SchaLL fordert E 15 für angestellte Lehrer

  • CluelessLabDog

    930 Euro hört sich sehr viel an, ich komme grob überschlagen auf unter 150 Versorgungspunkte und das wären dann 600 Euro. Unter dem Strich ergibt sich auf jeden Fall ein Plus für Beamte Lehrkräfte .

    Lediglich bei Sonderkonstellationen wird's interessant. Beispiel: jemand arbeitet sein ganzes Berufsleben nur hälftig. Dann macht sich möglicherweise die dann teure Privatversorgung bemerkbar.

    Dennoch ergibt sich selbst bei wohlwollender Rechnung am Eines Berufslebens ein Nettounterschied von mindestens. 150000 ,,Euro.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Ich kann den Frust der Angestellten total verstehen und finde es auch ungerecht.

    An sich folgt nun kein Argument, aber ich will auch mal den Blick nach außen weiten:


    ZeitarbeiterInnen erhalten weniger Lohn als solche, die beim Betrieb angstellt sind - auch bei absolut identischer Tätigkeit

    Angestellte mit Ausbildung erhalten mehr als Angestellte ohne Ausbildung - auch bei absolut identischer Tätigkeit


    Nicht allein der ÖD ist also davon betroffen

  • Absolut richtige Entscheidung, da in vielen Ehen häufig der Automatismus vorherrscht, der Partner mit dem etwas größeren Einkommen "muss" Steuerklasse 3 nehmen sonst spart man keine Steuern. Was natürlich völliger Schwachsinn ist, aber dazu häufig dazu führt, dass der Mann das Mehreinkommen als "sein" Einkommen ansieht.

    Kleine Anmerkung: Manchmal ist es auch die Frau, die das Mehreinkommen als "ihr" Einkommen ansieht. Soll heißen: Auch wenn es seltener vorkommt als umgekehrt finde ich es wichtig darauf hinzuweisen, dass es heutzutage auch Frauen gibt, die mehr verdienen als ihre Männer.

    Warum Trübsal blasen, wenn man auch Seifenblasen kann?

  • 930 Euro hört sich sehr viel an, ich komme grob überschlagen auf unter 150 Versorgungspunkte und das wären dann 600 Euro.

    Ich habe den Rechner der VBL bemüht. Ich wüsste jetzt nicht, warum die VBL falsch rechnen sollte. Aus knapp unter 6 Jahren E13 (Beginn 2007) habe ich einen VBL Anspruch von 44 Versorgungspunkten. Wenn ich das auf die 37 Dienstjahre eines 30 jährigen hochrechne, komme ich auf exakt in die Größenordnung, die der Rechner ausspuckt.

  • ZeitarbeiterInnen erhalten weniger Lohn als solche, die beim Betrieb angstellt sind - auch bei absolut identischer Tätigkeit

    Kommt auf die Branche und den dort herrschenden Fachkräftemangel an. LokführerInnen und Pflegepersonal stellen sich mit Zeitarbeit keinesfalls schlechter, oft sogar besser als Festangestellte.

    Eine Rückkehr zur Normalität „nach der Pandemie“ wird nur für diejenigen möglich sein, die vorher schon normal waren. Es handelt sich um eine Pandemie, nicht um ein Wunder.

  • Auch wenn es seltener vorkommt als umgekehrt finde ich es wichtig darauf hinzuweisen, dass es heutzutage auch Frauen gibt, die mehr verdienen als ihre Männer.

    Etwas, was mich in Lehrerkollegien immer wundern wird: dass ein Großteil meiner Kolleginnen offensichtlich weniger verdienen als ihre Männer. (Ich unterstelle besagten Kolleginnen zu wissen, dass ein Vergleich nur bei VZ-Gehältern Sinn ergibt). Ob man unsere Gehälter für erhöhungswürdig hält oder nicht: es gibt nicht massenhaft Jobs, die besser verdienen. Also fällt die Liebe doch recht "typisch" aus.
    (Ich habe tatsächlich immer mehr verdient als mein Freund / Partner. Außer, als ich meinen Mann kennenlernte und im Ref war. Der Unterschied ist jetzt aber tatsächlich nicht groß, beim Partner davor hatte ich als Vertretungslehrkraft mit 50% das Doppelte an Geld :-D. Und zugegeben, sein absolutes Desinteresse, jemals 4-stellige Monatslöhne zu verdienen, war für die Beziehung nicht förderlich, also ist meine oben geschriebene Verwunderung ist kein Urteil, sondern tatsächlich nur eine Verwunderung)

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