Beiträge von Kalle29

    Vermutlich darf man es nicht verlinken, weil Werbung und so - hoffe, dass ich als regelmäßiger Poster erstmal unverdächtig bin, für die Firma Alternate Werbung zu machen. Alternate ist seit Jahrzehnten im Geschäft, deshalb erstmal unverdächtig.


    https://www.alternate.de/Micro…ware/html/product/1471594?


    Office Home and Student 2019 für 130€. In diesem Preisrahmen bewegen sich sicher legale Versionen, die nicht einem Abomodell unterliegen (wichtig ist ohne 365, das ist das Abomodell). Die Software kannst du dauerhaft nutzen. Der Preis ist aus meiner Sicht angemessen, wenn man mal die Stunden ausrechnet, die man in Word/Excel/Powerpoint verbringt.


    Die Verarbeitung personenbezogener Daten in der Cloud ist immer etwas heikel. Auf den Arbeitsblättern und ähnlichem Material steht aber im Regelfall kein Datum, dass einer Person zugeordnet werden kann. Microsoft hostet in Europa und ist somit der DSGVO (bzw den entsprechenden Umsetzungen in dem EU-Land, wo der Server steht - bei uns z.B. Irland und Frankreich) unterworfen. Das lässt sich bei den 365er Angeboten problemlos im Admincenter nachschauen. Grundsätzlich darf ich mich darauf verlassen, dass Firmen innerhalb der EU sich an europäisches Recht halten. Tun sie das nicht, wird es auch empfindlich teuer für die entsprechende Firma.

    Wenn du dich aber nicht so gut mit PCs auskennst, solltest du evtl. jemanden dazu holen, der sich auskennt,

    Das kann ich nur nachdrücklich unterstützen. Deine Texte lesen sich nicht so, als ob du besonders viel Ahnung von Computern hast. Ich stelle das auch bei vielen Kolleginnen und Kollegen immer wieder fest. Such dir Hilfe, bezahle sie dafür und lass ihn die Probleme lösen.


    Im Übrigen ist eine Office-Version nicht so teuer, als das man da jetzt lange drüber nachdenken müsste. Die gesparte Zeit im Vergleich zu der Diskussion mit KuK allein ist das schon wert - außerdem liefern viele Hobby-Supporter (so wie ich einer bin) Tipps und Trick zu MS Office, aber nicht zu Open Office. Wenn ich KuK für umsonst helfe, dann mache ich sicherlich nicht vorher noch nen Kurs in OpenOffice.


    (Ja, OpenSource finde ich auch toll. Bei meinen kurzen Streifzügen durch Open Office habe ich aber festgestellt, das MS Office aus meiner Sicht besser flutscht - vermutlich deshalb, weil Microsoft sich problemlos ein paar hundert Leute leisten kann, die sich mit Bedienführung und Optik beschäftigen können)

    Wenn ihr (die Moderatoren) meint, dass meine Meinung hier zu "rechts" ist, dann bitte meinen Account sperren. Und zwar dauerhaft. Dann weiß ich woran ich bin, nämlich dass meine Meinung hier nicht erwünscht ist, Kann ich mit leben.

    Spiel hier nicht das Opfer. Wenn man rein objektiv deine Meinungen abseits deiner meistens trefflichen dienstlichen Ratschläge betrachtet, bist du sicher nicht im politischen Spektrum links anzufinden ('linksgrün, wie du formulieren würdest"). Die momentane Mitte der Gesellschaft spiegelt deine Meinung aus meiner Sicht auch nicht wieder, da der große Teil deiner Meinungen momentan nicht mehrheitsfähig ist. Also bist du rechts der Mitte. Niemand hat gesagt, dass du ein Neonazi bist. Es gibt auch in der CDU rechte Gesellen. Das man dich als "rechts" bezeichnet, ist Teil der Meinungsfreiheit, die du für dich selbst gerne in Anspruch nimmst. Die hat aber auch jeder andere hier im Forum. Ich kann nicht erkennen, dass es sich dabei um eine strafbewehrte Behauptung handelt.


    Im Übrigen erzählst du einfach nur Mist.

    Zitat

    "In Deutschland sind gefahrenabwehrrechtliche Quarantänebestimmungen in § 30 Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt. Die dortigen Bestimmungen besagen, dass bei der Bekämpfung bestimmter Erkrankungen besondere Absonderungsmaßnahmen ergriffen werden können und müssen. Geschieht dies gegen den Willen der Erkrankten, handelt es sich um eine Freiheitsentziehungssache, die einer richterlichen Entscheidung bedarf (§ 30 Abs. 2 Satz 4 IfSG, § 428 FamFG)"

    Der Unterschied zu China ist,dass hier eine richterliche Prüfung stattfindet, wie es in einem Rechtsstaat sich gehört.

    Wir sind kurz davor, dass die SuS Zugang bekommen können.


    Technisch sind einige Dinge sehr leicht umsetzbar:


    -Sperrung der üblichen Videostreaminganbieter (Amazon, Netflix) per Filterregel (problemlos auch benutzerbezogen realisierbar, so dass wir darauf Zugriff haben, während die SuS dies nicht können)

    -Netzlastmanagement: Reduzierung der Priorität verschiedener Dienste (z.B. youtube) bei der Nutzung im Schüler WLAN, so dass die SuS zwar youtube nutzen können (z.B. im Unterricht), aber andere Dienste wie Webbrowsen bevorzugt behandelt werden. Im Zweifel bricht der Stream bei Youtube dann ab oder reduziert sich auf Kartoffelqualität.

    -Beschränkung der Bandbreite pro User auf einen akzeptablen Wert z.B. bei ner 500 MBit-Leitung auf 1 MBit pro Schüler. Reicht immer noch für nen Youtube Video in annehmbarer Qualität.


    Dafür ist der Schulträger verantwortlich, lass das bloß nicht euren IT-Beauftragen machen wollen. Ich denke, er hat das Konzept dafür schon in der Hinterhand.

    ür den Fall, dass sich irgendwer halböffentlich wundert, warum mein Aufgabenbereich den Ermässigungsstundensatz rechtfertigt, kann er sich dann die Wartungsdokumentation und meine hochgezogene Augenbraue anschauen.

    Wie schon mehrfach geschrieben bekommen ich fürs "Rechner streicheln" drei Stunden, was okay ist - zeitlich ist es sicherlich mehr als die Arbeitszeit von drei Entlastungsstunden (~5 Arbeitsstunden), aber mit guter Organisation kann man viel per Fernzugriff von zuhause aus machen. Das reduziert die ständigen Wartezeiten auf ein Minimum und man muss auch nicht in der Schule sitzen, bis um 16 Uhr die letzten Schüler den PC-Raum verlassen. Wenn man dann noch ein bißchen Zeit in Automatisierung von Vorgängen wie Installationen u.ä. setzt, kommt man gut aus.


    Was ich eigentlich schreiben will: Es gab bei mir noch die offen geäußerte Frage, wieso ich drei Stunden Entlastung dafür bekomme. Das ist eine der höchsten Stundenzahl, die bei uns vergeben wird. Weder die Schulleitung noch jemand aus dem Kollegium besitzt auch nur ansatzweise die Expertise, um meine Entscheidungen und Vorgänge kritisieren zu können - ich entscheide also viele Dinge quasi allein. Das macht den Job eigentlich sehr angenehm.


    Und im Notfall kann man sich immer auf die Aufgaben zurückziehen, die der Schulträger mir als First-Level-Support eigentlich zugewiesen hat. Das umfasst maximal so Tätigkeiten wie "Anschluss einer Tastatur", den Rest kann ich über ein (absolut beschissenes Ticketsystem) dem Second-Level-Support melden. Der braucht allerdings mehrere Tage bis mehrere Wochen (oder in einem konkreten Fall: 14 Monate), um Dinge zu beheben.

    So, das KM hat mal was veröffentlicht:
    Hilfestellung des KM

    Das beantwortet die meisten Fragen.

    Danke, spannend zu lesen.


    Zitat

    Für schülerbezogene Nachweise kann die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer mit der Dokumentation der Nachweise beauftragt

    werden.

    Noch ein Stück mehr zum Kontrollieren. Hier übrigens Vorsicht: Ich halte gesundheitsbezogene Daten für extrem schutzwürdig. Hier fällt aus meiner Sicht flach, einfach vorne am Pult vor der halben Klasse einen Impfpass zu kontrollieren, insbesondere, da aus der Reaktion der/des LehrerIn und eventuellen Nachfragen sofort geschlossen werden kann, dass irgendwas mit der Impfpflicht nicht stimmt. Ich hoffe hier ja auf eine Lösung, die im Sekretariat oder einem anderen geschützten Raum stattfindet.


    Bevor wieder einer "unnötig" meint: Immer sich selbst fragen, ob man den letzten Abstrich auf Tripper auch vor der Klasse diskutieren würde.


    Das Ausfüllen des Zettels zur Dokumentation ist auch anspruchsvoll. Ich hoffe ja, dass der Nachweis der dauerhaften Kontraindikation auch klar formuliert ist. Offenbar muss ich ja sonst beurteilen, ob eine Krankheit es nur temporär verhindert. Wer prüft dann eigentlich regelmäßig nach, ob die Impfung nach Ablauf derKontraindikation vorliegt?


    Ich finde die Impfplicht wichtig, richtig und sinnvoll. Hier wird aber offenbar wieder eine Idee ohne Konzept umgesetzt, getreu meinem Lieblingsmotto "Scheiße fließt immer nach unten".


    Offtopic-Nachtrag ohne Sinn: Die Handreichung hat offensichtlich jemand erstellt, der den Kurs "Design mit Word für 1. Klässler" nicht bestanden hat.

    Finden die Ausschreibungsrunden auch (nur) zweimal im Jahr statt passend zu den OBAS-Starts im (glaube ich) Mai und November? Oder gibt es beispielsweise gleich mehrere Runden für den Mai?

    Die großen Ausschreibungsrunden finden zwei Mal im Jahr statt, wenn die Referendare sich bewerben sollen. Stellen, auf die du dich bewerben kannst, sind nämlich auch ganz normale Stellen für Lehramtstudenten, die lediglich zusätzlich für OBAS geöffnet wurden. Die Bezirksregierungen stellen die Bewerbungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten (im selben Zeitraum) online, so dass dort z.B. im November fünf Mal ein großer Batzen Stellen ausgeschrieben wird. Deswegen ist die Newsletteranmeldung so wichtig. Ich empfehle dir, dich bereits jetzt anzumelden. Du wirst dann in den kommenden Monaten ein gutes Gefühl entwickeln, wie gefragt deine Fächer sind und wo sich die Angebote knubbeln. Bei den Stellen steht auch immer, wieviele Leute sich schon beworben haben (ab drei Stück und ohne OBASler). Außerdem wirst du feststellen, dass manche Schulen jedes halbe Jahr die gleiche Stelle ausschreiben, da sie offenbar nicht besetzt wird.


    Zusätzlich kannst du dich (in zwei Jahren) auch initiativ bei Schulen in deiner Umgebung mal vorstellen. Manche Schulen machen nur eine Ausschreibung, wenn sie wissen, dass es Bewerber gibt. So kannst du am ehesten zu deiner Wunschschule kommen, insbesondere mit deiner Kombination.


    Es werden auch vereinzelt Stellen zwischen den Ausschreibungszeiträumen ausgeschrieben. Das sind aber nur so ein bis zwei Stück pro Monat. Auch hier hilft der Newsletter

    Kann ich diese nun einfach durch einen (irgendeinen) weiteren Informatik-Schein im Rahmen meines Masters erreichen und anrechnen lassen?

    Die Frage stelle ich mir auch immer noch. Wäre zumindest ein interessantes Vorgehen, denn dann hätte ich zu meinem Elektrotechnikstudium ja einfach noch 3 Vorlesungen BWL belegen und zack: BWL-Lehrer.

    Bewirbt man sich auf eine ganz spezielle (für Seiteneinsteiger ausgeschriebene) Stelle

    https://www.schulministerium.nrw.de/BiPo/LOIS/angebote


    LOIS liefert dir alle notwendigen Infos. Da werden zu bestimmten Zeitpunkten viele Stellen ausgeschrieben, außerhalb dieser Zeiträume sporadisch welche. Am Besten registrierst du dich für den Newsletter für eine Fächer. Bewerbung geht dann direkt an die Schule.


    Muss es genau diese Fächerkombination sein oder reicht auch eine Stelle für Mathe

    Das reicht auch, solange die Stelle für Mathe/beliebig ausgeschrieben ist. Du darfst also auf dem zweiten Fach kein Fach stehen haben, das du nicht besitzt. In den meisten Fällen steht im Fließtext eine Unmenge an Fächern, die für "beliebig" ausgeschlossen werden. Ich denke, dass die Killerkombi Mathe/Info immer gehen wird.


    Soweit mir bekannt ist, kannst du dich allerdings nicht auf Info/beliebig bewerben, da Info nicht dein Hauptfach ist. Das aber bitte mit Vorsicht genießen. Sollte es wirklich so sein, reicht sicherlich ein kurzer Anruf bei der Schule und in der nächsten Ausschreibungsrunde machen die Mathe/Info.


    schreibe gerade meine Masterarbeit

    Dir ist aber schon klar, dass du Berufserfahrung für OBAS brauchst?

    Dito, hab mich nach der 1. Schwangerschaft noch mal impfen lassen.
    Aber (!) es wäre ein Unding, wenn man sich um das Einreichen selbst kümmern müsste. Kann ja sein, dass man es sonst indirekt selbst zahlt, weil man nicht über die KDP kommt oder es selbst zahlt um die BRE zu bekommen.

    Darauf wollte ich hinaus. Meine Krankenkasse erstattet empfohlene Impfungen vollständig ohne Verlust der Beitragsrückerstattung. Ich vermute aber mal, dass das nicht bei jeder Krankenkasse so ist. Und ich wüsste halt zu gerne, ob die 50-70%, die im Normalfall die Beihilfe übernimmt, auch unter die Kostendämpfungspauschale fallen.


    Wundern würde mich das ehrlich gesagt nicht. Hab ja auch damals mein Führungszeugnis selbst zahlen müssen, obwohl der Dienstherr es haben wollte.


    Im schlimmsten Fall bleibt man also auf den gesamten Kosten sitzen. (Wobei der schlimmste Fall ja tatsächlich eher ist, Masern zu bekommen)

    Wer zahlt eigentlich die paar Euro für die Impfung bei Beamten? Und ist die Impfung für den sehr unwahrscheinlichen Fall eines Impfschades ein Dienstunfall (bitte nicht falsch verstehen, das ist keine Behauptung, dass Impfen blöd ist - das Gegenteil ist der Fall!)

    Technik ist nicht das gleiche wie Elektrotechnik, nicht mal im Ansatz. Ich vermute, als Techniker im Bereich Elektrotechnik kannst Du nicht alles studieren, was Du willst, weiß es aber nicht.


    Problem erscheint mir hier eher, dass Elektrotechnik ein Fach am Berufskolleg ist, Technik aber ein Fach für allgemeinbildendene Schulen. Ich befürchte, dass diese Kombination kein sinnvolles Lehramt für eine Schulform bringen wird. Kläre das unbedingt mit der Bezirksregierung.

    die wenigsten Dienstreisenden in der freien Wirtschaft steigen dabei in 4-5 Sterne Hotels ab. Üblicher sind da die einfachen Hotelketten wie Ibis und Co.

    Ist vermutlich individuell. In meiner Tätigkeit in der freien Wirtschaft hatten wir pro Nacht ein Budget von 80€ zur Verfügung. Soviel hat auf meiner letzten Klassenfahrt die Unterkunft für die gesamte Woche gekostet.

    Auch dort gibt es für Verpflegung oft genug Tagespauschalen usw.

    Bei uns darf ich die Kosten für Verpflegung über die Steuer ansetzen, was in jedem Fall ein schlechter Deal ist. Konsequenz: Die nächste Klassenfahrt bekommt eine Unterkunft mit Halbpension. Die Kosten übernimmt der Dienstherr nämlich offenbar.


    Wer sagt denn, dass die Fahrt unbedingt in eine billige Jugendherberge gehen muss?

    Das sagt einfach das Gebot, dass viele Eltern nicht die A13 Beamtenstelle haben und mit Geld um sich schmeißen können. Der Preisunterschied pro Nacht von 20€ auf 40€ kann bei dem ein oder anderen schon ein größeres Loch ins Budget reißen. Den Schülern ist die Unterkunft im Regelfall vollkommen egal - ich lege also jede Menge Geld auf Eltern um, ohne den Schülern dafür einen Mehrwert zu bieten. Das macht nicht wirklich Sinn, oder?


    Sie ist gern mitgefahren, es war kein Thema.

    Das hilft natürlich anderen in der gleichen Situation überhaupt nicht, dass es Menschen gibt, für die das kein Thema ist. Wenn die besonderen Umstände dann dafür sorgen, dass vom Jahresurlaub (der im Extremfall nur vier Wochen sein kann) bereits eine Woche weggeht, ist das schon ärgerlich.


    Grundsätzlich ist natürlich das andere Problem, dass bei Dienstreisen im Regelfall keine 24 Stunden Bereitschaft gefordert ist. Bei vielen Firmen mit Zeiterfassung ist es so, dass man seine Arbeitszeit auf der Dienstreise einträgt und dann natürlich die Überstunden vergütet bekommt.


    Bei vielen Dingen frage ich mich immer, warum man sagt, dass es auch schlechter laufen kann als im öffentlichen Dienst. Der Gesetzgeber ist für die meisten Leute im öffentlichen Dienst auch der Arbeitgeber. Der Gesetzgeber lässt bestimmte sozial freundliche Möglichkeiten zu. Warum ist er dann nicht auch das Vorbild für die Wirtschaft und handelt sozial für seine eigenen Arbeitnehmer? Wie kann ich denn einer Heuschrecken-Zeitarbeitsfirma glaubhaft vermitteln, doch bitte sauber die Arbeitszeiten zu erfassen und angemessen zu vergüten, wenn ich als Gesetzgeber es nicht mache?

    Joa, in dem Fall würde ich einfach den Antrag auf Klassenfahrt recht kurzfristig bei der Schule stellen. Da kann man dann davon ausgehen, dass das zugeteilte Budget der Schule für Klassenfahrten bereits erschöpft ist und ein Teil der Klassenfahrt selbst gezahlt werden muss. Da man das aber nicht machen muss, kann man problemlos jede Dienstpflicht zur Klassenfahrt umgehen.


    Mir erschließt sich nicht, wieso der Dienstherr bei einer mit Sicherheit extrem überschaubaren jährlichen Summe (hier gehts um unglaubliche 600€) für alle teilzeitbeschäftigten Lehrer so einen undankbaren Mist macht. Oder anders formuliert: Ist mein Chef arschig, bin ich es auch.

    Ich wurde nach dem OBAS komplett neu eingruppiert, ausgehend von A13.5, der kleinsten Einstiegsgruppe. Dann habe ich meine Zeit als Zivi anerkannt bekommen. Das wars. Du wirst damit offenbar genau gleich behandelt wie ein Referendar.

    In dem Falle ermitteln wir, wer der Täter ist/die Täter sind. Finden wir das nicht heraus, wird der Schaden aus der Klassenkasse beglichen.

    Das erscheint mir ohne Zustimmung der Eltern rechtswidrig. Die Klassenkasse ist ja eben kein Eigentum der Schule.


    Die Kollegen haben schlicht keinen Bock mehr zu fahren.

    Ich halte Klassenfahrten allgemein aus Lehrersicht für eine blöde Geschichte. Ich vermeide sie, so gut es kann, indem ich im Vorfeld bereits klarstelle, wann ich auf eine Klassenfahrt fahre (nämlich nur bei Übernahme aller Kosten durch das Land, was - wie wir wissen - im Regelfall nicht stattfindet). Hier ist aber eine bereits gebuchte Fahrt abgesagt worden.

    Ein Privileg wird aus Sicherheitsgründen eingebüßt und zwar so lang, bis einer Gruppe das Vertrauen in ihre Selbständigkeit und Verantwortungsbereitschaft wieder zugetraut wird. Evtl. im nächsten Schuljahr oder erst dem nächsten Jahrgang.

    Das finde ich mal einen gelungenen Vergleich. Den kann ich gut nachvollziehen. Nichts weiter hinzuzufügen.

    Kurz gesagt, ich halte Kollektivmaßnahmen bisweilen in der Schule für unumgänglich.

    Ich weiß, dass das im Alltag oft anders geregelt wird. Diese Maßnahmen sind aber rechtswidrig. §53 Schulgesetz NRW :Einwirkungen gegen mehrere Schülerinnen und Schüler sind nur zulässig, wenn das Fehlverhalten jeder oder jedem Einzelnen zuzurechnen ist." Tut mir leid, aber man kann doch nicht eine rechtswidrige Aktion schlecht finden und die andere gut.

    Es wird aus Sicherheitsgründen der Lernort von Frankreich nach Deutschland ins Klassenzimmer verlegt.

    Der Lerneffekt tritt bei Klassenfahrten massiv in den Hintergrund. Ein bißchen durch ein Dorf in Frankreich laufen und französisch sprechen erzeugt doch keinen wirklichen Lerneffekt. Klassenfahrten (und deswegen mag ich sie auch nicht) sind reine Spaßveranstaltungen unter dem Deckmantel von Lernzuwachs.

    Vor allem wenn Leute mit Kollektivstrafe als no-Go argumentieren: wenn die Bilder ja scheinbar bei Instagram gepostet wurden und viele Likes bekommen haben, muss man ja auch erst auswerten und nachforschen wer von den Schülern überhaupt beteiligt war

    Der Aufwand dürfte bei den meisten nicht zu groß sein. Ein Blick in meinen Instagramm-Account, der keinerlei Freundschaft oder Kontakt mit Schülern meiner Schule hat, und ein Klick auf die Suche zeigt eine großere Anzahl von Accounts von Schülern meiner Schule. Fast alle nutzen ihre Accounts öffentlich und mit unzähligen privaten Fotos. Ja, Ermittlungsaufwand kostet Zeit und Mühe. Was allerdings jetzt nicht gesichert worden ist, wird verschwunden sein. Einen Like entferne ich nämlich in Sekundenbruchteilen.

    wie sollten wir als Gesellschaft, Schule und Eltern gemeinsam, angemessen mit Fehlverhalten von Kindern umgehen.

    Was ich jetzt als unbeteiligter Schüler hier erkennen würde ist, dass ich für das massive Fehlverhalten von anderen geradestehen muss. Was das für ein pädagogischer Effekt sein soll, ist mir leider unklar. Vermutlich würde es eher dazu führen, dass ich Fehlverhalten von Schülern der Klasse nicht mehr melden würde, da nicht klar ist, ob daraus nicht erneut eine Kollektivstrafe folgt (die vielleicht nicht mich als Melder betrifft, aber eventuell meine Freunde).

    Die nicht durchgeführte Klassenfahrt ist auch keine Strafe,

    Das ist natürlich Wortklauberei. Wenn ich meinen Kindern beispielsweise nicht erlaube, am Nachmittag raus zu gehen, weil sie sich schlecht benommen habe (nicht das ich das tun würde), ist es im rechtlichen Sinne vielleicht keine Strafe. Die Wirkung ist allerdings identisch.

    Und zweitens hat die Schulleiterin die Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrkräften. Lehrkräfte dazu zu verpflichten, mit Schülern zusammen auf Klassenfahrt zu fahren, obwohl der Verdacht besteht, dass einige von diesen Straftaten gegenüber Lehrkräften verübt haben,

    Der Argumentation kann ich folgen. Eine Reise mit Kindern, die nachweislich eine Straftat begangen haben, ist nicht zumutbar. Das Problem bleibt aber die Sippenhaft/Kollektivstrafe. Diese Vorgehensweise würde niemand von euch im Alltag akzeptabel finden. (Beispiel: "Gewalt gegen Frauen findet zu großen Teilen von Männern ausgehend statt- neulich sogar in direkter Nachbarschaft - solange nicht klar bewiesen ist, dass ein Mann nicht gewalttätig gegen Frauen ist, darf er keinen Kontakt mehr zu Frauen haben")


    Nochmal: Als betroffener Kollege würde ich da auch nicht mehr mitfahren wollen. Strafe für die nachweisbaren Verursacher und Mitläufer ist fundamental. Hartes Durchgreifen auch mit dem Strafrecht absolut notwendig. Der Rest nicht.

    Und es reicht eben nicht, nur die identifizierten Täter auszuschließen, sondern auch diejenigen, die das geliked haben.


    Eine klare Haltung gegenüber (Cyber)mobbing ist für mich alles andere als 70er Jahre, sondern im Gegenteil absolut notwendig und gerade hochaktuell.


    h finde die Reaktion der Schulleiterin und des Kollegen, der Strafanzeige gestellt hat, toll!


    Absolute Zustimmung für diesen Teil!

    Und so lange man nicht 100% sicher sein kann, dass in den betroffenen Klassen wirklich keiner daran beteiligt war, kann dann halt niemand fahren.

    Den Teil finde ich bedenklich, auch wenn ich mich damit in diesem Thread vielleicht unbeliebt mache. Es gibt aus gutem Grund keine Kollektivstrafen. Ich halte nichts davon, Menschen für etwas zu bestrafen, was sie weder ausgeführt noch unterstützt haben. Der Ansatz in einem Rechtsstaat ist aber nicht der zitierte (100% Sicherheit, dass jemand es nicht war, sondern er ist genau umgekehrt (100% Sicherheit, dass jemand es war). Beispielsweise würde eine Sachbeschädigung in einem Klassenraum ja auch nicht dazu führen, dass die gesamte Klasse diesen begleichen muss, außer bei den SuS, die nachweisen, dass sie es nicht waren.


    Der aus meiner Sicht richtige Weg wäre, dass die SuS, die nicht auffällig waren, die Reise durchführen können. Die SuS, die diese Straftat (nennen wir es beim Namen!) durchgeführt oder unterstützt haben, bleiben zuhause, zahlen aber natürlich trotzdem.


    Und Eltern, die in einem (laut Radiobericht anonymen) Brief die Absetzung der Schulleiterin fordern

    Der Teil ist natürlich auch übertrieben.

    Also ich finde einen schweizerischen Blick auf deutsche Verhältnisse immer wieder erfrischend.


    Und: Das Lesen ausländischer Presseerzeugnisse ist in Deutschland weder anrüchig noch strafbar.

    Wie üblich - kein Eingehen auf die inhaltliche Argumentation meines Beitrags. Ich werde nicht müde, das zu wiederholen, keine Sorge.


    Sinn meines Beitrags war natürlich, dass du gerne Meinungen von Menschen, Zeitungen oder anderem, die nicht deinem Weltbild entsprechen, ziemlich derbe niederschreibst und stark verallgemeinerst, während du an Meinungen, Personen oder Zeitungen, die deinem (in diesem Forum aus meiner Sicht gezeigtem) Weltbild entsprechen ziemlich kritiklos übernimmst. Das ist aus meiner Sicht eine extrem schlechte Grundlage für (d)eine Meinungsbildung. Aber ich freue mich immer, dich darauf hinzuweisen.

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