9000€ brutto im Monat (zum Einstieg), 22 Zeitstunden Arbeit (netto) pro Woche, max. 4 Jahre Ausbildung

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      Mikael schrieb:


      Es geht nicht darum, dass du mal eben die Tafel wischst. Es geht um den Aufgabenbereich eines CTAs, so wie er in der "freien" Wirtschaft üblich ist. Aber scheinbar verstehst du das nicht.
      Lehrer sollten genausowenig dafür zuständig sein, Chemiesammlungen in einem arbeitsfähigen Zustand zu halten, wie z.B. die IT zu warten!

      Andere Länder haben das verstanden, frage einfach Wollsocken...

      SwinginPhone schrieb:

      An den Hochschulen gibt es doch auch Labor-Ingenieure, die eben genau diese Arbeiten (Experimente vorbereiten, Praktika betreuen, Sammlung organisieren, ...) erledigen... Oder wurden die mittlerweile auch eingespart?
      An Schulen nennt sich so etwas (zumindest in Niedersachsen) Schulassistent, der mit einer guten Reihe von Aufgaben betraut werden kann. Dazu kann auch der Versuchsaufbau und das Organisieren von Sammlungen gehören.

      (siehe hierzu schure.de/personal/clerk01.htm)
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      madhef schrieb:

      Morse schrieb:

      Die meisten die ich kenne, würden gerne ihre Sammlungen, die IT etc. betreuen - aber eben nicht umsonst oder für deutlich zu wenige Poolstunden.
      Was würdest du sagen, wenn der Dienster folgendes (fiktionales) Angebot machen würde:
      Du musst 2 Stunden weniger unterrichten und bist dafür für das reinigen der Sammlung und Nachbestellungen verantwortlich. Der Arbeitsanteil (rund 7% der Wochenarbeitszeit), die mit dem Reinigen der Sammlung etc. verbracht wird, wird nicht mit A13 sondern nur mit A7 besoldet.

      "Nein."


      Ich verstehe nicht, wie Du darauf kommst mir diese Frage zu stellen, da ich doch explitzit "Poolstunden" schrieb bzw., dass die Leut' mehr Geld für diese Tätigkeiten wollen.
      (Lifehack für Schulleitungen: alle Erlass-Stunden auf dem Papier an die mit den höchsten Besoldungsstufen vergeben und das Mehr an Gehalt im Kollegium aufteilen)
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      Wollsocken80 schrieb:

      Wer schrieb denn was von "Dreck wegräumen"? So ein Blödsinn. Bei uns haben alle drei NaWi-Fachschaften eine Assistenz und die ist jeweils gut beschäftigt.
      Da ich so etwas nicht kenne - Hat diese eine Ausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich?

      Einen CTA fände ich auch etwas überqualifiziert für diese Arbeiten.

      Als ich noch als Laborantin gearbeitet habe, habe ich auch selbst gespült, gehört für mich dazu, den eigenen Arbeitsplatz sauber und in Ordnung zu halten.
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      Morse schrieb:

      Ich verstehe nicht, wie Du darauf kommst mir diese Frage zu stellen, da ich doch explitzit "Poolstunden" schrieb bzw., dass die Leut' mehr Geld für diese Tätigkeiten wollen.

      Ganz einfach. Weil es Tätigkeiten sind für die jemand mit A13 (oder gar A14) schlicht und ergreifend überbezahlt ist. Schulassistenzen ind meines Erachtens der sinnvollere Ansatz. Und die kriegen übrigens teilweise noch nicht einmal den Gegenwert zu A7.
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      Kiggie schrieb:

      Da ich so etwas nicht kenne - Hat diese eine Ausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich?
      Ja, gelernte Chemielaborantin. Unser Assistent in der Physik ist gelernter Elektrotechniker. Wie bereits geschrieben ist unsere Assistenz keine "Spülfrau", dafür haben wir eine Spülmaschine. Sie bestellt u. a. Chemikalien, pflegt die Sammlung und bereitet die Praktika vor. Im Unterricht stelle ich meine Experimente selber auf und räume auch selber wieder ab. Ich stelle die Versuche fürs Praktikum zusammen, teste die alle vorher selber aus und schreibe das Skript mit den Anleitungen.
      =======================

      Früher war mehr Lametta!
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      Wenn der Lehrerberuf von der Politik ernst genommen werden würde, würde es, analog wie es in anderen Ländern teilweise und in vielen anderen akademischen Berufen der Fall ist, einen zugehörigen Assistenzberuf geben, der durch eine Lehre erlernt wird. Diese Person würde den Lehrer insbesondere bei Punkten, die außerhalb des reinen Unterrichtshaltens liegen, unterstützen, und die Zuteilung könnte nach Schulgröße oder Standorttypen erfolgen. Vlt. kommen wir da mal hin, aktuell sehe ich das leider noch nicht...
      I am vulnerable, I am raw;
      I am human, I have flaws.
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      Lehramtsstudent schrieb:

      Wenn der Lehrerberuf von der Politik ernst genommen werden würde, würde es, analog wie es in anderen Ländern teilweise und in vielen anderen akademischen Berufen der Fall ist, einen zugehörigen Assistenzberuf geben, der durch eine Lehre erlernt wird. Diese Person würde den Lehrer insbesondere bei Punkten, die außerhalb des reinen Unterrichtshaltens liegen, unterstützen, und die Zuteilung könnte nach Schulgröße oder Standorttypen erfolgen. Vlt. kommen wir da mal hin, aktuell sehe ich das leider noch nicht...
      Ich wiederhole es gerne: solche Assistenzberufe und unterstützende Berufsgruppen gibt es längst. Dazu gehören neben den eigentlichen Schulassistenten, die für ihr Tätigkeitsspektrum keine spezielle Lehre durchlaufen müssen, noch Schulpsychologen, Schulsozialarbeiter, Einzelfallhelfer usw....ach, und die Sekretärinnen und Hausmeister nicht zu vergessen.
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      madhef schrieb:

      Morse schrieb:

      Ich verstehe nicht, wie Du darauf kommst mir diese Frage zu stellen, da ich doch explitzit "Poolstunden" schrieb bzw., dass die Leut' mehr Geld für diese Tätigkeiten wollen.
      Ganz einfach. Weil es Tätigkeiten sind für die jemand mit A13 (oder gar A14) schlicht und ergreifend überbezahlt ist. Schulassistenzen ind meines Erachtens der sinnvollere Ansatz. Und die kriegen übrigens teilweise noch nicht einmal den Gegenwert zu A7.
      Es irritiert mich, dass nicht ein Arbeitgeber, sondern ein Arbeitnehmer solch eine Rationalisierungsmaßnahme befürwortet - wohlgemerkt nicht aus dem Grund, dass diese Tätigkeit so widrig, sondern das Outsourcen produktiver wäre.

      Ansonsten ist ein A13er, der für eine Poolstunde Erlass de facto mehr als drei reinsteckt immernoch billiger als A7. (So lange das so bleibt kommt auch keine Assistenz, weil es sich nicht rentiert.)
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