Studie: Schüler*innen Interaktionen

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    • Studie: Schüler*innen Interaktionen

      Liebe Lehrkräfte,


      mein Name ist Laura Schmitt und schreibe in der Arbeitsgruppe für Unterrichtsqualität in heterogenen Kontexten der Universität Mannheim gerade meine Abschlussarbeit.


      Dabei interessiere ich mich vor allem für Interaktionen zwischen Schüler*innen. Mit Ihrer Teilnahme können Sie helfen Licht ins Dunkle zu bringen. In der Studie interessiert mich vor allem Ihre Einschätzung zu verschiedenen schulischen Situationen in denen Schüler*innen miteinander interagieren. Ganz besonders interessant ist für mich Ihre Einschätzung auf Basis Ihrer eigenen Erfahrungen als Experte bzw. Expertin. Deshalb suche ich für meine Studie insbesondere erfahrene Lehrkräfte bzw. Personen, die schon einmal als Lehrkraft gearbeitet haben.


      Die Studie dauert nur 5-10 Minuten. Unter dem folgenden Link können Sie an der Studie teilnehmen:


      ww3.unipark.de/uc/schuelergruppe/

      Mit Ihrer Teilnahme würden Sie mir sehr helfen, denn ich brauche noch einige Teilnehmer*innen um die Ergebnisse auswerten zu können.

      Gerne können Sie sich bei Fragen an mich wenden: laura_schmitt_94@gmx.de


      Liebe Grüße,
      Laura

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      Edit by Mod: GMX-Link durch direkt-Link ersetzt. Kl. Gr. Frosch, Moderator
    • Wenn man die Umfragereaktionen im Forum anschaut, kann man gestehen, dass entweder fast jede Umfrage relativ dilettantisch ist und/oder die Fragenden keinen Fuß auf den Forenboden bekommen. Sind Lehrer so überkritisch und es gewöhnt zu bemängeln oder wird an den Unis keine ordentliche Betreuung geleistet ...
    • Es ist beides: Lehrer SIND überkritisch und die Betreuung an den Unis ist mehr als suboptimal. Im Idealfall sollten vom ersten Semester an die Studenten Schritt für Schritt inhaltlich und methodisch darauf vorbereitet werden, irgendwann eine Abschlussarbeit eigenständig anfertigen zu können. Im Lehramtsstudium sind die einzelnen Teilbereiche häufig sehr schwach miteinander verknüpft, was dazu führt, dass jeder sein Süppchen kocht - und das auch nur bis zum Ende des jeweiligen Kurses. Entsprechend groß ist der Schock, wenn dann die Abschlussarbeit ansteht. Lehrer sollten das eigentlich wissen statt junge Leute, die gerade in der Situation sind, mit dem Vorwurf der Antiwissenschaftlichkeit zu strafen. Sehr viele wissen es einfach nicht besser, woher auch?

      Mit freundlichen Grüßen
      I am vulnerable, I am raw;
      I am human, I have flaws.
    • Lisam schrieb:

      Wenn man die Umfragereaktionen im Forum anschaut, kann man gestehen, dass entweder fast jede Umfrage relativ dilettantisch ist und/oder die Fragenden keinen Fuß auf den Forenboden bekommen. Sind Lehrer so überkritisch und es gewöhnt zu bemängeln oder wird an den Unis keine ordentliche Betreuung geleistet ...

      Hilft es den Studis, wenn ich mir da was aus den Fingern sauge? (Wahrscheinlich ist es am Ende wirklich egal)
      Aber es gibt nun einmal Umfragen, da sind Fragen schlichtweg für mich nicht zu beantworten, das hat dann gar nichts mit kritisch zu tun.

      Lehramtsstudent schrieb:

      Es ist beides: Lehrer SIND überkritisch und die Betreuung an den Unis ist mehr als suboptimal. Im Idealfall sollten vom ersten Semester an die Studenten Schritt für Schritt inhaltlich und methodisch darauf vorbereitet werden, irgendwann eine Abschlussarbeit eigenständig anfertigen zu können. Im Lehramtsstudium sind die einzelnen Teilbereiche häufig sehr schwach miteinander verknüpft, was dazu führt, dass jeder sein Süppchen kocht - und das auch nur bis zum Ende des jeweiligen Kurses. Entsprechend groß ist der Schock, wenn dann die Abschlussarbeit ansteht. Lehrer sollten das eigentlich wissen statt junge Leute, die gerade in der Situation sind, mit dem Vorwurf der Antiwissenschaftlichkeit zu strafen. Sehr viele wissen es einfach nicht besser, woher auch?

      Ist es denn überall so, dass man seine Abschlussarbeiten so schreiben muss?
      Ich weiß warum ich nicht in der Didaktik geschrieben habe, da wäre wohl ähnlicher Mist rausgekommen, ich habe lieber geforscht und fachwissenschaftlich in der physikalischen Chemie gearbeitet.

      Ja das war Arbeit, verdammt viel Arbeit und auch anspruchsvoll.
      Wenn ich gesehen habe was andere in der Didaktik so gemacht haben ... das beantwortet vielleicht auch die Frage, warum viele in den Bildungswissenschaften und nicht den Fachwissenschaften schreiben.
    • Bei mir war die Frage, wieso Emre und Lukas gemeinsam die Projektarbeit schreiben wollen. Später kam die Frage, wie fair oder "in Ordnung" ich das fand.

      Jetzt mal fernab jeglicher Hyperkritik - aber eine solche Umfrage spottet wirklich jeder Beschreibung und ist den Namen Umfrage nicht wert. Es ist offensichtlich worauf die "Umfrage" abzielt. Daher ja auch die klischeebeladenen Namen "Emre" und "Lukas". Unter seriöser ErziehungsWISSENSCHAFT verstehe ich etwas anderes.
      Gruß
      Bolzbold



      Ich bin ein Ar***, und deswegen konnte ich nur Lehrer werden.
    • Entspannt euch, es handelt sich hier um eine Bachelorarbeit, die umfassen doch meistens knapp 30 Seiten. Wenn das Design, die Studienlage etc pp beschrieben werden, bleibt doch kaum Platz für eine Auswertung einer klein angelegten Studie. Und die Erkenntnis, dass die Studie evtl. gar nicht so aussagekräftig ist, wie man sich das in seinem Enthusiasmus wünscht, muss auch erstmal reifen.
      Im Grundstudium fand ich die 15 Seitigen Hausaufgaben beeindruckend und wusste zunächst nicht, wie ich damit umgehen sollte. Am Ende des Hauptstudiums fühlte ich mich durch die 80 seitige Examensarbeit eingeschränkt.
      Hier macht jemand erste Gehversuche im akademischen Arbeiten und alle machen sie lang.

      Schön, dass Kiggie "richtig" gearbeitet hat und Paulchen sich auf die Kollegen "freut", aber ihr schließt von einer Bachelorarbeit auf die Kompetenzen einer angehenden Pädagogin, das finde ich ein wenig vermessen. Und aufgrund von Erinnerungen einen Studiengang zu diskreditieren .....
      Gebt ihr etwas Raum zum Lernen und sich Ausprobieren.
    • Lisam schrieb:

      Wenn man die Umfragereaktionen im Forum anschaut, kann man gestehen, dass entweder fast jede Umfrage relativ dilettantisch ist und/oder die Fragenden keinen Fuß auf den Forenboden bekommen. Sind Lehrer so überkritisch und es gewöhnt zu bemängeln oder wird an den Unis keine ordentliche Betreuung geleistet ...

      Das Forum ist - aus soziologisch-psychologischer Perspektive betrachtet - eine "Ingroup" und wer da von draußen eindringt, wird potentiell dazu genutzt, das "Wir-Gefühl" der "Ingroup" zu stärken und das funktioniert eben in der Regel durch Abwertung der Außenstehenden und Überhöhung eigener Eigenschaften. Wenn sich die "Outgroup"-Angehörigen dann auch noch selbst als in der Hierarchie niedriger darstellen (Studenten, Referendare, Berufsanfänger etc.), ist das geradezu ein gefundenes Fressen.

      Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass gestandene Pädagogen hier regelmäßig im Rudel über Hilfesuchende und Fragesteller herfallen.
    • "Lukas möchte gerne mit Emre zusammen die Projektarbeit schreiben. Emre sagt Lukas, dass er mit ihm gerne zusammenarbeiten möchte."
      Wieso sollte ich das Verhalten von Emre unfair, ungerechtfertigt oder nicht in Ordnung finden"?

      Entweder verstehe ich die Frage nicht oder die Situation ist nicht so gemeint, wie sie da steht?!
    • Danae schrieb:

      Entspannt euch, es handelt sich hier um eine Bachelorarbeit, die umfassen doch meistens knapp 30 Seiten.
      Wenn man aber den Eingangstext liest, sieht das schon so aus, als ob die Umfrage Teil eines Projektes wäre. Die Arbeitsgruppe, anscheinend von mehreren Professoren begleitet oder sogar geleitet, heißt: "Arbeitsgruppe für Unterrichtsqualität in heterogenen Kontexten". Vielleicht haben die Mitglieder den Auftrag, kleinere Studien zu erstellen und können sie für ihre Bachelorarbeit nutzen.
      Hatten wir nicht vor kurzem schon einmal eine ähnliche Umfrage aus dem Unipark Mannheim, über die hier diskutiert wurde?
    • Caro07 schrieb:

      Danae schrieb:

      Entspannt euch, es handelt sich hier um eine Bachelorarbeit, die umfassen doch meistens knapp 30 Seiten.
      Hatten wir nicht vor kurzem schon einmal eine ähnliche Umfrage aus dem Unipark Mannheim, über die hier diskutiert wurde?
      Gefühlt haben wir alle vier Wochen eine Umfrage, die versucht, unter irgendeinem Vorwand Benachteiligungen von SuS mit Migrationshintergrund nachzuweisen.


      Danae schrieb:

      Gebt ihr etwas Raum zum Lernen und sich Ausprobieren.
      Es ist kein Fehler der Studierenden, sondern ein Fehler des Systems, dass seit der Bachelor/Master-Umstellung inflationär viele "Abschluss"arbeiten erstellt werden müssen, und das zu einem Zeitpunkt, wo die Grundlagen dafür gar nicht vorhanden sind.Da der Bachelor aber ein Abschluss ist, ist da nix mit ausprobieren. Oder man entwertet ihn damit und trägt Wasser auf die Mühlen derer, die der Ansicht sind, der Bachelor sei nicht mehr Wert als früher das Vordiplom (zu denen ich ehrlich gesagt auch gehöre).

      Das Vordiplom gab's früher, wenn man seine Scheine zusammen hatte, und fertig. Die - auch formalen - Grundlagen für das, was dann die Abschlussarbeit war, kamen zum größten Teil im Hauptstudium.

      Heute müssen sich die Betreuer der Bachelorarbeiten etwas aus den Rippen leiern, das für die Studierenden leistbar ist. Ich seh's bei meiner Frau, die als Naturwissenschaftlerin noch den Vorteil hat, einfache Forschungsaufträge vergeben zu können, auf denen dann die richtigen Abschlussarbeiten später aufbauen können (und den weiteren Vorteil, dass es tatsächlich nicht ganz so viele Formalia gibt wie in Sozialwissenschaften).

      Weiterhin scheint mir, in den Sozialwissenschaften ist es offenbar für die Betreuer (!) am einfachsten, wenn die Studis "irgendeine Umfrage zu einem Thema, das gerade wie die Sau durch's Dorf getrieben wird" durchführen und auswerten. Bietet sich ja an, in Zeiten, wo man per Internet tausende Leute auf einmal erreicht. Ausbaden müssen's dann die Studenten, die für unausgegorene Schnellschüsse ordentlich Kritik einstecken dürfen (EDIT:), obwohl sie wenig dafür können, dass zu diesem Zeitpunkt weder die richtige Vorbereitung noch entsprechende Betreuungskapazitäten vorhanden sind, und dass für "nur Bachelor" Larifari-Themen vergeben werden (EDIT ENDE).

      Das nimmt zum Teil echt heftige Ausmaße an, wir hatten hier schon ne Umfrage von DER Lehramtsuni in RLP, die die Schulformen im eigenen Land nicht kannte!
    • Kiggie schrieb:

      auch da kann ich nicht beurteilen ob es fair oder unfair ist, da es keine Informationen zur Art der "Abfuhr" gibt.
      Genausowenig kann man beurteilen, ob es gerechtfertigt oder ungerechtfertigt ist, wenn man nicht weiß, was der Grund für die Ablehnung war. Mir persönlich fallen etliche komplett unterschiedliche Gründe und Vorgeschichten ein, manche davon wären absolut daneben, andere absolut nachvollziehbar. Was soll man da denn antworten????
      Ich habe dann auch abgebrochen.