6 Jahre denselben Jahrgang vs. Regelmäßig neue Klassen: Wie steht Ihr dazu?

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    • ich arbeite zwar an einem Gymnasium, aber an einem kleinen. Unser großes Plus ist die sehr persönliche Atmosphäre. Deshalb habe ich, obzwar Gym-Lehrer, meine eigene Klasse die ganzen 6 Jahre sehr eng betreut. Das wird dadurch unterstützt, dass wir pro Woche eine Klassenleiterstunde fest im Deputat verankert haben. Zu manchen Zeiten reicht das bei weitem nicht. Ob Liebeskummer, Ärger mit den Eltern, Probleme innerhalb des Freundeskreises: Probleme der Schüler werden wahrgenommen und sofort aufgegriffen. Sehr häufig erfolgreich.
      Das ist einerseits anstrengend, denn man ist als KL tatsächlich ständig im Zuständigkeitsmodus (schönes Wort übrigens :D). Ist aber auch sinnvoll und befriedigend. Mir gefällts (meistens)
      pingo, ergo sum
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      Ich weiß noch sehr gut wer meine Klassenlehrer am Gymnasium waren. Die eine hatten wir 5.-8. Klasse (auf Wunsch der Klasse ein Jahr länger als üblich) und den anderen dann 9./10. Klasse.

      Bei uns am BK sind wir eigentlich für die ganze Schulzeit (1-3 1/4 Jahre) Tutor, wenn nichts dazwischen kommt. Wir haben aber auch Teams. Der Cotutor ist aber je nach Team mehr oder weniger verantwortlich.
      Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.
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      @Friesin
      ...habt ihr keine Vertrauenslehrer? Oder ist das Gymnasium dafür auch zu "klein"?
      Hier bei uns mache u.a. ich diesen "Job" - da können alle SuS die wollen zu einem von uns in die entsprechende Sprechstunde kommen oder auch um eine solche bitten (Ein entsprechender Zettel ins Fach reicht).
      Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
      Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
      Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
      Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)
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      Doch, haben wir. Die Kollegin macht einen super Job und ist mehr als ausgelastet.

      Mit ihr zusammen werden oben genannte Probleme angegangen. Aber du als KL bist ja meist diejenige, die die Probleme hautnah mitbekommt oder zumindest zeitnah berichtet bekommt. Auch eine Vertrauenslehrerin hat ja nicht jede Klasse im Unterricht.
      pingo, ergo sum
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      Natürlich nicht. Dafür sind wir ja auch mehrere. Und natürlich können SuS sich auch an Klassenlehrer wenden, nur extra Stunden dafür gibts eben nicht.
      Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
      Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
      Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
      Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)
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      Ich bin ganz überrascht zu lesen, wie viele Jahre manche ihre Klassen am Stück haben. Bei uns ist es üblich, eine Klasse maximal zwei Jahre am Stück zu haben. Generell 5./6., dann möglicherweise in der Mittelstufe wieder zeei Jahre. Häufig aber wechseln die Lehrer einer Klasse, auch der Klassenleiter, wieder nach einem Jahr. In der Oberstufe hat man regulär seine Kurse über die zwei Jahre.
      Ich habe den Wechse ganz gerne im Sinne von neues Jahr, neue Klassen, neue Abenteuer. Bin aber auch froh, eine Klasse zwei Jahre am Stück zu haben, damit ich nicht jedes Jahr alle Klassen neu habe und die Namen nicht kenne. Mehr als zwei Jahre am Stück möchte ich aber eine Klasse nicht haben.
      Als ich 1980 in die 5. Klasse ans Gymnasium gekommen bin, war unsere Klassenleiterin eine Aushilfskraft mit Jahresvertrag, die daher am Ende des Schuljahres wieder ging. Die Lehrerin für Deutsch und Religion war zu Beginn des Schuljahres fortgeschritten schwanger und ab Weihnachten daher auch nicht mehr in der Schule. Deutsch wurde bis zum Halbjahr durch den Schulleiter selbst vertreten, Religon fiel aus, bis wir zum Halbjahr für beide Fächer neue Lehrkräfte bekamen. Kurioserweise hatte ich im Grundkurs Religion in der K12 die gleiche Lehrerin, die nach einigen Monaten krankheitsbedingt langfristig ausfiel, und ein Vierteljahr lang fiel Religion wieder aus, bis wir als Vertretung die gleiche Lehrerin wie damals in der 5. im zweiten Halbjahr bekamen.

      Sarek
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