Schule NRW ab August 2022

  • Sehen wir, wie oft das in der Praxis vorkommen wird. Ich vermute wohl kaum. Niemand wird sich diesen Schuh anziehen.

    Naja, wir (Grundschule!) lassen Kinder öfter mal abholen, auch schon vor Corona z.B. mit starken Erkältungssymptomen. Kranke Kinder gehören nun mal nicht in die Schule. Deshalb könnten wir sie dann auch ohne Test nach Hause schicken, wenn wir nicht testen dürften.

    Ein Klassentreffen ist eine Zusammenkunft von Menschen, die früher einmal gleich alt waren.

    Einmal editiert, zuletzt von pepe ()

  • 1. Masken-Pflicht geht aufgrund den aktuellen Vorgaben des Bundes nicht. Ich hoffe, dass sich die Lage bald ändert und der Bund dieses ermöglicht

    Bei einer FDP-geführten Regierung eher nicht. Es muss sich also jede um sich kümmern. Das habe ich auch vorher schon getan. Maske, lüften, Abstand, impfen.

    „Kinderlähmung ist grausam, Schluckimpfung ist süß.“

  • Finde die Regelung so gut. Anlasslose Reihentestungen halten sehr viele Ärzte übrigens für Quatsch.


    Übrigens dienen alle Coronamaßmahmen dazu, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, nicht der Verhinderung individueller Infektionen. Und durch kranke Kinder wird es nicht überlastet.


    Und in dem Zuge kann man direkt die Isolation abschaffen, ich glaube, wir sind eines der letzten Länder in Europa, die das noch haben.

  • Übrigens dienen alle Coronamaßmahmen dazu, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, nicht der Verhinderung individueller Infektionen. Und durch kranke Kinder wird es nicht überlastet.

    Aber dir ist schon bewusst, dass diese kranken Kinder nicht im luftleeren Raum existieren, sondern mit Erwachsenen oder Kindern mit Vorerkrankungen Kontakt haben, die sie auch anstecken? Schule besteht nicht nur aus Kindern…

  • Aber dir ist schon bewusst, dass diese kranken Kinder nicht im luftleeren Raum existieren, sondern mit Erwachsenen oder Kindern mit Vorerkrankungen Kontakt haben, die sie auch anstecken? Schule besteht nicht nur aus Kindern…

    Bitte beantworte mir mal folgende Frage:


    Gehst du davon aus, dass Corona irgendwann verschwindet?

  • Nein, aber davon, dass mit der Zeit effizientere Impfstoffe und Medikamente existieren als jetzt. Abgesehen davon hat das mit der Aussage „kranke Kinder überlasten das Gesundheitssystem nicht“ nichts zu tun. Über Langzeitfolgen von Corona bei Kindern werden wir auch erst in ein paar Jahren Genaueres wissen. Dass Corona nicht mehr verschwindet, ist kein Argument gegen Schutz vor Corona. Und jetzt bitte nicht wieder „wie lang denn noch?“ Das ist für mich langsam nerviges Gequengel.

  • Nein, aber davon, dass mit der Zeit effizientere Impfstoffe und Medikamente existieren als jetzt

    Wir haben eigentlich sehr effektive Impfstoffe und Medikamente.


    Über Langzeitfolgen von Corona bei Kindern werden wir auch erst in ein paar Jahren Genaueres wissen.

    Ja, aber das ist kein Grund, jetzt z.B. 50 Jahre diese Maßnahmen an Schulen durchzuführen. Zumal, ich glaube, dass dir das auch nicht ganz klar ist, kein kompletter Schutz vor Corona möglich ist.


    Drosten: Leider ist eine Infektion langfristig aber unausweichlich.


    https://www.spiegel.de/wissens…a2-4a5e-bfb2-802472bcba13


    Sämtliche Coronamaßnahmen dienten, wie ich bereits sagte, der Verzögerung der Infektionen um damit eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

    "Damals" gab es da immer diese schönen Grafiken:




    Dass Corona nicht mehr verschwindet, ist kein Argument gegen Schutz vor Corona.


    Eigentlich schon. Krankheiten gehören zum Leben dazu, wir müssen auch damit umgehen können.


    Möchtest du Kinder mit Magen-Darm im Unterricht haben?


    Nein, aber wir entnehmen 2,5 Millionen Schülern in NRW nicht mehrfach in der Woche Stuhlproben.

    Oder Kinder mit einer ansteckenden Bindehautentzündung


    Nein, aber wir führen keinen Augenabstrich mehrfach in der Woche bei 2,5 Millionen Schülern in NRW durch.

    treptokokken-Angina o.ä.?

    Auch hier machen wir keine 2,5 Millionen Tests darauf mehrfach in der Woche in NRW.

  • 1. Kein Mensch redet von 50 Jahren. Das tun immer nur Maßnahmengegner.


    2. Ja, Drosten sagt, dass ein völliger Corona-Schutz nicht möglich sein wird. Stimmt auch. Das für ein Weglassen aller Maßnahmen zu diesem Zeitpunkt zu instrumentalisieren, ist aber fragwürdig. Zur Position von Drosten: https://www.rnd.de/gesundheit/…3LLVBT3HH7CEXOID5LFA.html


    3. Nein, wir führen keine Augenabstriche oder Stuhlproben durch. Weil es keine Pandemie im diesem Bereich gibt. Aber wenn ein Fall von offener TB oder Hepatitis auftritt, werden durchaus Maßnahmen ergriffen. Bei Masern gibt es eine Impfpflicht.


    3. Ich klinke mich jetzt hier aus. Es läuft immer nach demselben Muster.

  • Karl-Dieter

    ich kann damit leben,dass es Menschen mit einer liberaleren Ansicht gibt. Das Problem ist jedoch immer, dass in dem Moment, wo ich eine nicht so liberale Meinung vertrete und es um eine Erkrankung geht, deren Auswirkungen ich noch nicht so klar abschätzen kann, meine Gesundheit durch Maßnahmen der Liberalen gefährdet wird. Und hier wirds immer kritisch, wenn meine Rechte auf körperliche Unversehrtheit durch "Freiheitsmaßnahmen" eingeschränkt werden. Hier prallen unterschiedliche Wertvorstellungen aufeinander. Gelöst werden kann dies Problem erst, wenn wir konkrete Erkenntnisse haben. Bis dahin müssen wir wohl mit dem Dissenz leben und ein jeder wählt die politische Richtung, die der eigenen Vorstellung am nächsten kommt. Dennoch bleibt es bei einm gesellschafttlichen Konflikt, der für beide Wertvorstellungsseiten existentiell ist.

    Folgende Fragen sind zur Zeit noch unvollständig geklärt:

    1.) Wie hoch ist mein persönliches Risiko, als Vorerkrankter, trotz Booster lebensgefährlich zu erkranken?

    2.) Wie hoch sind die Risiken Langzeitschäden davon zu tragen?

    3.) Wie hoch ist das Risiko einer Long Covid Erkrankung?

    4.) Tragen Patienten mir Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für Long Covid?


    All dies Karl-Dieter sind Fragen die tragen Menschen mit sich herum. Der eine mehr der andere weniger, je nach psychischer Konstitution aber auch Risikolage. Solange aber die o.g. Fragen als Damokles Schwert über den Kolleg:innen schweben, habe ich Verständnis für jeden, der bei hohen Infektionslagen jedes Angebot nutzt, sich dem Schulbetrieb zu entziehen. Egal ob dies durch Wahrnehmung von zusätzlichen Erziehungsurlauben erfolgt oder ob man Krankschreibungsangebote des Arztes häufiger annimmt, als man dies früher getan hätte. Hinweis: Nein ich billige es nicht krankzufeiern. Bei meiner Berufsgruppe beobachte ich jedoch einen Hang zum Präsentismus und wenn dieser entfällt, dass kann ich verstehen.

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Alle Maskengegnerinnen würden doch bei Schwangerschaft sofort zuhause bleiben während Corona....

    Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

    Aldous Huxley

  • Der Krankenstand bei uns nimmt zu. Ich bin gespannt, wie viele Kolleginnen am Mittwoch arbeiten können. :(

    Schon vor Schulstart? und die haben alle Corona?

    Wir haben aktuell einen Dauer-Erkrankten und einen Fahrradunfall. Bei 135 KuK erschreckend wenig.

    Edit: erschreckend ist der falsche Begriff. Eher erstaunlich. Sorry.

  • Wir haben Rücken seit Ostern im Eimer und langfristig krank, Grund ist mir nicht bekannt. Bei 120 finde ich das auch ok.

    Sonst liegen noch keine Meldungen vor. Mal sehen was Dienstag noch kommt.

    Only Robinson Crusoe had everything done by Friday.

  • Bei uns werden zum Schulstart nächste Woche vermutlich 3 von ca. 20 Kolleg*innen ausfallen, wegen einer aktuellen Coronainfektion. Von einigen anderen weiß ich inzwischen, dass sie - so wie ich - zu Beginn der Ferien oder mitten im Urlaub erkrankt waren. So wie man das mit der richtigen Einstellung zum Lehrerberuf halt macht... :hammer:

    Ein Klassentreffen ist eine Zusammenkunft von Menschen, die früher einmal gleich alt waren.

  • Bei uns werden zum Schulstart nächste Woche vermutlich 3 von ca. 20 Kolleg*innen ausfallen, wegen einer aktuellen Coronainfektion. Von einigen anderen weiß ich inzwischen, dass sie - so wie ich - zu Beginn der Ferien oder mitten im Urlaub erkrankt waren. So wie man das mit der richtigen Einstellung zum Lehrerberuf halt macht... :hammer:

    Anständige Lehrer*innen werden in den Ferien krank! Brav!


    Ich hatte Anfang der Ferien einen dicken Schnupfen. War kein Corona, aber ungewohnt, nach 2,5 Jahren ohne Erkältung.

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