VOBASOF mit fast 50? Fragen und Gedanken

  • Liebe Forengemeinde,


    trotz schon längerer Anmeldung bin ich bisher ein stiller Mitleser.


    Nun ist es so, dass an meiner Stammschule 4 Stellen für Sonderpädagogik ausgeschrieben sind. Seit Tagen überlege ich nun hin und her, ob ich mich auf eine dieser Stellen bewerben soll oder halt nicht.
    Als VOBASF 2012 eingeführt wurde, hatte ich Interesse an dieser Ausbildung, aber meine damalige Schule war nicht im Stellentopf. Dementsprechend habe ich mehrere Fortbildungen im Bereich des gemeinsamen Lernens / Inklusion gemacht, da ich eine Funktionsstelle diesbezüglich anstrebte. Aus persönlichen Gründen zog ich die Bewerbung auf die Funktionsstelle zurück.
    Im Laufe der letzten Jahre hat mich dann leider auch ein Burnout erwischt, aber mit viel harter Arbeit bin ich seit 2 Jahren "über den Berg", wurde an meine jetztige Schule versetzt.
    Dort ist eingetreten, was ich nie gedacht hätte. Ich fühle mich dort angekommen und zuhause. Ich fühle mich im Lehrerberuf wieder wohl und die Gedanken den Beamtenstatus aufzugeben und zu kündigen sind, trotz vieler stressiger Phasen, nicht mehr da. Ich bin zufrieden, habe ein nettes Kollegium, eine gute SL, nette SuS. Zur Zeit gibt es an der Schule Sonderpädagogen, aber nach dem Sommer wird die Lage prekärer.


    Lange Rede kurzer Sinn:


    - Sollte ich VOBASF machen, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit (es ist ja eine schulgebundene Stelle) an andere Schulen abgeordnet bzw. versetzt zu werden?
    - Sollte mir wider Erwarten die Arbeit im GL nicht zusagen, kann ich wieder zurück in den Regelschuldienst?
    - Würde ich bei einem Zurück an meiner Stammschule bleiben, oder bin ich dann "Freimasse" für eine Versetzung?
    - Auch wenn das Finanzielle erstmal nicht im Vordergrund stehen sollte, bin ich an Tag 1 in der VOBASOF Ausbildung A13? Wenn ja, welche Entgeldstufe? Bin zur Zeit A12/10.
    - Wird die familiäre Situation bei der Zuweisung an ein ZfsL berücksichtigt?


    Zur Info, ich habe bereits sämtliche Links im Netz durch und hier im Forum gefühlt fast alle Beiträge zur VOBASOF Ausbildung gelesen. Mir ist wichtig, dass ich an meiner jetztigen Schule, egal ob als Regelschullehrer oder als Sonderpädagoge im GL, bleibe. Spricht nur ein Punkt, ein Gesetzestext, den ich überlesen habe, dagegen, würde ich keine Bewerbung abschicken. Natürlich mache ich mir Gedanken, ob ich einem Ref mit meinem Alter, auch wenn ich über Berufs - und Lebenserfahrung verfüge, gewachsen bin.


    Wer hat diesen Schritt gewagt? Bereut ihr ihn oder seid ihr mit der Entscheidung zufrieden? Gibt es irendwelche Dinge, die ich übersehen habe könnte?


    Viele Grüße
    Picasso

  • Jemand, der sich auch mit dem Gedanken trägt und evt. andere (interne) Informationen hat.
    Jemand, der es schon gemacht hat und von seinen Erfahrungen berichten kann.

  • Hallo,


    inzwischen bin ich etwas schlauer, auf die ausgeschriebenen VOBASOF Stellen (bei Leo) an meiner Stammschule darf ich mich nicht bewerben, da ich bereits eine Festanstellung an einer öffentlichen Schule in NRW habe.


    Für mich ginge es nur über Oliver. Das wäre mit einem Laufbahnwechsel verbunden. Da ich mich bereits im Beamtenstatus befinde, gehe ich nicht davon aus, als Angestellte arbeiten zu müssen, sprich E13. Auch darf ich mit A13 in der Erfahrungsstufe finanziell nicht schlechter gestellt sein, als ich es zur Zeit bin.


    Aber gerne lasse ich mich belehren.


    VG

  • Hallo!
    Ich befinde mich in ähnlicher Situation. Bewerbung ist schon raus. Mich würde interessieren, wie es bei dir gelaufen ist.
    LG
    Frauke

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