Schulwechsel: Mitnahme von Unterrichtsmaterial?

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    • Schulwechsel: Mitnahme von Unterrichtsmaterial?

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      Hallo zusammen,

      seit einigen Jahren unterrichte ich an einer Grundschule. In dieser Zeit habe ich viele, viele Stunden damit verbracht, Unterrichtsmaterial herzustellen (drucken, laminieren, ausschneiden, ...). Ich hatte das große Glück, dass meine Schule sowohl Farbdrucke als auch Laminierfolien bezahlt hat.
      Nun wechsle ich zum nächsten Schuljahr an eine andere Schule und würde natürlich all die Sachen, in die ich viel Arbeit und viele Gedanken hineingesteckt habe, gerne mitnehmen, um nicht wieder bei Null anfangen zu müssen.
      Darf die Schulleitung mit dies verbieten mit der Begründung, dass die Schule die Materialkosten bezahlt hat? Oder findet ihr es gerechtfertigt, der Schule zum Ausgleich einen bestimmten Geldbetrag zu geben?

      Vielen Dank schonmal für eure Meinungen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kekseundkuchen ()

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      Ummon schrieb:

      Ist da irgendwas in irgendeiner Form inventarisiert und in den Allgemeinbestand übergewandert?
      Was hindert dich daran, das einfach mitzunehmen?
      Nein, inventarisiert ist nichts.

      Ich bin tatsächlich am überlegen, ob ich es einfach mitnehmen soll, auch wenn ich weiß, dass meine Schulleitung erwartet, dass ich es dalasse.

      Ob meine Nachfolgerin mit meinen Sachen überhaupt arbeiten würde oder lieber andere oder eigene Materialien erstellt, weiß ich nicht.
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      Wenn es von dir selbst in deiner "Freizeit" für deinen Unterricht erstellt wurde, ist das natürlich etwas anderes... Da wäre sowieso die Frage, ob die verbleibenden KollegInnen das Material überhaupt nutzen würden. Ich war davon ausgegangen, es handele sich um Material, das für einen Pool von allen KollegInnen bereitgestellt wurde (z. B. Freiarbeitsmaterialien o. ä.).
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      Druckpapier, Laminierfolien, Klebestifte und all das Zeug sind Verbrauchsmaterialien. Und aus mit diesen Hilfsmitteln hast du deine (!) persönlichen (!) Unterrichtsmaterialien hergestellt.

      Wie der Begriff "Verbrauchsmaterial" besagt, können die Sachen nach Gebrauch (im günstigsten Fall) abgeheftet und wieder gebraucht (von dir!) oder auch entsorgt bzw. verbrannt werden.

      Wenn deine Schulleitung das Ansinnen geäußert hat, dass du die Materialien deiner Nachfolgerin übergeben sollst (die sie möglicherweise wegwirft), dann ist sie wohl - Verzeihung - mit dem Klammerbeutel gepudert.

      Liebe kekseundkuchen, Du kannst zum Abschied dich für die Unterstützung bedanken, die dir in dieser Schule bei der Erstellung von Unterrichtsmaterialien widerfahren ist, indem du für die Abschlusskonferenz Keks und Kuchen stiftest.
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      kekseundkuchen schrieb:

      Seit einigen Jahren unterrichte ich an einer Grundschule.

      ......
      Oder findet ihr es gerechtfertigt, der Schule zum Ausgleich einen bestimmten Geldbetrag zu geben?
      In diesen Jahren hast Du die laminierten Materialien bestimmt so oft genutzt, dass die Schule dadurch sogar Geld gespart für hat. Daher nimmst Du Dein geistiges Eigentum natürlich mit. Sollte Dein Schulleiter doch Geld von Dir wollen, zeigst Du uns die Kostenaufstellung. :)
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      Es gibt tatsächlich immer wieder etwas, dass das erste Mal erlebt wurde. Auf was für Ideen manche Schulleiter kommen :hammer:

      Ich sehe das wie Magister99, du schleppst keine Mini-Lük-Kästen aus dem Haus, sondern Verbrauchsmaterial. Dass das nicht an die Kinder ausgegeben wurde und länger hält als gedacht, ist schön, sollte aber kein Grund sein, dir die Mitnahme zu verweigern.

      Merke: Wer viel fragt, kriegt viel Antwort. Oder ist dein Chef von sich aus deine Sachen durchgegangen und hat nach dem Schulwasserzeichen auf den Memorykarten gefahndet?
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      kekseundkuchen schrieb:

      Hallo zusammen,

      seit einigen Jahren unterrichte ich an einer Grundschule. In dieser Zeit habe ich viele, viele Stunden damit verbracht, Unterrichtsmaterial herzustellen (drucken, laminieren, ausschneiden, ...). Ich hatte das große Glück, dass meine Schule sowohl Farbdrucke als auch Laminierfolien bezahlt hat.
      Nun wechsle ich zum nächsten Schuljahr an eine andere Schule und würde natürlich all die Sachen, in die ich viel Arbeit und viele Gedanken hineingesteckt habe, gerne mitnehmen, um nicht wieder bei Null anfangen zu müssen.
      Darf die Schulleitung mit dies verbieten mit der Begründung, dass die Schule die Materialkosten bezahlt hat? Oder findet ihr es gerechtfertigt, der Schule zum Ausgleich einen bestimmten Geldbetrag zu geben?

      Materialkosten von Farbdrucken und Laminierfolien... ich glaub mein Schwein pfeift.
      Natürlich nimmst Du DEINE Materialien mit. Deine SL hat offensichtlich nicht mehr alle Tassen im Schrank.
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      Ich danke euch allen für die vielen, schnellen Antworten auf meine Frage!! Ihr bestätigt mich in dem, was ich intuitiv für richtig erachtet habe. War dann aber doch etwas unsicher geworden...

      Krabappel schrieb:

      Es gibt tatsächlich immer wieder etwas, dass das erste Mal erlebt wurde. Auf was für Ideen manche Schulleiter kommen :hammer:

      Ich sehe das wie Magister99, du schleppst keine Mini-Lük-Kästen aus dem Haus, sondern Verbrauchsmaterial. Dass das nicht an die Kinder ausgegeben wurde und länger hält als gedacht, ist schön, sollte aber kein Grund sein, dir die Mitnahme zu verweigern.

      Merke: Wer viel fragt, kriegt viel Antwort. Oder ist dein Chef von sich aus deine Sachen durchgegangen und hat nach dem Schulwasserzeichen auf den Memorykarten gefahndet?
      :D :D Gefragt habe ich nicht, sie hat von sich aus immer mal wieder damit angefangen. Wir sind ein kleines Kollegium und sie ist auch als Fachlehrerin in meinem Klassenzimmer. Da bleibt mein Engagement leider nicht unbemerkt ;)
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      Morse schrieb:

      kekseundkuchen schrieb:

      Ich hatte das große Glück, dass meine Schule sowohl Farbdrucke als auch Laminierfolien bezahlt hat.
      Es macht mir Angst, dass das evt. nicht ironisch gemeint ist.
      Leider nicht ironisch gemeint... An meiner Refschule musste ich sogar jeden Kugelschreiber, Radiergummi oder Folienstift aus eigener Tasche bezahlen... :autsch:
      Und dass es nicht selbstverständlich ist, dass die Schule solche Verbrauchsmaterialien (danke auch nochmal an magister999, musste bei deiner Antwort mit den Keksen und Kuchen sehr schmunzeln!) bezahlt, sieht man ja auch daran, dass die Schulleitung es jetzt als Schuleigentum anzusehen scheint...
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      Wer fragt kriegt Antworten. Manchmal ist es bessere, nicht zu fragen.
      Es ist doch eine Selbstverständlichkeit, dass du deinen Arbeitsplatz aufgeräumt hinterlässt und dabei die vielen verschlissenen und abgenutzten Materialien entsorgst.
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      Morse schrieb:

      kekseundkuchen schrieb:

      Ich hatte das große Glück, dass meine Schule sowohl Farbdrucke als auch Laminierfolien bezahlt hat.
      Es macht mir Angst, dass das evt. nicht ironisch gemeint ist.
      Ich muss das auch alles selbst zahlen. Große Kartons, Kleber, buntes Papier, Laminierfolien, Tesa... alles, was man so braucht. Bei uns gibt es lediglich einen Kopierer und einen Cutter.
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      ja, schon, aber die Kreide ist bei uns stark sanktioniert. Wenn man mal fragt, dann bekommt man ein Stück. Farbige Kreide hingegen ist schon ein echter Luxus. 8)

      Wenn man dann nach farbiger Kreide fragt, kramt die Sekretärin nach einer Packung farbiger Kreide und fragt, wie viele Farben man den bräuchte.