre. Ich bin mittlerweile schon 38 Jahre alt.

      Ab September wird die Bewerbungsrunde eröffnet. Dazu hätte ich einige Fragen oder Ratschläge von euch:

      1) Aufgrund meines nicht-geradlinige Lebenslaufes weiß ich nicht, wie groß meine Chanchen sind, für das berufsbegleitende
      Referendariat angenommen zu werden.

      2) Ich habe recht unterschiedliche Erfahrungen gehört, das der Lehrerjob ein äußerste stressiger Job :sauer: sei, sogar die Anfälligkeit
      für Burn-Out in dieser Berufsgruppe besondern hoch ist, wie sind eure Erfahrungen damit? Ich würde aufgrund der Belastung
      am Anfang nur eine 1/2 Stelle und später maximal eine 3/4 Stelle machen.

      3) Mathe und Physik sind bekannterweise nicht gerade die begehrtesten Fächer in der
      Schule und ich könnte mich vorstellen, bei vielen Frust zu erzeugen, Jugendlichen oder Kinder dazu zu zwingen etwas zu
      lernen, worauf sie keinen Bock haben. Erfüllt euch dieser Beruf?

      4) Ich weiß, es gibt Stoßzeiten bei Korrekturen von Klausuren, habe aber auch Horrorgeschichten von Überstunden gehört.
      Wie gelingt euch die Zeiteinteilung? Ist dies vereinbar mit eurem Leben oder anderweitigen Aktivitäten?

      Es sei erwähnt, dass ich die Möglichkeit habe, ab Januar des kommenden Jahres mein PhD in Astrophysik an der University of
      Melbourne, Australien, zu machen, es ist eines der 42 besten Universitäten der Welt. Fokus liegt auf dem SKA Projekt, dem Bau der größten
      Radio-Teleskopen-Anlage der Welt, es wird also wahrscheinlich immer das was zu tun geben. Nur leider gibt es keine dauerhafte
      Stelle und die Vorteile eines Doktors sind auch keine Bereicherung für die Lebensqualität, wenn man verdammt ist, die ganze Zeit
      vor dem PC zu verbringen.

      Ich muss mich diese Woche entscheiden, es fällt mir schwer :( . Auf einen Ratschlag hoffend,

      Vanessa
    • Ich habe damals den Quereinstieg von Seiten der Chemie aus gemacht und muss sagen, ich bereu es auch nicht.
      1) Was den Lebenslauf angeht: Zumindest in Hessen ging es nur darum, die Voraussetzungen zu erfüllen. Es gab dann noch ein Einstellungsgespräch, aber da ging es darum, ob man zumindest ansatzweise was für den Job taugt. Also vermutlich kein Problem.

      2) Lehrer kann sehr stressig sein oder auch nicht. Mathe und Physik sind vom Korrekturaufwand und der Vorbereitung her nicht unbedingt immer pillepalle, aber überschaubar, wenn man sich organisiert. Es hängt vom eigenen Arbeitsethos ab und von der Mentalhygiene. Die denke ich, ist der größere Knackpunkt. Wenn die Arbeit in Haufen kommt, kommt sie halt in Haufen, man arbeitet sie ab und gut ist. Ich empfinde eher die zwischenmenschlichen Aspekte schwierig.
      Wie geht man damit um, dass das Schülerlein sich den Popo aufgerissen hat und dann trotzdem versagt?
      Wie geht man damit um, dass die Abiprüfung verkackt wird?
      Wie geht man damit um, dass jemand wegsackt, der eigentlich gut ist, aber gerade ungeheur viele private Probleme hat?
      Man kann lernen, damit umzugehen, wenn man es noch nicht kann. Manchmal ist DAS nur ein hartes Stück Arbeit. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich eine (super) Supervisionsgruppe habe.
      (Außerdem hängt es auch von der Schule ab, an der man ist. SL kann einem das Leben schwer oder leicht machen.)

      3) Es gibt Mittel und Wege, das Ganze erträglich zu machen. Fürs SuS und mich. Man muss nur die Methoden finden, die für einen selbst funktionieren.
      Manchmal gibt es Kurse/Klassen, wo man das Ende nicht abwarten kann, und manchmal gibt es welche, wo man die nächste Stunde nicht abwarten kann.
      Von Erfüllung zu sprechen, halte ich für kritisch. Ich denke, mit der Eisntellung kann man die Durststrecken nicht überwinden, wenn es mal nicht läuft. Ich bin zufrieden, wenn ich eine angenehme Stunde habe, aber ich bin auch zufrieden, wenn ich gekämpft habe und es tatsächlich an meinem Ziel anzukommen. Manchmal bin ich aber auch zufrieden, wenn eine(r) was mitnimmt, denn manchmal geht einfach nicht mehr.
      Und manchmal bin ich auch einfach nur zufrieden, dass Ferien sind und ich das ganze Gerümpel aus meinem Geist räumen kann.
      Trotzdem bin ich froh über meine Entscheidung, trotz dem ganzen Stress, den es bedeutet hat und noch bedeutet.

      4) Man muss kontinuierlich arbeiten und auch einfach mal fertiges Material nutzen anstatt Ewigkeiten an einem Arbeitsblatt sitzen. Man muss beim Korrigieren einfach mal den Kopf abschalten und nach Schema F nach den passenden Schritten suchen.
      Man muss ne Klausur auch mal nach zwei Wochen zurückgeben, wenn man am Wochenende nicht da war oder 3 Stück in einer Woche hatte.
      Es ist möglich. Erfordert Selbstdisziplin und dass der Perfektionismus manchmal niedergeknüppelt wird.
      Ich habe noch ein Leben abseits der Schule (Volle Stelle). Mein Sozialleben leidet mehr darunter, dass befreundete Kollegen Tag und Nacht korrigieren. ;)


      Radioteleskop klingt natürlich wahnsinnig spannend. Die Frage ist, willst du Sicherheit und einen Sprung ins kalte Wasser? (Ich hatte wenigstens vorher schon Vertretungsstellen)
      Oder Forschung, die dich nicht so sehr auszufüllen scheint? (Habe ich zumindest den Eidnruck gewonnen)

      Aber nur weil du ins Ref gehst, heißt das ja nicht, dass du nie wieder etwas anderes als Lehrer machen darfst.
      Ich hoffe, ich konnte dir was helfen.
      Quiet brain, or I'll stab you with a Q-Tip!
    • Hallo Vanessa,

      vorweg: ich habe den Seiteneinstieg in NRW gemacht, in Berlin ist einiges anders.

      zu 1: Ungeradlinige Lebensläufe sind kein Hindernis. Problematisch könnte höchstens sein, dass Du Berufserfahrung brauchst, die Du nach dem Master erworben hast.

      zu 2: Der Lehrberuf kann stressig sein. Vor allem, wenn man zu hohe Ansprüche erfüllen muss oder möchte. Es sollte aber (vor allem bei Deinen Fächern) möglich sein, den Beruf in Vollzeit auszuüben ohne Abstriche bei der eigenen Gesundheit, dem Niveau des Unterrichts und dem Umgang mit den SuS machen zu müssen.

      zu 3: Das hängt weniger am Fach als daran wie es unterrichtet wird.

      zu 4: s. Punkt 2. Du hast Mathe und Physik...

      Vielleicht können die KuK aus Berlin noch mehr sagen.
    • Hi Vanessa! :gruss:

      chinchi schrieb:

      Ich bin Physikerin der TU Berlin und bin auf die Idee gekommen, den Quereinstieg in das Lehramt zu machen.


      Warum?
      Ich bin theoretische Physikerin und meine Zukunft liegt im Bereich der IT-Branche, also dauerhaft vor dem PC zu sitzen, wobei mir
      wirklich die zwischenmenschliche Interaktion fehlt.
      Kann ich sehr gut verstehen, war in der selben Situation wie du. Habe den Quereinstieg in der Schweiz gemacht, wobei es da anders ist als in D - in der Schweiz ist man systembedingt fast immer "Quereinsteiger", zumindest in der Sek II.

      chinchi schrieb:

      1) Aufgrund meines nicht-geradlinige Lebenslaufes weiß ich nicht, wie groß meine Chanchen sind, für das berufsbegleitende
      Referendariat angenommen zu werden.
      Kenne mich in Berlin nicht aus, aber was man so hört ist man da mit M/Ph sehr begehrt... Unabhängig von Formalien: ich war beim Einstieg auch schon 40 mit "nicht-linearem" Lebenslauf und kann nur positives berichten.

      chinchi schrieb:

      2) Ich habe recht unterschiedliche Erfahrungen gehört, das der Lehrerjob ein äußerste stressiger Job sei, sogar die Anfälligkeit
      für Burn-Out in dieser Berufsgruppe besondern hoch ist, wie sind eure Erfahrungen damit? Ich würde aufgrund der Belastung
      am Anfang nur eine 1/2 Stelle und später maximal eine 3/4 Stelle machen.
      Stressige und unstressige Phasen wechseln sich ab, kann man so pauschal nicht sagen. Burn-Out Anfälligkeit liegt oft in der Persönlichkeit, sehr oft gefährdet sind Menschen, die zu hohe Ansprüche an sich selbst haben und - etwas überspitzt formuliert - bis Nachts um 3 an jedem Komma ihrer Arbeitsblätter feilen. Man muss, gerade wenn man zum Perfektionismus tendiert, wirklich aktiv lernen es irgendwann auch "mal gut sein" zu lassen.

      chinchi schrieb:

      3) Mathe und Physik sind bekannterweise nicht gerade die begehrtesten Fächer in der
      Schule und ich könnte mich vorstellen, bei vielen Frust zu erzeugen, Jugendlichen oder Kinder dazu zu zwingen etwas zu
      lernen, worauf sie keinen Bock haben. Erfüllt euch dieser Beruf?
      Ja! Ich unterrichte nur Mathe und tatsächlich ist das nicht gerade das Lieblingsfach vieler... aber einige ändern ihre Meinung auch und finden Mathe richtig spannend. Muss aber dazu sagen, dass meine Lernenden schon erwachsen sind und eine Berufsausbildung hinter sich haben.

      chinchi schrieb:

      4) Ich weiß, es gibt Stoßzeiten bei Korrekturen von Klausuren, habe aber auch Horrorgeschichten von Überstunden gehört.
      Wie gelingt euch die Zeiteinteilung? Ist dies vereinbar mit eurem Leben oder anderweitigen Aktivitäten?
      Am Anfang ist es schwierig, ganz klar. Man muss erstmal viel Zeit investieren, vor allem in die Vorbereitung der Stunden - das wird aber mit der Zeit und der gewonnenen Erfahrung besser. M/Ph sind verglichen mit Sprachen dankbar was Korrektur angeht, aber manchmal hilft nur an den Schreibtisch sitzen und erst dann wieder aufstehen, wenn die Stapel durch sind...

      Das Beste am Job ist für mich die freie Zeiteinteilung - es muss alles gemacht werden, aber abgesehen von Konferenzen oder Besprechungen kann ich allein entscheiden, wann ich was mache. Tatsächlich habe ich mehr Zeit für andere Aktivitäten als in einen "9 to 5"-Job, aber dafür sitze ich auch mal am Sonntag oder spätabends am Schreibtisch - das macht mir nichts aus, ich kann gut zwischen Job und Privatleben "switchen".
    • chinchi schrieb:

      Es sei erwähnt, dass ich die Möglichkeit habe, ab Januar des kommenden Jahres mein PhD in Astrophysik an der University of
      Melbourne, Australien, zu machen, es ist eines der 42 besten Universitäten der Welt. Fokus liegt auf dem SKA Projekt, dem Bau der größten
      Radio-Teleskopen-Anlage der Welt, es wird also wahrscheinlich immer das was zu tun geben. Nur leider gibt es keine dauerhafte
      Stelle und die Vorteile eines Doktors sind auch keine Bereicherung für die Lebensqualität, wenn man verdammt ist, die ganze Zeit
      vor dem PC zu verbringen.
      Noch als Ergänzung meine persönliche Perspektive. Ich hatte mich seinerzeit für Forschung und Promotion entscheiden und um es kurz zu machen: Wenn ich meine zwei Buchstaben wieder eintauschen könnte gegen die Lebenszeit, die sie mich gekostet haben, dann würde ich den Deal sofort machen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Philio ()

    • Ich möchte zu bedenken geben, dass zwischen dem, was die Theoretiker an meiner Uni können, von Abiturienten erwarten, ihnen zutrauen und abfordern und dem was in der Schule Realität ist, eine gigantische Lücke klafft.
      Setz dich jetzt zu Semesterbeginn mal in eine Übung der Experimentalphysik 1 Vorlesung mit rein. Und bedenke: Das sind schon die, die von sich denken, Physik zu können und die Physik wirklich machen wollen, also vielleicht 2% des Leistungskurses oder 0,1% aller Schülerinnen und Schüler. Der Rest hat noch viel gravierendere Probleme.
      Das ganze (theoretische) Fachwissen von der Uni ist schön und gut, gibt Sicherheit (haha, ich kann dir immer ne Frage stellen, die du nicht beantworten kannst!) hilt dir ansonsten aber nicht. Bitte besuche die Fachdidaktik-Veranstaltungen deiner Uni. Da ist zumeist wenigstens ein bisschen Schulbezug. Auch und speziell in Mathe!
      Du greifst in Physik meistens der Mathematik vor. Es ist also wichtig, dass du den SuS Bruchrechnung fundiert erklären kannst oder quadratische Funktionen oder so. Weil bis das in Mathe endlich mal (ausreichend fundiert und abrufbar) vermittelt wurde, haben sie v=s/t oder die gleichmäßig beschleunigte Bewegung in Physik schon lange.

      Versteh mich nicht falsch, aber ein Physik-Theoretiker in der Schule klingt für mich erstmal nach dem absoluten Horror. Wie sieht es beispielsweise auch mit deinem Experimentiergeschick aus? Und wie haben dir damals die Experimentalphysik-Vorlesungen und die zugehörigen Praktika gefallen? Ich mein, es muss ja nen Grund haben, dass du in die Theorie gegangen bist...
    • Erstmal danke für die Antwort,

      Ich kenne mindestens 2 Theoretiker, die als Quereinsteiger arbeiten und sehr gut mit den Schülern zusammenarbeiten. Wenn man natürlich selbst nie Theoretische Physik an der Uni Vollzeit
      studierte,dann hat man Vorurteile und es klingt erstmal komisch.

      Ich bin zur Theorie gegangen, nicht weil ich unfähig für Experimentalphysik bin, sondern weil ich die Herleitungen und den Hintergrund verstehen wollte
      als einfach auswendig zu lernen. Ich bin ein Mensch, für den Verständnis an erster Stelle steht, vor allem, wie man am besten Dinge versteht. Das Schülerversuche
      dazu gehören, ist selbstverständlich. Daher werde ich mich auch in nächster Zukunft mit meinen Kollegen treffen, die schon an der Schule arbeiten und
      die wichtigsten Versuche sowie Aufbau besprechen.

      Der Fokus meiner Frage war ja, wie man selbst mit dem Zeitmanagement zurecht kommt und ob der Beruf einen erfüllt, da ich teilweise viele
      Horrorgeschichten hörte, was den Stresspegel und die Burn-out Anfälligkeit anbelangt.

      Ich liege vor einer wichtigen Entscheidung und wollte einfach die Erfahrung anderer hören,

      beste Grüße,

      Vanessa
    • MSS schrieb:




      2) Lehrer kann sehr stressig sein oder auch nicht. Mathe und Physik sind vom Korrekturaufwand und der Vorbereitung her nicht unbedingt immer pillepalle, aber überschaubar, wenn man sich organisiert. Es hängt vom eigenen Arbeitsethos ab und von der Mentalhygiene. Die denke ich, ist der größere Knackpunkt. Wenn die Arbeit in Haufen kommt, kommt sie halt in Haufen, man arbeitet sie ab und gut ist. Ich empfinde eher die zwischenmenschlichen Aspekte schwierig.
      Wie geht man damit um, dass das Schülerlein sich den Popo aufgerissen hat und dann trotzdem versagt?
      Wie geht man damit um, dass die Abiprüfung verkackt wird?
      Wie geht man damit um, dass jemand wegsackt, der eigentlich gut ist, aber gerade ungeheur viele private Probleme hat?
      Man kann lernen, damit umzugehen, wenn man es noch nicht kann. Manchmal ist DAS nur ein hartes Stück Arbeit. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich eine (super) Supervisionsgruppe habe.
      (Außerdem hängt es auch von der Schule ab, an der man ist. SL kann einem das Leben schwer oder leicht machen.)
      Genau das sind die Knackpunkte auch für mich, wie ich damit selber umgehe. Sicherlich kommt es deutlich darauf an, an welcher Schule man arbeitet und wie das Kollegium ist.
      Ich habe schon an einer Grundschule, Gymnasium mit Physik-Leistungskurs und an einer Brennpunktschule. An der Brennpunkt-Schule wurde der Unterricht einfach straff durchgezogen,
      nur die Hälfte der Schüler kam mit, die andere Hälfte war laut und machte was anderes, weil sie nicht mitkamen. Die Frau unterrichtet seit über 10 Jahren Mathe und musste die meiste
      Zeit schreien. Das wäre für mich ein unbefriedigendes Gefühl, solche Situationen wären für mich der Horror, einfach alles Straff durchziehen, ohne Rücksicht darauf, wie viele Schüler mitkommen.

      Vielleicht gehe ich viel zu utopisch an die Sache heran, dass es mich erfüllt, wenn andere Schülerinnen den Stoff verstehen anstelle ihnen etwas aufzubürden, worunter sie leiden,

      Gruß Vanessa
    • Mich freut es doch auch, wenn ich den Schülern was ins Hirn geschoben bekomme, das da eigentlich erst mal keinen Weg rein gefunden hätte. So wollte ich das nicht sagen! Aber an diesem Punkt sein Erfolgsgefühl festzumachen ist problematisch. Manchmal klappt es einfach nicht, egal, welche Kunststückchen man vollbringt, und dann kann man sehr schnell an sich selbst zweifeln, wenn man sich nicht bewusst macht: Bei anderen hat man es auch hinbekommen, selbst wenn ein Kollege hier vielleicht im Gegensatz zu einem Selbst Erfolg hätte: Manchmal geht es einfach nicht unter diesen Umständen, die vorliegen. Punkt.
      Quiet brain, or I'll stab you with a Q-Tip!
    • Zunächst mal: Ich bin auch nur aus NRW, die speziellen Dinge von Berlin kann ich dir leider nicht sagen. Du scheinst aber schon richtig informiert zu sein. Ich war Elektronikingenieur und habe 2013 den Seiteneinstieg in NRW gemacht und bin seit 2015 verbeamtet.

      chinchi schrieb:

      1) Aufgrund meines nicht-geradlinige Lebenslaufes weiß ich nicht, wie groß meine Chanchen sind, für das berufsbegleitende
      Würde in NRW bei deiner Fachkombi keine Sau interessieren, solange du im Vorstellungsgespräch als geeignet empfunden wirst. Die Fächer sind bei uns am BK absolute Mangelware und Physik wird bei uns ausschließlich von Seiteneinsteigern unterrichtet. Das Mathekollegium besteht inzwischen zu mehr als 50% auch aus Seiteineinsteigern - und eine Handvoll Lehrer, die einen Zertifikatskurs Mathe belegt haben und damit im FHR-Bereich unterrichten können. Trotzdem können wir nur mit höchster Mühe den Stundenbedarf decken.

      In der letzten Vorstellungsrunde wurde eine Mathestelle nicht besetzt, weil der Kollege sich im Vorstellungsgespräch als ungeeignet erwiesen hat. In NRW gehen die Gespräche nicht in die Richtung Vergangenheit (Warum man z.B. so lange studiert hat), sondern wie man sich das Unterrichten an sich vorstellt. In Berlin hab ich sogar von einer Art Viehmarkt für Lehrer gelesen :) (Große Runde der Schulleiter, alle Seiteneinsteiger werden angeschaut und dann ausgewählt).

      chinchi schrieb:

      2) Ich habe recht unterschiedliche Erfahrungen gehört, das der Lehrerjob ein äußerste stressiger Job sei, sogar die Anfälligkeit
      für Burn-Out in dieser Berufsgruppe besondern hoch ist, wie sind eure Erfahrungen damit? Ich würde aufgrund der Belastung
      am Anfang nur eine 1/2 Stelle und später maximal eine 3/4 Stelle machen.
      Kommt drauf an. Im Ref ists stessig - ob man das so massiv reduzieren kann, weiß ich nicht. Danach ist es nur so stressig, wie man es sich selbst macht. Aber weder Mathe noch Physik sind meiner Meinung nach intensive Vorbereitungs/Nachbereitungsfächer, sobald man einmal alles gemacht hat. Die Korrekturzeiten für Klausuren in meinen Fächern sind extrem kurz - ich schaffe einen Klassensatz im Regelfall innerhalb von einem Nachmittag. Unterrichtsvorbereitung ist verschwindend gering, da der Anteil der aktuellen Themen eher gering ist (im Vergleich z.B. zu Gesellschafswissenschaften). Wenn ich nur eine 1/2 Stelle hätte, würde ich vermutlich an Langeweile sterben. Ich würde mir das an deiner Stelle erstmal gut anschauen und dann überlegen. Kollegen aus dem Sprachenbereich laufen eher am Krückstock. Eine Kollegin hat dieses Jahr 140 Klausuren in Deutsch - alles Oberstufe. Zeitdauer pro Klausurkorrektur ca. 30-60 Minuten.

      chinchi schrieb:

      3) Mathe und Physik sind bekannterweise nicht gerade die begehrtesten Fächer in der
      Schule und ich könnte mich vorstellen, bei vielen Frust zu erzeugen, Jugendlichen oder Kinder dazu zu zwingen etwas zu
      lernen, worauf sie keinen Bock haben. Erfüllt euch dieser Beruf?
      Gerade am Berufskolleg ist Mathe tatsächlich bei vielen unbeliebt. Ich bin der Meinung, dass die abgebenden Schulen und die Gesellschaft einen großen Teil dazu beitragen. Schlecht in Mathe sein ist gesellschaftlich mehr als akzeptiert. Wenn man sich darauf einstellt, kann man aber viel bewegen. Ob für Schüler mit dem Ziel Fachhochschulreife im Bereich Gesundheit und Soziales die Integralrechnung jemals Relevanz entwickelt, wage ich zu bezweifeln. Wenn du allerdings interessanten Unterricht machst und die Schüler ernst in ihren Problemen nimmst, klappt es meiner Erfahrung nach sehr gut. Ich biete meinen Schülern z.B. immer das reine Auswendiglernen von Schemata an, um die Klausuren zu bestehen. Wer das macht, bekommt niemals eine fünf. Schüler, die Interesse an Mathe haben (oder entwickeln, dass kommt gar nicht so selten vor), biete ich natürlich auch das entsprechende Wissen an. Es ist an nem Gymnasium vielleicht einfacher - da wissen die meisten SChüler noch nicht, was sie später machen wollen und brauchen dann Mathe, um sich die Chancen offen zu halten. Schüler im BK, die nach ihrem Schulabschluss Physiotherapeut werden wollen, bekommst du damit natürlich nicht überzeugt.

      Trotz - oder gerade wegen - dieser Schwierigkeiten erfüllt mich der Job sehr. In einem aktuellen Jahrgang haben 10/25 Schülern in Mathe eine fünf bekommen. Trotzdem gibt es keinen Stress, keine Diskussionen oder böses Blut - die Schüler akzeptieren ihre eigene Unfähigkeit - vielleicht weil ich sie ernst nehme.

      chinchi schrieb:

      4) Ich weiß, es gibt Stoßzeiten bei Korrekturen von Klausuren, habe aber auch Horrorgeschichten von Überstunden gehört.
      Wie gelingt euch die Zeiteinteilung? Ist dies vereinbar mit eurem Leben oder anderweitigen Aktivitäten?
      Jo, gibt es. Überstunden auch. Zeiteinteilung würde mir super gelingen, wenn ich nicht so leicht abzulenken wäre. Ich hab Familie, wenn ich gegen frühem Nachmittag nach Hause komme, mach ich kurz Pause, hole meine Tochter aus der Kita ab und beschäftige mich dann bis abends mit ihr. Meistens nehme ich mir den gesamten Sonntag Zeit, um die Dinge für die Woche vorzubereiten. Ich habe im Moment einen neuen LK in einem Fach, dass ich noch nicht unterrichtet habe - da geht recht viel Zeit drauf. Ansonsten lässt sich der meiste Kram abends erledigen - halbe Stunde bis maximal eine Stunde. Durch die hohe freie Zeiteinteilung ist der Beruf (mit der Fachkombination) perfekt mit dem Leben und den meisten Aktivitäten vereinbar. Das ich meine Tochter viel mehr sehe als bei einem 9-17 Uhr Job, ist mir viel wert.

      Überstunden gibt es vor allem zu Abiturzeiten - bei Klausuren achte ich inzwischen dadrauf, dass ich die Termine ausreichend verteile, damit ich nicht 100 Stück an einem Wochenende habe. Auch das ist problemlos möglich.

      Viel Erfolg
    • Vielen Dank für eure Antworten,

      das hat mich doch bestärkt, das Referendariat zu machen und zu unterrichten.
      Ich hoffe, ich werde für Februar genommen. Wenn das passiert, melde ich mich
      noch mal,

      vielen Dank,

      Vanessa ;)
    • Hallo,

      noch mals vielen Dank für die Antworten, wie lange arbeitet ihr eigentlich schon als Lehrer?

      Mich würde auch die Erfahrung aus Schulen in Berlin interessieren,

      beste Grüße aus dem Sommerloch,

      Vanessa
    • chinchi schrieb:

      2) Ich habe recht unterschiedliche Erfahrungen gehört, das der Lehrerjob ein äußerste stressiger Job :sauer: sei, sogar die Anfälligkeitfür Burn-Out in dieser Berufsgruppe besondern hoch ist, wie sind eure Erfahrungen damit? Ich würde aufgrund der Belastung
      am Anfang nur eine 1/2 Stelle und später maximal eine 3/4 Stelle machen.
      Das hängt meiner Beobachtung nach nicht mit der Stundenzahl zusammen. In meinem Kollegenkreis traf es bisher die Perfektionisten, Kollegen mit hohen Ansprüchen, aber tendenziell ineffektivem Vorgehen und die völlig Unfähigen.

      chinchi schrieb:

      3) Mathe und Physik sind bekannterweise nicht gerade die begehrtesten Fächer in der
      Schule und ich könnte mich vorstellen, bei vielen Frust zu erzeugen, Jugendlichen oder Kinder dazu zu zwingen etwas zu
      lernen, worauf sie keinen Bock haben. Erfüllt euch dieser Beruf?
      Ja, mich erfüllt der Job. Mathe mag zwar bei einigen Schülern unbeliebt sein, aber oft liegt das nur an fehlenden Erfolgserlebnissen. Die kann man gezielt schaffen. Grundsätzlich hat Mathe eine recht hohe Legitimation bei den Schülern, selbst wenn in der Gesellschaft mit Mathe-Nietentum kokettiert wird. O_o.
      Physik machen meine Schüler auch sehr gerne. Experimente und ein phänomenologischer Grundzugang sind da sehr hilfreich. Physik als unverständliche Mathevorlesung geht eigentlich immer daneben. ;)

      chinchi schrieb:

      4) Ich weiß, es gibt Stoßzeiten bei Korrekturen von Klausuren, habe aber auch Horrorgeschichten von Überstunden gehört.
      Wie gelingt euch die Zeiteinteilung? Ist dies vereinbar mit eurem Leben oder anderweitigen Aktivitäten?
      Ja, das geht. Du musst eine gute Zeiteinteilung haben und dein Material effektiv erstellen, einsetzen, abwandeln und wiederverwerten. Klausuren kann man geschickt und korrekturfreundlich stellen oder eben so, dass es ein Korrekturalbtraum wird. ;)

      chinchi schrieb:

      Es sei erwähnt, dass ich die Möglichkeit habe, ab Januar des kommenden Jahres mein PhD in Astrophysik an der University of
      Melbourne, Australien, zu machen, es ist eines der 42 besten Universitäten der Welt. Fokus liegt auf dem SKA Projekt, dem Bau der größten
      Radio-Teleskopen-Anlage der Welt, es wird also wahrscheinlich immer das was zu tun geben. Nur leider gibt es keine dauerhafte
      Stelle und die Vorteile eines Doktors sind auch keine Bereicherung für die Lebensqualität, wenn man verdammt ist, die ganze Zeit
      vor dem PC zu verbringen.

      Ich habe am Ende meines Studiums eine ähnlich Entscheidung fällen müssen und den Weg in die Schule nicht bereut.
      Ich empfehle aber dringend vorher ein Praktikum an einer Schule zu machen. Damit meine ich jetzt nicht so ein "7 Tage je 2 Stunden Zuguck"-Praktikum, sondern eines wo du den ganzen Schultag hospitierst und ab der zweiten Woche auch mehrere Stunden selbst unterrichtest. Dadurch hast du einen kleinen und natürlich unvollständigen Einblick in die Belastung eines Schultages und vor allem einen ersten Eindruck, wie die Unterrichtssituation für dich als Lehrer ist. Man kann da zwar viel erlernen, aber eine geeignete Persönlichkeit und dass man sich in der Unterrichtssituation wohl fühlt, erleichtert das ganze enorm.

      Was dir allerdings klar sein sollte:
      Du wirst als Physik- und Mathelehrer nie wieder im Vergleich zur Fachwissenschaft annähernd fachlich anspruchsvolle Dinge machen. Du wirst immer nur Grundlagen unterrichten. Jegliche mathematische Behandlung physikalischer Themen liegt deutlich unter der in Experimentalphysikveranstaltungen. Du verlierst also das, was an der theoretischen Physik Spaß macht.
      Du musst stattdessen komplexe Zusammenhänge gut verständlich und oft auch spontan didaktisch reduzieren können, ohne dass deine Erklärung dabei falsch wird.

      Du musst ein guter Experimentator sein, wenn du effektiv arbeiten und vorbereiten willst.
      Beispiel:
      Widerstandsbestimmung von unterschiedlichen Drähten.
      Kannst du für dich selbst alles theoretisch auf verschiedenen Niveaus ausrechnen, der fachliche Aspekt sitzt also bei dir als Lehrer.
      Dann holst du die gammeligen 30 Jahre alten Isolatoren und die 10 Jahre alten Bananenstecker heraus und darfst nicht erst lange nachdenken müssen, ob die korrosionsbedingten Kontaktwiederstände für dein Experiment relevant sind. Du solltest auch die gängigen Drähte im Zweifel ohne Etikett (Ist das jetzt Konstantan oder Eisen? 0,5mm oder 0,2mm oder 0,1mm? Draht auf falsch beschrifteter Spule?) erkennen und so Sachen. Wie kann ich ein Schülerexperiment spontan sicher und nutzbringend abwandeln, wenn eine passende Fragestellung bei den Schülern aufkommt.
      Du musst deine Sammlung und die typischen Fehlerquellen der Schulexperimente kennen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kodi ()

    • kodi schrieb:

      Du musst ein guter Experimentator sein, wenn du effektiv arbeiten und vorbereiten willst.
      Beispiel:
      Widerstandsbestimmung von unterschiedlichen Drähten.
      Kannst du für dich selbst alles theoretisch auf verschiedenen Niveaus ausrechnen, der fachliche Aspekt sitzt also bei dir als Lehrer.
      Dann holst du die gammeligen 30 Jahre alten Isolatoren und die 10 Jahre alten Bananenstecker heraus und darfst nicht erst lange nachdenken müssen, ob die korrosionsbedingten Kontaktwiederstände für dein Experiment relevant sind. Du solltest auch die gängigen Drähte im Zweifel ohne Etikett (Ist das jetzt Konstantan oder Eisen? 0,5mm oder 0,2mm oder 0,1mm? Draht auf falsch beschrifteter Spule?) erkennen und so Sachen. Wie kann ich ein Schülerexperiment spontan sicher und nutzbringend abwandeln, wenn eine passende Fragestellung bei den Schülern aufkommt.
      Du musst deine Sammlung und die typischen Fehlerquellen der Schulexperimente kennen.
      Hallo,

      also, danke für die Antwort, das mit den Experimenten ist natürlich länger her und würde wahrscheinlich nach dem didaktischen eine große Herausforderung. Ich habe aber Kollegen, die auch Physik-Lehrer sind, da einen Monat das üben, um Routine zu bekommen.

      Manchmal zweifle ich noch, weil ich denke, es ist ein 10 Std. Tag, wenn man bedenkt, dass man noch Briefe an Eltern schreiben muss, Unterricht vorbereiten, obwohl man schon von 8-14 in der Schule war... wenn ich das hochrechnete käme ich auf so 9-10 Std.. Habt ihr überhaupt Pausen, die ihr nutzen könnt,

      ach, ich mache das Praktikum, dann werde ich sehen,

      Gruß Vanessa
    • Ich bin gerade sehr froh, dass wir mittlerweile die idiotensicheren, überteuerten phywe-Systeme haben, die man nur noch eben zusammenstecken muss und dann passt es. Das komplizierteste ist das Fadenstrahlrohr (ich hasse Kabelsalat), wenn man den Franck-Hertz-Versuch rausrechnet, den auch die alten Hasen nicht mehr ans laufen kriegen. (Das sehe ich als persönliche Legitimation, mir den Neuen von Phywe mit Neon statt Quecksilber zu schnappen. ;) )

      Die Aufbauversuche kann man sich auch sehr gut mit den Kollegen teilen, dann fragt man einfach mal und lässt es sich zeigen, dann bleibt das ganze stehen, so lange man es braucht, dann nach einem Jahr lässt man es sich nochmal zeigen und baut dafür schon mal einen auf, an den man sich noch erinnern kann. NaWi-Kollegen habe ich tendenziell als entspannt und hilfsbereit kennengelernt. (Eine einzige unrühmliche Ausnahme. Kollegen anderer Fachbereiche sind bei mir an der Schule zumindest überwiegend gut drauf, aber da fehlen mir die Vergleichsmöglichkeiten.)

      Briefe an die Eltern schreiben, jein. Manche Sachen klärt man lieber im Telefonat (da kann man lautlose Sachen für den Haushalt nebenher machen), für Formbriefe gibt es oft vorgefasste Schulvorlagen. Wenn nicht, könnte man es mal anregen.
      Unterrichtsvorbereitung kommt mit der Routine, da ist die erste Zeit hart, aber da gibt es sowas namens Schulbücher. Die sind oft auch gar nicht so schlecht. Wenn ich keine Zeit/Energie für Arbeitsblätter/Lehrervortrag/Methoden habe, ist das Schulbuch mein bester Freund.
      Quiet brain, or I'll stab you with a Q-Tip!
    • Vielen Dank für die zahlreichen Antwort, eines würde ich aber gerne noch wissen:

      Wie geht ihr mit Konfliktsituationen um? Wurdet ihr persönlich angegriffen oder habt ihr Cyber-mobbing
      erfahren?

      Gruß Vaness
    • Hab dir schon per pm geantwortet, deswegen hier nur die Kurzfassung:
      Nein, GSD nicht. Disziplinprobleme mit blöden "Anmachen", aber nichts, was ich als so schwerwiegend einstufen würde.
      Quiet brain, or I'll stab you with a Q-Tip!
    • Hallo,

      ich meinte eher Gewalt von Schülern. Ich habe jetzt die Möglichkeit an einer Grundschule mit zuarbeiten, erstmal Vertretung.
      Ich denke, GS Lehrer haben den gleichen Stress, ich denk es ist völlig egal, wo man unterrichtet nur was man gerne unterrichten
      würde, das ist das was zählt?

      Danke für die Antworten,

      Gruß Vanessa