Überprüfungs/Eignungsgespräch Quereinstieg Berufsschule Hessen

  • Hallo in die Runde

    Ich habe letzte Woche die Zulassung meiner Bewerbung zum Quereinstieg ins Referendariat erhalten. Beworben habe ich mich auf eine konkrete berufliche Schule (Fachrichtung Pädagogik) in Hessen.


    In zwei Wochen habe ich ein 'Überprüfungsgespräch' an welchem 2 personen vom Studienseminar, die Schulleitung und ggf der Personalrat teilnimmt.


    Habt ihr Tipps, wie ich mich auf das Gespräch vorbereiten kann?

    Ich dachte bisher an

    -Gründe für den Berufswechsel/Lehrerinnen Wunsch

    -konrekte didaktische/methodische Ideen für unterrichtseinheiten

    -berufliche Bezüge (arbeitserfahrungen Pädagogik)

    -Umgang mit Störungen

    -Wissen zur Schule und deren Unterrichtsangebot


    Falls hier jemand ist, der schon ein solches Gespräch hatte, würde ich mich über Erfahrungen dazu freuen. Was würde gefragt? Worauf wurde besonders geachtet?

    Auch sonst gerne Anmerkungen und Tips von langjährigen Lehrkräften.


    Liebe Grüße

    Mischa

  • Mischa93

    Hat den Titel des Themas von „Überprüfungs/Eignungsgespräch Quereinstieg Hessen“ zu „Überprüfungs/Eignungsgespräch Quereinstieg Berufsschule Hessen“ geändert.
  • Bei mir (Niedersachsen, siehe Eignungsgespräch Quereinstieg in den VD für LA an BBS in NDS - Seiteneinstieg - lehrerforen.de - Das Forum für Lehrkräfte) wollten sie hören, dass es darum geht, den S Kompetenzen zu vermitteln, nicht nur Wissen. Sie wollte wissen, wie ich mit einer Schülerin umgehen würden, die immer wieder den Unterricht stört. Da konnte ich die Eskalationshierarchie aufzählen, also erst Schulsozialarbeiter o.ä., + oder stattdessen Klassenlehrer, dann Fach- oder Fachbereichsleiter, dann Abteilungsleiter bzw. Schulformleiter (keine Ahnung, wie das in Hessen strukturiert ist), und irgendwann dann mal der Schulleiter.

    Sie wollten wissen, wie ich eine Handlungssituation gestalten würde für das Thema "Optimale Lagerhaltung" (ich bin gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann), also habe ich mir schnell eine bestimmte Betriebliche Situation überlegt und beschrieben, wie internes Lager, Lagerdienstleister, Lagermanagement etc. im Großen und Ganzen zusammenspielen und mir dann eine Aufgabe ausgedacht, die die S bearbeiten könnten. Da man in der BS so ziemlich alle Bildungsgrade versammelt hat, musste ich mich dabei nicht auf eine bestimmte didaktische Tiefe beschränken. Wobei ich zugeben muss, dass der letzte Satz von mir als Referendar stammt. Als ich das Gespräch hatte, war das nichts, worüber ich nachgedacht hätte. ;)

    Sie wollten wissen, warum ich Lehrer werden wollte und warum ich meinen alten Job nicht weiter ausüben wollte.


    Also eigentlich genau das, was Du schon aufgezählt hast. :)

    Sei sicher: Sie suchen Lehrer. Wenn Du nicht grade erzählst, dass Du Schüler gerne für die Gartenarbeit daheim einsetzt, sollte nichts schiefgehen. 8)

  • Ich hatte zwei dieser Gespräche vor 4 Jahren. Du hast eigentlich schon alles wichtige aufgezählt, wobei dass mit den Störungen kann ich mir nicht vorstellen, aber es ist nicht verkehrt sich darüber Gedanken zu machen.


    Das wichtigste ist, dass dich die Leute kennenlernen wollen. Bei Pädagogik bist du allerdings nicht der einzige Bewerber, daher kann es sein dass das Gespräch etwas prüfender wird als bei mir. Ich würde mich auf keinen Fall verstellen, also möglichst so verhalten wie sonst halt auch. Wenn man was nicht weiß, dann ist das auch ok, denn du willst ja auch erst noch ausgebildet werden. Ich fand die Gespräche sehr angenehm. Einmal habe ich aus dem stehgreif eine kleine Erklärungssequenz gemacht, weil es halt gepasst hat. Also man sollte schon offen sein und versuchen seine Motivation zu zeigen.

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.


    Albert Einstein

  • Ich persönlich war nicht bei so einem Gespräch anwesend, habe aber von einem Bewerber 2 Tage später davon erzählt bekommen. Mit deinen Überlegungen bist du bereits gut aufgestellt plus bei ihr kam die Frage, wie sie mit dem Schulstandort/Klientel zurecht käme. Die SL ist eben meist an langfristiger Zusammenarbeit interessiert.

  • also erst Schulsozialarbeiter o.ä., + oder stattdessen Klassenlehrer, dann Fach- oder Fachbereichsleiter, dann Abteilungsleiter bzw. Schulformleiter (keine Ahnung, wie das in Hessen strukturiert ist), und irgendwann dann mal der Schulleiter.

    Die Bezeichnungen sind in Hessen identisch :-)

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