Beiträge von chemikus08

    Susannea

    Das mit dem Scnäuzen steht in der Nutzungsanweisung und könnte durchaus bedeutsam sein. Hierdurch bringt man nämlich Keimmaterial aus dem hinteren in den vorderen Nasenbereich. Hier wird bei dann auch der Abstrich genommen.
    Hypothese: Verzicht hierauf führt zu mehr falsch negativen Testergebnissen.

    Ausgangsbeschränkungen sind das einzige Mittel, bei dem eine effektive Wirksamkeitskontrolle möglich ist.
    Dazu brauche ich nur mit mehreren Streifenwagen und Motorrädern spazieren zu fahren. Irgendwelche Verbote nach dem Motto zwei Schwiegermütter aus drei Haushalten, wer will das kontrollieren? Im Übrigen gilt das in NRW nur für draussen. Für drinnen gibt es eigentlich nichts. Wir werden sehen, ob die Vernunft siegt und die Zahlen zumindest stagnieren. Falls das derzeitige Wachstum anhält haben wir in drei Wochen eine Vervierfachun der derzeitigen Zahlen und wenn Mann dann noch berücksichtigt, dass auf Intensiv jetzt vermehrt die Altersgruppe 50 bis 60 liegt, dann haben wir das nächste Problem. In dieser Altersgruppe sterben zwar weniger, aber die Liegezeiten werden wesentlich länger. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wäre die Ausgangssperre alternativlos und dauert wesentlich länger.

    Das glaube ich Dir tatsächlich auch so, weil es auch meiner Wahrnehmung der Entwicklung der Lernmentalität der SchülerInnen entspricht. Langfristig planen und lernen können, wollen und tuen in der Tat die wenigsten. Dafür wird lieber geplärrt, dass man ja durch die neun zusätzlichen Tage Zeit zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen geklaut bekäme. Dass man sich in der gesamten Q-Phase bereits darauf vorbereitet und die Osterferien prima wie bisher auch zum individuellen Lernen nutzen kann, das dann durch die neun Tage noch einmal mit Unterstützung der Lehrkräfte und der MitschülerInnen abgerundet werden kann, wird einfach nicht wahrgenommen.

    "Ich habe den Anspruch, ohne eigene geistige Anstrengung auf das Abitur vorbereitet zu werden."

    Hierzu passt: Physikunterricht: Mein damals erster Versuch als Quereinsteiger ein forschend entwickelndes Unterrichtsgespräch zu entwickeln

    Schülerantwort: Was weiß denn ich, Sie sind doch der Lehrer🤣

    Bin ich dagegen, Distanzlernangebote nur für Kinder in Quarantäne oder durch Attest freigestellt, der Rest muss gucken, wie er das bearbeitet bekommt, wenn er durch Verweigerung nicht kommen darf (und so machen es ja auch Sachsen und Bayern und Berlin auch nach Aussetzung der Präsenzpflicht).

    Ja, ist auch ok, war praktisch mein Vorschlag im vorauseilendem Gehorsam, falls ein Gericht auf das Bildungsrecht pocht. Aber im Prinzip hast Du Recht, sollen sie erst malmklagen.

    Ich persönlich würde einen Pooltest (PCR)bevorzugen. Jeder Schüler spuckt zweimal die Woche sei. Gurgelergebnis in ein Röhrchen, die werden durch ein Labor abgeholt und als Kohorten SammelProbe durch das PCR Verfahren gejagt. Ist eine Klasse betroffen, Quarantäne bis zum entlastenden PCR Einzeltest. Das ganze verpflichtend falls man das Angebot des Präsenzunterrichts wahrnehmen möchte. Anderenfalls wird der zu bearbeitende Stoff zugeschickt. Also ab Klasse 6 aufwärts. Darunter Distanzlernangebote.

    Depressionen, egal ob postnatal oder anderweitig bedingt, gehören zu denn Erkrankung, die man nicht bagatellisieren sollte. Sozialmediziner haben festgestellt, dass in fast allen Fällen, wo es wegen einer Depression zum vorzeitigen Ruhestand kommt, die Betroffenen lange Zeit ohne fachliche Hilfe rumlaboriert haben. Daher medizinische Behandlung hat Vorrang, egal wie die Konsequenzen für eine Verbeamtung sind. Im Übrigen hat Samu Recht, die Grenzen sind für den Dienstherren enger geworden. Aber bitte gefährdet nicht Eure Gesundheit.

    Da mit der britischen Variante nun auch vermehrt Jugendliche betroffen sind, ist auch bei diesen eine Zunahme des Krankeitsbildes Long Covid zu erwarten. Da schon die ersten Unfallanzeigen hierzu vorliegen, wird es interessant sein, ob es hier ggf. zu einer Beweislastumkehr kommt. Im schlimmsten Fall kann diese Erkrankung zur Berentung des Schülers führen.

    Ich rate dazu auf jeden Fall Kontakt mit dem für Dich zuständigen Personalrat aufzunehmen. Google mal unter Bezirkspersonalrat, Berufskolleg ; Stadt(Sitz Deiner Bezirksregierung-

    Du kannst nach Herzenslust den Vorstand oder jedes Dir genehme Personalratsmitglied ansprechen. Falls Du gewerkschaftlich organisiert bist, kannst Du das Personalratsmitglied auch nach diesem Kriterium aussuchen. Du entscheidest dann nach der Beratung selber, ob der Personalrat sich um Deine Angelegenheit kümmern soll, oder ob Du mit dem nun erworbenen Wissen nochmal bei Deiner Schulleitung aufschlägst.

    Es würde schon reichen, wenn wirklich alle mit einer Vorerkrankung ernsthaft mit ihrem Arzt sprechen würden, ob sie nicht unter die Kategorie " Gefahr des besonders schweren Verlaufs" fallen und dann erst Mal raus aus dem Präsenzunterricht. Hinzu kommen all diejenigen,die in den vergangenen Wochen sich massiv über die Situation beklagt haben und am Ende ihrer Kräfte sind. Ich glaube, dass derzeit ein nicht unerheblicher Anteil mit einer Belastungsdepression arbeiten geht. Kann nur jedem empfehlen einer der zahlreichen Selbsttest zu machen und sollte der einen Verdacht ergeben, ab zur Fachmänn*in und der ärztlichen Expertise folgen.
    Wenn das erstmal alle machen würden, dann würde man da oben vielleicht mal wach.

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