Die Lehrer/innen und ihre/r Partner/innen...

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    • Die Lehrer/innen und ihre/r Partner/innen...

      Schon aus der Überschrift wird vll. ersichtlich, wie kompliziert manchmal die Partnersuche sein kann!

      Es ist ja auch nicht unbedingt leicht, bei den enormen täglichen Aufgaben noch die nötige Zeit zu finden, um auch den eigenen enormen Ansprüchen bei der Partnerwahl gerecht zu werden! ;)

      Beim Querlesen fiel mir direkt auf, dass es oft um bedrückende Probleme geht und viele sich nicht selten "alleingelassen" fühlen. Einigen fehlt auch iwann die Kraft, neben dem Schulalltag auch noch eine Partnerschaft zu pflegen oder sind durch Versetzungen oder Neueinstellungen in eine Gegend gekommen, wo ihnen einfach der Anschluss fehlt.

      Mich interessieren daher die Fragen: Wie ist es um euer Privatleben bestellt? Seid ihr in Partnerschaften oder im Singlestatus? Wie sehr nimmt Euch euer Arbeitsleben ein? Wieviel Wert legt ihr auf private Phasen?

      Falls ihr einen Partner habt: Welchen Beruf hat diese/r und spielt das eine Rolle?

      Falls ihr keinen habt: Woran liegt es eurer Ansicht nach?


      Vll. stößt dieser Thread ja auf Interesse und verstößt nicht gegen iwelche Richtlinien... :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 5onIT ()

    • Hallo und willkommen im Forum.

      Ich bezweifle, dass sich hier zu viele User dezidiert über ihr Privatleben auslassen. Dazu ist dieses Forum an sich nicht gedacht.
      Ob man sich hier derart exponieren möchte, weil Partnersuche bzw. Beziehung nun einmal ein sehr persönlicher Bereich ist, wage ich zu bezweifeln.
      Gruß
      Bolzbold



      Ich bin ein Ar***, und deswegen konnte ich nur Lehrer werden.
    • Ich bin in einer (Fern)Beziehung....da nehme ich mir die gemeinsame Zeit dann ganz bewusst heraus. Was soll ich sagen nach dem 1. Berufsjahr merke ich, dass ich abends einfach froh bin, wenn ich heimkomme und es ist Ruhe :) ... Mein Partner ist kein Lehrer und das finde ich gut so.

      Ansonsten ich bin umgezogen und Anschluss finden ist so eine Sache.....ich geh abends kaum noch raus, ist halt so. Im Kollegium habe ich guten Anschluss gefunden.
    • Bolzbold schrieb:

      Hallo und willkommen im Forum.

      Ich bezweifle, dass sich hier zu viele User dezidiert über ihr Privatleben auslassen. Dazu ist dieses Forum an sich nicht gedacht.
      Ob man sich hier derart exponieren möchte, weil Partnersuche bzw. Beziehung nun einmal ein sehr persönlicher Bereich ist, wage ich zu bezweifeln.
      Das Thema ist tatsächlich intim, andereseits halte ich es auch für eine zentrale Fragestellung: Wird privates Glück, privater Ausgleich allg. zu sehr unterschätzt? Antworten ist ja freiwillig und letztlich doch anonym...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 5onIT ()

    • 5onIT schrieb:

      Mikael schrieb:

      Was ich festgestellt habe (in meinem Kollegium), dass überdurchschnittlich viele Frauen Single sind. Ist das bei euch genauso?
      Ja. Viele leben zudem vorzugsweise mit Katze oder Hund oder befinden sich seit x-Jahren in einer kinderlosen Partnerschaft ohne Aussicht auf Eheschliessung, warum auch immer??
      Vielleicht, weil sie es wollen?

      Es gehört nicht zu den Lebenszielen von jedem Menschen zu heiraten und/oder Kinder zu kriegen.

      Wer sich nicht die Zeit nimmt für Freizeit und Freunde oder Partner, hat früher oder später verloren. Stichwort Work-Life-Balance.

      Ich lebe mit meinem Partner zusammen und habe das Glück, dass er mich im sehr stressigen Referendariat super unterstützt. Ich kann aber auch verstehen, wenn im Ref Beziehungen kaputt gehen.
    • 5onIT schrieb:

      Ja. Viele leben zudem vorzugsweise mit Katze oder Hund oder befinden sich seit x-Jahren in einer kinderlosen Partnerschaft ohne Aussicht auf Eheschliessung, warum auch immer??
      Ehen sind keine Einbahnstrassen.......und es ist nicht die Erfüllung für jede Frau verheiratet zu sein oder Kinder zu haben....ich find deine Aussage gerade seltsam.
    • FrauZipp schrieb:

      Ich bin in einer (Fern)Beziehung....da nehme ich mir die gemeinsame Zeit dann ganz bewusst heraus. Was soll ich sagen nach dem 1. Berufsjahr merke ich, dass ich abends einfach froh bin, wenn ich heimkomme und es ist Ruhe :) ... Mein Partner ist kein Lehrer und das finde ich gut so.

      Ansonsten ich bin umgezogen und Anschluss finden ist so eine Sache.....ich geh abends kaum noch raus, ist halt so. Im Kollegium habe ich guten Anschluss gefunden.
      Dann dreht sich -von deinem Partner abgesehen- beruflich wie privat sehr viel um Schule, oder?

      Genau dieser Aspekt hat mich auch immer skeptisch gemacht. Eine Partnerin, die auch Lehrerin ist, würde bei mir ebenfalls die Befürchtung wecken, immer nur über Schule reden zu müssen. Oder meinst du es anders?

      Auffällig ist, dass es kaum möglich scheint, im Kollegium privat andere Themen zu finden...
    • 5onIT schrieb:

      Dann dreht sich -von deinem Partner abgesehen- beruflich wie privat sehr viel um Schule, oder?
      Genau dieser Aspekt hat mich auch immer skeptisch gemacht. Eine Partnerin, die auch Lehrerin ist, würde bei mir ebenfalls die Befürchtung wecken, immer nur über Schule reden zu müssen. Oder meinst du es anders?

      Auffällig ist, dass es kaum möglich scheint, im Kollegium privat andere Themen zu finden...
      ja momentan dreht sich vieles um die Schule.....aber lange nicht nur. Liegt abe u.a. auch daran, dass das mein 1. Jahr ist/war und alles war neu. Dazu kam ein Umzug. Und es ist mir oft ein Bedürfnis über die Schule reden, weil mich da vieles bewegt. Ein Müssen ist das nicht.

      Es ist möglich im Kollegium auch über andere Themen zu sprechen.....also mir zumindest ist das möglich.

      Darf ich mal fragen wie alt du bist?
    • Wir finden im Kollegium durchaus auch andere Themen als Schule - gerade wenn man Familie hat oder gemeinsam auch am Wochenende etwas unternimmt. Natürlich spielt Schule als Gesprächsthema grundsätzlich oft eine Rolle, aber es ist auch durchaus erholsam, einmal über etwas anderes zu reden.

      In meinem Kollegium sind die meisten KollegInnen in langjährigen Partnerschaften/Ehen und wir sind ein recht junges Kollegium, d.h. weniger als 1/5 sind 60+ und ca. 1/4 sind 50+.
      Diejenigen, die seit Jahren Single sind, würde ich nicht per se ob ihres "Beziehungsstatus'" be- oder verurteilen wollen.
      Das kann an so vielen unterschiedlichen Faktoren liegen und ich finde es für die meisten der Dauersingles sehr schade, dass sie nicht den Partner fürs Leben gefunden haben. Dennoch mögen die Dauersingles das mitunter gar nicht so dramatisch erachten. Vielleicht sind sie glücklich mit ihrem Leben oder setzen andere Schwerpunkte.

      Eine Lehrerin als Partnerin eines Lehrers hat in meinen Augen mehr Vor- als Nachteile. Die Arbeitszeiten sind ähnlich, das Verständnis dafür, wie der Job funktioniert und wo und wie die Belastungen sind, ebenso. Die Gespräche drehen sich auch, aber aufgrund dessen, dass die Beziehung eben primär in der außerschulischen Zeit aktiv stattfindet, nicht primär um Schule. Eine Lehrerin als Partnerin eines Lehrers bringt noch einmal eine andere fachliche Sichtweise auf Dinge, die einen selbst umgeben oder beschäftigen. Besonders, wenn sie an einer anderen Schulform unterrichtet. Das ist mitunter sehr bereichernd.
      Die vielen Gemeinsamkeiten, das Verständnis für den Beruf des Partners und ein gleicher Sozialstatus sind durchaus positive Rahmenbedingungen für eine funktionierende Beziehung abseits der individuellen Persönlichkeiten. Im Schuldienst macht man in der Regel auch keine Karriere, so dass man auch auf Augenhöhe bleibt.

      Ein ganz pragmatischer Vorteil sind am Rande noch die stets gemeinsamen Ferien.

      Bei uns im Kollegium sind viele Kolleginnen mit Männern, die in der freien Wirtschaft arbeiten und oft deutlich mehr arbeiten und mehr Geld verdienen, verheiratet. Das führt bei Kindern dann dazu, dass sie die ganze Last der Krankheitstage und der unwirtschaftilchen Teilzeittätigkeit übernehmen müssen. (Vielleicht hätten es da aber auch ein Golf statt einem BMW und ein 300k Haus statt dem 500k Haus getan sowie die 100 € Lampe statt der 800er...)

      Das Familienleben in Doppellehrerhaushalten leidet zwar manchmal unter den Korrekturbergen, dafür gibt es aber in den Ferien reichlich Zeit zum Nachholen. Insgesamt sehen Doppellehrereltern ihre Kinder sicherlich häufiger bzw. sind zu Hause öfter präsent als der 8-17h Bürohengst. Das ist für Familienmenschen sicherlich unbezahlbar.
      Gruß
      Bolzbold



      Ich bin ein Ar***, und deswegen konnte ich nur Lehrer werden.
    • FrauZipp schrieb:

      5onIT schrieb:

      Dann dreht sich -von deinem Partner abgesehen- beruflich wie privat sehr viel um Schule, oder?
      Genau dieser Aspekt hat mich auch immer skeptisch gemacht. Eine Partnerin, die auch Lehrerin ist, würde bei mir ebenfalls die Befürchtung wecken, immer nur über Schule reden zu müssen. Oder meinst du es anders?

      Auffällig ist, dass es kaum möglich scheint, im Kollegium privat andere Themen zu finden...
      ja momentan dreht sich vieles um die Schule.....aber lange nicht nur. Liegt abe u.a. auch daran, dass das mein 1. Jahr ist/war und alles war neu. Dazu kam ein Umzug. Und es ist mir oft ein Bedürfnis über die Schule reden, weil mich da vieles bewegt. Ein Müssen ist das nicht.
      Es ist möglich im Kollegium auch über andere Themen zu sprechen.....also mir zumindest ist das möglich.

      Darf ich mal fragen wie alt du bist?
      Ich möchte das Thema gerne auf der Sach-und Erfahrungsebene lassen. Eine Mann/Frau- oder jung/alt-Diskussion war aus meiner Sicht jetzt nicht beabsichtigt.
    • In meinem sehr großen Kollegium gibt´s fast keine Singles. Viele verheiratet oder in Beziehungen mit oder ohne Kinder, gleichgeschlechtliche Paare gibt‘s auch. Viele Lehrerpaare, einige auch aus dem Kollegiumszusammenhang entstanden. Wir feiern ständig irgendwas: Hochzeiten, Kinder... Die meisten Beziehungen scheinen gut zu funktionieren, so weit ich das beurteilen kann.

      Ich bin mit einem Lehrer (nicht meine Schule) verheiratet, Schulleitungsmitglied, empfinde das als nützliche Perspektiverweiterung zu meinem Personalvertretungsjob. Aber Schule/Job ist nicht das wichtigste Thema zu Hause, hat keiner Bock drauf, zum Glück haben wir xzig andere gemeinsame Interessen. Es gilt die Regel, dass jeder sich auskotzen darf, wenn wirklich was auf den Nägeln brennt, oder wenn die Perspektive des anderen horizonterweiternd ist, ansonsten reden wir über eins der Zillionen anderen Dinge, die uns interessieren oder machen Sport, das Haus sauber, Hobby, Soziales oder sonstwas. Ich empfinde es als unglaublich erleichternd, die schrillen Arbeitszeiten, die temporär anfallen, nicht erklären zu müssen, und dass jeder ganz genau weiß, was beim anderen los ist, wenn bestimmte Phasen (Abiplanung und Schuljahresabschluss bei ihm, Beginn Personalbewegungen und Widersprüche gegen selbige bei mir) angelaufen sind: dann wird ohne zu Moppern dem/der jeweils anderen der Rücken freigehalten, die Haushaltspflichten des anderen übernommen, Schokolade auf den Schreibtisch gelegt und Rücken an Rücken gegen das Chaos gekämpft, bis der/die eine durch ist mit dem Schlimmsten. Da kenne ich aus den nicht-Lehrer/Lehrerbeziehungen höhere Schwierigkeiten. Ob das allerdings repräsentativ ist, weiß ich nicht.
      WE are the music-makers, and we are the dreamers of dreams,
      World-losers and world-forsakers on whom the pale moon gleams
      yet we are the movers and shakers of the world for ever, it seems.