Aus der Kirche austreten um die Kirchensteuer zu sparen - lohnt sich das am Ende?

  • Hallo zusammen,


    ich überlege, aus der Kirche auszutreten. Ich bin nicht religiös und gehe nicht in die Kirche und möchte einfach nicht mehr Monat für Monat die Kirchensteuer zahlen.
    Jetzt wurde mir gesagt, dass das keinen Sinn macht, da man am Ende ja ein höheres Einkommen versteuern muss (da das ja durch den Wegfall der Kirchensteuer höher sein wird) und der erhoffte Spareffekt nicht eintritt. Hat das schon einmal jemand durchgerechnet? Daran scheitert es dann bei mir ;)


    Viele Grüße und danke!
    cassi

  • Hallo,


    die Kirchensteuer macht ja je nach Bundesland 8-9% der zu zahlenden Lohnsteuer aus. Mir ist nicht bekannt, dass man für die Steuererklärung etwas so anrechnen lassen könnte, dass man es zu 100% zurück bekommt oder sogar am Ende noch mehr Geld zur Verfügung hat.


    Angenommen, die Kirchensteuer liegt bei ca. 80 Euro im Monat, also ca. 960 Euro im Jahr. Dann müsste man ja bei der Steuererklärung allein durch die Geltendmachung der Kirchensteuer 960 Euro zurück bekommen können.


    Meine Rechnung ist also, es gibt auf jeden Fall einen Spareffekt, wenn man aus der Kirche austritt. Man wird vermutlich ein paar Euro bei der Steuererklärung zurückerstattet bekommen können, so dass man nicht wirklich die oben angenommenen 960 Euro einspart, aber es werden ein paar Hundert Euro Einsparung im Jahr bleiben.




    Sehr sehr theoretische Ermittlung der Einsparung (Eine genaue Rechnung ist mir nicht möglich, ich will nur das Prinzip beschreiben, wie eine Steueranrechnung aussehen kann):


    Angenommen, man verdient 50.000 Euro Brutto im Jahr und zahlt ca. 25% Steuern. So würde man 12.500 Euro steuern zahlen und 37.500 Euro Netto verdienen.
    Bei Geltendmachung der Kirchensteuer in Höhe von 960 Euro könnte man den Bruttoverdienst auf 49.040 Euro drücken. Möglicherweise rutscht man nun in der Steuerklasse etwas nach unten und zahlt jetzt nicht mehr 25%, sondern 24,5% steuern (sehr optimistisch angesetzt).
    Nun würde man auf 49040 Euro 12.015 Euro an Steuern zahlen müssen.


    Da man aber bereits 12.500 Euro gezahlt hat, würde man jetzt 485 Euro zurück bekommen (12.500 - 12.015).
    Von den Anfangs 960 Euro gezahlten Kirchensteuern würde man in diesem Fall also 485 Euro zurück bekommen, ein Minusgeschäft.

  • Ich finde es erbärmlich, aus der Kirche auszutreten, um Steuern zu sparen. Irgendwann bist du ja auch mal "eingetreten", z.B. als Jugendlicher mit einer Konfirmation. Wenn du austrittst, dann solltest du auch kein Anrecht mehr auf kirchliche Beistand haben und jedes Mal, wenn du eine Kirche besuchst, ein Eintrittsgeld zahlen. Und am Ende auch keine christliche Beerdigung auf einem christlichen Friedhof erhalten. Oder gar noch auf die Idee kommen, kirchlich mit einem Pfarrer heiraten zu wollen.


    Ebenso finde ich es erbärmlich, wenn Kollegen nicht in den Gewerkschaften sind und denken: "Warum soll ich Gewerkschaftsbeitrag zahlen? Die Gewerkschaftler machen dass alles schon und bekomme auch so meine tarifliche Gehaltserhöhung!"


    P.S. Und ja, die Kirchensteuer der vergangenen Jahre musst du in der Steuererklärung angeben.

  • Hmm ich glaube, wir haben uns Missverstanden (oder ich habe einen Denkfehler).



    Angenommen ich bleibe bei StrKucks Beispiel...


    Man verdient 50.000 Euro Brutto im Jahr und zahlt ca. 25% Steuern. So würde man 12.500 Euro steuern zahlen und 37.500 Euro Netto verdienen.
    Man zahlt aber das Jahr über keine Kirchensteuer und hat so ja weniger Abzug am Gehalt und so mehr Bruttogehalt. Dann würde man ja auf mehr Gehalt Steuern zahlen müssen und hätte höhere Abzüge, sodass man auch gleich die Kirchensteuer zahlen kann, weil es sich nicht viel gibt. Das wurde mir so erklärt, aber da ich in Steuersachen nicht wirklich fit bin, bin ich mir nicht sicher, ob das Sinn macht....

  • Ich finde es erbärmlich, aus der Kirche auszutreten, um Steuern zu sparen. Irgendwann bist du ja auch mal "eingetreten", z.B. als Jugendlicher mit einer Konfirmation. Wenn du austrittst, dann solltest du auch kein Anrecht mehr auf kirchliche Beistand haben und jedes Mal, wenn du eine Kirche besuchst, ein Eintrittsgeld zahlen. Und am Ende auch keine christliche Beerdigung auf einem christlichen Friedhof erhalten. Oder gar noch auf die Idee kommen, kirchlich mit einem Pfarrer heiraten zu wollen.


    Darum geht es hier nicht und das war auch nicht die Frage.



    P.S. Und ja, die Kirchensteuer der vergangenen Jahre musst du in der Steuererklärung angeben.


    Auch das ist nicht die Ausgangsfrage? Selbstverständlich habe ich die Kirchensteuer in der Steuererklärung angegeben?!

  • Ich bin zum 1. Januar 2016 aus der Kirche ausgetreten. Ausgewirkt auf meine Lohnsteuer-Rückzahlung hat sich das nicht. Für 2015 hab ich ca. 2500€ zurückbekommen. Für 2016 ebenso in dieser Größenordnung.

  • Ich finde es erbärmlich, aus der Kirche auszutreten, um Steuern zu sparen. Irgendwann bist du ja auch mal "eingetreten", z.B. als Jugendlicher mit einer Konfirmation. Wenn du austrittst, dann solltest du auch kein Anrecht mehr auf kirchliche Beistand haben und jedes Mal, wenn du eine Kirche besuchst, ein Eintrittsgeld zahlen. Und am Ende auch keine christliche Beerdigung auf einem christlichen Friedhof erhalten. Oder gar noch auf die Idee kommen, kirchlich mit einem Pfarrer heiraten zu wollen.


    Ebenso finde ich es erbärmlich, wenn Kollegen nicht in den Gewerkschaften sind und denken: "Warum soll ich Gewerkschaftsbeitrag zahlen? Die Gewerkschaftler machen dass alles schon und bekomme auch so meine tarifliche Gehaltserhöhung!"


    P.S. Und ja, die Kirchensteuer der vergangenen Jahre musst du in der Steuererklärung angeben.

    Na klar war man drin, weil


    1. Die Eltern einen angemeldet haben
    2. Religionsmündig ist man ab 14 Jahren. Und welcher Teenie kümmert sich da schon darum.


    Wenn man dann Älter wird und nicht an Märchen glaubt und dafür 70€ Brutto abdrücken soll...

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin im letzten Refmonat ausgetreten, das Land wusste das aber erst später, ich habe dann eine spätere Nachzahlung mit neuem Lohnzettel bekommen.
    Wenn man eine "freiwillige Steuer" nicht mehr zahlt, hat man selbstverständlich mehr Geld im Portemonnaie, ist doch logisch?


    und die TE hat nicht geschrieben, dass sie Geld sparen will, sondern dass sie Geld sparen will, WEIL sie nicht religiös ist und keine religiösen Angebote wahrnimmt.

  • ...abgesehen davon - Deutschland ist mWn das einzige Land, wo so ein Unsinn wie "Kirchensteuer" noch existiert.
    Bin zum Glück sobald ich konnte aus dem "Verein" ausgetreten, wenn Eltern einen da reinbringen kann man sich ja in den seltensten Fällen wehren.
    Wer kein Christ ist, braucht da auch nicht drin zu sein.
    Und selbst wer sich als Christ versteht, kann trotzdem mit der Kirche nicht einverstanden sein, und somit austreten.


    (Es ist sicher kein Geheimnis, wenn ich hier kundtrue, Philosophie weit sinnvoller als Religion zu empfinden, zumindest im schulischen Bereich - liegt aber auch sicher daran, wie welcher Lehrer es rüberbringt, aber das ist wieder ein anderes Thema).

    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)

  • Irgendwann bist du ja auch mal "eingetreten", z.B. als Jugendlicher mit einer Konfirmation.

    Bei den Katholen wird man in der Regel ungefragt für diesen Verein angemeldet. Das Prozedere nennt sich "Taufe" ;) Die Mitgliedschaft wird in Folge mit der Erstkommunion und der Firmung noch 2 x bestätigt, ich war zu beiden Anlässen aber noch jünger als die magischen 14 Jahre. Finde ich schon eine arge Frechheit.


    Zur eigentlichen Frage: Ja, als ich in Deutschland noch Steuern gezahlt habe hab ich's auf dem Lohnzettel gesehen, dass ich netto ein bisschen mehr raus hatte, als die kirchensteuerzahlenden Kollegen.

  • Wenn ich das jetzt richtig gegoogelt habe, war der Hinweis so zu verstehen, dass man bei Austritt aus der Kirche nicht den gesamten Betrag an Kirchensteuer spart, weil sich die Kirchensteuer nach der Einkommenssteuer berechnet. Aber man spart natürlich etwas.


    Alles andere wäre doch absurd und dann wären ja alle möglichen Leute in der Kirche, nur um Steuern zu sparen.


    Wenn man nicht in die Kirche geht, seine Kinder nicht tauft oder in christlichen Einrichtungen unterbringt und sich nicht christlich begraben lässt, wüsste ich nicht, inwiefern man von der Kirche profitiert und also schmarotzt, wenn man nichts bezahlt. Es sei denn, man liebt das Gelärme von Kirchenglocken und möchte sich dafür erkenntlich zeigen.


  • Die Kirchensteuer mindert tatsächlich das zu versteuernde Einkommen. Die Rechenreihenfolge ist zwar folgende: Es wird erst das zu versteuernde Einkommen (zvE) gebildet, indem vom Bruttoeinkommen die möglichen Abzüge geltend gemacht werden (Vorsorgeaufwendungen, Werbungskosten usw.). Vom zvE wird dann mittels des entsprechenden Steuersatzes nach §32a EStG die Einkommenssteuer berechnet. Und von dieser werden zusätzlich je nach Bundesland 8-9% als Kirchensteuer abgeführt. Diese 8-9% der Einkommenssteuer werden als nicht-Kirchenmitglied nicht abgeführt.


    Aber nach §10 EStG kann die Kirchensteuer als Sonderausgabe geltend gemacht werden und das zvE mindern. Das bedeutet aber letztlich nur, dass das zvE um den Betrag von 8-9% der Einkommenssteuer gemindert wird und damit z.B. bei einem effektiven Steuersatz von z.b. 25% nur etwa 75% der tatsächlichen Kirchensteuer gezahlt werden müssen. Dementsprechend können bei Kirchenaustritt immer noch ca. 75% der Kirchensteuer eingespart werden. @StrKuck hat das schon sehr gut beschrieben.

  • Hallo zusammen,


    ich überlege, aus der Kirche auszutreten. Ich bin nicht religiös und gehe nicht in die Kirche und möchte einfach nicht mehr Monat für Monat die Kirchensteuer zahlen.
    Jetzt wurde mir gesagt, dass das keinen Sinn macht, da man am Ende ja ein höheres Einkommen versteuern muss (da das ja durch den Wegfall der Kirchensteuer höher sein wird) und der erhoffte Spareffekt nicht eintritt. Hat das schon einmal jemand durchgerechnet? Daran scheitert es dann bei mir ;)


    Viele Grüße und danke!
    cassi

    @cassiopeia,


    das kannst du eigentlich ganz einfach herausfinden. Du gibst dein Bruttogehalt bei den üblichen Brutto-Netto-Rechnern im Internet einmal mit und einmal ohne Kirchensteuer ein und siehst, was dabei herauskommt.


    Egal, was bei dir im Einzelfall gilt, du kannst auch ein fiktives Gehalt nehmen und siehst, dass es einen Unterschied gibt. Auch die Jahressteuererklärung basiert darauf.

    Es gibt für alles ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.

  • enn du austrittst, dann solltest du auch kein Anrecht mehr auf kirchliche Beistand haben und jedes Mal, wenn du eine Kirche besuchst, ein Eintrittsgeld zahlen. Und am Ende auch keine christliche Beerdigung auf einem christlichen Friedhof erhalten. Oder gar noch auf die Idee kommen, kirchlich mit einem Pfarrer heiraten zu wollen.

    Geht auch meist alles nicht mehr. Zu Recht. Aber warum jemand nicht austreten soll, wenn er mit der Kirche nix zu tun hat, verstehe ich nicht. Lass sie doch austreten.


    Bei den Beerdigungen, die ich bisher gesehen habe, war die freie (nicht kirchlichen) Beerdigung schöner und persönlicher. Dieses Asche zu Asche und Gott hat ihn zu sich gerufen (wenn sich ein 20-jähriger das Leben nimmt) kann doch ernsthaft kaum noch jemanden trösten. Nie wurde ein persönliches Wort üben den Verstorbenen gesagt. Bei meinem Opa (aus der Kirche ausgetreten) kannte die Dame den ganzen Werdegang, alle Kinder, Enkel und Urenkel mit Namen. Das war sehr viel emotionaler als alles andere.


    Aber das Steuerrecht mit der Minderung des zu versteuernden EK, das war mir neu. Danke, noch was gelernt. Wenn man drüber nachdenkt, ist es logisch. Hab ich nur noch nie :)

  • Ich finde es erbärmlich, aus der Kirche auszutreten, um Steuern zu sparen.

    Ich finde es absolut legitim, das zu tun. Ich kündige auch ein Abo einer Zeitschrift, um Geld zu sparen. Mit dem Unterschied, dass ich mich für das Abo der Zeitschrift selbst entschieden habe, weil ich es nur abschließen kann, wenn ich volljährig bin. Wieviele Menschen in der Kirche kennst du, die erst mit 14 oder später eingetreten sind? Dein Vergleich mit der Gewerkschaft hinkt so sehr wie kaum ein Vergleich der letzten Jahre, den ich so gehört habe. Im Übrigen (nicht Teil der Diskussion) finanziere ich als Nicht-Kirchenmitglied einen Teil dieses Ladens, und zwar GENAU über den Effekt, der hier richtigerweise beschrieben wird, nämlich durch die Einkommenssteuerersparnis, der sich aus der Absetzbarkeit der Kirchensteuer ergibt (natürlich neben den Gehälter von Bischöfen und Kirchenbeamten, kirchlichen Einrichtungen der Wohlfahrspflege etc.). Dadurch, dass du (falls du in der Kirche sein solltest) weniger Steuern an den Staat zahlen musst, fehlen dem Staat diese Einkommen. Die holt er sich bei allen Steuerzahlern wieder. Ganz und absolut polemisch gesagt sorgt deine Kirchensteuer also dafür, dass meine Autobahnbrücke vergammelt.


    Der Rest wurde schon gesagt, auch sehr ausführlich. Wie bei jeder steuerlichen Absetzbarkeit bekommt man nur ungefähr den Prozentsatz wieder, der dem für dieses Einkommen geltende Steuersatz entspricht. Bei 25% also 1/4 des Betrages, der Rest ist weg. Du sparst also 3/4 und als netten Nebeneffekt unterstützt du, falls gewünscht, auch nicht mehr die Kirche durch ihre Mitgliedschaft in ihrer Rolle als "wichtige Stütze der Gesellschaft", wie sie sich selbst gerne bezeichnet.

  • Ich finde es erbärmlich, aus der Kirche auszutreten, um Steuern zu sparen. Irgendwann bist du ja auch mal "eingetreten", z.B. als Jugendlicher mit einer Konfirmation. Wenn du austrittst, dann solltest du auch kein Anrecht mehr auf kirchliche Beistand haben und jedes Mal, wenn du eine Kirche besuchst, ein Eintrittsgeld zahlen. Und am Ende auch keine christliche Beerdigung auf einem christlichen Friedhof erhalten. Oder gar noch auf die Idee kommen, kirchlich mit einem Pfarrer heiraten zu wollen.

    Ich bin vor ein paar Jahren aus der Kirche ausgetreten. Bei mir war es wie bei Wollsocken: Ich wurde nach der Geburt getauft, da hatte ich nicht viel mitzureden. In der dritten Klasse hatte ich die Erstkommunion und in der fünften Klasse die Firmung, auch da hatte ich jeweils nicht viel zu entscheiden, muss aber zugeben, dass ich die Geschenke zu beiden Anlässen schon gut fand (Armbanduhr und Fahrrad, respektive - wie der Rest meiner Klassenkameraden auch). Danach war es mir egal, das Thema hat einfach keine Rolle in meinem Leben gespielt. Wieso soll es da erbärmlich sein, auszutreten, um den Mitgliedsbeitrag für einen Verein zu sparen, dem man gar nicht mehr angehören möchte? Bei meinem Fitnessstudio bin ich ja auch wieder ausgetreten, nachdem ich ein Jahr nicht mehr da war.
    Ich habe natürlich auch überhaupt kein Bedürfnis nach kirchlichem Beistand. Eine kirchliche Hochzeit käme für mich prinzipiell nicht in Frage und ob ein Priester über meinem Grab steht, ist mir ehrlich gesagt völlig egal.
    Ich gehöre auch nicht zu denjenigen, die in jeder fremden Stadt, bspw. im Urlaub, alle Kirchen sehen müssen. Für die Kirchen, die ich als Sehenswürdigkeit ansehen würde (Petersdom etc.) würde ich auch Eintritt bezahlen, wie für andere Sehenswürdigkeiten auch.


    Ich bin mir sehr sicher, dass die meisten anderen, die aus der Kirche ausgetreten sind, das ganz ähnlich sehen. Deswegen verstehe ich deine empörte Reaktion nicht.

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