Kinderbetreung und Teilzeit

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Meerschwein Nele schrieb:

      Kapi85 schrieb:

      Mittlerweile habe ich drei Kinder
      Das ist halt ein zeitaufwändiges Hobby. Es sollte sicherlich gefördert werden, aber das kann es halt nur im Rahmen dessen, was in der Schule möglich ist. Der Betrieb der Schule ist wichtiger.
      Danke euch erstmal für die vielen Antworten.Aktuell denke ich darüber nach meinen Teilzeitantrag für das nächste Schuljahr zurückzuziehen,die Kohle mehr in ne Putzfrau zu investieren und die Nachmittage meinen Kindern zu reservieren,dann sind Klausuren eben nicht fristgerecht korrigiert.
      Mir fehlt bei unserer SL die Kernkompetenz mich einzuschleimen,denke immer noch die wollen wirklich meine Ansicht hören wenn Sie danach fragen....
    • Man muss leider auch immer mal die andere Seite ansehen. Wir haben ein Kollegium, in der derzeit eine kritische Masse an Teilzeitkräften erreicht bzw. für einige meiner Kolleginnen und Kollegen bereits überschritten ist.

      Für jeden Wunsch und Zwang muss nämlich letztlich ein anderer in einen sauren Apfel beißen:
      1. Die ganzen ungeliebten Randstunden werden nicht mehr unter allen verteilt, sondern unter den übrig gebliebenen, die keine "Wünsche und Zwänge" einreichen können.
      2. Dementsprechend müssen viele Kurse und Unterrichte in den Nachmittag rutschen, obwohl diese aus pädagogischen Gründen am Vormittag sinnvoller wären (z.B. Mathe in der Mittelstufe ab 15.30...)
      3. Viele Teilzeitkräfte haben keine "Zeit" für einen korrekturintensiven Abikurs, dann nehmen andere halt noch mehr (Kollegin von mir: zwei parallele Deutschkurse mit jeweils 24 SuS, dazu noch einen Englischkurs mit 20 - die kann sich eigentlich jetzt schon erschießen.)
      4. Die Vollzeitler haben kaum noch eine Chance auf einen kompakten Plan, sondern füllen halt Lücken.
      5. Viele Sonderaufgaben, die in der Schule halt so anfallen, bleiben an den "Vollis" hängen: Klassenfahrten, Fachschaftsaufgaben, Aufsichten, ...

      Natürlich ist es absolut zu begrüßen, dass es unser Job möglich macht, dass auf alles mögliche, was originär privat ist, Rücksicht genommen wird. Dabei würde ich mir allerdings auch ein bisschen Weitsicht der Kolleginnen und Kollegen wünschen, die diese tollen Rechte in Anspruch nehmen:
      a. Wenn man x Stunden die Woche arbeiten kann, dann muss man vielleicht nicht x Stunden beantragen sondern vielleicht x-1 um ein paar der üblichen Dinge, die es an einer normalen Schule halt so gibt, auch zu machen. Und dabei rede ich noch nicht mal von Schulentwicklung oder ähnlichem.
      b. Wenn man Wünsche und Zwänge angibt, dann sollten dies wirkliche Zwänge sein.
      "Mein Kind muss unbedingt in Kindergarten X statt Kindergarten Z, obwohl die (für die Schule) deutlich schlechtere Öffnungszeiten haben. Aber der Freund geht da ja auch hin..."
      c. Wenn man Elternzeit planen kann, dann bitte auch so, dass die Kollegen nicht die Dummen sind. Man sieht sich ja auch danach im Lehrerzimmer wieder.
      d. Wenn man Elternschaft plant, dann vielleicht nicht noch vorher riesige Fäßer aufmachen, die dann bereits absehbar andere auslöffeln müssen.
      e. Generell: In GLKs etc. vorsichtig mit Beschlüssen sein, die anderen Leuten Arbeit bescheren.

      Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Ich bin für GEGENSEITIGE Rücksichtnahme, dann ist ein Kollegium auch bereiter, verschiedene "Zumutungen" für einen bestimmten Zeitraum zu schultern.
      • Ich habe in diesem Plan vier Kurse,drei davon mit Korrekturen,drei in der Oberstufe.Ich hatte teilweise auch schon von 9 Kursen 7 Korrekturen,weil bei Fremdsprachen niemand die Schriftlichkeit abwählen kann. Gerne auch Kursen mit 30 Leuten in der Oberstufe....
      • Natürlich waren da auch immer 3Abikurse dabei...
      • Hauptproblem ist auch die kurzfristigkeit der Planung,weil den ofgizielken Stundenplan werden wir nicht vor Halbjahresbeginn bekommen,aber ein paar Tage Vorlauf braucht auch ein Kindergarten. Unserer hätte prinzipiell Öfnnungszeiten von 5.30 bis 20.30 da muss ich aber Arbeitszeiten nachweisen,was erst mit Stundenplan geht und dann kann ich die Frist nicht mehr einhalten....
    • Anja82 schrieb:

      Susannea schrieb:

      Anja82 schrieb:

      Elternzeit kann immer mit einer Frist von 7 Wochen eingereicht werden. Gerade bei uns geschehen.
      Nein, kann man leider nicht. Es ist vorgeschrieben, dass man sich bei der ersten Anmeldung für die nächsten 24 Monate festlegt, meldet man also nur 14 so wie bei ihr an, dann kann man in den nächsten 10 Monaten keine Elternzeit nachträglich nehmen, weil man darauf verzichtet hat verbindlich.Alles andere ist good Will des AG.
      Dann scheint unsere Behörde sowas immer zu genehmigen. Wir hatten den Fall nämlich in den letzten Jahren mehrfach. Das Eintreten in Elternzeit war natürlich gut begründet, wäre es ja hier auch (Härtefall).
      Wie gesagt, bei allem was zwei Jahre und länger ist an Elternzeit ist es dann ja auch problemlos möglich einfach noch welche anzuhängen. Und nein, Härtefall ist dies bisher eher nicht, denn man musste ja davon ausgehen, dass man da Unterricht haben könnte. Daher beantrage ich meine Teilzeit und die Stundenzahl immer erst, wenn ich mit der Schulleitung über Rahmenbedingungen gesprochen habe, wie eben, ich komme nur drei tage die Woche oder ich komme erst zur 3. Stunde und ich komme nur Montag (Schwimmzeit), Dienstag (Konferenztag) und Donnerstag (Schwimmzeit). Ja, damit ist klar, dass ich eben in der Regel Montag 1-6 Std. eingeplant bin, Dienstag 3.-6. Std. und Donnerstag 3.-8. Std bei 16 Stunden. Da kann der Planer dann nur noch die Klassen verteilen ;)
    • Wir sind auch eine Schule, an der inzwischen ein Großteil des Kollegiums kleine Kinder hat. Die Wünsche oder Privilegien oder wie auch immer, die bei uns noch möglich sind, schrumpfen daher zunehmend. Durfte man bei einer halben Stelle vor zwei Jahren noch wählen: freier Tag oder nicht zur ersten Stunde, ist letzteres weggefallen. Zu wenige Kollegen, um dann die ersten Stunden noch zu besetzen. Ich empfinde es als sehr schwierig, kann theoretisch immer zwischen 1. und 9. Stunde eingesetzt werden, erfahre das aber erst drei Tage vorher (3x jährlich freitags für montags der neue Plan). Und dann finde mal so schnell jemanden, der das Kind dann so spontan aber längerfristig betreut (mein Mann tut das viel, aber kann es nicht so spontan einrichten). Ich weiß dass hier immer schnell gesagt wird, dass es in der freien Wirtschaft viel schlimmer ist, nehme das aber persönlich in meinem Freundeskreis (!) überhaupt nicht so wahr (Ausnahme: Ferien). Wenn da irgendwas ist, werden Überstunden abgebaut, Gleitzeit genutzt, Schichten getauscht, notfalls Urlaub genommen. Wohingegen es als Lehrer (verständlicherweise) ja schon ein Problem ist, wenn es statt 8.00 8.02 Uhr ist.
      Klassenfahrten, Projekte und Schnickschnack mache ich weiterhin (meist auch gerne) mit, die sind meist auch besser planbar. Aber in der Tat gibt es nicht wenige Kolleginnen, die hier eher „zurückstecken“ und daher (zurecht!!!) auch viel Zorn der Vollzeitkollegen.
    • Das ist aber nicht überall so!
      Bei uns gibt es Zeitwünsche von allen Fraktionen und wir versuchen ALLE zu berücksichtigen. Auch den Wunsch Montagmorgens frei und Freitags früh Schluss, wegen Wochenendbeziehung, frühestens zur 4. bei unserer Nachteule, lieber einen Tag 10 Stunden und einen freien Tag mit VZ, viele Freistunden um im Büro vorzubereiten,...

      Und ich behaupte mal selbstbewusst, dass wir das recht gut schaffen.

      Also Rücksicht für alle, aber nach Rücksprache kann man nie alles umsetzen. Aber was nicht geht ist jemandem alle Wünsche zu verwehren und dann noch Steine in den Weg zu werfen.

      BTW: ich arbeite mit Kindern auch TZ, aber nur weil ich sie sonst mit ca. 6 Korrekturen in Klausurphasen wirklich nicht sehen würde. Aber 18/25,5 bekomme ich schon hin. Sie dürfen ja 45 Stunden in der Kita bleiben, wenn es gerade mal nötig ist. Und mein Mann macht auch TZ, damit ich mal zur 1. kann.
      Und was korrekturintensive Kurse angeht ist das auch Quatsch, meine Fächer sind beide Korrekturintensiv und bei uns gibt es nur Oberstufe, also unterrichten da auch alle TZ-Kollegen. Da bitte nicht immer so pauschalisieren.
      Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.
    • Flupp schrieb:

      1. Die ganzen ungeliebten Randstunden werden nicht mehr unter allen verteilt, sondern unter den übrig gebliebenen, die keine "Wünsche und Zwänge" einreichen können.
      2. Dementsprechend müssen viele Kurse und Unterrichte in den Nachmittag rutschen, obwohl diese aus pädagogischen Gründen am Vormittag sinnvoller wären (z.B. Mathe in der Mittelstufe ab 15.30...)
      3. Viele Teilzeitkräfte haben keine "Zeit" für einen korrekturintensiven Abikurs, dann nehmen andere halt noch mehr (Kollegin von mir: zwei parallele Deutschkurse mit jeweils 24 SuS, dazu noch einen Englischkurs mit 20 - die kann sich eigentlich jetzt schon erschießen.)
      4. Die Vollzeitler haben kaum noch eine Chance auf einen kompakten Plan, sondern füllen halt Lücken.
      5. Viele Sonderaufgaben, die in der Schule halt so anfallen, bleiben an den "Vollis" hängen: Klassenfahrten, Fachschaftsaufgaben, Aufsichten, ...
      Na ja, wenn es so viele TZ-Kollegen gibt, dann muss man eben mal ein TZ-Konzept erarbeiten, das möglichst allen gerecht wird.
      Wir haben sowas auch (noch) nicht, obwohl auch bei uns die Anzahl der jungen Elternteile mit TZ von Jahr zu Jahr zunimmt. Die Schulleitung sperrt sich hier noch. Wir sitzen das im Moment aus, da das dazu führt, dass viele jünge (vor allem) Mütter mit TZ aus der Elternzeit zurückkommen und mit dem SL in Einzelgesprächen Absprachen treffen, die dieer dann gar nicht unter einen Hut bringen KANN. Wir hoffen, dass er sich einem TZ-Konzept gegenüber offener zeigt, wenn er mal so richtig in Bedrängnis kommt. In der Zwischenzeit beraten und vertreten wir die jungen Kolleginnen in ihren Anliegen und veweisen sie auch gerne mal an die Gleichstellungsbeauftragte. Das wirkt meistens ganz gut.

      Ansonsten: Gegenseitige Rücksichtsnahme ist immer wünschenswert, aber nicht auf Kosten hoher persönlicher Werte. Die soziale Anbindung des Kindes durch Besuch des Kindergartens Z möchte ich jetzt nicht unbedingt gegen mein Anrecht auf längeres Schlafen aufrechnen wollen. Meine Korrekturbelastung im Abitur, weil ein Kollege Elternzeit nimmt, ist ein Problem - aber nicht das des Kollegen. Dann müssen andere Lösungen her, andere Verteilung der Abikurse, Korrekturtage etc.
      Und wenn es viele TZ-Kollegen gibt und dadurch Sonderaufgaben nicht mehr gestemmt werden können, dann müssen halt manche Sonderaufgaben gestrichen werden. Man muss nicht jede Klassenfahrt durchziehen, jedes Schulfest abhalten und jede fachschaftsinterne Schulentwicklungsaufgabe stemmen, wenn das Personal einfach nicht da ist.

      Zu Neles Kommentar mit dem "Hobby": Ich gehe fest davon aus, dass das Sarkasmus war.
    • WillG schrieb:

      Flupp schrieb:

      1. Die ganzen ungeliebten Randstunden werden nicht mehr unter allen verteilt, sondern unter den übrig gebliebenen, die keine "Wünsche und Zwänge" einreichen können.
      2. Dementsprechend müssen viele Kurse und Unterrichte in den Nachmittag rutschen, obwohl diese aus pädagogischen Gründen am Vormittag sinnvoller wären (z.B. Mathe in der Mittelstufe ab 15.30...)
      3. Viele Teilzeitkräfte haben keine "Zeit" für einen korrekturintensiven Abikurs, dann nehmen andere halt noch mehr (Kollegin von mir: zwei parallele Deutschkurse mit jeweils 24 SuS, dazu noch einen Englischkurs mit 20 - die kann sich eigentlich jetzt schon erschießen.)
      4. Die Vollzeitler haben kaum noch eine Chance auf einen kompakten Plan, sondern füllen halt Lücken.
      5. Viele Sonderaufgaben, die in der Schule halt so anfallen, bleiben an den "Vollis" hängen: Klassenfahrten, Fachschaftsaufgaben, Aufsichten, ...
      Na ja, wenn es so viele TZ-Kollegen gibt, dann muss man eben mal ein TZ-Konzept erarbeiten,
      ...

      Ansonsten: Gegenseitige Rücksichtsnahme ist immer wünschenswert, aber nicht auf Kosten hoher persönlicher Werte. Die soziale Anbindung des Kindes durch Besuch des Kindergartens Z möchte ich jetzt nicht unbedingt gegen mein Anrecht auf längeres Schlafen aufrechnen wollen. Meine Korrekturbelastung im Abitur, weil ein Kollege Elternzeit nimmt, ist ein Problem - aber nicht das des Kollegen. Dann müssen andere Lösungen her, andere Verteilung der Abikurse, Korrekturtage etc.
      Und wenn es viele TZ-Kollegen gibt und dadurch Sonderaufgaben nicht mehr gestemmt werden können, dann müssen halt manche Sonderaufgaben gestrichen werden. Man muss nicht jede Klassenfahrt durchziehen, jedes Schulfest abhalten und jede fachschaftsinterne Schulentwicklungsaufgabe stemmen, wenn das Personal einfach nicht da ist.
      Es geht, wie gesagt, nicht um den einzelnen Kollegen, sondern darum, dass unser Arbeitgeber einerseits großzügig ist/sein muss, dies aber nicht mit der notwendigen Infrastruktur ermöglicht, sondern auf die Leidensfähigkeit/Blödheit des Personals vertraut.

      Die Interessen der TZler gegen das "Recht auf Ausschlafen" auszuspielen ist aber doch etwas verkürzt und überspitzt. Genauso überspitzt wäre, dass das Interesse von einem einzelnen, priviligierten Kind (nämlich des Lehrers) höher wiegt als das Interesse von 30 Kindern, die deswegen u.a. einen schlechteren Plan bekommen.
      Manche "Zwänge" lösen sich bei genauerer Betrachtung in "finanzielle Vorteile" auf (z.B. man spart 50 Euro im Monat, wenn man das Kind erst um 8.01 bringt und nicht um 7.30). Ist das dem Kollegium zumutbar?

      Meine Wünsche:
      Das Land muss Ressourcen bereitstellen, um die oben erwähnten Großzügigkeiten zu ermöglichen.
      Die Schule muss klar definieren, was tatsächlich Zwänge sind, auf die die Schulgemeinschaft Rücksicht zu nehmen hat.
    • Es ist ein wirklich sehr sensibles Thema, über das auch seit Jahren an meiner Schule diskutiert wird. Und ich glaube nicht, dass jemals alle zufrieden sein werden. Zumal für den einen ein Stundenplan mit Freistunden gut klingt, der andere möchte es gerne kompakt.
      Zudem variieren die Möglichkeiten der Kita/Tagesmütter ja extrem. Eine Kita mit Öffnungszeiten des TS von 5.30 bis 20.30 Uhr ist in meiner dörflichen Region undenkbar. Manche öffnen erst um 8 und schließen wieder um 13 Uhr, freitags schon früher.... die stammen noch aus Zeiten, in denen Mutti in dieser Zeit die Tischdecke reinweiß waschen wollte.... so langsam kapieren die auch hier, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, aber es dauert eben.
      Ich habe das Glück, dass mein zweijähriges Kind in einer Kita ist, die um 7 Uhr öffnet und Mo-Fr um 16.30 Uhr schließt.

      Schulbeginn ist bei uns um 7.30 Uhr. Es ist knapp, aber schaffbar. Daher würde ich mir nicht anmaßen, bei der SL einen späteren Schulbeginn für mich einzufordern. Ich bitte aber darum, keinen Abendunterricht halten zu müssen, da mein Mann im Schichtdienst arbeitet und nach 16.30 eben keine kontinuierliche Betreuung möglich ist.

      Wenn die erste Stunde um 7.30 Uhr beginnt, die Kita/Schule des Kindes aber erst später oder gleichzeitig öffnet, kann ich den Wunsch nach einem späteren Unterrichtsbeginn nachvollziehen. Wenn nicht, finde ich es vermessen. Dann empfinde ich die Lieblingsserie am Vorabend fast als gleichwertiges Argument, denn schließlich wäre eine Betreuung ja möglich.
      So sieht es meiner Meinung nach auch am Nachmittag aus: Wenn keine Betreuung möglich ist, sollte der Stundenplaner darauf Rücksicht nehmen.

      Was ich bisher noch nicht angesprochen habe, ist die TZ. Denn ich finde, dass Betreuungszeiten und TZ oft zwei Paar Schuhe sind, manchmal teilen sie sich aber den Schnürsenkel :)

      Kein Mensch dieser Welt arbeitet Teilzeit, weil er gerne weniger Gehalt haben möchte, sondern in der Regel, weil er Zeit für etwas anderes benötigt. Im Fall der TS ist es die Zeit für Kinder. Mit dem ihr vorgelegten Stundenplan entfällt jedoch dieser Aspekt, da sie auch ein schulpflichtiges Kind hat, das nunmal morgens in der Schule ist.

      Ich kann dich also total verstehen und hoffe wirklich, dass ihr eine Lösung findet! Was sagt der Personalrat dazu?
    • Kapi85 schrieb:

      Hauptproblem ist auch die kurzfristigkeit der Planung,weil den ofgizielken Stundenplan werden wir nicht vor Halbjahresbeginn bekommen,aber ein paar Tage Vorlauf braucht auch ein Kindergarten. Unserer hätte prinzipiell Öfnnungszeiten von 5.30 bis 20.30 da muss ich aber Arbeitszeiten nachweisen,was erst mit Stundenplan geht und dann kann ich die Frist nicht mehr einhalten....
      Auch dafür kannst du nichts. Rede mit der Kita, zeig deinen vorläufigen Plan!
      Zudem gibt es hier ja noch das "Grundproblem" des Lehrerdaseins, dass wir eine höhere Arbeitszeit haben als die Stunden im Plan. Allein auf Basis eines Stundenplans können keine Arbeitszeiten nachgewiesen werden.
    • Kapi85 schrieb:

      ...Mir fehlt bei unserer SL die Kernkompetenz mich einzuschleimen,denke immer noch die wollen wirklich meine Ansicht hören wenn Sie danach fragen....
      eine hier schon öfter genannte Möglichkeit wäre ja, nicht zu schleimen sondern mit dem Schulleiter zu reden. Oder gar: sich einen Punkt raussuchen, der einem wichtig ist und auf dem beharren.

      "Also wenn ich schon 2x die Woche lange bleiben muss, will ich den Freitag hier nicht für 2 Stunden auflaufen". Oder "ich kann Donnerstag nur bis 3, danach macht der Kindergarten dicht." Punkt.

      Da du schriebst Dienstag und Mittwoch wären okay, musst du halt ehrlich überlegen, ob der Stundenplan sooo böse eingebrockt wurde. Wie der Unterricht dort aussieht, wissen wir ja nicht. Ein ganzer Tag frei oder beide?
    • Krabappel schrieb:

      Da du schriebst Dienstag und Mittwoch wären okay, musst du halt ehrlich überlegen, ob der Stundenplan sooo böse eingebrockt wurde. Wie der Unterricht dort aussieht, wissen wir ja nicht. Ein ganzer Tag frei oder beide?
      di ist 1 bis 6te Stunde,mittwoch 2bis 4,das ist überhaupt kein Problem.
      Mich stört in erheblichem Maße wie mit mir umgegangen wird. Der Stundenplaner schiebt das ganze auf die Unterrichtsverteilung und SL,der die UV macht auf den Stundenplaner.
      Habe heute nochmal in der Schule angerufen und auf einem Gesprächstermun mit beiden bestanden.Mal sehen was da morgen rauskommt.
      Ergänzen kann ich noch das Konferenzen ca. im 3 Wochenrhythmus bis Freitags nachmittags um 15.45 gehen.
    • Alterra schrieb:

      Ich bin nicht gut in Mathe, aber du hast bei 14 Std also Di 6 Std, Mi 3 Std, Fr 2 Std = 11 Std, und die restlichen 3 verteilt auf Mo und Do? Sprich an einem Tag nur eine Std., am anderen 2 Std? Das wäre ja megaätzend
      Ich habe aus den bisherigen Infos geschlossen, dass sie am Donnerstag sowohl morgens als auch nachmittags Unterricht hat und vermute, dass sie auf jeden Fall dienstags und wahrscheinlich an mindestens einem weiteren Tag Freistunden hat. Ich wette, es ist der Donnerstag.

      (Das Rätsel macht irgendwie Spaß. :D Erinnert mich an das hier: bastelseite.leupers.net/logik-raetsel-verzicht/)
    • Kapi85 schrieb:

      ch habe in diesem Plan vier Kurse,drei davon mit Korrekturen,drei in der Oberstufe.Ich hatte teilweise auch schon von 9 Kursen 7 Korrekturen,weil bei Fremdsprachen niemand die Schriftlichkeit abwählen kann. Gerne auch Kursen mit 30 Leuten in der Oberstufe....
      Offtopic: Kann mir das bitte mal ein NRWler erklären? Was sollen diese Korrekturen sein und wie kann ein Schüler Schriftlichkeit abwählen?
      Wenn ich hier in Hessen einen Kurs habe (z.B. einen 12er Deutsch-Grundkurs), unterrichte ich die Schüler 4 Std in der Woche und lasse in der 12 und 13 insgesamt 7 Klausuren schreiben plus Abiturprüfung

      Edit: Habe mich gerade versucht selbst in euer System einzulesen. Krass, das weicht stark von uns ab. In der Q-Phase schreiben unsere Kids in allen Fächern 7 Klausuren (eine davon kann durch eine andere Form der Leistungsbewertung ersetzt werden). Natürlich ist u.a. Deutsch bei euch in NRW mal wieder die Ausnahme

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alterra ()

    • Nö, in Deutsch müssen alle nur in der Q1 Klausuren schreiben (4 Stück). Wer eine andere Sprache im Abi hat ist dann durch.
      Aber in Englisch schreiben alle Q1 und 1. HJ Q2, also mindestens 6. (bzw. wird aktuell eine in Englisch durch eine mündliche ersetzt). Wer also in Deutsch und Englisch gut ist, spart mit Englisch im Abi, da dann 4+8 Klausuren geschrieben werden, wer Deutsch nimmt schreibt 6+8.
      Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.
    • Kapi85 schrieb:

      ...Habe heute nochmal in der Schule angerufen und auf einem Gesprächstermun mit beiden bestanden.Mal sehen was da morgen rauskommt.
      Ergänzen kann ich noch das Konferenzen ca. im 3 Wochenrhythmus bis Freitags nachmittags um 15.45 gehen.
      okay, klingt wirklich bekloppt. Die Konferenzen wirst du ja dann hoffentlich auch nur halb besuchen müssen? Protokolle lesen reicht ja in aller Regel und wenn was abgestimmt wird, geht man hin?
      Na dann, durchsetzungsstarkes Gespräch :top:
    • WillG schrieb:

      Na ja, wenn es so viele TZ-Kollegen gibt, dann muss man eben mal ein TZ-Konzept erarbeiten, das möglichst allen gerecht wird.
      ...
      Ansonsten: Gegenseitige Rücksichtsnahme ist immer wünschenswert, aber nicht auf Kosten hoher persönlicher Werte. Die soziale Anbindung des Kindes durch Besuch des Kindergartens Z möchte ich jetzt nicht unbedingt gegen mein Anrecht auf längeres Schlafen aufrechnen wollen. Meine Korrekturbelastung im Abitur, weil ein Kollege Elternzeit nimmt, ist ein Problem - aber nicht das des Kollegen. Dann müssen andere Lösungen her, andere Verteilung der Abikurse, Korrekturtage etc.
      Und wenn es viele TZ-Kollegen gibt und dadurch Sonderaufgaben nicht mehr gestemmt werden können, dann müssen halt manche Sonderaufgaben gestrichen werden. Man muss nicht jede Klassenfahrt durchziehen, jedes Schulfest abhalten und jede fachschaftsinterne Schulentwicklungsaufgabe stemmen, wenn das Personal einfach nicht da ist.
      Volle Zustimmung.

      Als meine Kinder klein waren, ist nicht wirklich Rücksicht genommen worden, ganz im Gegenteil, leider. Da ist einem aber auch grade nicht mehr vorgeworfen worden, "Doppelverdienerin" zu sein und egoistisch auf Kosten von Mann und Kindern der Selbstverwirklichung zu frönen. Stattdessen hat man als Führungskraft dann eben andere Mittel gewählt. Eine meiner Kolleginnen, das älteste Kind wurde eingeschult und sie hat ausdrücklich um Vormittagsunterricht gebeten, musste zum Beispiel just in dem Jahr an vier (!) Nachmittagen kommen, während mehrere ledige und kinderlose Fachkollegen gar keinen Nachmittagsunterricht hatten. Kein Durchkommen, weiter oben saßen die Kumpels und fanden das auch lustig.

      Gerade darum unterstütze ich Eltern kleiner Kinder und Schwangere, auch wenn ich selbst, mit größeren Kindern, Teilzeit arbeite. Aber ich sage auch für mich selbst immer mal wieder nein. Und wenn ich finde, dass jemand mit seinen Ansprüchen übertreibt, was durchaus an der Tagesordnung ist, fress ich das auch nicht in mich rein. Dass man mit kleinen Kindern Unterstützung und Rücksicht nötig hat, sollte aber jedem klar sein. Da tut mir ein "Volli" mit Randstunden echt nicht leid. Eltern legen nachmittags ganz sicher auch nicht die Füße hoch. Kapi85 muss sich hier nicht rechtfertigen. Und es geht nicht um ein privates Problem oder ein Hobby, sondern um eine soziale Aufgabe.

      Teilzeitlehrer haben übrigens ausgeurteilte Rechte und es gibt gute Beispiele für Teilzeizkonzepte im Netz.