Themen für Dienstbesprechung

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    • Themen für Dienstbesprechung

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      Guten Abend zusammen,

      ich muss im Rahmen einer Überprüfung eine Dienstbesprechung leiten und suche nach interessanten Themen, die man an einer weiterführenden Schule mit dem Kollegium bearbeiten kann. Für Ideen, Tipps und Tricks bin ich dankbar.

      BG

      Waldmeister
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      Eine Dienstbesprechung macht man, wenn es etwas zu besprechen gibt, sonst nicht. Das können wichtige (dienstliche) Informationen oder Anweisungen sein, die nicht bis zur nächsten Lehrerkonferenz warten können. Oder es müssen vor der nächsten Konferenz Dinge vorbereitet werden, wofür sich Teams finden sollen. Oder es steht etwas an (Schulfest, Tag der Offenen Tür etc.), das noch nicht komplett organisiert ist, oder, oder... Beschlüsse dürfen da nicht gefasst werden (zumindest in NRW), aber sie können auf Dienstbesprechungen vorbereitet werden.

      Eine Themensuche in den blauen Dunst hinein macht also überhaupt keinen Sinn, sondern die Dinge, die besprochen werden sollen, müssten schon aktuell aus dem Schulalltag erwachsen.
      Religion, eine mittelalterliche Form der Unvernunft, wird, wenn sie mit modernen Waffen kombiniert wird, zu einer echten Gefahr unserer Freiheiten. (Salman Rushdie)
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      TMFKAW ist mir zuvorgekommen. Ich empfehle Waldmeister einen Crashkurs im Schulrecht, um die Begrifflichkeiten eindeutig zu fassen.
      Bei einer Dienstbesprechung wird grundsätzlich kein Thema "bearbeitet"; die Bearbeitung, d.h. Diskussion und Beschlussfassung zu einem Thema ist Gegenstand einer Konferenz.

      Ich nehme ab, dass in Niedersachsen vergleichbare Vorschriften gelten wie in Baden-Württemberg. Hier steht in der Konferenzordnung des KM bereits in § 1, Absatz 3, dass die Regelungen der Konferenzordnung für Dienstbesprechungen NICHT gelten.

      Mein Vor-Schreiber hat schon ein paar gute Beispiele für ein Dienstbesprechung genannt, deshalb von mit nur noch ein weiteres. Thema kann also nicht sein "Wie wollen wir zukünftig die Pausenaufsichten regeln?" sondern allenfalls "Probleme bei der Pausenaufsicht (aus gegebenem Anlass) und Bekräftigung der diesbezüglichen Regelungen".
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      Ich bin verwirrt... du sollst eine Dienstbesprechung mit einem realen Kollegium durchführen (deinem???) in einer realen uns unbekannten Schule und wir sollen dir sagen, worüber ihr da sprechen sollt ???? Wie schon gesagt: über das was es aktuell zu besprechen gibt. Woher soll hier jemand wissen, was das sein könnte? Wie wäre es damit, die Schulleitung zu befragen? Und wenn gerade nichts ansteht, wäre ich als Lehrer des betreffenden Kollegiums ganz schon angefressen, wenn ich meine Zeit für irgendein Pseudo-Thema verpulvern sollte.
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      In der Dienstbesprechung kann man vor allem organisatorische Dinge besprechen:
      - Durchführung Bundesjugendspiele
      - Nachbesprechung Feueralarm
      - Durchführung eines Projekttages /Informationen, was das ganze Kollegium angeht
      - Abschlussfeier
      - bei uns ist es in regelmäßiger Wiederkehr die Durchführung der Einschulung
      - Weihnachtsaktion
      - Fasching an der Schule, wie das gehandhabt wird und was man gemeinsam macht
      - aktuelle Vorfälle an der Schule und wie man darauf reagiert
      - evtl. auch Maßgaben der Schulleitung dem Kollegium gegenüber, z.B. wie eine Beurteilung abläuft
      - irgendeine Info vom Schulamt
      - Organisatorisches zur Zeugniserstellung

      In einer Dienstbesprechung geht es nicht um großes Palaver, sondern um notwendige Infos, die nur kurz besprochen werden oder wo nur informiert/erklärt wird.

      Viele Sachen davon kann man allerdings auch schriftlich ans Kollegium weitergeben, dann sind nicht so viele Dienstbesprechungen nötig.
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      Wir mussten alle zu einer zum Thema Hattie-Studie. Die dauerte 90 min und war abends von 17:00 bis 18:30 und wir mussten irgendwas ca. 30 min selbstständig erarbeiten und mit Plakaten vorstellen. Es war für den künftigen stellvertretenden Schulleiter. Unsere "Laune" dazu brauche ich sicherlich nicht beschreiben.
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      marie74 schrieb:

      Unsere "Laune" dazu brauche ich sicherlich nicht beschreiben.
      Vielleicht könntest du sie uns in Form eines selbstgestalteten Paktes darstellen?


      Themen für Dienstbesprechungen in Bewerbungsverfahren werden nach meiner Erfahrung vorgegeben. Wenn das nicht der Fall ist, würde ich mir etwas überlegen, was einen Bezug zur Stellenbeschreibung hat und mich vorher mit dem Schulleiter abstimmen.
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      Handelt es sich um eine A15-Revision? Bei allen Dienstbesprechungen zur Revision, die KollegInnen involvieren, sollte man immer aktuelle, konkrete Themen der wirklichen Schulentwicklung ansetzen. Keiner von uns hat Zeit zu verschenken und wenn du uns durch irgendwelche Reifen springen lassen willst, bist du am Ende derjenige, der schlecht aussieht.

      An unserer Schule ist es üblich, zu Revisionen nur Konferenzen abzuhalten, die auch wirklich abgehalten worden wären. Da wir bei uns ein gutes, kollegiales Klima haben, ist das Kollegium auch bereit, sich auf Schnickschnack-Methoden einzulassen, um den Probanden gut aussehen zu lassen. Da ist auch nichts falsch dran.
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      Sorry OT aber solche Revisionskonferenzen kenne ich von hier gar nicht.
      Was muss der Bewerber da machen? Eure Beschreibung klingt etwas nach Methodenschnickschnack.
      Oder reicht es, wenn man die Tagesordnungspunke vorliest, auf Fragen eingeht und, bei Bedarf, abstimmen lässt? (Wie bei ner normalen Konferenz halt).
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      Milk&Sugar schrieb:

      Sorry OT aber solche Revisionskonferenzen kenne ich von hier gar nicht.
      In NRW gehört zu einer Bewerbung zum Studiendirektor neben der Lehrprobe auch ein Beratungsgespräch, das die Kandidatin nach einem Unterrichtsbesuch bei einem anderen Kollegen macht, und eine Konferenz, die sie leitet. Das soll die Direktorentätigkeit im Bewertungsspektrum abbilden. Das gesamte Beförderungsverfahren heißt bei uns "Revision".
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      Dass die Durchführung von Konferenzen in den BL unterschiedlich ist, hatten wir ja neulich erst, als einige in Panik verfielen, als sie Kenntnis davon erhielten, dass in anderen BL Fach- und Zeugniskonferenzen unter Elternbeteiligung ablaufen.

      Bewirbt man sich in Nds. auf eine Stelle, zeigt man selbst Unterricht, berät eine Lehrkraft zu deren gezeigten Unterricht, stellt sich einer mündlichen Prüfung zum Schulrecht UND leitet eine Konferenz oder Dienstbesprechung ... gerne alles an einem Tag hintereinander weg.
      Also tritt das Kollegium, an größeren Schulen wohl auch nur ein Teil des Kollegiums, für diese Konferenz/ DB an, an dem von der Dezernentin vorgegebenen Tag zum vorgegebenen Zeitpunkt. Bei uns waren es bisher immer Dienstbesprechungen.

      Sinnvoll bleibt es, wie schon genannt, dennoch, ein Thema zu wählen, das in der schulischen Arbeit relevant ist, also ein Konzept zu erstellen/überarbeiten, Informationen zu teilen uvm.

      Ein Kollegium muss den oder die Bewerberin schon mächtig mögen, wenn es 1 Std. Konferenz zu einem nichtigen Thema "spielt" ... oder wahlweise hassen, wenn der-/diejenige dann mit erfolgreicher Bewerbung die Schule verlässt.
      Will man an dieser Schule bleiben und eine Funktionsstelle bekleiden, sollte man sich womöglich ein zielführendes Thema wählen.