Frage an die Englisch Kollegen wegen Vokabeln

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Frage an die Englisch Kollegen wegen Vokabeln

      Hallo,

      an meiner Schule wird es ab diesem Schuljahr zum ersten Mal 2 mal Nachittagsunterrict für die fünften Klassen geben. Das finde ich zum einen ganz schön happig, zum anderen stellt es mich vor ein Problem. Ich hatte schon bei einmal Nachmittagsunterricht Probleme die ganezn Vokbalen aufzugeben, da die Kinder am Tag an dem sie lang Schule haben, keine HA mehr aufbekommen dürfen. Nun weiß ich natürlich erst recht nicht, wie das gehen soll, wenn ich noch einen Tag habe, an dem ich keine Vokabeln aufgeben darf. SIe haben an vier Tagen Englsich.
      Normalerweise gebe ich zwischen 15 und 18 Vokabeln pro HA auf und das finde ich schon viel. WIe macht ihr das? Hat jemand sinnvolle Tipps?
    • Vokabeln lernen ist keine Hausaufgabe. Das darfst du jederzeit aufgeben.
      Ob es sinnstiftend ist, sei dahingestellt.
      Ich handhabe es so, dass ich "Langzeitvokabeln" aufgebe und zwar angebe, bis wann sie was gelernt haben sollten, aber erst eine Woche später alle Vokabeln abprüfe. Ich sehe meine Lerngruppe nur 2 mal in der Woche und darf nur jedes 2. Mal Lernaufgaben aufgeben.
      Chili
    • ich unterrichte zwar keine moderne Fremdsprache, aber Vokabeln muss ich natürlich auch aufgeben.
      Von heute auf morgen brauche ich keine aufzugeben, das klappt nie.
      Aber war ich mache:

      ich gebe die Vokabeln versetzt auf.

      Nicht von Di auf Mittwoch, sondern von Dienstag auf Freitag.Und dann wieder von Mittwoch/Freitag auf Dienstag.
      Und statt von heute zu morgen die Vokabeln auswendig zu lernen, gebe ich auf, Merkhilfen zu erstellen, Sätzte mit den neuen Vokabeln zu bilden o.Ä.

      Allerdings enthalten meine Vokabel-HA nur 12oder 13 neue Wörter, je nachdem, wie "schwer" die Vokabeln sind.
      pingo, ergo sum
    • Ich habe in Klasse 5 immer einmal in der Woche einen Vokabeltest mit 10 Vokabeln schreiben lassen. In meinen Klassen sitzen höchstens zehn SuS. Die Tests hatte ich schnell nebenher korrigiert. Diese Vokabeln hatte ich immer nach dem Vokabeltest aus der letzten Woche bekanntgegeben. Wie sie sich das einteilen, ist ihre Sache. Manche machen jeden Tag etwas, andere ziehen sie sich am Wochenende rein. Bei uns gibt es übrigens an drei Tagen der Woche Nachmittagsunterricht, weshalb Di und Fr die HA-Tage sind.
    • Frapper schrieb:

      Ich habe in Klasse 5 immer einmal in der Woche einen Vokabeltest mit 10 Vokabeln schreiben lassen. In meinen Klassen sitzen höchstens zehn SuS. Die Tests hatte ich schnell nebenher korrigiert. Diese Vokabeln hatte ich immer nach dem Vokabeltest aus der letzten Woche bekanntgegeben. Wie sie sich das einteilen, ist ihre Sache. Manche machen jeden Tag etwas, andere ziehen sie sich am Wochenende rein. Bei uns gibt es übrigens an drei Tagen der Woche Nachmittagsunterricht, weshalb Di und Fr die HA-Tage sind.
      Vielen Dank für deinen Tipp, bzw. natürlich auch für die von den anderen. Das mit den wöchentlichen Vokabeltests mache ich bislang auch schon so. Auch mit 10 Vokabeln. Ich denke, dass ich die dann auch einmal wöchentlich aufgeben werde.
    • Friesin schrieb:

      Schmeili schrieb:

      Gib Wochenhausaufgaben auf, dann kann sich jeder Schüler selber einteilen, was er wann lernt..
      find ich extrem schwierig für Fünftklässler.Habe ich anfangs auch gemacht, bis ich händeringend gebeten wurde, die Einteilungen wieder anzugeben. Wie gesagt, in Kl.5 und 6....
      Bei uns in der Grundschule ist das gang und gäbe *Augenzuhalt*. Vielleicht kollidiert das dann bei euch in Klasse 5 gerade mit "die Kinder sollen jetzt selbstständiger werden"...
    • Am Anfang der 5 gibt man noch recht wenige Vokabeln auf, aber das steigert sich dann allmählich. Die Ergebnisse zeigen ja, wie es fruchtet. Wir haben auch ein Methodentraining parallel in der Klassenlehrerstunde und da geht es auch darum, wie man lernt bzw. was man für ein Lerntyp ist. Wie geschrieben, bei maximal zehn SuS hat man auch ein gutes Auge drauf.

      Friesin schrieb:

      find ich extrem schwierig für Fünftklässler.Habe ich anfangs auch gemacht, bis ich händeringend gebeten wurde, die Einteilungen wieder anzugeben. Wie gesagt, in Kl.5 und 6....
      Echt? Ich bin etwas erstaunt. Bey Gym muss doch was kommen ... Letztes Schuljahr habe ich in der Beratung in Englisch Kl. 6 Gym hospitiert und es standen vier SuS an der Tafel. Da wurde das Wort vom Lehrer aufgeschrieben, dann diktiert, sogar in Lautschrift angeschrieben, was die SuS in eine Vokabel umsetzen mussten, und eine unregelmäßige Verbform wurde erwartet. Puh, das hatte Anspruch, aber bei Vokabeln bin ich auch recht rigoros. Ohne die zieht sich auch mein Unterricht ins Unermessliche ... Die Wahrscheinlichkeit, dass einer weiß, was im Text abläuft, weil er die Vokabeln kann, ist bei 24 SuS deutlich höher als z.B. 7. :zahnluecke: Meine neue Klasse hat nur fünf Schüler. Wenn die nicht gescheit Vokabeln lernen, werden das tolle Selbstgespräch werden ... :ohh: Das ist dann immer so furchtbar, wenn keiner was sagt. :grimmig:
    • Friesin schrieb:

      chilipaprika schrieb:

      Ich handhabe es so, dass ich "Langzeitvokabeln" aufgebe und zwar angebe, bis wann sie was gelernt haben sollten,
      @Chilli: fragst du die dann auch ab? oder nur am Ende des Lernzeitraums alle neuen Vokabeln zusammen?
      Ich "frage ab" in dem Sinne, dass ich einfach tatsächlich in der Runde abfrage und mir natürlich merke, wer schon ein bisschen "vorgelernt" (wenn ich zb sage "bis Dienstag abschreiben und versuchen zu lernen, in der Stunde werden wir viel üben, am Mittwoch schreiben wir den Test") hat bzw. wer noch gar nicht angefangen hat zu lernen.
      Ich schreibe auch fast einmal die Woche einen Vokabel- und/oder Grammatiktest und dazwischen frage ich vielleicht zum Einstieg ab, aber nicht/nie im Sinne einer mündlichen Note / mündlichen Abfrage einzelner SchülerInnen.
    • Frapper schrieb:

      Echt? Ich bin etwas erstaunt. Bey Gym muss doch was kommen ... Letztes Schuljahr habe ich in der Beratung in Englisch Kl. 6 Gym hospitiert und es standen vier SuS an der Tafel. Da wurde das Wort vom Lehrer aufgeschrieben, dann diktiert, sogar in Lautschrift angeschrieben, was die SuS in eine Vokabel umsetzen mussten, und eine unregelmäßige Verbform wurde erwartet. Puh, das hatte Anspruch,
      das Abfragen der Vokabeln läuft durchaus anspruchsvoll:
      Vergangenheitsformen, Genitive werden mit abgefragt,
      Vokabeln werden ab 2.Hälfte 1.Lernjahr auch im Zusammenhang, d.h. in kleinen Wendungen oder Sätzen abgefragt.

      Aber das selbstständige Einteilen ihres Lernpensums bekommen meine Schüler einfach nicht hin. Und das zieht sich bis in höhere Klassen: alles wird auf den letzten Drücker erledigt :heul:

      Obwohl, wenn ich mich so im Kollegenkreis umschaue..... :lach:
      pingo, ergo sum
    • Meine Tochter muste an ihrer Gesamtschule von Beginn dn in Klasse 5 60-80 Vokabeln pro Woche lernen (Listen hinten aus ihrem Englischbuch). Meist Mi aufgegeben. Di geschrieben. Das war sehr anstrengend, da noch völlig ungewohnt.
    • Friesin schrieb:


      Aber das selbstständige Einteilen ihres Lernpensums bekommen meine Schüler einfach nicht hin. Und das zieht sich bis in höhere Klassen: alles wird auf den letzten Drücker erledigt :heul:

      Obwohl, wenn ich mich so im Kollegenkreis umschaue..... :lach:
      Lach - "ich habe solange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe". Aus meiner privaten Erfahrung heraus kann ich da immer wieder die App "Phase 6" empfehlen. Wir nutzen auch die Bezahlversion, wo man für 6-8 (??)€ die EInheiten aus dem jeweiligen Lehrwerk freischalten kann. Damit lernt unsere 15jährige Teenagerin und das sogar halbwegs selbstständig. So ist zumindest der Grund erstmal gelegt. Vielleicht eine Empfehlung, mal die freeware auszuprobieren.
    • Regelmäßige (wöchtentliche) Kurztests halte auch ich für sehr wichtig.

      @llindarose: das Vokabel-Üben selbst will auch gelernt sein. Vielleicht kannst Du das die ersten Stunden in den Unterricht integrieren, damit auch Schüler aus bildungsfernen Haushalten lernen, welche Möglichkeiten des Vokabellernens es gibt.
    • Morse schrieb:

      Regelmäßige (wöchtentliche) Kurztests halte auch ich für sehr wichtig.

      @llindarose: das Vokabel-Üben selbst will auch gelernt sein. Vielleicht kannst Du das die ersten Stunden in den Unterricht integrieren, damit auch Schüler aus bildungsfernen Haushalten lernen, welche Möglichkeiten des Vokabellernens es gibt.
      Das mache ich jedes Schuljahr. Sonst würde das vielfach in Katastrophen enden.
    • Sorry, ich hab deine Frage jetzt erst gelesen.

      Ich frage Vokabeln nicht in der klassischen Tabelle ab, meint: Schüler sollten nicht nur die direkte Übersetzung kennen, sondern stattdessen nehme ich zumeist Texte aus dem Buch, ändere diese leicht ab und füge Lücken hinzu. Somit müssen die Schüler aus dem Kontext auf die Vokabel schließen. Das klappt ganz ordentlich und das finde ich didaktisch wesentlich angemessener.