Kann ich Aufgaben, für die ich eine Ermäßigung erhalte, wieder abgeben?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Was machen eigentlich Schulen, an denen es keinen gibt, der Plan hat? Ist echt seltsam, dass einfach davon ausgegangen wird, dass das schon jemand richten wird. Es ist nicht an jeder Grund- und Förderschule ein Informatiklehrer und selbst wenn, müssten Informatiklehrer ja offiziell Admin-Stunden vom Land bekommen. So bleibts das Hobby desjenigen Kollegen, der zu laut kundgetan hat, dass er/sie mehr als am Kabel wackeln kann.
    • Mikael schrieb:

      Also steht in der NRW-Lehrerdienstordnung sinngemäß: "Lehrkräfte leisten im Rahmen ihrer Tätigkeit First Level-IT Support".
      Nein, die Formulierung ist etwas anders. Insbesondere kommt "IT" da nicht drin vor, die Digitalisierung irgendwaspunktnull ist in NRW noch nicht umgesetzt. Du kannst ja mal in deer ADO nachlesen und das dann absichtlich falsch verstehen.

      Darauf kommt es aber gar nicht an, sondern auf die Frage, wie man es erreicht, dass außerunterrichtliche Tätigkeiten ordentlich vergütet bzw. ausgeglichen werden. Dazu kann die Kenntnis von Vorschriften hilfreich sein, reicht aber nicht. Es geht um Einschätzungen und Abwägungen, individuelle Belastung und die konkrete Situation in der Schule. Das wird von Vorschriften nicht im Detail erfasst.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von O. Meier ()

    • Zum Thema Entlastungsstunden:
      Manchmal bekommt man ja eine, weil ein Aufgabengebiet im Aufbau ist. Weil aktuell ein Arbeitskreis tagt, ein Konzept geschrieben/überarbeitet werden muss. Wenn das erledigt ist, entfällt die Entlastungsstunde, weil danach nur noch "Business as usual" auf dem Plan steht.

      Im EDV-Bereich kann es natürlich auch so sein, dass gerade ein Medienbildungskonzept verabschiedet wurde. Nur bleibt dennoch die ganze Arbeit rund um DAU-Kollegen erhalten... und das sieht eine außenstehende Schulleitung nicht / kann es sich gar nicht vorstellen, so als Super-DAU...
    • Trantor schrieb:

      Nur bei Angestellten, Beamte haben keinen Vertrag, sondern ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis.
      Deshalb schrieb ich auch: "hat den Charakter eines Dienstvertrages" und nicht "ist ein Dienstvertrag"
      Planung ersetzt Zufall durch Irrtum. :_o_P

      8_o_) Politische Korrektheit ist das scheindemokratische Deckmäntelchen um Selbstzensur und vorauseilenden Gehorsam. :whistling:
    • Vertrag, Verhältnis. Lassen wir uns nicht von Details ablenken. Es handelt sich um eine abhängiges Beschäftigungsverhältnis. Der Beschäftgite stellt seine Arbeitszeit zur Verfügung. Er muss nicht, wie ein Selbstständiger, eigenverantwortlich regeln, in welcher Zeit er bestimmte Aufgaben erledigt.

      So?

      Und ansonsten fände ich eine Rückmeldung des Threadstarters schön, wie's denn nun weiter gegangen ist. Solcherlei Erfahrungswerte können für alle hilfreich sein. Quid pro quo, Agentin Starling.
    • SteffdA schrieb:

      Deshalb schrieb ich auch: "hat den Charakter eines Dienstvertrages" und nicht "ist ein Dienstvertrag"
      Nein, das Dienstverhältnis hat auch nicht den Charakter eines Dienstvertrages, sonst könnte zum Beispiel der Dienstherr nicht Bedingungen einseitig verändern. Es ist kein Vertrag, auch nicht so etwas ähnliches!
    • Hallo zusammen!

      Ich bin begeistert - nach kurzer Zeit so viele Rückmeldungen, die mir sehr helfen. Vielen vielen Dank!

      Ich habe inzwischen das Gespräch mit der SL gesucht. Dank eurer Tipps konnte ich anscheinend sehr überzeugend argumentieren. Die Chefin hat verständnisvoll reagiert und so bin ich zuversichtich, dass eine gemeinsame für beide Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden wird!

      :tanz:
    • Benutzer online 2

      2 Besucher