Gott lenkt? Glaubensfragen Vorsicht: Sprengstoff

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    • Ich bin theologisch ehrlich gesagt nicht so bewandert, dachte aber immer, dass man das alles nicht wortwörtlich einszueins übersetzen kann in der Bedeutung. Viele Beispiele sind aus dem alten Testament, das eher dem jüdischen Glauben entspricht. Dass Gott seinen Sohn qualvoll opfert, um uns von den Sünden zu erlösen, ist natürlich ein starkes Stück. Jede bedeutende Veränderung braucht wohl ihre Märtyrer....aber vllt. war er ja gar nicht richtig tot, sondern ohnmächtig, aber sein Tod wurde zumindest in Kauf genommen. Aber auch nur, damit am Ende alles gut wird für uns - so will es uns die Bibel sagen.

      Maria wurde vergewaltigt? Wie kommst du darauf? Die jungfräuliche Empfängnis habe ich ja noch nie geglaubt, aber geht ja auch anders.
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      Leuchttürme laufen nicht herum, um Boote zu retten. Sie stehen einfach da und leuchten.
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    • ohje... kann das nicht ausgelagert werden? Ob Maria vergewaltigt wurde - echt jetzt, das ist doch jetzt schon wieder alles völlig off-topic und kann in einen eigenen Thread.
      (wie von der Thread-Erstellerin auch gewünscht war.) Wieso kann man diesen Wunsch nicht respektieren? Das fände ich angemessen.

      Zum Thema: Ressourcen
      Was verbindet dich mit den Menschen in der Schule?
      Was erfreut dich in der Arbeit?
      Was gelingt dir mit Leichtigkeit?
      Das verstärken, noch weiter ausbauen und zum Ziel deines Unterrichts-"Weges"/Stils machen.
      Gern sowas auch immer mal aufschreiben, in den Kalender ein paar extra-Seiten oder ein schönes Heftchen zum immer wieder nachlesen. Das Stärkt.

      Zum Thema Grenzen setzen haben die anderen schon viel sinnvolles gesagt. Das ist besonders wichtig: Nein sagen. Und den Tipp, mal nicht so viel im Lehrerzimmer sein, nutze ich auch ab und zu in Hochphasen, um lieber in Ruhe wirklich Pause zu machen statt belastender "Auskotzerei" der anderen ausgeliefert zu sein und auch dem "Kannst du noch schnell ...".

      - Ansonsten Routinen entwickeln für alles: z.B. immer in dieser Freistunde oder an diesem Tag schon für die ganze Woche kopieren.
      - Aufhören mit Perfektionismus und perfekten Arbeitsblättern. Weniger ist oft mehr bei der Gestaltung. Sich eine Zeit setzen für die Erstellung oder Planung eines Materials, wenn der Wecker klingelt, aufhören.
      - Material-Pool mit Kollegen erstellen, gern digital oder als Dropbox, aus dem sich bedient werden kann. Oder einen Tauschring mit ein,zwei Kollegen zusammen machen, mit denen man sich gut versteht.
      - Materialien und Vorlagen von Verlagen nutzen
      - Den Alltag, zu Hause die Woche nicht komplett durchplanen - immer einen Puffer lassen für Unvorhergesehenes und für Leerlauf mit einer Tasse Tee und Keksen.
      - Was schönes für nur für dich machen, dir selbst etwas wertvolles schenken: (Selbst-Fürsorge und eigener Selbstwert): zum Genießen, Kosmetik, Wellness, Stille in der Kirche suchen, ein tolles Buch, schöne Blumen, was leckeres besonderes zu Essen, Gespräch mit einer lieben Freundin/lieben Freund, was machen, was man als Kind total geliebt hat...
      - einen Tag oder einen halben Tag in der Woche nichts machen ohne Verpflichtungen, egal wie wichtig - zum Auftanken

      An meiner Ausbildungs-Schule (katholisches Gym.) gab es einen Raum der Stille - der war zu bestimmten Zeiten geöffnet für Lehrer und Kinder - dort konnte man sich hinlegen, still sein. Dort habe ich ab und an auch Phantasie-Reisen mit Kindern gemacht als Angebot... Das war sehr schön, berührend und hat mich regeneriert. Ich habe Kinder dadurch von ganz anderen Seiten kennen gelernt. Gut, du solltest natürlich gucken, dass dir soetwas nicht wieder wichtige Ressourcen nimmt.
    • lamaison schrieb:

      Ich bin theologisch ehrlich gesagt nicht so bewandert, dachte aber immer, dass man das alles nicht wortwörtlich einszueins übersetzen kann in der Bedeutung.
      Kannst du auch. DIe übertragene Bedeutung ist dann eben, dass Gott seinen Anhängern gerne schwierige Aufgaben auferlegt, um sie zu "testen"... oder weil er einen perversen Sinn für Humor hat oder einfach Sadist ist.

      lamaison schrieb:

      aber vllt. war er ja gar nicht richtig tot, sondern ohnmächtig, aber sein Tod wurde zumindest in Kauf genommen.
      Na, also ganz ehrlich, lass dich mal einen Tag lang bei brütender Hitze (das ist immerhin in Israel!) an ein Kreuz nageln und wenn du Durst bekommst, bekommst du einen Schwamm mit Essig gereicht. Aber vielleicht war er ja gar nicht richtig tot, das macht Gott ja gleich zum Vater des Jahres! Daumen hoch!
    • Das Christentum ist aus einer kleinen Gruppe von Juden hervorgegangen, die ein anderes Gottesbild vermitteln als den strafenden Gott des Volkes Israel im Alten Testament. Nach christlichem Glauben liebt er die Menschen so sehr, dass er seinen einzigen Sohn opfert, um sie zu erlösen. Jesus zeigt uns im Neuen Testament wie Nächstenliebe und die anderen christlichen Werte gehen. Der Tod am Kreuz stand damals auf der Tagesordnung, war nicht eine besonders ausgewählte Foltermethode. Das Christentum beginnt mit dem Neuen Testament, einem bewusst anderen Weg.
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    • CDL schrieb:



      Ich bin ein religiös sehr aufgeschlossener und auch toleranter Mensch, aber das hat mir dann doch die Spucke verschlagen, das Leben derart fatalistisch zu sehen.
      Die heilige Teresa (Mutter Teresa) sagt dazu:

      Mutter Teresa schrieb:

      Pain and suffering have come into your life, but remember pain, sorrow, suffering are but the kiss of Jesus - a sign that you have come so close to Him that He can kiss you.
      Und:

      Mutter Teresa schrieb:

      We are at Jesus' disposal. If he wants you to be sick in bed, if he wants you to proclaim His work in the street, if he wants you to clean the toilets all day, that's all right, everything is all right. We must say, "I belong to you. You can do whatever you like." And this ..is our strength, and this is the joy of the Lord.
    • lamaison schrieb:

      Nach christlichem Glauben liebt er die Menschen so sehr, dass er seinen einzigen Sohn opfert, um sie zu erlösen.
      Aber mal ganz ehrlich, merkst du nicht, wie absurd das ist? Wenn du deinem Kind zeigen willst, wie sehr du es liebst, lässt du dann auch den Familienhund elendig verrecken, damit er für dein Kind irgendeinen Fehler gutmacht? Aus Nächtenliebe?
      Und davon, wie pervers man es finden würde, wenn sich ein Kult um einen Menschen bilden würde, der in den USA hingerichtet wurde, und der Kult würde einen elektrischen Stuhl oder eine Giftspritze anbeten, will ich gar nicht anfangen. Das mit dem Kreuz finden alle normal - obwohl sogar noche eine Leiche dranhängt.
    • Vielleicht hat sich ja das Ganze ohne die Existenz eines Gottvaters ereignet. Es gab einen Menschen mit Visionen, der die Menschen durch seine Lehren und sich selbst verblüfft und in Bann zieht. Die Gegner kriegen Angst und nageln ihn ans Kreuz. Dass er Sohn Gottes ist, ist nur Theorie, damit die Menschen damals eher begreifen. Wer weiß. Zumindest scheint nachgewiesen, dass Jesus wirklich lebte und viele Anhänger hatte. An einen Gott im Himmel kann ich auch nicht glauben. Ich unterrichte auch schon lange kein Reli mehr, mangels Bedarf, weil hier alle evangelisch sind, was mir ganz recht ist.
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    • Oh, ich bin mir fast sicher, dass es beinahe genau so abgelaufen ist, wie du es beschreibst. Aber das war ja nicht die Ausgangsfrage. Du hast gefragt, wo im christlichen Mythos Gott dem Menschen Prüfungen auferlegt hat.
      Die Beispiele kamen, und - wenn ich es denn christlich lesen will - dazu gehört auch der "Menschensohn", Jesus.
    • lamaison schrieb:

      Viele Menschen leben christliche Werte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Einsatz für andere, ohne besonders gläubig zu sein.
      Ich halte das für prosoziale Werte, nicht für christliche.
      Gäbe es diese nicht, hätte es die Menschheit m.E. gar nicht bis zum christlichen Glauben geschafft.
      Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P

      8_o_) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:
    • SteffdA schrieb:

      lamaison schrieb:

      Viele Menschen leben christliche Werte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Einsatz für andere, ohne besonders gläubig zu sein.
      Ich halte das für prosoziale Werte, nicht für christliche.Gäbe es diese nicht, hätte es die Menschheit m.E. gar nicht bis zum christlichen Glauben geschafft.
      Oder zu irgendeiner anderen der Weltreligionen, die sich bei diesen Werten nichts nehmen. Ich würde vermuten, dass sehr viele Religionen diesen Grundwertekanon gemeinsam haben, der eben urmenschliche Bedürfnisse des sozialen Zusammenlebens ausdrückt.
    • Krabappel schrieb:

      CDL schrieb:

      In der Familie meiner besten Freundin gab es einen Todesfall. Die älteste Tochter meinte in ihrer Trauer zu mir, dass das Familienmitglied jetzt endlich alles Leid hinter sich habe. Das Leben bestehe eben aus Prüfungen und Leid, für die man im Jenseits belohnt würde...
      Mir fällt aber ehrlich gesagt nichts Tröstlicheres ein.
      Und ich finde die Aussicht auf ein "Jenseits" alles andere als tröstlich. Ewiges Leben? Gruselig! Trifft man dann alle Leute wieder, die man schon im Diesseits nicht mochte? Wie alt sind die? Was macht man den ganzen Tag? Überwachen die uns von da oben? Können die uns nicht einfach in Ruhe lassen und wir die?

      Tröstlicher finde ich den Gedanken, jemanden gehen zu lassen. Loslassen können. Jemandem die Ruhe gönnen (was auch ein Bild ist, denn der Verstorbene merkt davon nichts).

      Das mit dem Himmel ist ein Bild für Kinder, die sich vorstellen wollen, dass jemand noch weiter existiert. Tut er auch gewissermaßen, aber eben in der Vorstellung der Hinterbliebenen, in ihren Herzen. Das finde ich eine sehr schöne und tröstliche Vorstellung. Jeder Mensch hinterlässt Spuren.

      Andererseits finde ich das mit den tröstlichen Sprüchen ohnehin fragwürdig. Das mit der stummen Umarmung, für die manchmal gedankt wird, hat schon seine Berechtigung.
    • Ganz nebenbei bemerkt:

      Ich lese hier öfter "nicht (besonders) gläubig".
      Was ihr eigentlich meint - so lese ich es - ihr habt mit dem Christentum (oder sontigem Monotheistengedöns) nichts am Hut.
      Das ist nicht dasselbe.
      Es gibt - neben Atheisten, Antitheisten und Agnostikern auch diverse andere Religionen, deren Anhänger durchaus gläubig/religiös sind, aber den Monotheismus (insb. abrahamitische Religionen) eben aus gutem Grund ablehnen.

      Ich möchte hier mal anregen, eure Worte etwas bewusster zu wählen. Zumal es auf dieser Welt kein "christiches Abendland" gibt (auch wenn die CSU das sicher anders sieht) - das sind alles "zugereiste, tolerierte Touristen", ursprünglich aus der Gegend des heutigen Äthiopien...

      So.
      Exkurs durch.
      Ob irgendein Gott oder Götter oder wer oder was auch immer (meinetwegen fliegendes Spaghettimonster, großer grüner Arkelanfall, Yog-Sothoth, ach backt euch doch ein Eis) "uns" zu irgendwas bestimmt haben... das kann dir keiner beantworten.
      Was du aber (für dich) beantworten kannst ist, welche Fähigkeiten du hast, welche nicht, was du damit anfangen und erreichen kannst, und wo du dich im Gegensatz dazu nur aufreibst.
      Wenn du das, was du kannst, nutzt, um etwas "sinnvolles" zu tun, und bestenfalls mehrere "was davon haben", ist das mMn nicht verkehrt.
      Der Gedanke im Hinterkopf sollte omnipräsent sein.
      Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
      Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
      Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
      Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)

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    • Piksieben schrieb:

      Andererseits finde ich das mit den tröstlichen Sprüchen ohnehin fragwürdig. Das mit der stummen Umarmung, für die manchmal gedankt wird, hat schon seine Berechtigung.
      Der "tröstende Spruch" kam nicht von jemand anderem, sondern von der Angehörigen selbst. Und ob die an einen Himmel glauben möchte, ist doch ihr überlassen. Und dass der Mensch endlich von seinem Leiden befreit wurde, ist doch auch ein tröstender Gedanke.

      Ich fand die Aussage nicht besonders christlich und schließe daraus nicht, dass ein Christ nun automatisch alles erdulden muss, mit dem Verweis auf Gott.

      Aber Leben ist ja nunmal Leiden und jeder sucht einen Weg, damit fertig zu werden. Der Buddhistische scheint mir persönlich in vielen Punkten schlüssig zu sein. Die sagen und tun so viel Richtiges. Bis auf die Wiedergeburt, das ist mir dann doch zu unpragmatisch...
    • Miss Jones schrieb:

      ...Ich lese hier öfter "nicht (besonders) gläubig".

      Was ihr eigentlich meint - solese ich es - ...
      Also ich meine damit, dass ich keiner Religion angehöre, ich das aber durchaus alles interessant finde. Auch Monotheismus ist für mich kein "Gedöns". Ist doch ne schöne Vorstellung, dass uns einer geknetet oder sich mit gigantischem Plan die wunderbare Unterseewelt oder unser Immunsystem ausgedacht hat.
    • Krabappel schrieb:

      Piksieben schrieb:

      Andererseits finde ich das mit den tröstlichen Sprüchen ohnehin fragwürdig. Das mit der stummen Umarmung, für die manchmal gedankt wird, hat schon seine Berechtigung.
      Der "tröstende Spruch" kam nicht von jemand anderem, sondern von der Angehörigen selbst. Und ob die an einen Himmel glauben möchte, ist doch ihr überlassen. Und dass der Mensch endlich von seinem Leiden befreit wurde, ist doch auch ein tröstender Gedanke.
      Ich fand die Aussage nicht besonders christlich und schließe daraus nicht, dass ein Christ nun automatisch alles erdulden muss, mit dem Verweis auf Gott.

      Aber Leben ist ja nunmal Leiden und jeder sucht einen Weg, damit fertig zu werden. Der Buddhistische scheint mir persönlich in vielen Punkten schlüssig zu sein. Die sagen und tun so viel Richtiges. Bis auf die Wiedergeburt, das ist mir dann doch zu unpragmatisch...
      Die Familie von der ich schrieb sind gläubige Muslime, keine Christen. Die Idee, dass die menschliche Existenz nur Leid sein könnte von dem der Tod uns erlöst steckt aber angesichts der gemeinsamen Wurzeln in allen drei abrahamitischen Religionen.

      Ich persönlich teile diese Vorstellung nicht (habe dafür vielleicht auch einfach zu viel erlebt, um mir auszumalen etwas anderes als fehlgeleitetes menschliches Verhalten könnte dafür verantwortlich sein. Mir vorzustellen ein göttliches Wesen hätte geplant, dass ich infolge von Gewaltverbrechen lebenslang schwerste gesundheitliche Probleme haben werde an denen ich als Persönlichkeit reifen und wachsen könnte um mir eine Art von jenseitiger Belohnung zu verdienen ist mir persönlich einfach zu pervers), kenne diese aber auch von gläubigen Christen in meiner Familie, denen diese Vorstellung Trost zu spenden scheint. Mich persönlich tröstet das Gute, dass ich in vielen meiner Mitmenschen sehe (und als Lehrerin in meinen SuS fördern kann) und die pure Logik, Systematik und Schönheit der Natur. Alles hat seinen Platz, seine Aufgabe, seine Zeit und vergeht am Ende seiner Lebensspanne, damit etwas Neues wachsen kann. Da wir alle auf die eine oder andere Weise dabei wieder ein Teil der Natur werden (z.B.als Würmlesdünger) kann man das durchaus als eine Art von Wiedergeburt sehen, wenn auch nicht ganz so, wie in der Tradition des Buddhismus angedacht.
    • CDL schrieb:

      ...Mir vorzustellen ein göttliches Wesen hätte geplant, dass ich infolge von Gewaltverbrechen lebenslang schwerste gesundheitliche Probleme haben werde an denen ich als Persönlichkeit reifen und wachsen könnte um mir eine Art von jenseitiger Belohnung zu verdienen ist mir persönlich einfach zu pervers),
      ja, das wäre es mir allerdings auch. Aber weiter oben ging es doch um jemanden, der nach schwerer Krankheit starb. Für Krebs ist einfach mal keiner verantwortlich, Menschen werden aber krank, haben Schmerzen, Ängste, Verluste und v.a. sterben alle irgendwann. Einen Weg zu finden, das auszuhalten, darum geht es doch letzten Endes. Wenns die Hoffnung auf ein Paradies ist- why not? Solange nicht die Angst vor der Hölle das Handeln bestimmt und die Beichte alles wiedergutmacht...
    • CDL schrieb:

      Die Idee, dass die menschliche Existenz nur Leid sein könnte von dem der Tod uns erlöst steckt aber angesichts der gemeinsamen Wurzeln in allen drei abrahamitischen Religionen.
      so war es doch vor 2000 /1500 Jahren/mehr Jahrhunderten aber auch.
      Ein Großteil der Menschen damals kannte es nicht anders, als dass Leben = Leid oder Kampf ums Überleben war.
      Wir in unserer westlichen Hemisphäre sin d da heutzutage in einer komfortabeln Lebenssituation, die man sich noch vor 200 Jahren für die Allgemeinheit nicht hätte vorstellen können
      pingo, ergo sum