Wer schon immer wissen wollte, wieviel Platz man einem Schüler zugesteht

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    • Wer schon immer wissen wollte, wieviel Platz man einem Schüler zugesteht

      Beim konkreten Flächenbedarf [für einen Schulneubau] ist die Datenlage dürftig. Fünf Quadratmeter Schulraum pro Kind ist das Minimum, das durch alle Publikationen geistert. "Ein Schüler muss so viel Platz haben, dass er sich mit ausgebreiteten Armen um die eigene Achse drehen kann"
      spiegel.de/lebenundlernen/schu…der-stange-a-1261866.html

      Sollte ich nach den Ferien einmal im Klassenraum austesten...

      Gruß !
      Mikael - Experte für das Lehren und Lernen
    • Da steht "Schulraum". Da zählen Flure, Toiletten, Keller, Dachboden ,Lehrerzimmer etc. wahrscheinlich mit.
      Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P

      8_o_) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:
    • Was ich bei der ganzen Diskussion nicht verstehe:

      Warum sträuben sich die Protagonisten in dem Artikel so sehr gehen die Typenbausweise? Also eine Schule wird konstruiert und nach dem Plan dann 30 mal gebaut. Bei unserer verkrusteten Bürokratie und den ganzen Bauvorschriften in D sehe ich darin die einzige Möglichkeit innerhalb von 6 Jahren überhaupt genau Gebäude hochgezogen zu bekommen und das auch nur, wenn alle mitspielen und die Nachbarn keine Planfeststellungsbeschwerde wegen "zuviel Lärm" einlegen, die dann durch alle gerichtlichen Instanzen geht.
      Könnte man da zur Beschleunigung etwaige Verfahren nicht gleich ans Bundesverwaltungsgericht nach Leipzig verweisen? Das wäre dann die erste und zugleich letzte Instanz. Motto: "Baubeschleunigungsgesetz"

      Wenn sie "individuell" und "innerhalb der geplanten Bauzeit" wollen, müssen sie sich Istanbuls Flughafen angucken (auch wenn ich von Erdogan nichts halte) oder den Gothart Basistunnel. Aber sowas bekommen wir in unserer Republik, wo alle nur labern und nölen, nicht mehr gebacken.

      Und wenn wir schon bei "mehr toben" sind: Dann führt ganzjährig die Sommerzeit ein. Dann haben die Kinder wenigstens auch im Winter abends noch eine Chance das Tageslicht nicht nur durchs Fenster zu sehen. Bei den heutigen Ganztagsschulen wird das sonst nämlich nichts mehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von plattyplus ()

    • Hannelotti schrieb:

      500 Grundschüler in einem Gebäude? :ohh: Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Als ich zur Grundschule gibg, waren wir dort 2 Klassen in einem Gebäude mit jeweils etwa 20 Kindern. Und der Schulhof kam mir trotzdem vor, als wenn dort hunderte andere Kinder wären :stumm:
      Kommt darauf an, wo der Schulstandort sich befindet... Wenn ich mich richtig erinnere, ist die größte hessische Grundschule (frankfurter Speckgürtel) achtzügig (!), die kleinste (südlicher Odenwald) kriegt gerade so 20 Schüler zusammen. Ich fände es für einen Erstklässler nicht schön, auf eine solch große Schule (und das ist für mich alles über dreizügig) gehen zu müssen, aber wenn das der Elternwille ist...
    • Lehramtsstudent schrieb:

      ... Ich fände es für einen Erstklässler nicht schön, auf eine solch große Schule (und das ist für mich alles über dreizügig) gehen zu müssen, aber wenn das der Elternwille ist...
      Seit wann werden Eltern gefragt, auf welche Schule sie ihr Kind schicken wollen? In SN herrscht sprengelpflicht und selbst wenn das in Hessen anders ist, kann man ja schlecht in den Odenwald umziehen, um die frankfurter Schulen zu umgehen.
    • Zwar gibt es in Hessen eine Art Sprengelpflicht, Kinder können jedoch auf Antrag auch an einer anderen Schule beschult werden. Sicher werden keine Eltern die Entscheidung des Umzugs in eine bestimmte Stadt ausschließlich von der Größe der nächstgelegenen Schule abhängig machen, aber ich finde, dass es neben den klassischen Punkten wie Immobilienpreise und Nähe zum Arbeitsplatz ein zumindest nicht völlig unerheblicher Aspekt für junge Familien ist.
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