Rollenkonflikt: Schüler, die Drogen nehmen

  • Ich halte Augenhöhe in der Konstellation Lehrer-Schüler-Drogen für die falsche Ebene!

    Haben hier schon so viele vergessen, wie sie selbst in dem alter waren?
    Drogenkonsum obwohl man weiß, dass es schädlich ist: "Total cool, schaut her liebe Peers, ich bin so ein wilder rebell."
    Und dann kommt der Lehrer um die Ecke und sagt "du kevin, das ist aber total schlecht für dich, lass das mal lieber." Ich kenne keine Jugendlichen, die dann "oh ja stimmt liebe Peers, der Lehrer hat ja recht" sagen würden. Jugendliche testen Grenzen und überschreiten sie auch häufig. Das legt sich meist wieder entweder durch eine krasse negativerfahrung oder schlicht durchs erwachsenwerden. Bei Drogen ist es dann der erste heftige Horrortrip und dann lässt man die Finger davon. Ich spreche da auch aus erfahrung, würde das meinen sus so aber niemals kommunizieren. Weil sonst kommt immer "ach kommen Sie schon, Sie haben das doch auch gemacht und leben noch". Natürlich ist es scheiße, wenn die sus sich zuballern. Aber als Lehrer muss man sich eingestehen, dass man nicht Superman ist und die welt retten kann. Bei solchen drogengeschichten sind eher die Eltern gefragt. Wenn es konkret den Unterricht betrifft, dann kann/sollte man natürlich reagieren. Bei uns werden sus wieder nach Hause geschickt, wenn sie sichtlich nicht in der Lage sind, dem Unterricht zu folgen.

  • @Hannelotti, aber nichts anderes wurde hier doch gesagt?
    Das hat m.E. auch nichts mit Alter zu tun, es gibt genug Erwachsene, die irgendwas konsumieren, regelmäßig oder auf Festivals. Als Lehrer hat man aber nunmal eine spezielle Rolle, das ist anders als bei Eltern, die ihre großen Kinder da offen begleiten können.


    Und zugedröhnt bei der Arbeit zu erscheinen ist etwas, wo man kein Auge zu drücken kann. Das ist doch das erste, was Berufsschüler lernen sollten, wenn sie es nicht schon wissen, oder nicht?

  • ...


    Wenn Schüler mit glasigen Augen im Unterricht sitzen und sonderbar drauf sind, weiß ich, dass hier in der kleinen Pause oder vor der Schule wahrscheinlich was gelaufen ist. Problem: Das haben wir früher genauso gemacht. Kein Lehrer hätte uns davon abbringen können, auch solche nicht, die wir mochten.

    An was für einer Schule warst du, die sowas toleriert hat? An was für einer bist du, die sowas toleriert? Und wenn einer sich ein Bierchen aufmacht in der Frühstückspause? Ist voll okay, weil ab 16 darf man ja?

  • War wohl etwas plakativ dargestellt. Deine Argumentation bekräftigt mich aber in meiner Annahme, dass es am besten ist, sich bzgl. Drogen im Schuldienst völlig dumm zu stellen. Wenn ein SuS einfach nur bekifft ist und keine direkte Gefahr für sich oder andere darstellt --> "Ich bemerke nicht, dass ein SuS unter Drogen steht, weil ich das einfach nicht kenne und kann deswegen auch nicht belangt werden, weil ich nichts unternommen habe..." Ist dann wohl die beste Strategie. Verstehe nun auch, warum die meisten Kollegen dem Thema eher ausweichen...

    Wenn das was ich geschrieben habe in dir diese Reaktion auslöst, hast du nicht nur meinen Beitrag nicht verstanden, der nicht einmal annähernd auf Ignoranz abzielte, sondern ganz im Gegenteil auf eine verantwortungsvolle, professionelle Reaktion als erwachsener Mensch, sondern auch, wie von dir selbst eingangs vermutet, einen erheblichen Rollenkonflikt. Mach dir erstmal klar, was dein Job als Lehrer ist und füll´diesen Job aus. Dazu gehört es nicht wegzusehen, wenn SuS offenkundig unter Drogeneinfluss stehend in der Schule sind, sondern als Lehrer damit umzugehen, aber eben auch notwendige Gespräche nicht mit der Haltung "ich erkläre dir safer use, weil ich weiß, dass das funktionieren kann" zu führen, sondern der notwendigen Distanz, um tatsächlich wahrnehmen zu können, was deine SuS an Hilfe benötigen. Wenn irgendein SuS eine Frage zu "safer use" hat und du die Vertrauenspersn der Wahl wärst: Schütz dich selbst und bitte wie von Meike geschildert darum einen Experten hinzuziehen zu dürfen bzw. zumindest den entsprechenden Beratungslehrer an der Schule. Damit sicherst du dich selbst einerseits rechtlich ab, andererseits schützt das aber auch deine SuS vor ungesunden, halbgaren Ratschlägen, die du lediglich aus deiner Perspektive als ehemaliger User durchdacht hast. Wenn du diese Art Beratung ernsthaft anbieten können möchtest an der Schule: Bedarf an kompetenten Suchtbeauftragten hat wohl jede Schule. Der Status als ehemaliger User macht dich aber eben längst nicht zu einer kompetenten Beratungsperson, dafür braucht es einfach mehr. Wenn dich das interessiert: Bilde dich entsprechend fort, nutz´die Zeit bis zu einer entsprechenden Fortbildung, um deinen Rollenkonflikt zu lösen und klar in die Rolle als Lehrer zu finden. Das ist die Ausgangshaltung, aus der heraus du innerhalb der Schule berätst, schließlich braucht man gerade bei solch sensiblen Aufgaben Profis, die tatsächlich wissen, was sie tun und welche Konsequenzen ihr Handeln haben kann.


    Bring dich doch erstmal an deiner Schule ein, damit ihr schulintern eurer Präventionskonzept überarbeitet. Holt euch vielleicht mal im Rahmen eines päd.Tags Experten von außen, die euch multiperspektivisch beraten, damit ihr als Kollegium einen klareren Handlungsumgang finden könnt mit SuS die unter Drogeneinfluss stehen. Selbst wenn eure SL das nicht so relevant finden sollte, könntet ihr das als Kollegium im Rahmen einer GLK zur Sprache bringen und auch gegen die SL beschließen am Präventionskonzept arbeiten zu wollen. Die Stimme der SL zählt in der GLK schließlich auch nur als Kollegenstimme.


    Wenn du tatsächlich etwas ändern willst und nicht nur den heldenhaften Junglehrer geben möchtest, der der Einzige ist, der seine Drogen konsumierenden SuS zu erreichen vermag (ich sehe schon den flashigen Heldenanzug mit aufgedrucktem "Superteacher" im (Gegen-)Wind wehen..), dann such´ das Gespräch mit deinen KuK, um gemeinsam mit diesen bestehende Probleme anzugehen. Nichts gegen heldenhafte Einzelkämpfer, aber als Lehrer sollte man sich zuallererst als Team-Player verstehen und entsprechend mit seinen KuK zusammenarbeiten und gemeinsame Lösungen finden.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Du hast schon Recht, dein Rollenkonflikt besteht einfach darin, dass du noch nicht erwachsen bist. Hol dir doch erstmal selbst Beratung, was das Thema anbelangt. Deine Schule hat ein Problem und du bist damit eingelassen.

  • An was für einer Schule warst du, die sowas toleriert hat? An was für einer bist du, die sowas toleriert? Und wenn einer sich ein Bierchen aufmacht in der Frühstückspause? Ist voll okay, weil ab 16 darf man ja?


    Hallo Krabappel,


    was meinst du genau mit "sowas toleriert hat"?
    Ich kann ja im Unterricht schlecht einzelne SuS auf Drogenkonsum testen. Aber im Kollegium ist sehr wohl bekannt, wer wahrscheinlich regelmäßig die üblichen Dinge konsumiert, weil vom Verhalten und Auftreten Auffälligkeiten feststellbar sind. Das wird dann ggf. vom Klassenlehrer dezent angesprochen. Hier ist jedenfalls Fingerspitzengefühl vonnöten.


    Heutzutage kommt mir das übrigens deutlich strenger vor. Zu meiner Zeit war es gar kein Problem, auf der Schultoilette in den kleinen Pausen oder sogar während dem Unterricht zu qualmen und wir hatten auch eine eigene Raucherecke im Schulhof, die von den Lehrern stillschweigend geduldet wurde. Das wäre an meiner jetzigen Schule schlichtweg unvorstellbar. Was ich übrigens sehr begrüße. Die SuS finden natürlich trotzdem ihre Freiräume, das kann man gar nicht verhindern.


    der Buntflieger

  • ...
    Heutzutage kommt mir das übrigens deutlich strenger vor. Zu meiner Zeit war es gar kein Problem, auf der Schultoilette in den kleinen Pausen oder sogar während dem Unterricht zu qualmen

    genau, da hat man noch seine Tütchen mit den Lehrern im Unterricht rumgehen lassen. Warst du anno 68 in der 11. Klasse?

  • genau, da hat man noch seine Tütchen mit den Lehrern im Unterricht rumgehen lassen. Warst du anno 68 in der 11. Klasse?

    Da muss ich kurz einwerfen, dass ich in den 90ern am Gym war und wir damals im Sommer mit unseren Englischlehrer am Pausenhof im Kreis Unterricht gemacht haben und wer wollte, durfte rauchen. Also ja, ich empfinde es auch so, dass es jetzt “strenger” ist, bzw. dass mehr ins Bewusstsein gerückt ist, wie gefährlich Zigaretten und Alkohol sind.


    Ich frage mich beim TE, wieso denkst du, dass gerade DU die Schüler erreichen kannst? Weil du auch Drogen konsumiert hast? Andere würden sagen, dass du gerade deshalb nicht der richtige Ansprechpartner bist. Mir kommt es so vor, als hättest du noch nicht den nötigen Abstand zu deiner Vergangenheit und die nötige Distanz zu deinen Schülern, um da tatsächlich sinnvoll beraten zu können.
    Und die Linie, die man fahren muss, ist “Nein zu Drogen” - und nicht “Du bist ein Fliegengewicht, nimm weniger Drogen”.

    • Offizieller Beitrag

    Offenbar gibt es bei dir nur ein Schwarz (ich mache die Augen zu) und ein Weiß (ich rette die Jugendlichen mit kumpelhafter, persönlicher Herangehensweise).

    Beides ist verlässlich zum Scheitern verurteilt.
    Tatsächlich ist es so wie beim Arzt: jeder Patient ist anders und was beim einen hilft, schadet beim anderen. Man beginne damit, dieses unterscheiden zu lernen und eine Vielfalt an Herangehensweisen zu beherrschen, oder bzw und zu wissen, wann man selbst die Finger davon lässt. Was nicht immer ist. Aber auch nicht nie.

  • Ich hab Ende der 2000er die Oberstufe besucht. Da gab es auch den ein oder anderen, der sich in der Mittagspause mal ein Tütchen genehmigt hat. Also da würde ich jetzt wirklich nicht so schockiert tun.

  • Schockiert bin ich über das Kiffen in der Schule nicht, dulden kann ich es trotzdem auf gar keinen Fall.


    Hallo SchmidtsKatze,


    es spricht hier glaube ich auch niemand davon, dass man es dulden möchte/sollte. Faktisch haben wir aber kaum Mittel, die Jugendlichen an ihrem Tun zu hindern. Wenn dir praktikable einfallen: Nur her damit!


    Aber den andern zu unterstellen, dass sie leichtfertig mit dem Thema umgehen, ist sicherlich nicht fair. Das führt doch nur dazu, dass man das Thema verdrängt, weil man Angst haben muss, dass Leute gleich mit dem Moralischen um die Ecke kommen.


    der Buntflieger

  • ich bin Junglehrer und mir gefällt mein Job sowie die Arbeit mit den Jugendichen. Jedoch merke ich immer wieder, dass ich in einen extremen Rollenkonflikt gerate.

    Diese Sätze erinnern mich daran, wie ich einmal angefangen habe. Ich war in den Anfangsjahren eher in der Hauptschule. Da ging es mir ebenso, dass ich große Schwierigkeiten hatten, zu Schülern eine Distanz aufzubauen. Der Altersunterschied war nicht dermaßen groß und ich hatte einen Bruder in dem Alter und kannte diese Altersgruppe durch eine ehrenamtliche Tätigkeit, wo das Vertrauen da war.


    So dachte ich als junge Lehrerin aufgrund dieser Erfahrung, dass die Schüler aufgrund meines Alters zu mir mehr Vertrauen hätten als zu älteren Lehrern. Das habe ich völlig falsch eingeschätzt. Es war eher so, dass sie mein Rollenproblem bemerkt hatten und das ausgenutzt haben.Vertrauen hatten sie eher zu älteren Lehrern oder ihrem Klassenlehrer.
    Ich denke, es macht einen Unterschied, ob man mit Jugendlichen in einem anderen Umfeld arbeitet oder ihnen als Lehrkraft begegnet.


    Was will ich mit dem Beispiel sagen? Ich kann deine Lage gut verstehen. Allerdings halte ich, wie schon erwähnt wurde, dein Ansinnen, dass du die Schüler in der Problematik eher erreichen könntest als eine Fehleinschätzung.
    Besonderen Zugang zu Schülern haben Menschen, die das ausstrahlen, unabhängig vom Alter. Nicht umsonst gibt es Vertrauenslehrer. Bei uns an der Grundschule haben die Schüler teilweise Vertrauen zur Klassenlehrerin. Der Hit der Vertrauensleute ist aber unser Sozialarbeiter.


    Unter den Tisch kehren würde ich das Problem nicht. Ich kenne es auch von Elternseite. Alle Eltern machen sich Sorgen, ob ihr Kind als Jugendlicher nicht doch einmal unter die Räder gerät und vor allem ob es bei einer Erfahrung bleibt. Wir hatten hier im Dorf einmal ein größeres Problem, wo Drogen auf dem Spielplatz von Erwachsenen unter Jugendlichen vertickt wurden. Das dauerte ewig, bis das herauskam. Da wurden bis dahin angepasste Mädchen involviert. Für die Eltern ein Riesenschock und viel Arbeit, ihr Kind wieder da rauszubringen. Wie schon andere vorgeschlagen, solltet ihr euch an der Schule mit dieser Thematik beschäftigen und auch zusätzlich an die betroffenen Eltern denken.

  • Nö, das kann man nicht, aber bei akutem Verdacht das Gespräch mit dem Schüler suchen oder die Klassenleitung informieren.
    Und ich finde, das ist auch unsere Aufgabe, auf unsere Schüler aufzupassen.


    Wenn du gründlicher gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich genau dies geschrieben habe: Im Kollegium sprechen sich Auffälligkeiten herum und der Klassenlehrer sucht ggf. das Gespräch mit Schüler/Eltern.


    der Buntflieger

  • genau, da hat man noch seine Tütchen mit den Lehrern im Unterricht rumgehen lassen. Warst du anno 68 in der 11. Klasse?


    Hallo Krabappel,


    bitte beim Thema bleiben. Danke.


    der Buntflieger

  • es spricht hier glaube ich auch niemand davon, dass man es dulden möchte/sollte. Faktisch haben wir aber kaum Mittel, die Jugendlichen an ihrem Tun zu hindern.

    Doch, der TE selbst, hat geäußert, diesen Weg gehen zu wollen, da sein Ansinnen einer User-to-User-Beratung hier nicht auf die erhoffte Begeisterung gestoßen ist:

    War wohl etwas plakativ dargestellt. Deine Argumentation bekräftigt mich aber in meiner Annahme, dass es am besten ist, sich bzgl. Drogen im Schuldienst völlig dumm zu stellen. Wenn ein SuS einfach nur bekifft ist und keine direkte Gefahr für sich oder andere darstellt --> "Ich bemerke nicht, dass ein SuS unter Drogen steht, weil ich das einfach nicht kenne und kann deswegen auch nicht belangt werden, weil ich nichts unternommen habe..." Ist dann wohl die beste Strategie. Verstehe nun auch, warum die meisten Kollegen dem Thema eher ausweichen...

    Insofern wird hier auch niemandem ein leichtfertiger Umgang einfach so unterstellt, wie von dir hier angesprochen:

    Zitat von Buntflieger

    Aber den andern zu unterstellen, dass sie leichtfertig mit dem Thema umgehen, ist sicherlich nicht fair. Das führt doch nur dazu, dass man das Thema verdrängt, weil man Angst haben muss, dass Leute gleich mit dem Moralischen um die Ecke kommen

    Sondern der TE, du, ich und jeder andere User hier werden schlichtweg an ihren Worten gemessen, ernst genommen und entsprechend wird dann auch reagiert. Mag sein, dass man sich als Junglehrer noch in der Proessionalisierungsphase befindet, dennoch sollte man ausreichend souverän sein, um relevante Aspekte ensprechend einzubringen im Kollegium, selbst wenn nicht jeder Kollege gleich jubelnde Fangesänge ausstößt. Gegenwind auszuhalten ist Teil der Jobbeschreibung, bekommen wir also wohl auch alle hin, die wir in diesem Beruf tätig sind.

    "Benutzen wir unsere Vernunft, der wir auch diese Medizin verdanken, um das Kostbarste zu erhalten, das wir haben: unser soziales Gewebe, unsere Menschlichkeit. Sollten wir das nicht schaffen, hätte die Pest in der Tat gewonnen. Ich warte auf euch in der Schule." Domenico Squillace

  • Faktisch haben wir aber kaum Mittel, die Jugendlichen an ihrem Tun zu hindern.

    Meine Erfahrungen in der Sekundarstufe sind zwar schon länger her. Aber: Habt ihr kein Suchtpräventionsprogramm, das in regelmäßigen Abständen durchläuft? Ich denke, so etwas sollte auf jeden Fall Standard sein.
    Wir haben an der Grundschule ein Missbrauchsprogramm, das jedes Schuljahr ein Thema aufgreift, u.a. die Ich- Stärke und das Nein- Sagen und etwas Kleineres zu den Gefahren im Internet mit Elternabend. Das sind Aktionen in Zusammenarbeit mit der Sozialarbeit.
    Zu den Eltern: Ich würde nicht gegebenfalls die Eltern informieren, sondern immer, wenn so etwas auffällt als Klassenlehrkraft ein Elterngespräch suchen. Es sei denn, es sprechen irgendwelche häuslichen Verhältnisse dagegen, die das Ganze noch verschlimmern.

  • Faktisch haben wir aber kaum Mittel, die Jugendlichen an ihrem Tun zu hindern. Wenn dir praktikable einfallen: Nur her damit!

    Konsequent die Schüler beobachten, sie sofort ansprechen, Präventionsarbeit leisten, mit Betroffenen sprechen, Experten zurate ziehen...


    Mit Schülern sprechen, die im Verdacht stehen, Drogen zu nehmen, bei auffälligem Verhalten verbindliche Termine mit der DroBS vereinbaren, Elterngespräche führen, wie hier beschrieben:

    Ich würde nicht gegebenfalls die Eltern informieren, sondern immer, wenn so etwas auffällt als Klassenlehrkraft ein Elterngespräch suchen. Es sei denn, es sprechen irgendwelche häuslichen Verhältnisse dagegen, die das Ganze noch verschlimmern.

    etc...



    Das oberste Ziel sollte zwar sein, dass Jugendliche gar keine Drogen nehmen; das ist aber utopisch. Aber man kann und sollte das Menschenmögliche tun und das ist in diesem Fall Konsequenz in vielen Bereichen: konsequente in den Schuljahresablauf integrierte Präventionsarbeit, die konsequente Nicht-Duldung von Drogenkonsum oder die Bagatellisierung dessen und konsequente Angebote zur Selbsthilfe, jedenfalls meine Meinung.

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