NRW neue Richtlinien

  • Eine Frage an NRW´ler des Forums:

    Kennt jemand noch Literatur, Infos, Filme, Hinweise..... zur Umsetzung der neuen Richtlinien - über die bekannten Seiten von Qualis und des Ministeriums hinaus? Über die bekannten Wege habe ich bislang nichts gefunden.

    flip

  • Ich antworte hier einmal (hihi, nach 10 Tagen):

    Es ist eine zum Himmel stinkende Zumutung, dass in diesen Zeiten von den Lehrkräften erwartet wird, neue Richtlinien umzusetzen und in sinn- und endlosen Konferenzen darüber zu palavern. Und alles für die Akten/die Tonne, in die niemand jemals reinschaut.


    Allein, dass hier keine ernsthaften Antworten kommen, finde ich super! Danke, liebe Lehrerforen-Mitglieder. Ihr seid ja alle so vernünftig. Und das meine ich durchaus ernst. :respekt:

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

    "Durch die strikten Testungen wirken unsere Schulen in der Pandemie wie ein Hygienefilter für Kinder und Jugendliche." So sieht es unsere Ministerin...

    Einmal editiert, zuletzt von pepe ()

  • Naja, ich sitze zu Hause und muss einen schulinternen Arbeitsplan für ein Fach bearbeiten - und ich höre von immer mehr Kollegen, die langsam beginnen - von daher wäre es für mich effizient, gezielte Hinweise, Tipps zu finden, wie wir das ganze hinter uns bringen.

    Ich fürchte, dass durch die neue extra Aufgabe diejenigen Kollegen in meiner Schule Oberhand gewinnen, die zurück zu alten Ufern wieder schlechte Schulbücher einführen wollen - weil dort Pläne mitgeliefert werden und das Aufschreiben schnell abgehakt ist.


    flip

  • Wir hatten eine Kollegin in der Schwangerschaft. Arbeitspläne für Klasse 1 und 2 sind angepasst. Alles okay. Die nächsten 2 Jahre haben wir Ruhe.

    Ein weiser Mann (oder eine weise Frau) hat mal gesagt: "Wenn die Situation sich zuspitzt und man die Sicherheit nicht mehr gewährleisten kann, ist es vielleicht an der Zeit, die Priorität vom Präsenzunterricht auf die Kinder zu schieben."

  • Man könnte die Leute, die "zu Hause sitzen" (müssen), vielleicht auch mit sinnvolleren Aufgaben beschäftigen......... Aber da wir auch bald dran sind - Schulleitungen dürfen/können ja grundsätzlich keinen wirksamen Einspruch gegen schlecht getimete/überflüssige Mehrarbeit erheben - nur so viel:

    - weil dort Pläne mitgeliefert werden und das Aufschreiben schnell abgehakt ist.

    Das macht Sinn. Alles andere ist nutzlose Schreibarbeit. Das sage ich nach über 30 Jahren im Schuldienst an verschiedenen Grundschulen.

    „Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es wirklich war.“ – Yvonne Gebauer Fredi Bobic

    "Durch die strikten Testungen wirken unsere Schulen in der Pandemie wie ein Hygienefilter für Kinder und Jugendliche." So sieht es unsere Ministerin...

  • Schulbücher einführen wollen - weil dort Pläne mitgeliefert werden und das Aufschreiben schnell abgehakt ist.

    Das klingt nach einem Plan. Man muss schon sehen, wie die Arbeit zu erledigen ist. Die Alternative ist doch, viel Arbeit in unausgegorene, nicht zu Ende gedachte Vorgaben zu stecken.


    Wie wär's denn, wenn man den jungen Menschen mal etwas beibringt, anstatt zu planen, wie man das machen könnte, und dann keine Zeit für anständigen Unterricht mehr zu haben.

    „Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß.“

    Einmal editiert, zuletzt von O. Meier ()

  • Das sage ich nach über 30 Jahren im Schuldienst an verschiedenen Grundschulen.

    Das sagte ich schon nach fünf Jahre an einem Berufskolleg. Letztendlich habe ich überhaupt kein Problem damit, Schule weiter zu entwickeln, neue Ideen für den Unterricht auszuprobieren etc. Aber das funktioniert halt nicht mit Ideen, die so wage sind, dass diesjenigen, die die Ideen haben, sie nicht konkret und umsetzbar aufschreiben können, sondern das das anderen überlassen, die dafür keine Zeit haben.

    „Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß.“

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