Chemnitz

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    • DaVinci schrieb:

      Gab es denn irgendeinen Verletzten Flüchtling oder sonstwas? Die handvoll Idioten mit Hitlergruß haben sicherlich einen Sockenschuss, aber das waren 0,1 % der Demonstranten, 99,9% sind friedlich gewesen. Die Medien verzerren dieses Bild eben gerne
      0,1% von 6000, das wären 6 Leute. Bist du sicher, dass es nicht dein Bild ist, das verzerrt ist?
      "Schlimmes geschähe dir da, mein Bester, wenn du nach Athen gekommen, wo in ganz Hellas die größte Redefreiheit herrscht, dann hier als einziger an ihr nicht teilhaben solltest. Aber setze auch dagegen: wenn du weitläufig redest und nicht das Gefragte beantworten willst, daß auch mir Schlimmes geschähe, wenn ich nicht weggehen dürfte, ohne dich zu hören." (Platon, Gorgias)
    • "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." (T. Pratchett)
    • "gefällt mir" passt ja hier mal wieder nicht aber ich stimme dir zu. Ich war auch deswegen nie wieder auf einer Gegendemo. Es ist beängstigend und man will ja nicht auch noch Aufmerksamkeit und Plattform bieten. Und das empfinde ich eben als Dilemma: dass der fehlende Gegenaufmarsch als Akzeptanz missinterpretiert wird.

      Na mal sehen, wie man eine positive Bewegung unterstützen kann, es bilden sich ja schon die ersten Kundgebungen und Konzerte...
    • Eine aus meiner Sicht absolut zutreffende Beschreibung der typischen "Rautenpolitik" der Bundeskanzlerin.

      „Ihr habt damals zwei Kulturen aufeinander krachen und uns dann im Regen stehen lassen!“
      welt.de/politik/article1813711…chen-lassen.html#Comments

      Man kann nicht über eine Millionen Menschen unkontrolliert einwandern lassen, staatliche Institutionen völlig überfordern und die Zivilgesellschaft einfach das selbst auffangen lassen.

      Auch die Argumente der Bürger, insbesondere die Zusammenrottungen von Flüchtlingsgruppen an bestimmten Orten ist mir bei uns auch schon früh aufgefallen; dass habe ich als Vater auch als sehr unangenehm empfunden.

      Wenn nun Stadtteile seit 2015 massiv ihr Gesicht gewandelt haben, ist für viele dann auch ein Punkt erreicht der nicht länger hinnehmbar ist.

      Die allermeisten die Merkels Politik kritisieren sind keine Nazis. Besorgte Bürger sind keine Nazis, auch wenn dies gerne, insbesondere vom linken "Bildungsestablishment" gerne vermittelt wird.

      Für die AfD und die Nazis (und ja, solange Höcke und Konsorten da immer mehr Einfluss gewinnen werfe ich die in einen Topf) ist das natürlich ein Geschenk.
      Jeder Fehler der öffentlichen Institutionen (z.B. dass ein straffällig gewordener Flüchtling schon lange abgeschoben gehört hätte, jeder Mord durch einen Flüchtling) wird diesen Gruppen nur weiter in die Hände spielen.
    • „Ihr habt damals zwei Kulturen aufeinander krachen und uns dann im Regen stehen lassen!“
      Ich persönlich finde den Satz nicht zutreffend, sondern nur unnötig dramatisierend und wenig sachlich. Bei den (im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung Deutschlands) geringen Zahlen kann man nicht davon sprechen, dass "2 Kulturen aufeinanderkrachen" - abgesehen mal davon, dass die Flüchtlinge aus mehr als einer "Kultur" kommen.
      [img]http://www.tibet-initiative.de/images/tibetflag-ani.gif[/img]Free Tibet!!
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    • kleiner gruener frosch schrieb:

      „Ihr habt damals zwei Kulturen aufeinander krachen und uns dann im Regen stehen lassen!“
      Ich persönlich finde den Satz nicht zutreffend, sondern nur unnötig dramatisierend und wenig sachlich. Bei den (im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung Deutschlands) geringen Zahlen kann man nicht davon sprechen, dass "2 Kulturen aufeinanderkrachen" - abgesehen mal davon, dass die Flüchtlinge aus mehr als einer "Kultur" kommen.
      Und allein Deutschland hat schon mind. 16 verschiedene „Kulturen“.
      „Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern!“ - Nelson Mandela
    • Hm, ich persönliche sehe weder eine berechtigte Argumentation, sondern eine übertriebene, unsachliche, nicht-reflektierte Aussage.
      Und ich sehe auch kein "lächerlich machen", sondern angemessene Antworten auf die Aussage.

      kl. gr. frosch
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    • Es geht nicht nur um die absoluten Zahlen: Man sollte auch bei muslimischen Mitbürgern sehr eindeutig differenzieren zwischen z.B. Aleviten oder Exiliranern und Menschen die aus...nennen wir es mal...zivilisatorisch eher rückständigen Ecken der Welt kommen, in denen bestimmte Verhaltensweisen als akzeptabel gelten, die in Westeuropa seit mindestens 300 Jahren nicht mehr in Ordnung sind...

      Wir bewegen uns langsam auf eine Polarisierung der Gesellschaft (wie in den Vereinigten Staaten) zu, die niemand ernsthaft wollen kann. Wer eine andere politische Ansicht hat als man selbst ist nicht automatisch rechtsradikal oder linksgrünversifft...man kann gegen die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin sein, und gleichzeitig die gewalttätigen Idioten in Chemnitz in den Knast stecken wollen und man sollte vor allem miteinander reden können...
      The price of freedom is eternal vigilance. (Leonard H. Courtney)
    • Ich glaube, dass vor allem 1989 zwei Kulturen aufeinandergekracht sind und das noch nicht verarbeitet ist.

      Und die Stadtviertel, von denen Yummi spricht, sind m.E. aufgrund der Sozialstrukturen ein Problem und nicht wegen der dort möglicherweise auftretenden Religionen.

      Marschierende Nazis rekrutierten sich bisher auch mehrheitlich nicht aus dem Bildungsbürgertum und die Stadtviertel, wo ich nicht hinziehen würde, haben Probleme mit sozialer und kultureller Armut. "Schwierige Viertel" sind im Osten nach wie vor "weiß".

      Wer daran Schuld trägt, finde ich gar nicht relevant, es sei denn es trägt zur Lösungsfindung bei. Vielleicht würde es schon helfen, sozialen Wohnungsbau und Flüchtlingsheime nicht in bestimmte Randbezirke zu verlagern. Gentrifizierung und so aber das steht nicht in meiner Macht.
    • Yummi schrieb:

      @xwaldemarx
      Fast dreistellige Mrd. Beträge als Rückstellungen für die Flüchtlinge.

      Langfristige Migration in das deutsche Sozialversicherungswesen nach jahrzehntelanger Kürzungen im Sozialstaat.

      Die Liste kannst du fortsetzen. Oder warum glaubst du, dass die Linke selbst in einem Dilemma steckt?
      Und wie viel werden die Zuwanderer - wenn sie arbeiten dürfen - in dieses Sozialversicherungswesen einzahlen? Soweit ich weiß gibt es durchaus Studien, die davon ausgehen, dass ohne Zuwanderung das Sozialversicherungssystem schon jetzt kaum noch zu halten ist. Davon abgesehen sehe ich direkt vor Ort, dass in bestimmten Berufszweigen fast verzweifelt nach Arbeitskräften gesucht wird ...

      Flüchtlinge: kommen, weil sie verfolgt werden, um ihr Leben fürchten. Dafür Geld in die Hand zu nehmen, steht einem christliche geprägtem Land gut an (und auf die christliche Prägung weisen ja - aus verschiedenen Gründen - immer wieder alle möglichen Leute hin).

      3 Mrd. finde ich angesichts der recht guten Steuerlage gar nicht so schrecklich ... und: Ich zahle seit ich arbeite (und das kann ich schon in Jahrzehnten messen) den Solidaritätszuschlag, der den neuen Bundesländern helfen soll (und das wohl auch getan hat). Ich habe mich nie darüber beschwert und werde den auch gerne noch weiter zahlen, weil dieses Geld hoffentlich Menschen hilft, die nicht so viel Glück hatten, auf der "richtigen" Seite einer Grenze geboren zu werden. Es stünde allen Deutschen mMn gut an, eine ähnliche Sichtweise bzgl. anderen Menschen mal wenigstens in Betracht zu ziehen.

      Wenn man genauer hinschaut gibt es sogar Berichte, dass westliche/europäische Firmen mit für die ungeheuerlichen Lebensumstände der Menschen in anderen Regionen der Welt mit verantwortlich sind - unser Reichtum basiert also nach wie vor auf der Ausbeutung anderer Regionen ...

      Dass UNSER STAAT (nicht die Flüchtlinge) bzgl. der Ärmeren in unserem Land was falsch macht / gemacht hat, will ich gar nicht abstreiten - aber daran sind nicht die Flüchtlinge schuld.
    • Das letzte Stück von Yummis Aussage stimmt - aber dann brauchen wir auch wieder ordentlich bezahlte Jobs - und gar keinen "Niedriglohnsektor", sowas gehört verboten.

      Ansonsten - was @Valerianus sagt stimmt, nur wäre es vielleicht mal dringend nötig für die "zivilisierten Muslime" (also Perser & Co.) sich auch mal aktiv deutlich von den sozial inkompatiblen welchen zu distanzieren, damit die Masse der Bevölkerung auch den Unterschied merkt. Es liegt nicht am "Moslem-Sein", wenn solche Subjekte nicht gesellschaftsfähig sind, dafür gibt es genug Gegenbeispiele. Assis sind Assis, weil sie Assis sind. Irgendwelche Nazis will ich nämlich genausowenig wie Salafisten, die meinen, hier wäre ihr Spielplatz.
      Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
      Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
      Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
      Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)