Digitale Whiteboards statt Tafeln

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    • Wollsocken80 schrieb:

      Elmorya schrieb:

      Letztenendes kann ich mit einem interaktiven Whtieboard alle Geschmäcker bedienen.
      Nö. Ich stehe eben gerne mit dem Gesicht zur Klasse. Alle Geschmäcker bedienen kannst Du mit einem Beamer, einer weissen Projektionsfläche und subventionierten BYOD-Geräten.
      Alle Geschmäcker? Ist denn da auch noch eine Kreidetafel (für die, die analog wollen, aber kein analoges Whiteboard)? Und ist die Projektionsfläche beschreibbar (für die, die analog wollen, aber keine Kreide)? Und lässt sie sich einfach und komplett abwischen (oder wischt sich am besten von selbst ab)? Ist da ein Stehpult dabei (Du sagst, Du STEHST gerne mit dem Gesicht zur Klasse)? Und lässt sich das Stehpult versenken, für die, die es stört? Und erkennt der Beamer alle mitgebrachten BYOD - Geräte und nimmt automatisch drahtlos Kontakt auf (für die, die digital wollen, aber keinen Beamer anschließen können)? ... ?

      :autsch:

      Etwas für alle Geschmäcker gibt's nicht, schon gar nicht, wenn es um Lehrer geht ;)

      LG, goeba
    • goeba schrieb:

      Ist denn da auch noch eine Kreidetafel
      Ja!


      goeba schrieb:

      Und ist die Projektionsfläche beschreibbar
      Nein. Aber wir haben noch einen OHP auf dem sich schreiben lässt. ;)


      goeba schrieb:

      Ist da ein Stehpult dabei
      Ja, haben wir sogar. Nicht versenkbar, sondern einfach zum Rumschieben.


      goeba schrieb:

      Und erkennt der Beamer alle mitgebrachten BYOD - Geräte und nimmt automatisch drahtlos Kontakt auf
      Drahtlos geht (noch) nicht, aber nach ein paar wenigen anfänglichen Anlaufschwierigkeiten werden z. Z. alle Lehrer-Geräte erkannt.


      goeba schrieb:

      Etwas für alle Geschmäcker gibt's nicht, schon gar nicht, wenn es um Lehrer geht
      Da hast Du Recht. :top:
    • Wollsocken80 schrieb:

      Drahtlos geht (noch) nicht, aber nach ein paar wenigen anfänglichen Anlaufschwierigkeiten werden z. Z. alle Lehrer-Geräte erkannt.
      Nicht drahtlos? Also bist du im Prinzip angeleint?


      BTW, wie ich oben schrieb, ist BYOD zumindest in meinem Bundesland (Hamburg) (datenschutz-)rechtlich mit so hohen Hürden versehen, dass man nach einem Testlauf entschieden hat, dass es keinen Sinn macht. Die Lehrkräfte dürften ihr eigenes Gerät praktisch überhaupt nicht mehr für private Zwecke nutzen und müssen sich bereit erklären, jederzeit eine Prüfung des Gerätes durch die Behörde zu ermöglichen. Die Behörde hat daraufhin eingesehen, dass es den Lehrkräften nicht zu vermitteln sein wird, ein so teures nur als Arbeitsgerät zu nutzendes Gerät auf eigene Kosten anzuschaffen.

      Kurz: BYOD gibt es bei uns (auch langfristig) nicht, eine Ausstattung aller Lehrkräfte mit Dienstgeräten ist utopisch weil unbezahlbar. Dieses "Schweizer" Modell wäre bei uns also gar nicht möglich, selbst wenn alle es wollten :(
    • Xiam schrieb:

      Kurz: BYOD gibt es bei uns (auch langfristig) nicht, eine Ausstattung aller Lehrkräfte mit Dienstgeräten ist utopisch weil unbezahlbar. Dieses "Schweizer" Modell wäre bei uns also gar nicht möglich, selbst wenn alle es wollten :(
      Weil es keiner bezahlen will! Fiskalpolitisch ist das doch lächerlich, gerade für Hamburg. Bei vielleicht 20.000 Lehrkräften sind das mit Großkundenrabatt wahrscheinlich 10 Millionen Euro. Da gibt's für die Elbphilharmonie wahrscheinlich nicht einmal die Toilettenanlagen für...

      Gruß !
      Mikael - Experte für das Lehren und Lernen

      "In theory there is no difference between theory and practice. In practice there is." (Yogi Berra)
    • Mikael schrieb:

      Weil es keiner bezahlen will! Fiskalpolitisch ist das doch lächerlich, gerade für Hamburg.
      So, jetzt untergrabe ich mal meine eigene Argumentation zugunsten digitaler Whiteboards:

      Wir haben in jedem Klassenraum ein Smartboard. Für dessen Betrieb ist ein PC notwendig. Die neuen Modelle sind nämlich gar nicht mehr so smart. Die alten hatten noch eine eingebaute Whiteboard-Funktion die man ohne PC nutzen konnte, die neuen brauchen zwingend einen PC auf dem SMARTs proprietäre Software läuft.

      Es steht also in jedem Klassenraum ein PC. So weit so gut. Inklusive der PCs im Lehrerzimmer und der in den Informatikräumen, haben wir etwa 200 PCs an unserer Schule.

      Die Behörde stellt finanzielle Mittel für 50 Geräte zur Verfügung. Das würde nicht einmal ausreichen, um alle Whiteboards nutzen zu können. Da müssen wohl zwei Abteilungen auf dem Dienstweg geplant haben, anders kann ich mir diese absurde Situation kaum erklären.

      Zum Glück haben wir einen sehr fähigen und findigen Admin.
    • Wollsocken80 schrieb:

      Wir müssen uns nicht an die DSGVO halten.
      Mit der DSVGO hat das noch nicht einmal zu tun, die Regeln waren schon vorher so. Die Behörde behält sich das Recht vor, alle dienstlich genutzten Geräte jederzeit auf ihre Datensicherheit zu prüfen. Werden sogar Schülerdaten wie Noten darauf verarbeitet, schreibt die Behörde vor, welche Programme der Apps sonst noch drauf installiert sein dürfen und welche nicht.