Disziplin in der Grundschule: Welches System hat sich bewährt?

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    • strubbelsuse schrieb:

      Ich halte nicht viel von diesen Belohnungssystemen und komme besser mit Konsequenz und Gesprächen klar.

      Klare Regeln und eine feste Struktur helfen, Orientierung zu geben und als hilfreich empfinde ich es vor allem, wenn in einer Schule feste Absprachen und Regeln transparent gemacht werden und klar ist, was geschieht, wenn man Regeln überschreitet.

      Einen schönen Mittwoch wünsche ich noch
      strubbelsuse

      Das entspricht auch meiner Erfahrung und damit komme ich gut zurecht.

      Gelegentliche "positive Verstärkung" finde ich aber auch wichtig. Ich denke, man soll auch "bemerken", wenn etwas gut geklappt hat und es z.B. einfach mal sagen.
      (1) Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.
      (2) Wenn der falsche Mensch etwas Richtiges sagt, dann ist das Gesagte automatisch wertlos.

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    • Lehramtsstudent schrieb:

      @Miss Jones: Ich arbeitete doch schon an meinem Verhalten hier im Forum und bin bemüht, Tipps von erfahrenen Leuten hier anzunehmen. Was soll ich denn noch deiner Meinung nach machen?

      ...

      @Lehramtsstudent, bitte mach dich nicht selber klein !!!
      (1) Für alles gibt es ein Publikum und für jede Meinung das passende Argument.
      (2) Wenn der falsche Mensch etwas Richtiges sagt, dann ist das Gesagte automatisch wertlos.
    • Neu

      Hallo @Lehramtsstudent,

      ein Klassenausflug ist immer eine besondere Situation, die mit Aufregung und der fehlenden Struktur eines gewöhnlichen Unterrichtstages einhergehen. Hinzu kommt, dass die Kinder dich noch nicht kennen. Ich würde mir also nicht soviele Gedanken machen, warum die Kinder nicht auf dich reagiert haben.
      Die Anregungen einiger Vorredner mehr Erfahrungen mit Kindern zu sammeln ist sicherlich sinnvoll. Doch auch wenn du dazu keine Möglichkeiten hast, wirst du im Ref schnell Erfahrungen sammeln.

      Lehramtsstudent schrieb:

      ... Ich denke mal, dass ich mir die Gedanken mache, weil ich ja von außen sehe, dass es selbst bei einer gestandenen Lehrkraft manchmal nicht so ganz flutscht im Umgang mit Schülern, die sich nicht so ganz an die Regeln halten können, und da ich weiß, dass ich irgendwann auch vor der Klasse stehen werde und mit Schülern rechnen muss, die nicht sofort das machen, was ich ihnen sage. Ich habe keine Angst diesbezüglich, will aber nicht vollkommen unvorbereitet in so eine Situation hereingehen und schaue daher, wie andere Leute damit umgehen und ggf. auch gute Erfahrungen gemacht haben (daher der Verweis auf die Blogger).
      Genau das ist der Knackpunkt: Kinder sind KINDER. Sie machen nicht immer SOFORT, was man ihnen sagt. Das ist auch bei erfahrenen Lehrern so.
      Ich denke jedoch nicht, dass es dafür ein Allheilmittel gibt.
      Grundsätzlich funktioniert vieles über die Lehrer-Schüler-Beziehung und deine Ausstrahlung.
      Ein Blick, eine bestimmte Körperhaltung, auch mal eine Berührung an der Schulter oder bewusstes Schweigen oder Abwarten helfen im Unterrichtsalltag oft mehr als zu schimpfen, was dich aufregt und oft eine zusätzliche Unterrichtsstörung bedeuted.

      Ich denke auch nicht, dass du gleich in deiner ersten Unterrichtsstunde in einer neuen Klasse mit dem perfekten Konsequenzmodell aufwarten musst. Nenne gleich in der ersten Stunde 3-5 Regeln, die in deinem Unterricht gelten. (Das würde ich auch machen, wenn es schon Klassenregeln gibt. Meistens sind es ja sowieso immer die selben.) Schaue dir dann die Situation erst mal an. Analysiere worauf die Kinder gut reagieren und wo die Probleme liegen. Nur wenn es nötig ist, würde ich mich dann für ein für die Klasse passendes Konsequenzmodell entscheiden. Ampel, Smileyrennen, Murmeln sammeln etc. sind nicht zuletzt deshalb in Foren und Blogs heiß diskutiert, weil es die ultimative Lösung nicht gibt. Jedes Modell hat Vor- und Nachteile und muss zur Klasse passen. Ich persönlich finde viele dieser Modelle zu zeitaufwendig (verteilen der Murmel, verschieben der Smileys etc.). Das steht oft gar nicht im Verhältnis zum Effekt.