Wofür nutzt ihr die Lehrer-Ipads

  • Liebe/r Tom,

    zusätzlich zu dem, was Seph bereits schrieb, möchte ich dich auffordern, meine Posts richtig zu lesen! Ich habe überhaupt nichts zur Speicherung personenbezogener Daten geschrieben - auch wenn du darauf ständig herumreitest -, sondern es ging lediglich um die Vor- und Nachbereitung von Unterricht mit Hilfe der Dienstgeräte als auch die Durchführung des ...

    Da hast du auch vollkommen Recht. Für mich zählte dazu auch die Vor- und Nachbereitung. Es ging halt um die Abgrenzung zu den anderen Dingen, die wir Lehrkräfte auch noch außerhalb von Unterricht machen müssen.


    Du hattest mich ja zitiert. Und da ging es um die Verarbeitung personenbezogener Daten. Und dass die gerade nicht erlaubt ist. Das ist etwas verwirrend, wenn es dir nur um die Vor- und Nachbereitung geht. Das löst natürlich das eigentliche Problem nicht, wo/wie ich Zeugnisse oder Gutachten schrieben, wie ich meine Noten speichere oder dass ich noch nicht mal ein Foto/Video trotz Erlaubnis der Eltern von den Schülern mit dem Gerät aufnehmen darf. Da hilft es mir nur wenig, dass ich meine digitalen Unterricht auch digitale vorbereiten darf. Denn darum geht es letztlich. Das Geräte ist im weiten Sinne für den digitalen Unterricht und nicht als Arbeitsgerät für die Lehrkräfte.

  • Du hattest mich ja zitiert. Und da ging es um die Verarbeitung personenbezogener Daten.

    Langsam wird's spooky, finde ich... Hast du meinem Post Nr. 255 vom 17.05. irgendwie falsch gelesen oder verwechselst du da etwas? Ich habe dich doch dort überhaupt nicht hinsichtlich "personenbezogener Daten" zitiert. Dein einziger Satz, den ich in dem Beitrag zitiert habe, lautete: "Die sollen für die Durchführung von digitalen Unterricht genutzt werden." Und auch in meinem Beitrag Nr. 228 vom 16.05. wird die Verarbeitung von personenbezogenen Daten mit keinem Wort erwähnt; weder in meinem Post noch in deinen Zitaten, die ich dort eingefügt habe (auch dort hatte ich mich nur auf die Unterrichtsvorbereitung bezogen).

    Blättere doch bitte mal die paar Seiten zurück und lies' diese beiden Beiträge von mir noch einmal nach, bevor du hier weitere Verwirrung stiftest!

    to bee or not to bee ;) - "Selbst denken erfordert ja auch etwas geistige Belichtung ..." (CDL)

  • Dein einziger Satz, den ich in dem Beitrag zitiert habe, lautete: "Die sollen für die Durchführung von digitalen Unterricht genutzt werden."

    Ja und wenn du die anderen beiden Sätze mit zitierst hättest, wäre dir klar, dass es um die Abgrenzung digitalen Unterricht und Zeugnisse schreiben geht. Und ja auch die Vor- und Nachbereitung digitalen Unterrichtes gehört dazu. Das löst aber immer noch nicht das Problem: Die Leihgeräte sind nicht als "normales Dienstgerät" konzipiert.


    Ich versuche es noch mal klar zu machen: Ein normaler Angestellter in der Privatwirtschaft oder ein normaler Beamter bekommt ein Dienstgerät und darf an dem Dienstgerät alle seine Aufgaben erledigen. Vielleicht steht ihm für bestimmte Aufgaben auch ein separates Gerät zur Verfügung. Aber letztlich stellt sein AG ihn seinen PC, Laptop etc..


    Wir bekommen ein Gerät, sollen es aber nur für bestimmte Zwecke nutzen. Es bleiben aber ganz viele Aufgaben über. Es wäre am Land uns so auszustatten, das wir alle unsere dienstlichen Aufgaben ohne private Geräte erledigen können. Das ist aber nicht der Fall. Das ist doof und Niedersachsen ist dort im Vergleich zu anderen Bundesländern besonders restriktiv.


    Trotzdem gibt es natürlich Schulträger wie deinen, der selber das anders macht und die Schulen optimal ausstattet. Das ist aber keineswegs der Normalfall.

  • Ehrlich gesagt, ist diese ganze Datenschutzverordnung sowieso nur noch absurd. Ich finde mal wieder, da übertreffen "wir" uns mal wieder selbst. Ich nehme mal wieder Papier und Bleistift in die Hand, arbeite wie vor 50 Jahren. Da ist jeder "k..."-Betrieb weiter als der öffentliche Dienst.

  • Ehrlich gesagt, ist diese ganze Datenschutzverordnung sowieso nur noch absurd.

    Und ehrlich gesagt habe ich bei den Software-Riesen a la Microsoft und Co. weniger Probleme Daten preiszugeben als sie in irgendwelche selbstgestrickten Lösungen a la Logineo einzugeben, weil Letztere von Softwarefehlern nur so strotzen und weil die Administratoren nicht soviel Wissen über die Schwachstellen der Software haben, auch wenn der Quellcode frei zugänglich ist, wie dies bei Microsoft und Co. der Fall ist.


    Bezeichnend in diesem Zusammenhang finde ich die Verteufelung von MS Teams/Office 365. Die staatlichen Alternativen sind im Vgl. dazu aber meiner Meinung nach absolut unbrauchbar, auch im Hinblick auf den Datenschutz.
    --> https://www.news4teachers.de/2…datenschuetzer-empfiehlt/


    Oder anders: Wenn unsere angehenden Anwendungsentwickler schon Datenschutzlecks so groß wie Schleusentore in den staatlich verordneten Softwareprodukten finden, was taugt das Zeug dann? Genau, gar nichts!

  • Ist es normal, dass auf LEHRER-iPads der Web Content Filter aktiviert ist (in meinem BL vom Land vorgeschrieben) und man jede URL einzeln in die zentrale Whitelist (Schulträger administriert die Geräte) aufnehmen lassen muss? Was soll das?

  • Ist es normal, dass auf LEHRER-iPads der Web Content Filter aktiviert ist (in meinem BL vom Land vorgeschrieben) und man jede URL einzeln in die zentrale Whitelist (Schulträger administriert die Geräte) aufnehmen lassen muss? Was soll das?

    Dafür solltest du uns dein Bundesland verraten. Bei uns in Niedersachsen gibt es das nicht.

  • Gibt es bei uns auch nicht.


    Bei uns gibt es einen Webfilter im pädagogischen Netz (Schulträger=Kommune), allerdings sind wir Lehrer ausgenommen.

    In privaten Netzen gibt es keinerlei Sperren.


    Unser Verwaltungsnetz hat allerdings so einen Zwangsfilter für alle. Der natürlich schön alle schulischen Webseiten sperrt, weil wir das kommunale Verwaltungsnetz mitnutzen.

  • Mein BL ist RLP. Ich konnte das zuerst nicht glauben, habe im Netz aber tatsächlich eine entsprechende Anweisung an die Schulträger gefunden. Zwischen Leihgeräten für Schüler und Lehrer wird dabei nicht unterschieden, und so hat es unser Schulträger auch umgesetzt. Interessant, dass es bei euch nicht so ist.

  • Also ich nutze die Apfel-Produkte gar nicht mehr, habe sie noch nie gemocht.


    Aber meine Frau ist vom neuen Tablett ganz begeistert, sowohl von der Funktionalität als auch vom Design, dass sich wirklich wunderbar in unsere Küche integriert. Auch die kratzfeste Oberfläche hat es Ihr angetan.


    Einziger Minuspunkt bis jetzt ist die Spülmaschinentauglichkeit.

    Aber ansonstenen wunderbar durchdachtes Produkt.


    Unsere Kinder bekommen jetzt auch eins zum darauf Kneten und Wasserfarben malen, das schont den Esszimmertisch.


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