Lehrer / Pensionäre in der Entwicklungszusammenarbeit

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    • Lehrer / Pensionäre in der Entwicklungszusammenarbeit

      Guten Abend in die Runde,

      ich habe im Forum gelesen, dass sich eine Kollegin nach Ihrer
      Pensionierung einen Einsatz in einer Schule in einem Entwicklungsland
      vorstellen könnte.
      Aufgrund dieses Beitrags frage ich jetzt einmal direkt, ob es hier eine pensionierte Kollegin oder pensionierten Kollegen gibt,
      vielleicht sogar jemand im Sabbatical, die / der sich so einen Einsatz schon in naher Zukunft vorstellen könnte.
      Ich habe eine Anfrage von einer Schule, die eine Grundschulkraft sucht,
      die ihnen bei der Lehrplanentwicklung für die Klassen 1 und 2 helfen und in Kooperation - auf Augenhöhe ! -
      ihr Wissen bzgl. verschiedenster Methoden und Unterrichtsgestaltung mit den Kollegen und Kolleginnen vor Ort teilen möchten.
      Gute Englischkenntnisse sind allerdings nötig.
      Gefragt wurde nach Unterstützung für mindestens 6 Monate.
      Bezahlung ist nicht möglich, aber für Unterkunft und Verpflegung wird gesorgt.
      (Allerdings kein Sterne-Hotel Niveau)
      Bei echtem (!) Interesse kann man mich gerne anschreiben.

      Wünsche noch einen schönen Abend
    • Firelilly schrieb:

      Weil Lehrer es gewöhnt sind unbezahlte Mehrarbeit zu leisten, kann man es ja mal probieren, nicht wahr?
      Gibt durchaus Leute, die so was ehrenamtlich machen (wollen). Meines Erachtens gehört aber zu einem seriösen Angebot u.a. auch eine Aussage darüber inwieweit Reisekosten und notwendige Imfpungen übernommen werden.
    • madhef schrieb:

      Gibt durchaus Leute, die so was ehrenamtlich machen (wollen).
      Und so drückt sich der Dienstherr davor die Arbeit am Curriculum zu bezahlen. Ich halte gar nichts vom Ehrenamt, wenn dadurch die Preise für Menschen, die in dem Beruf darauf angewiesen sind Geld zu verdienen, kaputt gemacht werden.
      Man stelle sich vor, dass besagte Grundschule durch den Ehrenämtler enorm viele Arbeitsstunden einspart und die regulären Lehrkräfte die frei gewordene Zeit dazu nutzen ein umfangreiches Förderkonzept zu entwickeln oder sonst etwas. Und so ist halt ein Großteil der Pädagogen, die würden auf jeden Fall so etwas Ähnliches tun.
      Die Nachbarschule, die diesen "Luxus" eines Ehrenämtlers nicht hat bekommt Wind von den tollen Angeboten an der Schule und die Schulleitung (und so ist es immer (!)) beschließt, dass man auch entsprechend "attraktiv" für Schüler / Eltern werden muss. Tja, was wird gemacht?
      Die armen Beamten direkt oder indirekt genötigt Mehrarbeit zu leisten!
      Keine Unterstützung fürs Ehrenamt zum Wohle aller Kolleginnen und Kollegen!
    • Aus den Antworten entnehme ich, dass Kollegen hier in Deutschland überhaupt keine Vorstellung
      von Schule in verschiedenen Entwicklungsländern haben.
      Habe nicht bedacht, dass sie es auch gar nicht haben können. Woher auch?
      Wenn man nicht vor Ort gelebt hat.

      Ich ziehe die Anfrage zurück.

      Möge es euch allen hier in eurem gesicherten Lebensraum weiterhin gut ergehen.
    • old-school schrieb:

      Aus den Antworten entnehme ich, dass Kollegen hier in Deutschland überhaupt keine Vorstellung
      von Schule in verschiedenen Entwicklungsländern haben.
      Habe nicht bedacht, dass sie es auch gar nicht haben können. Woher auch?
      Wenn man nicht vor Ort gelebt hat.

      Ich ziehe die Anfrage zurück.

      Möge es euch allen hier in eurem gesicherten Lebensraum weiterhin gut ergehen.

      Wegen einmal Gegenwind so eine Trotzreaktion, bei der alle Kollegen über einen Kamm geschert werden?
      So gewinnt man aber auch keinen.

      Ich finde so etwas spannend, wobei ich eher der Typ für Arbeit in der Natur/mit Tieren wäre, eben als Ausgleich zum sonstigen Job.

      Beitrag von Meerschwein Nele ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • old-school schrieb:

      Aus den Antworten entnehme ich, dass Kollegen hier in Deutschland überhaupt keine Vorstellung
      von Schule in verschiedenen Entwicklungsländern haben.
      Habe nicht bedacht, dass sie es auch gar nicht haben können. Woher auch?
      Wenn man nicht vor Ort gelebt hat.

      Ich ziehe die Anfrage zurück.

      Möge es euch allen hier in eurem gesicherten Lebensraum weiterhin gut ergehen.
      Nicht gleich aufgeben. Inzwischen dürften wohl alle gelesen haben, dass es um ein Engagement in einem Entwicklungsland geht. Was sonst an Hintergrundwissen zur Arbeit in (welchem Land?) fehlt könntest du gerne nachreichen. Ist die Stelle gekoppelt an eine Organisation? Wie wird eine Kontinuität der pädagogischen Arbeit sichergestellt? Welche Fremdsprachenkenntnisse sind erforderlich (Englisch? Französisch? Spanisch? ...), welche wären zumindest ergänzend zu Englisch sinnvoll/hilfreich? Wie lange ist die Mindesteinsatzdauer? .... Bislang sind die Informationen deinerseits noch sehr dünn.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CDL ()

    • Wäre ja auch zu einfach mal den Text richtig zu lesen oder Firelilly?
      Erst mal von oben schon herab wettern und sich im eigenen Weltbild bestätigt fühlen.

      @old-school:
      Schick mir mal nähere Infos zu, kenne zwei Kollegen, die auf sowas Lust haben und würde das an die weiterleiten.
      • Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt. -Machiavelli-
      • Zwei Mächte gehen durch die Welt, Geist und Degen, aber der Geist ist der mächtigere. -Napoleon-
      • In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst! -Augustinus-
    • old-school schrieb:

      Möge es euch allen hier in eurem gesicherten Lebensraum weiterhin gut ergehen.
      Bitte nicht so bitter.

      dein Angebot kommt u.U. bei einem Berufsstand, in dem vom Dienstherrn schnell mal unbezahlte Mehrarbeit verlangt wird, nicht gut rüber.
      Und ja, wir alle hoffen, dass es uns hier gut ergehen möge. Tut das nicht jeder für sich? Also bitte nicht mit dem Einheitsvorurteilskamm über andere hinwegscheren....
      pingo, ergo sum
    • Nu is gut. Bleiben wir doch spaßeshalber mal beim Thema ohne Nebenkriegsschauplätze aufzumachen.

      Das Thema ist übrigens "Kennt ihr jemanden, den das interessieren könnte und leitet es bitte weiter?", nur, falls das noch nicht ganz klar ist ;)
      "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." (T. Pratchett)
    • WillG schrieb:

      Ich kann mir schon vorstellen, dass jemand hier Interesse haben könnte. @lamaison hattest du nicht mal über so etwas nachgedacht?
      Doch, das war ich. Aber ich glaube, mich haben die Reaktionen hier damals auch etwas auf den Boden der Tatsachen gebracht. Ja, ein paar Informationen wären nicht schlecht. Fände es hier im Forum gut, denn es können sich ja mehr Leute interessieren . Naja, der Umgangston hier ist zuweilen schon etwas rüde. Aber nicht bei allen.
      Be happy for the moment. This moment is your life.
      Leuchttürme laufen nicht herum, um Boote zu retten. Sie stehen einfach da und leuchten.
      Ein Esel ist ein Zebra ohne Streifen.
    • jotto-mit-schaf schrieb:

      Nu is gut. Bleiben wir doch spaßeshalber mal beim Thema ohne Nebenkriegsschauplätze aufzumachen.

      Das Thema ist übrigens "Kennt ihr jemanden, den das interessieren könnte und leitet es bitte weiter?", nur, falls das noch nicht ganz klar ist ;)
      Zum Thema Lesekompetenz: Wenn der Mod freundlich bittet, das Gezackel sein zu lassen, ist das keine Aufforderung, direkt unter dem Beitrag damit weiter zu machen.

      *wegräum*
      "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt." (T. Pratchett)
    • Wenn es sich um ein reguläres Stellenangebot handelte, wäre das in der Tat Niedrigpreistreiberei und dubios.

      Das ist aber kein reguläres Stellenangebot sondern eine Möglichkeit für Pensionäre oder KollegInnen im Sabbathjahr, eine interessante ehrenamtliche Tätigkeit zu übernehmen. Daran ist nichts verwerflich und für mich wäre das, wäre ich Pensionär, sogar überlegenswert. Und ich arbeite nun wirklich nicht aus Idealismus!
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