Psychiatrieaufenthalt verhindert Lehrerstelle?

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    • Wollsocken80 schrieb:

      Häh? Es gibt doch gerade in Bayern einen Haufen Schulen in kirchlicher Trägerschaft und dort sind Lehrer seit jeher "nur" Angestellte. Schreibt jetzt mal die ehemalige Klosterschülerin, deren bayrische Lehrer samt und sonders nicht verbeamtet waren.
      Definiere "ein Haufen", liebe NaWi-Kollegin. Außerdem dürften die Lehrkräfte dort zum großen Teil Kirchenbeamte sein.
      Ironie im Netz ist wie eine Heugabel im vollen Fahrstuhl: Egal wie vorsichtig man ist, irgendein Idiot sticht sich daran immer ein Auge aus.
    • gingergirl schrieb:

      @fossi: Stand bei dir nicht mal die Verbeamtung im Raum?
      Dort steht sie immer noch. Und sollte ich Beamter werden, werde ich selbstverständlich mit der gleichen Inbrunst die zu geringe Besoldung der Beamten beklagen, wie ich sie jetzt als Überversorgung verdamme. Versprochen! :)
      Ironie im Netz ist wie eine Heugabel im vollen Fahrstuhl: Egal wie vorsichtig man ist, irgendein Idiot sticht sich daran immer ein Auge aus.
    • marie74 schrieb:

      @Krabappel ..... und ich aus "persönlichen Pech" keine Beamtin bin und wesentlich weniger Geld verdiene und auch noch bis 67 arbeiten muss, während Beamte nur bis 65 arbeiten müssen.
      Bist du sicher? Ich bin Beamtin und muss auch bis 67 arbeiten. Habe schon das Datum bekommen, obwohl es noch ganz schön lange hin ist....
      Be happy for this moment. This moment is your life.
    • state_of_Trance schrieb:

      Geschweige denn Leute wie ich, die erst seit einem Jahr verbeamtet sind. Da kann man nur hoffen, dass die Grenze nicht noch angehoben wird :O
      Das Pensionsalter kann für ernannte Beamte jederzeit verändert werden. Als die 67 kam, war ich ja auch schon einige Jahre dabei.
    • Hier werden auch mal wieder Legenden verbreitet - auch bei Tarifbeschäftigten kann es eine Einstellungsuntersuchung geben, in der Praxis vor allem, wenn es um eine unbefristete Planstelle geht (und da Tarifbeschäftigte nicht den rechtlichen Schutz der formalen Regelungen eines Verbeamtungsverfahrens besitzen, besteht die viel größere Gefahr einer Willkür und Endgültigkeit)

      Beispiel NRW schrieb:

      3.5.2
      Einstellungsuntersuchung

      Die Einstellungsuntersuchung ist nicht mehr tarifiert. Es ist jedoch weiterhin zulässig und geboten, eine ärztliche Untersuchung zur Bedingung für den Abschluss eines Arbeitsvertrages zu machen. Der Arbeitgeber kann die Ärztin/den Arzt bestimmen, die/der die Einstellungsuntersuchung vornehmen soll. Die Kosten dieser Einstellungsuntersuchung trägt gemäß § 675 in Verbindung mit § 670 BGB der Arbeitgeber.
      recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_a…?v_id=3720100122091233157

      Ist durchaus prinzipiell möglich, dass man aus gesundheitlichen Gründen nicht (unbefristet) angestellt wird - dank der Lockerungen bei der Verbeamtungspraxis jedoch verbeamtet werden würde

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wossen ()

    • state_of_Trance schrieb:

      Geschweige denn Leute wie ich, die erst seit einem Jahr verbeamtet sind. Da kann man nur hoffen, dass die Grenze nicht noch angehoben wird :O
      Naja, ich hab vorläufig noch 23 Jahre, aber ich denke realistischerweise, dass daraus mindestens 26 werden. Was auch überfällig ist, nebst einer gründlichen Reform des ganzen Rente-Pension-Eintrittsalters-Murks, der sich da angesammelt hat.
      Ironie im Netz ist wie eine Heugabel im vollen Fahrstuhl: Egal wie vorsichtig man ist, irgendein Idiot sticht sich daran immer ein Auge aus.
    • Friesin schrieb:

      lamaison2 schrieb:

      @fossi: Du meinst, mit 70 noch in die Schule? Am Ende noch mit Rollator und Treppenlift...
      na, also mit 70 sehe ich mich (noch) nicht mit Rollator und Treppenlift ;(
      Eben. Leider ist unser Rentensystem - auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen - immer noch darauf ausgelegt, dass wir nach 40 Jahren harten Arbeit noch fünf, sechs, vielleicht sogar zehn Jahre unsere Rente verzehren (der Begriff war mal wörtlich zu nehmen) und dann ins letzte Eigenheim umziehen. Als das System entwickelt wurde, war noch keine Rede davon, dass Ü80-jährige sich in quietschbunten Klamotten aufs E-Bike schwingen und mit ihren Wohnmobilen die Straßen unsicher machen. Heute ist das aber so, und über kurz oder lang wird man darauf reagieren müssen. Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird da am Ende vielleicht noch das kleinere Übel sein. Allerdings denke ich nicht, dass wir uns dann mit 70 noch in die Schule schleppen, wo uns ein 75-jähriger Busfahrer hingebracht hat. Es wird andere Formen der Erwerbsarbeit geben, bzw. es muss - wie gesagt - das ganze System tiefgreifend reformiert werden.

      Das betrifft auch nicht nur die Rente, sondern die komplette Sozialversicherung. Losgehen wird es mit der KV. Die ersten Experten sehen schon das Ende der PKV in der heutigen Form kommen.
      Ironie im Netz ist wie eine Heugabel im vollen Fahrstuhl: Egal wie vorsichtig man ist, irgendein Idiot sticht sich daran immer ein Auge aus.
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