Wie "entsorgt" ihr eure Lehrerkalender?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Meerschwein Nele schrieb:

      Mich würde wirklich mal interessieren, wie viele Festplatten von ausgemusterten Behördenrechnern tatsächlich fachgerecht und sicher gelöscht sind. Das ist ja viel aufwändiger, als man sich das als Otto Normaluser so vorstellt.
      Also wenn ich Festplatten ausmustere, frage ich immer unseren Hausmeister nach dem 5kg Hammer und dann "gib ihm". :)
    • Guten Morgen,

      vielen Dank für eure Antworten. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen die alle sensiblen Daten aus den Kalendern zu entfernen und zu schreddern. In der Schule haben wir lediglich einen Schredder und keinen abgeschlossenen Container für die Entsorgung sensibler Daten. Also nehme ich den Vorgang zu Hause vor.

      in den über 20 Jahren, in denen ich unterrichte, musste ich glücklicherweise noch nie eine Note nach Jahren nachweisen oder einen Notenwiderspruch begründen, wozu dann ja diese Daten benötigt würden.
      Den aktuellen Kalender archiviere ich natürlich, der Rest kommt weg.

      Vielen Dank auch für eure Tipps bzgl. des Materials. Ich werde nach dem Urlaub weiter Ordnung schaffen, in dem ich meine Ordner durchschaue und ausmiste. Klassenarbeiten und Material sind auf dem Laptop in verschiedenen Ordnern gespeichert. Das System fahre ich seit Jahren und hat sich bewährt. Ich suche halt nach einer Lösung, die Papierflut ein wenig einzudämmen. Sprich, ich werde an mir arbeiten und versuche den Sammler in mir aus dem Haus zu verbannen.

      Allen die schon Ferien haben und allen deren Ferien noch kommen, wünsche ich eine erholsame Zeit.

      VG Picasso
    • Picasso schrieb:


      in den über 20 Jahren, in denen ich unterrichte, musste ich glücklicherweise noch nie eine Note nach Jahren nachweisen
      Das wirst du auch nicht müssen - weil dann die Widerspruchsfrist des Zeugnis' längst abgelaufen ist. Wenn ein Widerspruch erfolgt, dann wirst du das innerhalb der Frist merken:

      oder einen Notenwiderspruch begründen, wozu dann ja diese Daten benötigt würden.
      Was aber kein Problem ist, wenn du die Daten erst nach Verstreichen der Widerspruchsfrist vernichtest. Die dauerhafte Dokumentationspflicht liegt bei der Schule - dafür hat die ein Archiv (oder sollte das zumindest.)
    • Picasso schrieb:

      Vielen Dank auch für eure Tipps bzgl. des Materials. Ich werde nach dem Urlaub weiter Ordnung schaffen, in dem ich meine Ordner durchschaue und ausmiste. Klassenarbeiten und Material sind auf dem Laptop in verschiedenen Ordnern gespeichert. Das System fahre ich seit Jahren und hat sich bewährt. Ich suche halt nach einer Lösung, die Papierflut ein wenig einzudämmen. Sprich, ich werde an mir arbeiten und versuche den Sammler in mir aus dem Haus zu verbannen.
      Ich verwende schon seit Jahren eine rein digitale Ablage. Aktenordner mit Kopiervorlagen habe ich überhaupt nicht mehr, Materialbücher noch einige, wenige, die ich aber de facto nicht mehr gebrauche.

      Ich habe ein nach Schulfächern und Themengruppen organisiertes Archiv, in das die Klausuren thematisch eingeordnet sind. Für mich sehr bewährt hat sich eine klare Nomenklatur, an die ich mich strikt halte und die damit auch mit der Computerfunktion durchsuchbar ist. Ein Arbeitsblatt heißt z.B. so: "arbeitsblatt_montesquieu_gewaltenteilung.odt", eine Vokabelsammlung so: "vocabulary_agreeing_disagreeing.odt"


      Ganz wichtig ist, dass du von Anfang an eine gute Backupstrategie hast und die sorgfältig einhältst Ein Computercrash ist keine Frage des "ob" sondern des "wann" und das hätte mit einem Datenarchiv ohne Backup katastrophale Folgen. Wir verwenden zu Hause für die Schuldatenbank einen Dropbox-Account, der auf mehrere Computer gespiegelt ist, die ihrerseits automatisch lokale Backups mit der Time-Machine anfertigt. Damit liegt die Datenbank vierfach redundant vor, was außerdem den Vorteil hat, dass ich auf sie egal von welchem Computer mit Internetanschluss vollständig Zugriff habe. Da es sich ausschließlich um Unterrichtsmaterialen und nicht um sensible Daten handelt, habe ich keine großartigen Sicherheitsbedenken.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher