Ärzte und Beihilfe

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    • Das muss ja begründet werden. Falls der Arzt das nicht überzeugend kann, hat er einen Privatpatienten weniger. Nebenbei gibt es bei den PKVs auch noch den BE, also dein Beihilfeergänzungstarif. Spring der dann nicht normalerweise ein?
      Gruß
      Bolzbold



      Ich bin ein Ar***, und deswegen konnte ich nur Lehrer werden.
    • 3,5 ist noch niedrig
      • Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. -Machiavelli-
      • Zwei Mächte gehen durch die Welt, Geist und Degen, aber der Geist ist der mächtigere. -Napoleon-
      • In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst! -Augustinus-
    • Zahnärzte rechnen gerne bis 3,5 ab, bei Ärzten hab ich das bei ambulanten Behandlungen bisher noch nicht einmal erlebt. Über 3,5 geht gar nicht, außer er ist "der Mann/die Frau" im entsprechenden Feld...
      The price of freedom is eternal vigilance. (Leonard H. Courtney)
    • keckks schrieb:

      Das ist hier aktuell bei Zahnärzten so ein Problem, dass sich der Hauptpersonalrat des Themas angenommen hat. Man kann nur gute Begründungen vom Arzt erwarten und sonst bei Nichtzahlung halt gegen dieBeihilfe klagen. Das machen wohl gerade auch einige, Erfolgsaussichten ungewiss.
      Warum gegen die Beihilfe klagen? Da ist wohl eher der Zahnarzt das Problem. Es können Rechnungen durchaus geprüft werden.
      Bei meinem Kind wurde eine PZR abgerechnet - bei einem Milchzahngebiss! Es wurde aber lediglich kontrolliert wie gut wir Zähne putzen. Für sich legen sie das tatsächlich als PZR aus und schimpfen auf die Beihilfe - tatsächlich ist es aber schlicht und ergreifend Betrug.
      Ich hab den Rotstift in mir!
    • Freakoid schrieb:

      Rechnen eure Ärzte auch gerne mit 3,5-fachem Faktor ab, auch wenn man vorher mitgeteilt hat, dass die Beihilfe das nicht zahlt? Hat mich schon viel Geld gekostet. Wie regelt ihr das?
      Vorher Kosten schriftlich geben lassen. Würde auch keinen Handwerker einfach mal machen lassen, ohne einen Kostenvoranschlag zu erhalten. Ausnahme sind Standardzeug wie Erkältung oder ähnliches. Ansonsten: Arzt wechseln. Wenn man nicht in der Pampa wohnt, kann man von Arztmangel nicht sprechen.
    • stimmt, sorry, der Facharzt war für meinen Mann (GKV), bei mir (PKV) war der Termin bei einem anderen Facharzt um 3 Monate nach vorne gezogen worden (telefonischer Rückruf wegen "frei gewordenem Termin), aber 4 Monate musste ich trotzdem warten. Die Hausärzte nehmen auch keine Privatpatienten auf. Oder fragen nicht danach und ich werde nie am Telefon sowas sagen wie "ich bin übrigens privat versichert".
    • chilipaprika schrieb:

      Viele Hausärzte nehmen hier nicht mehr auf
      Vielleicht bin ich naiv - wenn ich krank wäre, gehe ich einfach zu irgendeinem Arzt ins Sprechzimmer. Da kann ich dann mit meiner privaten Kasse wedeln, falls ich das möchte. Aber auch sonst bezweifel ich, dass ein Arzt einen Patienten aus dem Wartezimmer wegschickt.

      Meine übliche fünf Minuten Untersuchung, wenn ich wegen Krankheit einen Schein brauche, bringt dem Arzt 35€. Ich glaube irgendwie, das wäre ihm für den Arbeitsaufwand zu lukrativ.
    • Also ich habe noch nie länger als einen Tag auf einen Facharzttermin gewartet, seitdem ich Beamter bin. Normalerweise gehe ich am selben Tag. Zum letzten HNO-Arzt bin ich einfach hingegangen, beim letzten Augenarzttermin habe ich am Tag des Anrufs einen Termin bekommen, beim Orthopäden warte ich manchmal 2 Tage, meistens aber nicht. Ich gehe auch nur zu Ärzten, die bei jameda beste Noten haben.
      Ich kam schon häufig zu Fachärzten und wurde an zig wartenden Patienten vorbei direkt in Behandlungszimmer 1 geführt.
      Ich sage nicht, dass das gut ist, aber das ist die Realität, die ich erlebe. Den letzten MRT-Termin hat die Sprechstundenhilfe des Orthopäden für mich gemacht, der Termin war am gleichen Tag.

      Ich wohne allerdings auch in einer Stadt, die von Spießern und Spinnern der Oberschicht wimmelt und in der sich wohl auch Ärzte darauf eingestellt haben, die Privatpatienten entsprechend zu behandeln. Mein Orthopäde ist beispielsweise ein Privatarzt, mein letzter HNO-Arzt war auch einer.
      Mein Kind musste 2 Monate auf einen Hautarzttermin warten, abartig, ab nächstem Jahr sind die auch privat versichert.

      Also zum Thema: In meinem Wohnort, ich weiß nicht, wie es bei euch ist, würde ich den Arzt darauf hinweisen, wie er abrechnen kann, oder zu einem seiner hundert Nachbarn gehen, die mich gerne aufnehmen. Ich wohne allerdings auch in einem in beinahe allen Fachbereich sog. überversorgten Standort.
    • lassel schrieb:

      Selbst Schuld. Ich nehme doch auch den Mutter-Kind-Parkplatz vorm Supermarkt.
      tja, Menschen haben manchmal unterschiedliche Wertvorstellungen und offensichtlich haben hier einen Dissens.

      Kalle29 schrieb:

      chilipaprika schrieb:

      Viele Hausärzte nehmen hier nicht mehr auf
      Vielleicht bin ich naiv - wenn ich krank wäre, gehe ich einfach zu irgendeinem Arzt ins Sprechzimmer. Da kann ich dann mit meiner privaten Kasse wedeln, falls ich das möchte. Aber auch sonst bezweifel ich, dass ein Arzt einen Patienten aus dem Wartezimmer wegschickt.
      Meine übliche fünf Minuten Untersuchung, wenn ich wegen Krankheit einen Schein brauche, bringt dem Arzt 35€. Ich glaube irgendwie, das wäre ihm für den Arbeitsaufwand zu lukrativ.
      Das mag sein, das traue ich mir tatsächlich nicht zu. dafür bin ich zu sehr ein Mensch, der auf zwischenmenschliche Beziehungen Wert legt. Ich möchte nicht das Gefühl haben, dass ich fehl am Platz bin. Aber *klopfklopf* ich hatte noch nie mit etwas richtig Schlimmes zu kämpfen, und irgendwie waren MRT oder andere Eingriffe mit ärztlicher Überweisung, so dass denen die Versicherung sofort bekannt war, ohne dass ich es sage. Unschön genug.