Beiträge von Kalle29

    Danke für die Info - sowas tröpfelt irgendwie nur scheibchenweise zu uns auf dem Dienstweg durch. Ich bin aber tatsächlich auch nicht jeden Tag auf der Seite vom Ministerium.


    Wird insbesondere in meiner zweijährigen FHR-Klasse interessant. Normalerweise haben da eine gute Handvoll SuS eine fünf in Mathe nach der 11. Die schleppe ich jetzt mit in die 12 - und da gilt ja leider die inoffizielle Regel: Wer sich irgendwie in die 12 rettet, hat den FHR-Abschluss (und sei es im zigsten Versuch der Nachprüfung im Sommer)

    Rückfrage: Die Schüler sitzen also am Handy und arbeiten da direkt an Dateien?

    Unsere Schüler machen die Aufgaben im Heft (handschriftlich, so wie später im Abitur ja auch) und können dann in der Moodle-App direkt zur Aufgabenabgabe ein Foto machen. Das klappt sehr gut, die Handykameras werden ja immer besser. Wir müssen natürlich aktuell auf Handys zurückgreifen, es sind ja nicht genügend Computer in den Familien da. Da wäre es mir aber lieber, wenn die SuS NICHT direkt am Handy arbeiten, sondern im Heft und das Handy dann nur zur Informationsübermittlung nutzen.

    Ich kann nicht sehen, womit die SuS die Dateien bearbeiten. Aber die Nutzungsstatistik zeigt diese Verteilung. Natürlich kannst du mit Word auf dem Handy keine Texte mit dem Layout einer Zeitung erstellen, aber man kann wirklich gut Fließtext fabrizieren und auch Powerpoints gut erstellen. Bilder sind ein bißchen schwieriger zu positionieren und insgesamt wäre ein PC sicher zu bevorzugen, aber das ist halt die Lebenswirklichkeit bei den SuS. Lad dir mal Word runter (solltest aber ein 365 Abo haben, sonst ists doch sehr eingeschränkt nutzbar) und probier mal. Ich habe eine umfangreiche Planung zur Einführung von Teams und OneNote ausschließlich auf dem Handy getippt, das ich immer ergänzt habe, wenn mir was eingefallen ist. Gewinnt keinen Layoutpreis, kann man aber ohne Probleme ausdrucken und verteilen (oder noch besser: einen Link verschicken und direkt am Display betrachten!)


    Natürlich kannst du auch Fotos hochladen und bewerten lassen - viele KuK bieten das als Alternative an. Da kann man aber natürlich nicht so gut direkt drin korrigieren - zumindest nicht am PC (am Handy kann ich wieder leicht Korrekturen reinzeichnen).


    Wir sind aber auch ein BK und bringen SuS nicht mehr sauberes Schreiben in Heften bei. Wie in der beruflichen Welt ist hier auch sicherlich eine andere Kompetenz gefragt - oder schreibst du deine Arbeitsblätter noch per Hand? :-)

    Moodle ist ein E-Learning-System, kein Online-Office.

    Schon klar - mit zwei verschiedenen System zu arbeiten macht aber in meinem persönlichen (nochmal: IT-affin!) Workflow keinen Sinn.


    Moodle soll dazu dienen, Schülern Materialien zur Verfügung zu stellen, aber nicht im Sinne einer unstrukturierten Dateiablage, sondern im Rahmen eines E-Learning-Kurses. Eine Datei könnte hier ein Material sein, das für eine Aufgabe benötigt wird

    Eben das bietet Teams mit OneNote problemlos. Mit Nutzung der Aufgabenfunktion können die SuS direkt in einer Datei arbeiten und diese abgeben. Wie gesagt, ich habe mich mit Moodle mal auseinander gesetzt und es für nicht gut nutzbar empfunden. Es mag vielleicht wie Linux sein - wer Bock hat, sich damit zu beschäftigen, wird happy sein. Der größte Teil der Menschen hat da keine Lust drauf und braucht eine out-of-the-box Lösung (früher, als ich noch viel Zeit und wenig Kinder habe, habe ich auch viel mit Android rumgebastelt - fehlt mir die Muße heutzutage zu). Die Tatsache, dass Moodle bei uns über Jahre nicht wirklich genutzt wurde, Teams aber innerhalb von einer Woche fast das gesamte Kollegium nutzt, spricht vermutlich eher für Teams als für Moodle (oder für die Lernbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen inkl. mir).


    Und es bleibt dabei - die Nutzung über ein Handy (laut Teams-Admincenter finden momentan 80% aller Nutzungen über Smartphones statt) bei Moodle ist zumindest in unserer Ausführung eine Zumutung. Responsive Design existiert nur in der Form, das einfach alles zusammengestaucht wird. Als ich die "App" für Moodle mal probiert habe (ja, auch schon über ein Jahr her), fühlte ich mich vom Bedienungskonzept her wie zu Beginn der Smartphone-Ära.


    Zitat
    Moodle allein reicht nicht für den Bedarf einer Schule. Eine zusätzliche Cloud Lösung + ein zusätzliches Online Office sind sicher sinnvoll. Hier muss man aber zwischen dem Bedarf für Schulorganisation, für Zusammenarbeit von Lehrern und für E-Learning unterscheiden

    Mir ist unklar, wieso du meinst, dass Moodle (aus deiner Sicht als E-Learningplatform) für die SuS ausreicht. Die Cloudlösung ist für kooperatives Arbeiten Voraussetzung. SuS sind auch Teil vieler schulorganisatorischer Dinge. Natürlich kann ich mir bei Moodle mein Worddokument runterladen, das dann in OpenOffice bearbeiten, speichern und wieder hochladen. Ich kann aber auch einfach eine Aufgabe in Teams anlegen, eine private Kopie für mich in Word Online (oder offline, falls vorhanden) öffnen, bearbeiten und direkt wieder hochladen.


    Nochmal: Wer sich in Moodle reingearbeitet hat, wird wie bei vielen Dingen jetzt nicht sagen: "Mega toll, ich wechsel sofort zu Teams". Wer jetzt anfängt und die Wahl hat, sollte sich einfach beide Systeme mal anschauen und für eins der beiden entscheiden.

    Kurze Nachfrage zu Teams: Das funktioniert nur mit Mitgliedern der eigenen Organisation oder? Dh. unsere SuS bräuchten entsprechende Accounts? Oder kann man „Fremde“ einladen wie bei OneDrive?

    Ist eine Einstellung, die der Admin vornehmen kann. Vermutlich hat er das deaktiviert - wir haben dafür gute Gründe. Denn nur innerhalb der Organisation kann ich durch die eindeutig von uns vergebene Mailadresse der Schule eindeutig nachvollziehen, wer hinter einem (frei wählbaren) Namen innerhalb von Teams steht. CoolBEATZZ@web.de und InfluGIRL04@gmx.de sind mir da nicht nachvollziehbar genug.


    Die Rechte von Gästen und von Mitgliedern der Domäne lassen sich allerdings recht fein unterschiedlich einstellen. Trotzdem fällt mir - sofern eine Mailadresse der Schule vorliegt - kein Grund ein, Gäste in ein Schulsystem zuzulassen.


    Wie meinst du das mit Moodle sei eher sperrig.

    Ich habe mich damit mal eine Stunde beschäftigt, mehr auch nicht. Das Hochladen von Dateien war grausam (kein Drag&Drop), die Anzeige und Strukturierung in der Grundeinstellung furchtbar. Es gibt keine Möglichkeit, direkt Dateien zu bearbeiten (weswegen bei uns Klausurpläne und ähnliches immer per Mail rum geschickt wurden). Ich fand es so furchtbar, dass ich für mich beschlossen habe, die Zeit nicht in das Lernen von Moodle zu investieren.

    Teams hingegen funktioniert quasi intuitiv. Es hält sich an moderne, gängige Konventionen in der UI - was auch nicht verwunderlich ist (oder bös gemeint), denn natürlich kann sich Microsoft problemlos einige Dutzend Oberflächendesigner leisten und Zielgruppentests fahren. Beim hastigen Rollout für das (häufig wenig PC-affine Kollegium) reichte ein Erklärvideo von sieben Minuten Länge von mir und eine kurze schriftliche Anleitung aus, um den wichtigsten Teil der Benutzeroberfläche nutzbar zu machen.

    Teams bietet Chat, Dateiablage, Wiki, Aufgabenverwaltung und mehr unter einer Oberfläche an - es läuft als Programm, im Browser oder in der App quasi gleichwertig. Insbesondere die App ist ein echter Mehrwert.


    Schau es dir einfach mal an - mich würde auch der Vergleich von einem echten Moodle-Nutzer mal interessieren. Letztlich wäre es aber auch interessant zu wissen, warum bei euch nur sehr wenige Moodle nutzen. Weißt du da genaueres?

    Jetzt konnte ich aber bei meinem rumgeklicke nicht erkennen, ob es bei Microsoft einen adäquaten Ersatz für die ganzen spezifischen Aufgabenformate und auf die Schule abgestimmten Tools von moodle gibt, die für mich alternativlos sind. Auch die einschlägigen Twitterer/ Blogger/ Evangelisten helfen mir da nicht weiter. Mein Bauchgefühl sagt nein, weil Microsoft ja keine Lernplattform macht, aber ich lasse mich gerne erhellen.

    Die Antwort auf diese spezifische Frage ist vermutlich : Nein. Begründung: Wen man sich Tools zugelegt hat, die man selbst als "alternativlos" bezeichnet, wird man keinen Ersatz dafür akzeptieren. Die Frage sollte eher lauten: Sind die Vorteile von Teams größer als die Nachteile, die man durch den Verlust der "alternativlosen" Tools verliert?


    Info am Rande: Du kannst in jedem Teams-Kanal problemlos deine alte Moode-Geschichte einbinden. Ist dann zwar ein Bruch in der Darstellung, aber man kann den ganzen alten Kram weiterverwenden - inkl. der spezifischen Tools.


    Aus unserer (sehr hastigen) Einführung von Teams kann ich folgendes erkennen: Die Hürde zur Einstiegsnutzung ist um Welten geringer als bei Moodle. Die meisten KuK haben Moodle mangels Sperrigkeit nicht genutzt (inkl. mir, immerhin Admin und für die IT zuständig). Auf Teams sind die KuK größtenteils innerhalb der letzten zehn Tage umgestiegen, mutmaßlich, weil Dropbox, Moodle und Mailadressen einfach sperrig sind.


    Ich glaube dir aber sofort, dass du Moodle sehr gut nutzen kannst. Du hast dich - wie du selbst sagst - schon länger damit beschäftigt.

    Alternativ könnte ich jetzt immer "Jungs, Mädels und NAME!" sagen. Solange es bei einer Person bleibt.

    Würde ich jetzt als ziemliches zur Schau stellen einer Besonderheit interpretieren, was jemand diverses aber gar nicht ist (oder sein will).


    Hier wurde eine Menge geschlechtslose Begrüßungen vorgeschlagen. Mir ist eh unklar, wieso man eine Klasse mit der Nennung der Geschlechter begrüßen muss. Ich bleib bei meinem "Moin zusammen" oder "Guten Morgen alle zusammen" oder einfach "Moin". Kann man super in allen Klassen machen und man muss sich da keine Gedanken mehr drüber machen.


    Das ist nach korrekter "Genderlehre" übrigens falsch. Das Binnensternchen ist ein ausschließliches Konstrukt der Schriftsprache, wenn man entsprechende Stelle liest, soll man daraus "Schülerinnen und Schüler" machen.

    Hab ich unterschiedlich gelesen - gibt es da eine verbindliche Vorgabe irgendwo zu? Die häufigste (auch von mir geteilte) Interpretation eines * ist die Darstellung aller Geschlechter, die beim Aussprechen mit einer kurzen Pause gekennzeichnet wird. In vielen Podcasts, die ich so höre (Mikael würde sie linksgrün-versifft nennen :-), wird es genauso gehandhabt. Man gewöhnt sich so schnell daran, dass mir das Fehlen oder Weglassen davon tatsächlich negativ auffällt. Trotzdem spricht glaube ich nichts gegen das gute alte "Moin" :-)

    Die wurden ebenfalls immer gezielt von den Moderatoren gesperrt und Leute, die nicht auf der Liste sind, konnten persönliche Angriffe lancieren. Und spricht man das einmal, wird man dafür gebanned, weil es dann ja auffallen könnte. Ich rechne also jeder Zeit wieder mit einem Bann, da ich mal wieder die Frechheit besitze auf diese Ungleichbehandlung hinzuweisen!

    Was ich ja an Foren mag: Man kann problemlos die Beiträge verlinken, um die es sich handelt. Fände ich tatsächlich mal spannend. Auch wenn der Beitrag gelöscht ist, erscheint dieser Hinweis dort (man möge mich korrigieren, falls Moderatoren auch den Hinweis einer Löschung entfernen können). Ansonsten gilt hier leider das gleiche, woran Mikaels Argumenation immer krankt: Belege, Nachweise oder irgendwas. Ein Bauchgefühl ist kein Argument und auch eines studierten Menschen unwürdig.


    Unabhängig davon ist es meine persönliche Meinung, dass eine Sperrung in den allermeisten Fällen weniger Sinn macht als das Eingehen auf die Argumentation. Ausnahmen sind sicherlich strafrechtlich relevante Dinge.

    Ich finde deine penetranten Beiträge übrigens kritikwürdiger als die von mikael

    Das scheint offenbar Ansichtsssache zu sein. Ich halte Samus Beiträge für um Welten schlüssiger argumentiert als jeden Beitrag von Mikael. Man muss nicht der gleichen Meinung sein, aber ich möchte sie zumindest nachvollziehbar präsentiert bekommen.


    Zum Thema:

    Offenbar ist untergegangen, dass sich Riexinger zeitnah von seinem schlechten Scherz distanziert hat und sich entschuldigt hat. https://taz.de/Riexinger-ueber…rung-zu-Reichen/!5666317/ sowie bei Twitter https://twitter.com/b_riexinge…mp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor


    Er hat in diesem Moment falsch reagiert, wie es vielen schon mal passiert ist. Er hat sich öffentlich entschuldigt, was beileibe nicht viele Menschen machen. Ob einem Profi so etwas passieren darf, sei mal dahingestellt.

    Zitat

    Ihre Worte dazu waren allerdings inakzeptabel. Dafür hat sie sich entschuldigt. Ich habe nicht angemessen reagiert. Dafür entschuldige ich mich.

    Aus meiner Sicht eine aufrichtige, klare Entschuldigung einer massiven Fehlleistung. Auch wenn es hier nicht Thema ist: So etwas liest man eher selten von Grenzüberschreitungen bei der AfD.


    Ich kenne viele Menschen, die im Osten sozialisiert wurden und die weder die AFD, noch die Linke jemals wählen würden. Die Klischees, die hier aufgezählt wurden, sind noch nicht einmal mehr peinlich.

    Das allerdings stimmt wohl. Der Anteil an Linken/AfD-Wählern ist aber offenbar in allen östlichen Bundesländern zusammengerechnet weit höher als im Westen. Das gehört halt auch dazu. In Thüringen haben sie zusammen sogar eine Mehrheit. (An der Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass aus meiner Sicht die Linke nicht einmal ansatzweise die Gefährdung für Gesellschaft und Demokratie darstellt wie die AfD. Spinner gibts tatsächlich in jeder Partei, die Frage ist immer, wie mehrheitsfähig diese Spinner innerhalb der Partei sind)

    Hier wird jeder gesperrt, der andeutet, dass er die Gesinnungsgemeinschaft der Grünen und Linken in Frage stellt. Die Moderatoren sind eine Schande für dieses Forum und verstehen sich als politische Blockwarte.

    Das müssen diese "konstruktiven Beiträge" sein, von denen hier gesprochen wird. Schlimmer als in der DDR und im Dritten Reich hier.


    Solltest du nach der Sperre wiederkommen, bin ich weiter für dich da, um mit meiner linksgrün(versifften) Einstellungen deine aus meiner Sicht argumentationslosen Beiträge zu zerlegen. Ich freu mich drauf.

    Sein Lebensweg ist mir lieber als des typischen Germanistiklangzeitstudenten, der dann politisch entscheiden möchte, ohne jemals selbst in der kalten freien Wirtschaft gearbeitet zu haben.

    Aus meiner Sicht bringt ein Lebensweg in der Wirtschaft keinerlei Vorteile, weil es völlig unterschiedliche Zielsetzungen zwischen Politik und Wirtschaft gibt.


    Ein Wirtschaftsunternehmen ist im Regelfall (mit wenigen Ausnahmen) darauf aus, möglichst viel Gewinn für ein paar Anteilseigner zu generieren. Dabei ist eins der Ziele, Kosten einzusparen, beispielsweise bei den Angestellten. Wenige Unternehmen würden freiwillig die sozialen Leistungen erbringen, zu denen sie der Gesetzgeber zwingt.


    PoltikerInnen sollten als Ziel haben, etwas gutes für die gesamte Gesellschaft zu tun. Hier ist kein Streben nach maximalem Gewinn notwendig.


    Aber du kannst mich gerne aufklären, warum ein erfolgreicher Wirtschaftler geeignet ist, ein guter Politiker zu sein.

    Er kritisiert das Verhalten unserer politischen Führung und des RKI. Genau darum ging es mir: Die Maßnahmen, die bisher in Deutschland ergriffen wurden sind angesichts der global bekannten Tatsachen ungeeignet.

    Jupp, tut er. Und wie üblich hast du dir jemanden rausgesucht, der genau deine Meinung vertritt. Das ist dann - wie oft - der Fachmann/die Fachfrau, die die einzige gültige Lösung hat. Alle anderen liegen falsch - und zwar nicht durch Argumentation, sondern durch Festlegung von dir.


    Mir z.B. ist vollkommen unklar, wieso ein bei einem kontroversen Thema ohne eindeutige wissenschaftliche(!) Mehrheitsmeinung einer richtiger ist als der andere. Auch er Interpretiert nur die bekannten Fakten.

    Und für diese Aussage wurde ich von den üblichen Usern hier als "Aluhut-Träger" und "Doitscher" diffamiert.

    Das wirst du, wie gesagt, für deine Art der Diskussionskultur. Damit musst du leben.


    r trifft keine verbindlichen Aussagen weil er das zum aktuellen Zeitpunkt auch gar nicht kann.

    Ich zitiere noch mal den entsprechenden Ausdruck von Wollsocken! Genau das ist nämlich das Problem.

    Eigentlich müsste doch inzwischen allen Menschen hier (immerhin studiert!) aufgefallen sein, dass es ganz offensichtlich keinerlei wissenschaftlichen Konsens gibt. Aus meiner Sicht ist das absolut logisch und nachvollziehbar, denn die Krankheit gibt es erst seit zwei Monaten. Umfangreiche Studien mit vernünftigen Testgruppen gibt es einfach nicht. Die Fachleute sprechen aus Erfahrung und rechnen mehr oder weniger Zahlen hoch. Eine saubere wissenschaftliche Arbeit ist das nicht - und das erwarte ich auch nicht.


    Natürlich kann ich jetzt in dem Korridor der Möglichkeiten den extremsten Fall wählen (Millionen Tote, alles abriegeln) oder ich wähle den anderen extremem Fall (wenige Tote, alles so lassen wie es ist). Die politischen Entscheidungsträger sind (wie im Thread schon mal irgendwo von jemandem angesprochen) gewaltig in der Zwickmühle. Entweder wird am Ende nach Auswertung gesagt, man hat zu hart durchgegriffen ("Was, ich hab vier Wochen abgesperrt zuhause verbracht und hunderte von Euro verloren") oder zu lasch ("Viel zu viele sind verstorben - das hätte verhindert werden können).


    Die Wissenschaftler sind sich relativ einig, dass die Ausbreitung wohl nur verlangsamt, aber nicht gestoppt werden kann (ohne Quelle, das ist mir so hängen geblieben). Mit welchen Einschränkungen der Freiheit das einhergeht, ist Abwähungssache und führt zu dem o.g. Dilemma.


    Aus meiner (unwissenschaftlichen) Sicht ist das momentane Risiko für mich und meine Familie gering bis nicht vorhanden. In dieser Altergruppe ist ohne Vorerkrankung kein besonderes Risiko zu erkennen (basierend auf den Fakten der Verstorbenen in dieser Altergruppe). Daran halte ich mich. Die persönliche Risikoabschätzung mag jeder für sich anders treffen.


    Offtopic: Ich schreibe zu viel in Klammern :-)

    Genau, und die ist doch klar spezifiziert mit Angabe des Verwendungszweckes.

    Es wird nicht, wie du einfach behauptest, pauschal gesagt, die Dinger wären sinnlos. Du kannst dir gerne die Schutzmaske mit dem engmaschigen Filter um Mund und Nase binden. Es schützt dich aber kein Stück vor einer Schmierinfektion über die Augen. Deshalb sind die Dinger auch nur für den umgekehrten Weg sinnvoll, nämlich Schutz, den ich als Infizierter anderen Menschen geben möchte. Wenn ich die Viren nicht aushusten kann, fällt die Infektionsmöglichkeit von mir aus


    Ich hab für dich sogar extra meinen Post rausgesucht: RE: Wie geht ihr dem Corona-Virus entgegen?

    Herbst 2002? Da war ich gerade mal in der 13. Klasse.

    Same here. Wenn ich mich recht erinnere, waren wir im Herbst gerade auf Abschlussfahrt nach Barcelona. Da wurden dann auf dem Discman, der auch MP3s abspielen konnte (schweineteures Teil von nem Kumpel) die "legal" bezogenen Lieder an mitgeschleppten PC-Boxen abgespielt.

    Ich muss nach einigen Wochen der Nutzung sagen, dass mir die neue Version sehr gut gefällt. Auf dem PC ist alles super - die bimmelnde Glocke habe ich inzwischen sogar als angenehm empfunden.


    Auf dem Handy ist auch fast alles super. Die Bedienung und die Optik ist viel besser als damals. Was auf meinem Huawei Android Handy allerdings nicht vernünftig klappt ist das Markieren von Textteilen, um daraus ein Zitat zu machen. Nach dem Markieren fügt die Forensoftware immer nur ein Wort aus dem markierten Bereich ein. Ich muss immer ein volles Zitat machen und dann Teile aus dem Zitat löschen. Hat das noch jemand oder ist das ein Problem meines Handys?


    Da das Forum inzwischen so gut mobil nutzbar ist, schreibe ich nämlich inzwischen echt gerne vom Sofa oder aus dem Lehrerzimmer und gehe weniger oft an den PC


    Danke für die tolle Arbeit nochmal!

    Hier durfte bisher nach meinem Gefühl sehr gut Klartext geschrieben werden ohne überzogene politische Korrektheit, aber auch ohne andere herabzuwürdigen o.ä.. Und falls doch mal jemand daneben lag (was ich durchaus für menschlich halte) wurde er/sie darauf aufmerksam gemacht und konnte sich korrigieren.

    Überzogene poltitische Korrektheit - was auch immer das sein mag.


    Mikael wird ständig auf seine unschlüssige Argumentation aufmerksam gemacht und die Gelegenheit gegeben, diese zu begründen. Macht er nicht - er ignoriert einen großen Teil der Einwände, selektiert vereinzelte Dinge raus und schiebt eine weitere unschlüssige Argumentation nach, die danach angesprochen wird. Wie lange sollte man aus deiner Sicht diese Art ernst nehmen?

    Eigentlich wollte ich meinen üblichen "Mikael und seine Widersprüche"-Post verfassen, aber da ihr das schon wunderbar zusammengefasst hat, bin ich wohl für jetzt arbeitslos.

    Genauso wenig wie die Einfamilienhausbesitzer 2015 trotz vorhandenem Platz praktisch nie Flüchtlinge bei sich aufgenommen haben, werden sie auch keine Corona-Infizierten bei sich aufnehmen. Für "Solidarität" ist in Deutschland ja bekanntlich der Staat zuständig, trotz aller gegenteiligen persönlichen Bekundungen.

    Es freut mich, dass du das System unseres Zusammenlebens verstanden hast. Wir haben uns doch tatsächlich als Gesellschaft einen staatlichen Überbau gegeben, der für solidarische und gemeinschaftsfördernde Tätigkeiten zuständig ist, statt wie früher in den Höhlen eine Verteilung mit der Keule vorzunehmen. Dafür bezahlen wir einen Anteil unseres Geldes. Ich finde das System verdammt klug.

Werbung