UB Themen

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    • Bin auf der Suche nach einem UB Thema für eine 8. Klasse einer IGS.
      Es sollte sich um das Fach PoWi (Politik&Wirtschaft) handeln.
      Würde mich über eure Ideen sehr freuen.
      Danke im voraus.
    • Was steht im Bildungsplan, welche Einheit behandelt du gemäß Stoffverteilungsplan? Was wirst du in der Vorstunde machen, an das du anknüpfen solltest? Gilt es ein Schulcurriculum zu beachten?... Am Ende ist es nicht "das eine Thema", dass den guten UB macht, sondern deine Überlegungen, um den UB nicht nur als Einzelstunde zielführend zu gestalten, sondern auch sinnvoll einzubetten in den Lernprozess deiner Klasse.

      Also mach dir die Mühe selbst aktiv zu werden, auf dieser Basis kann der UB nur gelingen und kannst du auch ergänzend an der einen oder anderen Stelle noch um Hilfe hier im Forum bitten.
    • Bolzbold schrieb:

      Welche Ideen hast Du bereits selbst? Dieses Forum hilft gerne, aber nicht nach dem Motto Hand aufhalten und einfordern.
      Danke für die Antwort: Ich wollte mich mit dem Thema Plastik, Umweltschutz, Plastikverbot (Kunststoff?) in Deutschland auseinandersetzen. Was unterrichtest du den in einer 8. Klasse? Du unterrichtest ja auch PoWi. Lg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LiV1980 ()

    • CDL schrieb:

      Was steht im Bildungsplan, welche Einheit behandelt du gemäß Stoffverteilungsplan? Was wirst du in der Vorstunde machen, an das du anknüpfen solltest? Gilt es ein Schulcurriculum zu beachten?... Am Ende ist es nicht "das eine Thema", dass den guten UB macht, sondern deine Überlegungen, um den UB nicht nur als Einzelstunde zielführend zu gestalten, sondern auch sinnvoll einzubetten in den Lernprozess deiner Klasse.

      Also mach dir die Mühe selbst aktiv zu werden, auf dieser Basis kann der UB nur gelingen und kannst du auch ergänzend an der einen oder anderen Stelle noch um Hilfe hier im Forum bitten.
      Hey. Ich unterrichte an einer IGS Gesellschaftslehre- Da sieht das schulinterne Curriculum für eine 8. Klasse noch keine PoWi Themen vor. Ich muss mir also ein spannendes und aktuelles Thema für mein PoWi-Modul überlegen. Im Ub muss ich die "Politische Urteilskompetenz" anbahnen und das möchte ich mit der Stundenfrage "Sollte die BRD Plastik verbieten?" erreichen. Die Unterrichtseinheit würde "Plastik: Fluch oder Segen?" heißen. Im Hinblick auf den Lernprozess: "Die SuS werden für das eigene Umweltbewusstsein sensibilisiert und lernen/können sich somit innerhalb der Gesellschaft dementsprechend verhalten. Das ist meine grobe Planung für die Unterrichtseinheit. Bin noch auf der Suche nach Arbeitsblättern und Ideen.
    • Wenn Urteilskompetenz das Ziel ist, könntest du z. B. mit einem Analyseraster arbeiten, das anhand von Leitfragen das Thema von verschiedenen Seiten und im Hinblick auf die Verantwortung verschiedener Akteure abklopft. Funktioniert in der Realschule ganz gut (wo wir eine ähnliche Klientel haben dürften, wie an der IGS).
    • Hallo,
      für die Planung des Politikunterrichts kann der "vereinfachte Politikzyklus" helfen. Wenn Du die Urteilskompetenz Deiner Lerngruppe fördern willst, wären das dann die Bereiche "Entscheidung" und "Reflexion". Falls Du die Einheit problemorientiert planen möchtest, wärst Du dann in der Einheit schon weiter fortgeschritten.

      Quelle: nibis.de/politikzyklus---polit…rtlaufender-prozess_10436
      Bilder
      • Vereinfachter Politikzyklus.PNG

        207,82 kB, 698×665, 30 mal angesehen
    • Die Stundenfrage: "Sollte die BRD Plastik verbieten?" halte ich für riskant. Es gibt verschiedene "Plastik"arten (besser Kunststoff) und eine, durchaus nützliche und notwendige Verwendung (z.B. medizinischer Bereich). Meine FL hätte die Frage als zu offen eingestuft. Ich würde die Stundenfrage eher konkretisieren, z.B. Sollte in der BRD Einweggeschirr aus Kunststoff verboten werden? oder die kostenlosen/billigen Kunststofftüten beim Einkaufen? oder Pfand auf McDonalds-Verpackungen,....
    • Ich fände auch einen differenzierteren Titel besser. Es geht dir ja wahrscheinlich um eine Diskussion über Kunststoffumverpackungen, Einwegtasche und -flaschen etc. oder?

      Plastik finde auch keinen passenden Ausdruck in der Bildungssprache (auch nicht in der 8. Klasse). Wie wäre es mit: "In Kunststoff verpacktes Obst und Gemüse, muss das sein?"
    • CDL schrieb:

      Wenn Urteilskompetenz das Ziel ist, könntest du z. B. mit einem Analyseraster arbeiten, das anhand von Leitfragen das Thema von verschiedenen Seiten und im Hinblick auf die Verantwortung verschiedener Akteure abklopft. Funktioniert in der Realschule ganz gut (wo wir eine ähnliche Klientel haben dürften, wie an der IGS).
      Danke für deine Rückmeldung.
      Was ist ein Analyseraster und wie hast du es dir vorgestellt?
      Könntest du mir ein Beispiel geben?
    • s3g4 schrieb:

      Ich fände auch einen differenzierteren Titel besser. Es geht dir ja wahrscheinlich um eine Diskussion über Kunststoffumverpackungen, Einwegtasche und -flaschen etc. oder?

      Plastik finde auch keinen passenden Ausdruck in der Bildungssprache (auch nicht in der 8. Klasse). Wie wäre es mit: "In Kunststoff verpacktes Obst und Gemüse, muss das sein?"

      Ja, genau: Ich möchte die Meeresverschmutzung auch ansprechen und Kunststoff gehört dazu.
      Eine Stundenfrage sollte immer eine Entscheidungsfrage sein. Sie muss/sollte immer mit Ja oder Nein zu beantworten sein. ("Sollte Kunststoff aus den Fachmärkten verbannt werden?). Die Stundenfrage(n) sollten immer mit "Soll, Sollte, Sollen..." beginnen. Das wollen die Ausbilder/innen von uns. Danke für deine Idee.

      LG
    • LiV1980 schrieb:

      CDL schrieb:

      Wenn Urteilskompetenz das Ziel ist, könntest du z. B. mit einem Analyseraster arbeiten, das anhand von Leitfragen das Thema von verschiedenen Seiten und im Hinblick auf die Verantwortung verschiedener Akteure abklopft. Funktioniert in der Realschule ganz gut (wo wir eine ähnliche Klientel haben dürften, wie an der IGS).
      Danke für deine Rückmeldung.Was ist ein Analyseraster und wie hast du es dir vorgestellt?
      Könntest du mir ein Beispiel geben?
      Mach ich vielleicht am WE mal, bin echt durch grad mental und morgen wieder ein langer Tag. Im Prinzip ist das aber eine Mischung aus Sachanalyse und Urteilsfindung mithilfe von Leitfragen (zu Akteuren, Bedürfnissen, Interessen, Zielen, Lösungswegen auf individueller oder auch staatlicher Ebene etc.). Unser Wirtschaftsbuch bietet bei jeder Einheit ein Fallbeispiel an, das mithilfe von Leitfragen ausgewertet werden soll. Ich meine sogar, ein Fallbeispiel dreht sich um den Umgang mit Plastik; wenn ich es nicht vergesse, prüfe ich das morgen mal.
    • Ich schlaf morgen aus, dann kann ich wieder gradaus schauen und fass einfach mal zusammen, wie bei einem Fallbeispiel vorgegangen wird bei der Auswertung (falls ich mich nicht täusche geht es in der Marktwirtschaft um den Umgang mit Plastik, dann würde ich das als Ausgangspunkt nehmen). Und peinlich muss dir da gar nix sein @chilipaprika. Ist auch nix Neues und Weltbewegendes, nur eine sehr stringente Vorgehensweise zur Auswertung, Bewertung und Beurteilung von Fallbeispielen, die unser Wirtschaftsbuch netterweise jeweils vorschlägt, die man dann nur noch selbst ergänzen kann/muss.
    • Mei, jetzt habe ich den Thread aber minutenlang suchen müssen, um euch noch die geschuldete Antwort zu geben..

      Also, das Frageschema, dass praxis Wirtschaft Berus- und Studienorientierung vorschlägt ist bei allen Fallbeispielen identisch. (Ich kürze die schülerfreundlicher formulierten Fragen ab).

      1. Welches Problem ist gegeben?
      Fragen die helfen könnten: Was verursacht die Probleme, die zu lösen sind? / Warum muss nach einer Lösung gesucht werden? /Nationales oder internationales Problem? ...

      2. Wer ist beteiligt oder betroffen?
      Fragen die helfen könnten: Ursache/Verursacher des Problems? Wer muss mit den Folgen des Problems umgehen? Sind bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders betroffen? ...

      3. Welche Ziele verfolgen die Beteiligten/Betroffenen?
      Fragen die helfen könnten: Wem nutzt die derzeitige Situation? Wer hat das Interesse etwas zu ändern und warum? Gibt es Ziele, die alle miteinander teilen? Wo treten Konflikte auf?...

      4. Welche Lösungsmöglichkeiten sind denkbar?
      Fragen die helfen könnten: Müssen Lösungen a)beim Einzelnen, b) beim Unternehmen oder c) beim Staat ansetzen? Gibt es schon Lösungsansätze und was wird diskutiert? Können die Beteiligten das Problem selbst lösen oder muss der Staat Regeln setzen? Wenn ja, warum? Welche Lösung scheint euch am angemessensten/sinnvollsten zu sein?...

      Das Fallbeispiel in der Martkwirtschaft ("Wirtschaftsbürger") ist "das Plastiktüten-Problem", beim Konsumenten in Klasse 7 behandeln wir den Smartphone-Konsum (Recycling/Rohstoffumgang/Fairphone..).
      Meiner Erfahrung nach funktionieren diese Fallbeispiele mit den Fragen zur Analyse und Bewertung recht gut in der Realschule, wobei 1. und 2. von allen SuS noch recht gut beantwortet und bearbeitet werden können, 3. fällt den SuS meist noch schwer in 7 und 8, 4. lässt sich mit etwas Fleiß bei der Informationsssuche/Quellenauswertung dann wieder zumindest ordentlich von allen bearbeiten, zeigt also mehr über das Engagement der SuS bzw. Interesse am Fach. Auch meine Hauptschüler können 4. teilweise ordentlich bearbeiten und lösen, 3. schaffen auch meine fitten Realschüler nur mit weiteren Unterstützungsfragen/Unterstützungsangeboten, weil meist noch zuviel tiefgreifendes Wissen fehlt. Gerade in diesem Bereich überraschen die SuS mich aber immer wieder mit ihrem Vorwissen, was die Frage noch spannender macht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CDL () aus folgendem Grund: Tippfehler..

    • CDL schrieb:

      Mei, jetzt habe ich den Thread aber minutenlang suchen müssen, um euch noch die geschuldete Antwort zu geben..

      Also, das Frageschema, dass praxis Wirtschaft Berus- und Studienorientierung vorschlägt ist bei allen Fallbeispielen identisch. (Ich kürze die schülerfreundlicher formulierten Fragen ab).

      1. Welches Problem ist gegeben?
      Fragen die helfen könnten: Was verursacht die Probleme, die zu lösen sind? / Warum muss nach einer Lösung gesucht werden? /Nationales oder internationales Problem? ...

      2. Wer ist beteiligt oder betroffen?
      Fragen die helfen könnten: Ursache/Verursacher des Problems? Wer muss mit den Folgen des Problems umgehen? Sind bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders betroffen? ...

      3. Welche Ziele verfolgen die Beteiligten/Betroffenen?
      Fragen die helfen könnten: Wem nutzt die derzeitige Situation? Wer hat das Interesse etwas zu ändern und warum? Gibt es Ziele, die alle miteinander teilen? Wo treten Konflikte auf?...

      4. Welche Lösungsmöglichkeiten sind denkbar?
      Fragen die helfen könnten: Müssen Lösungen a)beim Einzelnen, b) beim Unternehmen oder c) beim Staat ansetzen? Gibt es schon Lösungsansätze und was wird diskutiert? Können die Beteiligten das Problem selbst lösen oder muss der Staat Regeln setzen? Wenn ja, warum? Welche Lösung scheint euch am angemessensten/sinnvollsten zu sein?...

      Das Fallbeispiel in der Martkwirtschaft ("Wirtschaftsbürger") ist "das Plastiktüten-Problem", beim Konsumenten in Klasse 7 behandeln wir den Smartphone-Konsum (Recycling/Rohstoffumgang/Fairphone..).
      Meiner Erfahrung nach funktionieren diese Fallbeispiele mit den Fragen zur Analyse und Bewertung recht gut in der Realschule, wobei 1. und 2. von allen SuS noch recht gut beantwortet und bearbeitet werden können, 3. fällt den SuS meist noch schwer in 7 und 8, 4. lässt sich mit etwas Fleiß bei der Informationsssuche/Quellenauswertung dann wieder zumindest ordentlich von allen bearbeiten, zeigt also mehr über das Engagement der SuS bzw. Interesse am Fach. Auch meine Hauptschüler können 4. teilweise ordentlich bearbeiten und lösen, 3. schaffen auch meine fitten Realschüler nur mit weiteren Unterstützungsfragen/Unterstützungsangeboten, weil meist noch zuviel tiefgreifendes Wissen fehlt. Gerade in diesem Bereich überraschen die SuS mich aber immer wieder mit ihrem Vorwissen, was die Frage noch spannender macht.
      Danke für die Mühe CDL.
      Ich kenne dieses Analyseraster. Sybille Reinhardt nennt das Problemanalyse.
      Das ist eine gute Methode, um ein Problem überhaupt als ein politisches Problem zu verstehen, da, wie du es sagtest, das Problem von mehreren Perspektiven analysiert wird. Ich frage mich nur, wie ich dein Analyseraster in eine kooperative Gruppenarbeit arrangieren kann. LG
    • Viele Begriffe- oft derselbe Inhalt. :weissnicht:

      Die Umsetzung in eine kooperative Gruppenarbeit ist doch eigentlich recht naheliegend. Gehen wir von einem Gruppenpuzzle aus: Jede Expertengruppe bearbeitet einen der Teilbereiche 1-3 (ggf. 2 Expertengruppen je Teilbereich), das wird in den Stammgruppen zusammengetragen, die dann gemeinsam noch- basierend auf ihren Erkentnissen und Lösungsansätzen- Bereich 4 bearbeiten. Da die dort erarbeiteten Lösugen sich dann unterscheiden, sammelt ihr diese dann nch einmal im Plenum/auf Plakaten/...
      Oder als Placemat: In jeder "Ecke" steht eine Frage- die Gruppenmitglieder arbeiten erst still an ihrer jeweiligen Frage, stellen sich dann ihre Ergebnisse gruppenintern vor und entwickeln dann gemeinsam Lösungsstrategien (Bereich 4).