Erzieher sollen so viel wie Grundschullehrer verdienen

  • Als Jemand der in diesem Beruf arbeitet (neben dem Studium) und für diese Fachrichtung Berufsschullehrer werden möchte kann ich nur sagen das


    Erzieher mehr Geld bekommen sollten für ihre Tätigkeit alleine da sie 5 Jahre Ausbildung brauchen um diesen Beruf ausüben zu dürfen oder man kürzt die Ausbildung. Sie sollten aber nicht so viel wie ein Grundschullehrer verdienen (hier A12, alleine schon wegen den Kosten). Noch schlimmer wäre es diese Ausbildung auf die Hochschule zu schieben. Deutschland ist sehr erfolgreich mit seinem Ausbildungssystem und ich kann nicht verstehen wieso man für alles immer mehr einen Bachelor braucht. Muss es so sein wie in Amerika wo man für Tätigkeiten die man hier mit einer Ausbildung ausüben kann unbedingt einen Bachelor braucht?


    Zudem bringt es generell nichts die Arbeit eines anderen schlecht zu reden besonders unter uns Lehrern. Egal wo man unterrichtet, jede Schulart hat ihre besonderen Herausforderungen. Ich kann ehrlich gesagt aber nicht verstehen wieso bei uns Grundschullehrer und Hauptschullehrer A12 bekommen während Realschullehrer A13 bekommen, die studieren alle drei 7 Semester, ist ein nötiges "Prestige" notwendig um A13 zurechtfertigen? A la Grundschultante und ihh Hauptschule?

  • Warum nicht direkt Abitur und Studium für alle? Auf zur neuen Mittelmässigkeit.

    Jaja, unserer Gesellschaft könnten mehr Menschen schaden, die Goethe nicht nur aus dem Film mit Elyas M'Barek kennen würden...
    Wieso haben so viele Menschen eigentlich Angst davor, wenn eine breitere Masse gebildeter wäre?


    Ich habe nur meine Meinung geäußert, dass Menschen die mit Kindern und Jugendlichen, also einem besonders schutzbedürftigen Teil der Gesellschaft (dem wir nebenbei noch als Vorbilder dienen sollten), arbeiten, höher gebildet sein sollten um u.a. wiederum diese zur höheren Bildung anzuhalten. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was an dieser Meinung so falsch ist? ^^

  • @Ninon


    Abitur und Studium braucht nicht jeder. Ein Erzieher sollte aber wie du erwähnt hast die Grundlagen beherrschen ansonsten brauchen die jetzt nicht wirklich Faust, Gedichtinterpretation oder Pipapo um zu Erziehen und den BEP halbwegs durchzusetzen. Da brauchen die eher Erfahrungen in der sozialpädagogischen Praxis bzw. im sinnvollen gestalten von Angeboten und im richtigen erkennen/agieren. Elternarbeit, Recht usw. logischerweiße auch.

  • Gesellschaftliches Ansehen ist weitgehend unabhängig vom Einkommen. Das Ranking wird von Feuerwehrleuten, Sanitäten und Krankenschwestern angeführt.

    Und trotzdem wollen sie alle Ärzte werden (der NC beweist es...)


    Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast...


    Und warum haben wir dann einen Mangel an qualifizierten Bewerbern in diesen Berufen, wenn diese ein so "hohes Ansehen" haben?


    Ganz einfach: Vom "hohen Ansehen" kannst du dir keine Miete bezahlen, kein Auto leisten und auch keine Fernreise...


    Gruß !

    Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

    Einmal editiert, zuletzt von Mikael ()

  • Warum sinkt dein Wert, wenn eine andere Gruppe besser bezahlt wird? Die Idee, dass man den Wert eines Menschen am Einkommen bemessen kann, ist absurd.

    Ich sprach hier mehr von der gesellschaftlichen Anerkennung, als von meiner eigenen Meinung über mich selbst.


    Gesellschaftliches Ansehen ist weitgehend unabhängig vom Einkommen. Das Ranking wird von Feuerwehrleuten, Sanitäten und Krankenschwestern angeführt.

    Vielleicht in Statistiken. Irgendwie wird meine Mutter, die Krankenschwester ist, aber leider viel geringer geschätzt, als die Mutter einer Freundin, die Rechtsanwältin ist. Bei mir sagen die Leute dann nur "Achja" und sprechen weiter, bei ihr wird dagegen viel mehr Begeisterung gezeigt, es wird nachgefragt, ob der Beruf ihre Mutter besonders stressig ist etc.
    (das schmälert den Wert meiner Mutter in meinen Augen nicht, ganz im Gegenteil) aber so funktioniert unsere Gesellschaft.
    Von einer solchen Sichtweise sind auch Lehrer nicht befreit (ich selber bin es auch nicht). Dafür werden wir viel zu lange auf gesellschaftliche Brauchbarkeit und Leistung (= höhere Bildung) konditioniert

  • Abitur und Studium braucht nicht jeder.

    Stimmt. Aber schaden tut es nicht. Bildung als Wert wird in unserer Gesellschaft nicht genügend geschätzt, man schaut nur, dass Menschen die Mindestanforderungen für einen Beruf erfüllen, alles darüber hinaus wird als unnötig abgetan.


    Ich würde mein Studium und die damit einhergehenden Möglichkeiten nicht missen wollen. Die Bücher, die ich mir ausleihen darf, die Vorlesungen aus den unterschiedlichsten Bereichen, die ich besuchen darf, die Lesungen/Diskussionen mit so viel intelligenteren Menschen, die ich vergünstigt z.T. sogar kostenlos besuchen und wo ich mitdiskutieren darf, das alles ist Bildung. Bildung, die sich einem oft erst mit dem Studium an einer Universität öffnet. Das alles wird mich sicher nicht zu einer schlechteren Lehrerin machen :)

  • Dann verstehe ich deine Sorge nicht.

    Nicht alle Menschen sind so wie ich (zum Glück). Für viele z.T. noch Unentschlossene wirken solche Nachrichten nicht unbedingt förderlich auf ihre mögliche Berufswahl. Beim aktuellen Mangel sind aber sehr viel mehr Studienanwärter nötig, die ihr Studium auch beenden und an den Schulen arbeiten. Das ist dir als fertige Lehrkraft sicher noch viel mehr bewusst als mir.
    Gerade hier im Forum wird oft darüber geredet, dass der Lehrerberuf eben nicht mehr attraktiv ist. Solche Nachrichten bestätigen dann diese Meinungen nur.

  • Jaja, unserer Gesellschaft könnten mehr Menschen schaden, die Goethe nicht nur aus dem Film mit Elyas M'Barek kennen würden...Wieso haben so viele Menschen eigentlich Angst davor, wenn eine breitere Masse gebildeter wäre?

    Abitur für alle führt nicht dazu, dass die breite Masse gebildeter ist. Was bringt es uns, wenn die Hauptschule immer mehr zu einer Resteschule ohne Perspektive verkommt und der wohlhabende Teil unsere Gesellschaft ihre Kinder auf Privatschulen schickt, da die staatlichen Gymnasien nichts mehr taugen?

    Stimmt. Aber schaden tut es nicht. Bildung als Wert wird in unserer Gesellschaft nicht genügend geschätzt, man schaut nur, dass Menschen die Mindestanforderungen für einen Beruf erfüllen, alles darüber hinaus wird als unnötig abgetan.
    Ich würde mein Studium und die damit einhergehenden Möglichkeiten nicht missen wollen. Die Bücher, die ich mir ausleihen darf, die Vorlesungen aus den unterschiedlichsten Bereichen, die ich besuchen darf, die Lesungen/Diskussionen mit so viel intelligenteren Menschen, die ich vergünstigt z.T. sogar kostenlos besuchen und wo ich mitdiskutieren darf, das alles ist Bildung. Bildung, die sich einem oft erst mit dem Studium an einer Universität öffnet. Das alles wird mich sicher nicht zu einer schlechteren Lehrerin machen :)

    Auf der ersten Seite hast du noch über Erzieherinnen gelästert, die angeblich nicht einmal das Einmaleins beherrschen. Und von solchen Personen erwartest du jetzt geistige Höhenflüge?

    Und trotzdem wollen sie alle Ärzte werden (der NC beweist es...)
    Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälschst hast...

    Der NC beweist nur, dass der Staat die Studienplatzanzahl aus Kostengründen gering hält.

  • Abitur für alle führt nicht dazu, dass die breite Masse gebildeter ist. Was bringt es uns, wenn die Hauptschule immer mehr zu einer Resteschule ohne Perspektive verkommt und der wohlhabende Teil unsere Gesellschaft ihre Kinder auf Privatschulen schickt, da die staatlichen Gymnasien nichts mehr taugen?

    Dann bin ich zu dumm, um das zu verstehen. In vielen Ländern gibt es deutlich mehr Schüler, die die Schule am Ende mit einer Studienberechtigung verlassen. Sind diese Schüler jetzt dümmer als unsere? Wieso sollten die staatlichen Gymnasien nicht mehr taugen, wenn mehr Schüler Zugang zu diesen hätten? Schließlich unterstellen wir in unserem System, dass wir an den Leistungen von Zehnjährigen! abschätzen können, was diese später geistig in der Lage sein werden zu leisten und wir sie deshalb in gewisse Schulen abschieben. Das dieses System nicht gerade gerecht und Lebenschancen verwehrt, ist wohl jedem klar.


    Auf der ersten Seite hast du noch über Erzieherinnen gelästert, die angeblich nicht einmal das Einmaleins beherrschen. Und von solchen Personen erwartest du jetzt geistige Höhenflüge?

    Ich habe nicht gelästert, sondern nur aus meiner eigenen Erfahrung gesagt, was z.T. Erzieher werden darf.
    Mit einem verpflichtenden Studium und anderen Zugangsvoraussetzungen wären solche Personen gar nicht mehr in der Lage Erzieherinnen zu werden (und ich glaube nebenbei auch, dass solche Personen, wäre unser Schulsystem anders, ebenfalls zu viel mehr fähig wären)

  • Dann bin ich zu dumm, um das zu verstehen. In vielen Ländern gibt es deutlich mehr Schüler, die die Schule am Ende mit einer Studienberechtigung verlassen. Sind diese Schüler jetzt dümmer als unsere?

    Der weitere Werdegang wird in den Ländern stark durch den finanziellen Background der Eltern bestimmt.

    Wieso sollten die staatlichen Gymnasien nicht mehr taugen, wenn mehr Schüler Zugang zu diesen hätten? Schließlich unterstellen wir in unserem System, dass wir an den Leistungen von Zehnjährigen! abschätzen können, was diese später geistig in der Lage sein werden zu leisten und wir sie deshalb in gewisse Schulen abschieben. Das dieses System nicht gerade gerecht und Lebenschancen verwehrt, ist wohl jedem klar.

    Ich gehe jede Wette ein, dass ich aus einer homogenen Schülergruppe mehr Leistung heraushole.

    Ich habe nicht gelästert, sondern nur aus meiner eigenen Erfahrung gesagt, was z.T. Erzieher werden darfMit einem verpflichtenden Studium und anderen Zugangsvoraussetzungen wären solche Personen gar nicht mehr in der Lage Erzieherinnen zu werden (und ich glaube nebenbei auch, dass solche Personen, wäre unser Schulsystem anders, ebenfalls zu viel mehr fähig wären)

    Was sollen diese Personen machen, wenn sie nicht mehr in der Lage sind normale Berufe wie Erzieherin auszuüben? Sich mit Aushilfjobs durchschlagen oder dem Staat auf der Tasche liegen?

  • Eine Freundin ist Grundschullehrerin und arbeitet jetzt im Kindergarten. Es ist schon ein Unterschied, ob man immer allein für bis zu 29 Kinder verantwortlich ist, jedem auf seinem Niveau möglichst viel beibringen soll und Quasi die Verantwortung trägt, was aus jedem wird. Im Kindergarten sind schon mal mehrere Personen für so viele Kinder anwesend und wenn mal eins ausrastet, ist man nicht allein dafür da und muss auch noch nebenher unterrichten. Außerdem gehört die Vorbeitungszeit der Erzieherinnen zur festen Arbeitszeit, so dass man kaum Überstunden macht. (30 Stunden Arbeit mit den Kindern, 10 Stunden Vorbereitung/Besprechungszeiten in der Einrichtung).


    Nichtsdestotrotz wünsche ich den Erzieherinnen ein besseres Gehalt und Wertschätzung Ihrer Arbeit.

  • Jaja, unserer Gesellschaft könnten mehr Menschen schaden, die Goethe nicht nur aus dem Film mit Elyas M'Barek kennen würden...Wieso haben so viele Menschen eigentlich Angst davor, wenn eine breitere Masse gebildeter wäre?


    Ich habe nur meine Meinung geäußert, dass Menschen die mit Kindern und Jugendlichen, also einem besonders schutzbedürftigen Teil der Gesellschaft (dem wir nebenbei noch als Vorbilder dienen sollten), arbeiten, höher gebildet sein sollten um u.a. wiederum diese zur höheren Bildung anzuhalten. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was an dieser Meinung so falsch ist? ^^

    Weil Abitur nicht heißt, dass man „gebildeter“ ist. Dumm bleibt dumm - mit oder ohne Abi.

  • Schließlich unterstellen wir in unserem System, dass wir an den Leistungen von Zehnjährigen! abschätzen können, was diese später geistig in der Lage sein werden zu leisten und wir sie deshalb in gewisse Schulen abschieben. Das dieses System nicht gerade gerecht und Lebenschancen verwehrt, ist wohl jedem klar.

    ich bin diese Diskusion echt leid, weil es so nicht stimmt. Das wird einem ständig vermittelt, dass einem der bessere Abschluss gar nicht mehr möglich ist, wenn man nicht direkt dorthin einsortiert wird. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass einige das noch schaffen, aber nicht auf direktem Wege. Sie haben einfach mehr Zeit gebraucht, weil eben manche diese auch zur Entwicklung benötigen. So what?
    Wahrscheinlich kommt wieder das übliche, dass die familiäre Herkunft entscheidend ist. Natürlich ist sie das, weil man eben hauptsächlich in der Familie sozialisiert wird. Ich kenne kein Bildungssystem, wo das nicht so wäre.

  • Dann bin ich zu dumm, um das zu verstehen. In vielen Ländern gibt es deutlich mehr Schüler, die die Schule am Ende mit einer Studienberechtigung verlassen. Sind diese Schüler jetzt dümmer als unsere? Wieso sollten die staatlichen Gymnasien nicht mehr taugen, wenn mehr Schüler Zugang zu diesen hätten? Schließlich unterstellen wir in unserem System, dass wir an den Leistungen von Zehnjährigen! abschätzen können, was diese später geistig in der Lage sein werden zu leisten und wir sie deshalb in gewisse Schulen abschieben. Das dieses System nicht gerade gerecht und Lebenschancen verwehrt, ist wohl jedem klar.

    Ich habe nicht gelästert, sondern nur aus meiner eigenen Erfahrung gesagt, was z.T. Erzieher werden darf.Mit einem verpflichtenden Studium und anderen Zugangsvoraussetzungen wären solche Personen gar nicht mehr in der Lage Erzieherinnen zu werden (und ich glaube nebenbei auch, dass solche Personen, wäre unser Schulsystem anders, ebenfalls zu viel mehr fähig wären)

    Schwachsinn.
    1. Die Durchlässigkeit ist in unserem Bildungssystem gegeben, auch wenn rot angehauchte "Bildungswissenschaftler" immer wieder diese Mär von sich geben.
    2. Dank des beruflichen Bildungssystems können Schüler über die Hauptschule bis zur Hochschulreife kommen. Nur von nichts kommt nichts.
    3. Ich bin froh dass bei meinen Kindern nach Klasse 4 separiert wurde. Noch länger mit den Vollpfosten wollte ich meinen Kindern nun wirklich nicht antun.
    4. Abitur ist nicht gleich gebildet oder intelligent. Da genügt mir schon die Bildungsplanentwicklung im Berufskolleg in BW. Da wurde mal 30% Stoff entnommen und vom Rest ein Teil als fakultativ definiert. Trotzdem selber Abschluss... Mir graut es schon vor der nächsten Bildungsplanreform :autsch:


    Zum Topic:
    Solange ich genug Geld verdiene um meiner Familie einen adäquaten Lebensstil geben zu können, ist es mir egal wer wie viel verdient.
    Mir geht es ja nicht besser oder schlechter wenn ein Genderprofessor C4 verdient. Also tangiert mich eine Erzieherin mit A12 auch nicht.

  • Ja genau. Danke für den Link. Ansehen hängt nicht vom Einkommen ab.

    Erstens wird in der verlinkten Umfrage nicht nach Ansehen sondern nach Vertrauen gefragt. Vertrauen genießen ist nicht Ansehen genießen.


    Zweitens hätte ich größere Zweifel an der Stichhaltigkeit an einer Umfrage, in der nach dem Ansehen eines Berufsstandes direkt gefragt wird. Es ist altbekannt, dass Menschen nicht unbedingt ihre tatsächlichen Überzeugungen preisgeben, wenn man sie danach fragt. Deswegen wird in Umfragen die persönliche Haltung der Probanden üblicherweise über andere Fragen "eingekreist."


    Ich denke, Mikael hat da schon Recht. Das Einkommen bzw. geldwerte Vergünstigungen wie z.B. ein Dienstwagen, ein hochwertiges Diensthandy, ein größeres Büro etc. pp. ist in unserer Gesellschaft ein direkter Messwert für Ansehen - aber auch der Bohei, der in der Öffentlichkeit um einen getrieben wird. Von Grundschullehrerinnen erwartet man mit großer Selbstverständlichkeit, dass sie Putzdienste leisten und andere "Dienstbotentätigkeiten"...

  • Zum Topic:
    Solange ich genug Geld verdiene um meiner Familie einen adäquaten Lebensstil geben zu können, ist es mir egal wer wie viel verdient.
    Mir geht es ja nicht besser oder schlechter wenn ein Genderprofessor C4 verdient. Also tangiert mich eine Erzieherin mit A12 auch nicht.

    Das eigene Gehalt ist ja nur so viel wert wie es im Vergleich zu anderen Gehältern einzuschätzen ist. Wenn selbst die Putzfrau irgendwann A12 verdienen sollte, dürfte das Lehrergehalt sicherlich nicht mehr einen entsprechend hohen Lebensstil finanzieren können. Daher ist z.B. die Gehaltsentwicklung von Erziehern natürlich auch relevant für Lehrer und deren Gehalt.
    Es ist unrealistisch, dass alle Berufsgruppen gleich viel verdienen - einer wird immer mehr oder weniger verdiener als der Andere. Und das wird irgendjemand wiederum als "ungerecht" empfinden.

  • Wenn eine Erzieherin rund 2200 netto bekäme. Wäre das so unermesslich viel?


    Ich kenne z.B. Erzieher, die dürfen nur Teilzeit arbeiten und bekommen keine Vorbereitungszeit bezahlt. Das sind mäßig dolle Arbeitsbedingungen für eine 5-jährige Ausbildung und Realschulabschluss.


    Vielleicht sollte man diesen Grundschullehrervergleich lassen ("A irgendwas" ist eh Quatsch wir reden nicht von Beamten) sondern sagen: Erzieher sollten so viel verdienen, wie Sparkassenheinis hinterm Tresen. Kinder sind 100x anstrengender als Kunden, die Geld abheben und außerdem (so hoffe ich) sind sie auch unbezahlbar wichtiger ;)

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