Brüche in Prozent umwandeln (entdeckendes Lernen)

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    • goeba schrieb:

      Übrigens: 15/30 sind nicht 56%
      Es waren 17/30 aber ja, Du hast Recht ... es sollten 57 % sein ;)


      goeba schrieb:

      Wirklich systematisch wieder dran kommt es aber erst in Klasse 10 bei exponentiellem Wachstum
      Ui ... und ich dachte immer, nur unsere SuS sind so spät dran. Aber dann ist das offenbar eben so und ich muss zukünftig nicht mehr so viel böse gucken, wenn meine Erstis das nicht können. :)
    • @Morse: In Hessen ist das Thema "Prozentrechnung" im Gymnasium Stoff der Klassen 5 und 6. Viele fangen erst in der 6. Klasse nach der Einführung der rationalen Zahlen und der Bruchrechnung damit an, andere (wie wohl die Threaderstellerin) teilen das Thema so auf, dass sie einen Teil in Klasse 5 und einen Teil in Klasse 6 machen - was einem wohl lieber ist.
      @Wollsocken: Diese Schüler haben nie sinnvolles Runden gelernt. Zunächst müsste ja eigentlich 57% gerundet herauskommen, zweitens muss man wissen, wann Runden sinnvoll ist und wann nicht. Prozente sind sinnvoll, um eine genauere Vorstellung zu entwickeln (denn Max Mustermann kann sich eher 57% (=etwas mehr als die Hälfte) vorstellen als 17/30), aber nicht zum Weiterrechnen, da damit die Ergebnisse verfälscht werden können. Wenn also ein Kleidungsstück mehrfach reduziert wird, rechne ich eher in Brüchen und kann das Ergebnis (also die Gesamteinsparnis in Prozent) dann in Prozent angeben - mit dem Hinweis, dass das Ergebnis gerundet ist, wenn die Zahl periodisch sein sollte. Aber zu Beginn der Einheit "Prozentrechnen" beschränkt man sich eher auf abbrechende rationale Zahlen und die periodischen Zahlen kommen später.

      Zu Beginn ist es wichtig, dass die Kinder einen umfassenden Prozentbegriff entwickeln, z.B. 1/4=0,25=0,25%=ein Pizzastück von vier = einer von vier Streifen wird angemeldet etc. Ansonsten las ich im Studium mal einen sinnvollen Artikel zur Einführung von Prozent, den ich allerdings leider nicht mehr finde. Hierbei ging es darum, dass die Schüler ein Prozentband selbstständig sinnvoll einteilen sollten. Einige Schüler halbierten die einzelnen Strecken und stellten dabei fest, dass das wohl mit der Zeit schwierig und unübersichtlich wird (da die Einteilung dann so verläuft: 50% - 25% - 12,5% - 6,25%, etc.). Andere Schüler wählten wiederum von Anfang an die Einteilung in 10 Teilstrecken und diese dann noch einmal in 10 Teilstrecken, sodass man insgesamt 100 Einheiten hat. Am Ende präsentierte jeder Schüler seine Lösung und es wurde der "Prozentaspekt" (=von Hundert) thematisiert.
      Wenn dann noch ein paar Beispiele "Zeigt mir doch einmal 10 von 100, 50 von 100, 120 (!) von 100,...!" behandelt würden, wäre die Stunde wohl bereits so gut wie rum!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lehramtsstudent ()

    • Ich glaube, dass wir von zwei Paar Schuhen reden. Du hast ja auch einen etwas anderen Begriff eingebracht; "signifikantes Runden" statt "sinnvolles Runden", wie er auch bei uns im Curriculum verwendet wird. Ich meine eher Runden auf den nächsten Zehner/die dritte Nachkommastelle/etc. Und "sinnvoll" meint dann, dass die Schüler lernen sollen, wann Runden Sinn macht und wann man besser mit dem exakten Wert weiterrechnet. Ein weiteres Schlagwort in dem Zusammenhang, das auch schon in der Grundschule verwendet wird, wäre dann Überschlagsrechnung.